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18.8.2003
Berlin: (hib/VOM) Bis zum 30. Juni dieses Jahres sind aus dem
Fonds für Wiedergutmachungsleistungen an jüdische Verfolgte
rund 1,68 Milliarden Euro abgeflossen. Dies geht aus dem Bericht
der Bundesregierung über den Stand der Abwicklung des Fonds
(15/1545) hervor.
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24. 3. 2003
Die ins Baltikum deportierten deutschen,
österreichischen und tschechoslowakischen Juden
bearbeitet von Wolfgang Scheffler und Diana Schulle, herausgegeben vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und dem „Riga-Komitee der deutschen Städte“ in Verbindung mit der Stiftung „Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“ und der Gedenkstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“,
ist jetzt im KG Saur Verlag GmbH, München 2003, 2 Bände, ca. 1200 Seiten, gebunden, ISBN-Nr. 3-598-11618-7
(deutsch/englisch) erschienen.
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20.1.2003
Berlin: (hib/VOM) Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung
und Zukunft", die ehemalige Zwangsarbeiter unter dem
NS-Regime entschädigt, hat bis zum 16. Oktober rund 1,8
Milliarden Euro an 1 035 110 Opfer ausgezahlt. Dies geht aus dem
dritten Bericht der Bundesregierung über den Stand der
Auszahlungen und die Zusammenarbeit der Stiftung mit ihren
Partnerorganisationen (15/283) hervor.
Bis Ende September seien 546 Millionen Euro über die "Conference
on Jewish Material Claims against Germany" (JCC) an 107 559
Antragsteller geflossen. 492 Millionen Euro seien zu Gunsten von
351 535 Betroffenen in Polen ausgezahlt worden. In der Ukraine
seien 327 Millionen an 274 743 Leistungsberechtigte gegangen. 64
229 tschechische Antragsteller hätten 147 Millionen Euro
erhalten.
In Weißrussland sind den Angaben zufolge 124 Millionen Euro an
82 911 Opfer gezahlt worden. In Russland hätten 55 927 Personen
zusammen 58 Millionen Euro erhalten. Weitere 9 Millionen Euro
seien an 7308 Empfänger in Estland, 2,5 Millionen Euro an 1961
Empfänger in Lettland und 1,4 Millionen Euro an 765 Litauer
gegangen.
Das Vermögen der Bundesstiftung hat dem Bericht zufolge am 30.
September 2002 rund 3,02 Milliarden Euro betragen. Das ursprüngliche
Gesamtvermögen der Stiftung belief sich danach auf rund 5,16
Milliarden Euro. Das Vermögen des separat angelegten Fonds
"Erinnerung und Zukunft", ursprünglich 700 Millionen
DM, habe Ende September rund 353,06 Millionen Euro betragen
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17.11.2002
Ansprache von Winfried
Nachtwei
vor der Kapelle der
Friedfertigkeit |
Am
„Kriegerehrenmal“ von 1926, das künftig „Kapelle der
Friedfertigen heißen soll, wurde zuvor eine Glaswand enthüllt,
auf der namentlich an alle gefallen Soldaten des Ersten
Weltkrieges, der vertriebenen und ermordeten jüdischen Bürgerinnen
und Bürger, der Euthanasieopfer, der verstorbenen ausländischen
Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter, der gefallenen alliierten
Soldaten, der gefallenen Mönche der Benediktiner-Abtei Gerleve,
der im Kriegslazarett Gerleve verstorbenen Soldaten der Wehrmacht,
der zivilen und militärischen Kriegstoten des Zweiten Weltkrieges
erinnert wird. Initiator der Umwidmung ist der „Förderverein
Mahnmal Billerbeck“ und ihres Vorsitzenden Wolfgang Suwelack.
Zusammen mit Bürgermeister Koch nahm er die Enthüllung vor.
Danach erinnerten SchülerInnen der Realschule an die jüdischen
Kinder Rolf und Eva Eichenwald, die zusammen mit ihrer Mutter Ruth
in Riga ermordet worden waren.
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Am 30. November 2001 wurde im Wald von Bikernieki am Stadtrand von Riga in Anwesenheit der lettische
Präsidentin und VertreterInnen von achtzehn deutschen Städten und Wien eine
Gedenkstätte eingeweiht. Hier hatten 1941 bis 1944 SS-Männer und ihre einheimischen
Helfer über 40.000 Menschen erschossen und verscharrt: lettische, deutsche,
österreicherische und tschechische Juden, politische Häftlinge und Nazi-Gegner,
sowjetische Kriegsgefangene. Die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
(VDK)
errichtete Gedenkstätte ist die erste dieser Art in ganz Osteuropa.
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Die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien verleiht der österreichische Botschafter in Riga, Dr. Jilly
(re.) dem Münsteraner Bundestagsabgeordneten Winni Nachtwei (li.). Nachtwei und Erich
Herzl (Mitte) aus Wien erhielten die Auszeichnung in Anerkennung ihrer Verdienste um die
Errichtung der Gedenkstätte Riga-Bikernieki. Hier hatten die Nazis und ihre einheimischen
Helfer 1941 bis 1944 viele Tausende Juden aus Deutschland und Österreich, NS-Gegner und
Kriegsgefangene erschossen.
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