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Russland, Deutschland und Frankreich, die sich eng abstimmen, bekräftigen,
dass die Entwaffnung des Irak gemäß den seit der Resolution 687
verabschiedeten einschlägigen UN-Resolutionen das gemeinsame Ziel der
internationalen Gemeinschaft darstellt und sie möglichst rasch zum
Abschluss gebracht werden muss.
Es gibt eine Debatte darüber, wie dies erreicht werden kann. Diese
Debatte muss im Geist der Freundschaft und des Respekts, der unsere
Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und anderen Ländern
kennzeichnet, fortgesetzt werden. Jeder Lösung müssen die Grundsätze
der Charta der Vereinten Nationen zugrunde liegen, an die Kofi Annan kürzlich
erinnert hat.
Die vom Sicherheitsrat einstimmig verabschiedete Resolution 1441
bietet einen Rahmen, dessen Möglichkeiten noch nicht voll und ganz
ausgeschöpft sind.
Die von der UNMOVIC und der IAEO durchgeführten Waffeninspektionen
haben bereits zu Ergebnissen geführt. Russland, Deutschland und
Frankreich befürworten die Fortsetzung der Inspektionen und eine
substanzielle Aufstockung ihrer menschlichen und technischen Kapazitäten
mit allen Mitteln und in Abstimmung mit den Inspektoren im Rahmen der
Resolution 1441.
Es gibt noch eine Alternative zum Krieg. Der Einsatz von Gewalt
kann nur ein letztes Mittel darstellen. Russland, Deutschland und
Frankreich sind entschlossen, der friedlichen Entwaffnung des Irak
alle Chancen zu geben.
Damit die Inspektionen friedlich abgeschlossen werden können, muss
der Irak mit der UNMOVIC und der IAEO aktiv zusammenarbeiten. Der Irak
muss seiner Verantwortung in vollem Umfang nachkommen.
Russland, Deutschland und Frankreich stellen fest, dass die von
ihnen vertretene Position sich mit derjenigen einer Vielzahl von Ländern
deckt, insbesondere innerhalb des Sicherheitsrates.
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