winnikl.jpg (2306 Byte)Winfried Nachtwei, MdB
Bündnis 90/Die Grünen

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Email: winfried.nachtwei@wk.bundestag.de


 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde!

Gemäß Bundestagsbeschluss vom 16. November sind bis zu hundert Spezialsoldaten der Bundeswehr zur Bekämpfung von Al-Qaida-Kräften und zur Aufklärung terroristischer Gefahren in Afghanistan eingesetzt. (Es sollen sich noch schätzungsweise etwa 5.000 Taliban- und Al-Qaida-Kämpfer in Afghanistan aufhalten.) Die Soldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK) haben besondere Einsatzerfahrung mit der Festnahme mutmaßlicher Kriegsverbrecher in Ex-Jugoslawien Sie sind im Einsatz ausdrücklich an die Normen des Kriegsvölkerrechts gebunden. Die Transportflüge von bis zu drei Transall-Maschinen pro Tag ab 26.11. in die Türkei wurden am 10.1.02 eingestellt. Der Sanitäts-Airbus wurde bisher nicht in Anspruch genommen.

Das ist die ganze militärische Unterstützung der Bundesrepublik für „Enduring Freedom" in Afghanistan. Es ist Teilnahme an gezielter – und riskanter - Terroristenbekämpfung.

Zugleich und vor allem ist die Bundesrepublik maßgeblich an den internationalen Bemühungen beteiligt, das 22-jährige Kriegschaos zu überwinden. Erste Initiativen für ein Afghanistan nach den Taliban gingen Ende September (!) 2001 von Berlin aus. Nicht von ungefähr fanden vier zentrale Afghanistan-Konferenzen in Deutschland statt: neben der auf dem Petersberg die der Afghanistan Support Group (Koordination der humanitären Hilfe), eine mit Akteuren der Zivilgesellschaft und gerade eine zum Polizeiaufbau.

Reden, Aufsätze, Vorträge

Juni 2002:  Deutsche Beiträge gegen den 22-jährigen Krieg und für Gewalteindämmung und Friedensförderung in Afghanistan


Erklärung zur Abstimmung nach § 31 der Geschäftsordnung

Beitrag für die Frankfurter Rundschau, 8.11.2001: Es geht um nicht weniger als Krieg und Frieden


Offener Brief zur Afghanistan-Politik der Grünen vom 2.11.2001


15.11.2001: Offener Brief an die KollegInnen der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

Vor der Entscheidung: Schwarzer Freitag für Rot-Grün?


Nachtwei: Blinde Loyalitäten sind gefährlich

Bundesregierung braucht Kontrolle und Widerspruch / Gewissen muss bei Haltung zu möglichem Bundeswehr-Einsatz entscheiden

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Keine Macht dem Terror – mit Solidarität, Entschlossenheit, Besonnenheit (Rau) - NUR WIE UND WOHIN? (17.9.2001)

Grüne Positionen


Informationen zum Länderrat von Bündnis 90/Die Grünen vom 6.10.2001


Entschließungsantrag von Bündnis90/Die Grünen und SPD vom 16.11.2001


28. Parteirat in Berlin, 12. November 2001, Beschluss

Kritische Solidarität statt Ja und Amen

Zur Bereitstellung deutscher bewaffneter Kräfte im Kampf gegen den internationalen Terrorismus


Zur humanitaeren Situation in Afghanistan
Vertreter der franzoesischen Gruenen (Les Verts), der wallonischen und flaemischen Gruenen (Ecolo, Agalev), der niederlaendischen Gruenen (Groenlinks) und Buendnis 90/DIE GRUENEN sowie der Gruenen/EFA-Fraktion im Europaeischen Parlament haben sich mit einer gemeinsamen Erklaerung zur
humanitaeren Situation in Afghanistan an die belgische Ratspraesidentschaft gewand.
Die Erklaerung hat folgenden Wortlaut:


Der Fachbereich Außenpolitik der Grünen unterstützte bei seiner Sitzung am 28.10.2001 mit großer Mehrheit einen Text, der von den Sprechern der BAG Frieden, Martina Fischer und Dieter Reinhardt, am 20.10. vorgelegt wurde.
Für einen Stopp der militärischen Intervention in Afghanistan zur Verhinderung einer humanitären Katastrophe - für eine effektive Bekämpfung des Terrorismus
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Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen : Konsequenzen aus dem Terror (Stand: 18.09.2001)


Flugblatt des Kreisverbandes Münster vom 14.9.2001


Bündnisfall – Verteidigungsfall – Spannungsfall – was bedeutet das? Welche Rolle spielt der Bundestag? als rtf-Datei


Beschluss des Parteirats von Bündnis 90/Die Grünen vom 13.9.2001

 

Dokumente

BILANZ DER TREFFEN DES EUROPÄISCHEN RATES SOWIE DER MAßNAHMEN GEGEN DEN TERRORISMUS SEIT DEM 11. SEPTEMBER 2001 von Claus Giering, Almut Metz, Volker Stör 9. November 2001

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Documents on Europe's Response to Terrorism


Die Afghanistan - Verhandlungen in Königswinter, 27.11. - 5.12. - alle Dokumenten


Aktuelle Informationen des Auswärtigen Amtes, Erklärungen der Vereinten Nationen, der EU und der Bundesregierung, Lageberichte etc.


UNO-Friedenseinsatz in Afghanistan? 

Winrich Kühne, Stiftung Wissenschaft und Politik 

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Der Berliner Aufruf mit allen Unterschriften als pdf-Datei


Antrag der Bundesregierung zum Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte als pdf-Datei


Die Homepage der afghanischen Frauenorganisation RAWA


"Die UNO muss mit stärkeren Kompetenzen ausgestattet werden."
Chat mit Dr. Margret Johannsen, wissenschaftliche
Mitarbeiterin im Institut für Friedensforschung und
Sicherheitspolitik in Hamburg, 5.10.01


Resolution 1373 (2001) des Sicherheitsrates vom 28.9.2001


"Nichts wird bleiben wie es war?", Papier von Martina Fischer, Dieter Reinhardt und Albert Statz, Sprecher im FB Außenpolitik von Bündnis 90/Die Grünen als rtf-Datei


Erklärung des Sicherheitrats


Worte allein reichen zur Verurteilung der Terroranschläge nicht aus: Erklärung des Generalsekretärs Kofi A. Annan vom 12. September 2001 anläßlich der Eröffnung der 56. UNO-Generalversammlung


Erklärung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen zu den Terroranschlägen gegen die USA vom 11. September 2001


Entschließung im Bundestag vom 19.11.2001


Informationsdienst "Terror gegen Amerika" im Internet GESIS (Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen) Der neue Informationdienst des "Terror gegen Amerika" verbindet in neuartiger Weise tagesaktuelle Informationen, Hintergrundmaterialien und sozialwissenschaftliche Fachinformation. Er wendet sich gleichermaßen an interessierte Laien und Fachwissenschaftler und steht kostenlos im Internet zur Verfügung.