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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: ZÃ¤sur des deutschen KFOR-Einsatzes: Ãœbergabe von &quot;Camp Prizren&quot; an die kosovarische Seite - Bericht vom ersten KOSOVO-/KFOR-Besuch 1999</title>
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    <span class="xar-mod-title">Bericht von Winfried Nachtwei</span>

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<br />
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        <h1>
            ZÃ¤sur des deutschen KFOR-Einsatzes: Ãœbergabe von &quot;Camp Prizren&quot; an die kosovarische Seite - Bericht vom ersten KOSOVO-/KFOR-Besuch 1999         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 2. Oktober 2018 15:55:57 +02:00 (43973 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Seit 1997 hatte ich intensiv mit dem Gewaltkonflikt, dann Krieg, dann Stabilisierung, Friedensf&ouml;rderung im Kosovo zu tun. Zehn Mal war ich vor Ort, sah Fortschritte, erlebte auch den R&uuml;ckschlag der M&auml;rzunruhen 2004. Inzwischen scheint KFOR weitgehend ein vergessener Einsatz zu sein. Verhinderte Kriegsgewalt bringt keine Bilder, hat keinen Nachrichtenwert. Die &Uuml;bergabe von Prizren ist eine gute Gelegenheit, doch hinzusehen, den Peacekeepern zu danken. Hier mein Reisebericht aus der Startphase Oktober 1999.&nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>&Uuml;bergabe des &bdquo;Camp Prizren&ldquo; an die kosovarische Seite:</strong></p>
<p align="center"><strong>Z&auml;sur des deutschen KFOR-Einsatzes &ndash;</strong></p>
<p align="center"><strong>Auftrag Kriegsverh&uuml;tung erfolgreich umgesetzt</strong></p>
<p align="center">Winfried Nachtwei, MdB a.D. (10/2018)</p>
<p align="center">(Fotos unter <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a> )</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Zur &Uuml;bergabe</span></strong></p>
<p>19 Jahre lang war das Feldlager Prizren der zentrale St&uuml;tzpunkt des deutschen KFOR-Kontingents im Kosovo. Am 04. Oktober &uuml;bergab der Parlamentarische Staatssekret&auml;r BMVg Thomas Silberhorn die Liegenschaft an die kosovarische Regierung. Hier soll ein Innovations- und Trainingspark entstehen, organisiert von der kosovarischen Regierung und unterst&uuml;tzt von der deutschen Gesellschaft f&uuml;r Internationale Zusammenarbeit (GIZ). In Prizren`s Altstadt fand ein &ouml;ffentlicher Appell in Anwesenheit des kosovarischen Pr&auml;sidenten Thaci, Premierminister Haradinaj, der Parl. Staatssekret&auml;rin Maria Flachsbarth BMZ und des deutschen Botschafters Christian Heldt statt. ( <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5mmYljchzD4">https://www.youtube.com/watch?v=5mmYljchzD4</a> , <a href="https://www.bmvg.de/de/aktuelles/staatssekretaer-silberhorn-uebergibt-feldlager-prizren-im-kosovo-28166">https://www.bmvg.de/de/aktuelles/staatssekretaer-silberhorn-uebergibt-feldlager-prizren-im-kosovo-28166</a> )</p>
<p>Auch wenn mit dem Abzug aus Prizren das deutsche Kosovo- und KFOR-Engagement nicht endet (rund 70 Bw-Soldaten bleiben im KFOR-HQ in Pristina, Schwerpunkt Aufkl&auml;rung, Beratung), ist die &Uuml;bergabe des deutschen Hauptst&uuml;tzpunktes nach 19 Einsatzjahren eine Z&auml;sur, ja ein historisches Ereignis. Seinem Ende entgegen geht der l&auml;ngste und personalst&auml;rkste Gro&szlig;einsatz der Bundeswehr.</p>
<p>Ganz n&uuml;chtern und ohne jede Sch&ouml;nrednerei steht diese &Uuml;bergabe f&uuml;r erfolgreiche Auftragserf&uuml;llung durch 50 deutsche KFOR-Kontingente mit ihren weit &uuml;ber 100.000 Bundeswehrsoldaten. Wie in Bosnien gelang auch hier der milit&auml;rische Kernauftrag: Verhinderung erneuter Kriegsgewalt und F&ouml;rderung eines sicheren Umfelds, wo vor Ort Konfliktpotenzial und Gewaltakteure reichlich bereit standen. Milit&auml;rische Gewalt wurde insgesamt sehr zur&uuml;ckhaltend eingesetzt. Insgesamt war KFOR ein Friedenssicherungs- und Stabilisierungseinsatz in einem konfliktreichen Nachkriegsgebiet &ndash; und keineswegs ein Kriegseinsatz, wie es aus der Ferne manchmal hei&szlig;t.</p>
<p>Ein Aufflammen von Kriegsgewalt in der unmittelbaren Nachbarschaft (Montenego, Presevotal, Mazedonien) konnte in 2000/2001 wirksam verhindert werden. Ein Ausrei&szlig;er in dieser Positivbilanz waren die M&auml;rzunruhen 2004, wo das deutsche KFOR-Kontingent den albanischen Mob w&uuml;ten und &bdquo;ethnisch s&auml;ubern&ldquo; lie&szlig;. Dass noch kein nachhaltiger Frieden gewachsen ist, dass Korruption, Organisierte Kriminalit&auml;t, Arbeits- und Perspektivlosigkeit weiter wuchern, lag au&szlig;erhalb der Wirkungsm&ouml;glichkeiten von KFOR.</p>
<p><strong>Gespaltene Anerkennung</strong></p>
<p>Die Leistungen der Abertausenden deutschen KFOR-Soldaten sind beispielhaft, ja traditionsw&uuml;rdig. Sie verdienen Aufmerksamkeit, hohe Anerkennung und herzlichen Dank. Das war offenbar bei der &Uuml;bergabe in Prizren von Seiten der kosovarischen Bev&ouml;lkerung und Repr&auml;sentanten zu erleben. In Deutschland hingegen gab es dazu praktisch keine &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Einzig in der FAZ berichtete ihr Balkan-Korrespondent Michael Martens umfassend zu den fast 20 deutschen KFOR-Jahren; auf &bdquo;Augen geradeaus&ldquo; erschien ein Kurzbericht und auf der BMVg-Seite eine Meldung. Das war`s. Die Verhinderung von &nbsp;kriegerischer und ethnischer Gewalt liefert keine spektakul&auml;ren Bilder &ndash; und hat damit automatisch nur einen geringen Nachrichtenwert. Wegen der sicherheitspolitischen Bedeutung der KFOR-Z&auml;sur, der erbrachten Leistung Abertausender, der sicherheitspolitischen Wahrnehmung in der Bev&ouml;lkerung w&auml;re es umso wichtiger, der mit Prizren abgeschlossenen gro&szlig;en Gemeinschaftsleistung per &Ouml;ffentlichkeitsarbeit Nachrichtengewicht zu verleihen. Damit der schon seit Jahren ziemlich vergessene KFOR-Einsatz nicht vollends in Vergessenheit ger&auml;t.</p>
<p>Mir ist v&ouml;llig unbegreiflich, warum bei dieser einmaligen Gelegenheit zum Mittel der unterlassenen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit &nbsp;gegriffen wird &ndash; und damit KFOR-Veteranen verdiente &ouml;ffentliche Anerkennung vorenthalten wird. Fortgesetzt wird damit eine schlechte Tradition, die so auch bei der Beendigung des deutschen Bosnien-Einsatzes im Jahr 2012 durchexerziert wurde: mit 17 Jahren der bis dahin l&auml;ngste Einsatz, erfolgreiche und &auml;u&szlig;erst gewaltarme Auftragserf&uuml;llung &ndash; nicht der Rede wert!</p>
<p>Angesichts des Anspruchs der neuen Traditionsrichtlinien, vor allem die bundeswehreigene Tradition zu f&ouml;rdern, ist die unterlassene &Ouml;ffentlichkeitsarbeit doppelt unbegreiflich. &nbsp;</p>
<p><em>( </em><em><a href="https://augengeradeaus.net/2018/10/nach-fast-20-jahren-verabschiedet-sich-die-bundeswehr-aus-prizren/">https://augengeradeaus.net/2018/10/nach-fast-20-jahren-verabschiedet-sich-die-bundeswehr-aus-prizren/</a></em></p>
<p><em>Zur aktuellen Situation in Prizren und anderen fr&uuml;heren Konfliktherden des Kosovo die Reportage &bdquo;Ende eines Einsatzes&ldquo; von Julia Egleder in &bdquo;LOYAL&ldquo; 10/2018</em>)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">R&uuml;ckblich zu den Anf&auml;ngen 1999. Erster KFOR-Besuch</span></strong></p>
<p>Solche Z&auml;sur-Ereignisse nutze ich gelegentlich, um an Personen, Ereignisse, Umst&auml;nde zu erinnern, die beispielhaft, vielleicht traditionsw&uuml;rdig sind, aber viel zu oft in Vergessenheit geraten.</p>
<p><strong>Kosovo-Luftkrieg der NATO</strong> &nbsp;von M&auml;rz bis Juni 1999 (und der serbische Vertreibungskrieg): Hierzu gehen bis heute die Meinungen sehr auseinander. (vgl. meine Bilanz 10 Jahre danach <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=81&amp;aid=829">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=81&amp;aid=829</a>&nbsp; )</p>
<p><strong>Der durch</strong> <strong>den UN-Sicherheitsrat vielfach mandatierte KFOR-Einsatz</strong> war von Anfang an viel weniger strittig. Er begann mit rund 50.000 Soldaten aus 40 Nationen im Sommer 1999 und ist inzwischen auf weniger als ein Zehntel geschrumpft.</p>
<p><strong>Seit 1999 besuchte ich den Kosovo zw&ouml;lf Mal</strong>, erstmalig genau vor 19 Jahren am 11. Oktober 1999. Die folgenden Notizen von diesem Besuch vermitteln einen Eindruck von den damaligen Herausforderungen, Konfliktpotenzialen, Beobachtungen &ndash; und dem bis heute Geleisteten. Fotos zu dem Besuch unter <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a></p>
<p><strong>Meine Stellungnahme zur ersten KFOR-Entscheidung des Bundestages</strong> im Februar 1999 und ein Interview zur KFOR-Bilanz nach 18 Jahren vom M&auml;rz 2017 unter <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1456">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1456</a></p>
<p align="center"><strong>Erster KOSOVO-/KFOR-Besuch im Oktober 1999</strong></p>
<p align="center"><strong>mit den Obleuten des Verteidigungsausschusses</strong></p>
<p align="center">Ausz&uuml;ge der Reisenotizen von Winfried Nachtwei, MdB</p>
<p><em>11.-12. Oktober, Start 07.30 Berlin-Tegel, (a) KOSOVO: Pristina (COMKFOR, stv. SRSG UNMIK, UNMIK-Police), Prizren (Kommandeur Multinationale Brigade S&uuml;d, Russ. Fallschirmj&auml;gerbataillon Malisevo), (b) MAZEDONIEN: Erebino (Logistikst&uuml;tzpunkt bei Tetevo), Skopje (Mitglieder maz. Verteidigungsausschuss), (c) BOSNIEN &amp; HERZEGOWINA : Sarajevo/Railovac (stv. Kommandeur SFOR)</em></p>
<p>Mit Hubschrauber vom Flughafen Pristina zum KFOR-Headquarter in der ehemaligen Film-City oberhalb der Stadt. Im engen und hei&szlig;en Besprechungsraum <strong><span style="text-decoration: underline;">Briefing durch COMKFOR General Dr. Klaus Reinhardt</span></strong> zu den Aufgabenfeldern (1) Sicherheit, (2) Kooperation mit UNMIK und &Uuml;bergangsverwaltung, (3) Humanit&auml;re Hilfe.</p>
<p><strong>(1) Sicherheit</strong>: Seit dem Waffenstillstand enormer R&uuml;ckgang bei den Hauptdelikten Morde, Brandstiftungen, Pl&uuml;nderungen, Entf&uuml;hrungen.</p>
<p>Zu KFOR: An jedem Kloster lebt ein Zug, bei jeder serbischen Oma lebt ein Soldat. Sie fahren in Bussen mit. Es wird alles getan, um Menschen zu sch&uuml;tzen. Laut US-Brigade inzwischen 40.-50.000 Serben zur&uuml;ck. In einem Dorf 30-40 Familien zur&uuml;ck, KFOR besorgt Saatgut. Bei gr&ouml;&szlig;eren Fabriken werden Serben von Soldaten an Arbeitspl&auml;tze begleitet. &nbsp;</p>
<p>Zur Wiederer&ouml;ffnung der Uni: In Gespr&auml;chen multiethnische Uni durchgesetzt: drei Tage albanisch, drei Tage serbisch, Studenten werden unter Milit&auml;rschutz in die H&ouml;rs&auml;le gebracht &ndash; wie in US-S&uuml;dstaaten in 60er Jahren.</p>
<p>&bdquo;Wir wollen und m&uuml;ssen multiethnische Uni-Ausbildung gew&auml;hrleisten.&ldquo; Ein hautnahes Problem, das uns in den H&auml;nden explodieren kann. &bdquo;In der j&uuml;ngsten Gesellschaft Europas d&uuml;rfen die junge Generation nicht verlieren. Ich will keine Situation wie 1968.&ldquo; (Andeutung, dass er damals auch auf der Stra&szlig;e)</p>
<p><strong>(2) Kooperation mit UNMIK</strong>: T&auml;glich Gespr&auml;che mit dem Hohen Repr&auml;sentanten. KFOR mache keinen Schritt ohne UNMIK und umgekehrt. Riesiger Fortschritt gegen&uuml;ber Bosnien bez&uuml;glich Koordinierung/Kooperation. Man habe gelernt. Auf beiden Seiten keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste. Der Zeitpunkt der Wahlen sei aber strittig.</p>
<p><strong>(3) Humanit&auml;re Hilfe</strong>: Hierbei seien die deutsche und die US-Brigade f&uuml;hrend. Von den 1,7 Mio. Einwohnern brauchen zzt. 56.000 noch Hilfe, um &uuml;ber den Winter zu kommen. Zzt. stehen 82.000 shelter kids und 80.000 &Ouml;fen zur Verf&uuml;gung. Die Bev&ouml;lkerung k&ouml;nne f&uuml;r vier Monate versorgt werden.</p>
<p>Um mit unseren F&auml;higkeiten &bdquo;nicht zu erdr&uuml;cken&ldquo;, bieten wir in anderen Bereichen unsere Hilfe nur an. Ca. 400 NGO`s &ndash; gro&szlig;e Abwehrhaltung ggb. Koordination, die UNHCR leisen muss. Im Unterschied zu KFOR bei NGO`s auch &ndash; zumindest mittelfristig &ndash; Profilorientierung. Hier sei entscheidend, dass beide Seiten aufeinander zu gehen.</p>
<p>&bdquo;Wir m&uuml;ssen uns stark zur&uuml;cknehmen, da wir mit unserem starken Potenzial im Vorteil sind.&ldquo;</p>
<p><strong>Zu Kosovo Protection Corps (KPC)</strong> der zust&auml;ndige Generalmajor Olshagen: Grundbotschaft &bdquo;keine hidden army&ldquo; &ndash; damit h&auml;tten die Deutschen ja Erfahrung. KPC kriegt nur allgemeine Hilfe (Umgang mit Minen, Erste Hilfe, nichts Milit&auml;risches, damit nicht der falsche Eindruck einer milit&auml;r&auml;hnlichen Organisation entsteht. Deshalb brauchen wir Ausbildungsm&ouml;glichkeiten&nbsp; f&uuml;r Feuerwehr, Technische Hilfe, (THW will aber mit KPC nichts zu tun haben). &bdquo;Ich will zivile Ausbildungspl&auml;tze, Organisations- und F&uuml;hrungshilfe. Da ist die Hilfe der Nationen gefragt.&ldquo; Erste Aufgabe sei die Beseitigung des enormen Drecks. Wie in seinem Heimatort Garmisch-P. die gro&szlig;en Schneehaufen, so l&auml;gen hier die gro&szlig;en M&uuml;llhaufen in den Stra&szlig;en. Die Fl&uuml;sse seien die reinen Autokippen.</p>
<p>Bisher k&ouml;nne die KPC mit keiner Mark bezahlt werden.</p>
<p>&bdquo;Cowboy-Denken akzeptiere ich nicht.&ldquo; Hilfe werde vom erhalten abh&auml;ngig gemacht: Wer Waffen oder Uniform trage, komme nicht in die KPC.</p>
<p>&bdquo;Zzt. bem&uuml;hen wir uns um die Demilitarisierung der Begriffe.&ldquo;</p>
<p><strong>Zu Waffen</strong>: Keiner wisse, wie viele es noch gebe. Kampagnen demonstrativer Waffenzerst&ouml;rung mit Panzern. Jede gefundene Waffe ist illegal. Aufkaufen sei wegen des Macho-Verhaltens sinnlos.</p>
<p><strong>Zu Polizei</strong>: In Pristina ca. 800 (incl. Stab). Die Polizeischule soll bis Jahresende 1.900 Polizisten ausgebildet haben.</p>
<p><strong>Zu KFOR</strong>: 29 Nationen als Truppensteller (darunter T&uuml;rkei und Armenien!) Jede Brigade umfasse f&uuml;nf bis sieben Bataillone, maximal ein bis zwei von einer Nation. Multinationalit&auml;t bisher kein Problem, keine Brigade schere aus.</p>
<p>Gesamtst&auml;rke 40.961, davon 35.794 NATO (USA rund 6.300, GB 6.050, DEU 4.800, IT 4.700, FR 4.400, NL 1.500, GR 1.200, T&uuml;rkei knapp 1.000, POL 713, UNG 330, TSCH 125), RUS 3.600, ARM 994, FIN 677, OST 432, SWE 45.</p>
<p><strong>Zum russischen KFOR-Kontingent</strong>: Die Soldaten seien sehr professionell, engagiert und hilfsbereit, besonders um Neutralit&auml;t bem&uuml;ht. Die Fallschirmj&auml;gertruppe bekomme hier ihren &bdquo;Elitestempel&ldquo;.</p>
<p>Alle Brigadekommandeure seien heilfroh, dass Russland so perfekt mitarbeite. Von der Effektivit&auml;t her &bdquo;ist es mir wurscht, ob es ein finnisches, ein deutsches oder russisches Bataillon ist.&ldquo;</p>
<p>Man sei nicht nur auf Peace Support, sondern auf die Abwehr serbischer Angriffe vorbereitet.</p>
<p>((Der hoch gelobte General Reinhardt, erster deutscher Kommandeur eines multinationalen Gro&szlig;verbandes, erstmals seit 1813/15 britische Verb&auml;nde einem deutschen General unterstellt: unpr&auml;tenti&ouml;s, souver&auml;n, locker, freundlich, schriftfrei, immer die politische Zielvorstellung und historischen Erfahrungen im Blick und die Perspektive der anderen Seite &ndash; in jeder Hinsicht &uuml;ber den Tellerrand hinaus. Keinerlei Generals-Deformation sichtbar. Sehr klar. Fest, ruhig, gewinnend. <em>Anm.: Der 11. Oktober ist f&uuml;r General Reinhardt der vierte Tag als COMKFOR. Vgl. auch Klaus Reinhardt, KFOR &ndash; Streitkr&auml;fte f&uuml;r den Frieden. Tagebuchaufzeichnungen als deutscher Kommandeur im Kosovo, Frankfurt 2001, S. 95-99 zum 11. Oktober</em>))</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Im <strong>UNMIK-HQ in der Stadt Briefing des stellvertretenden Hohen Repr&auml;sentanten Jock Covey (US)</strong></span></p>
<p>Vier S&auml;ulen Humanit&auml;re Hilfe, Zivilverwaltung, Medien, Wiederaufbau. Aufbau von Zivilverwaltung (bis Wahl) scheint nach Text der UN-Resolution so einfach. Aber f&uuml;r ein solches Unternehmen haben die Staaten der Welt nicht genug Personal. Und auch eine kleine Gemeinde braucht f&uuml;r sowas Jahrzehnte. Es geht ja nicht, eine neue Verwaltung einfach &bdquo;abzusetzen&ldquo;. Aber: Seit 1989 gibt es hier Erfahrungen mit eigenen Verwaltungsstrukturen. Kosovo hat gerade eine Kolonialverwaltung abgesch&uuml;ttelt. Und es gibt Misstrauen, ob UNMIK die n&auml;chste Kolonialverwaltung wird. Deshalb ist die Suche nach einheimischen Talenten so wichtig. Das geht alles zwangsl&auml;ufig was langsamer. Problem dabei sei, dass die UN-Rechtsabteilung st&auml;ndig pr&uuml;fe, ob die Abgabe von Verantwortung &uuml;berhaupt mit dem Mandat vereinbar sei.</p>
<p>Wenn wir die Verwaltung nicht partnerschaftlich aufbauen, wird der Kosovo unregierbar.</p>
<p>Die Beziehungen zwischen der zivilen und milit&auml;rischen Seite seien perfekt, davon konnten wir in Bosnien nur tr&auml;umen.</p>
<p>Minderheitenschutz: Serben, Roma, Bosniaken k&ouml;nnen hier nicht sicher leben. Verhalten nimmt pathologische Z&uuml;ge an, die &uuml;ber Rache hinausgehen: Manchmal wird regelrecht Jagd auf andere gemacht. KFOR sei extrem bem&uuml;ht und bem&uuml;ht, Minderheiten zu sch&uuml;tzen.</p>
<p>--- Als wir das Geb&auml;ude verlassen, demonstrieren alte M&auml;nner. Ein Oberstleutnant: Jetzt nicht t&auml;uschen lassen, pl&ouml;tzlich k&ouml;nne was passieren. Wenn es mal wieder brenne, sei nichts aus den Leuten herauszubekommen, eher Schadenfreude auf den Gesichtern. Generalmajor Riechmann (Kommandeur Dt. Heereskontingent, Nationaler Befehlshaber im Einsatz) berichtet von dem extremen Gegensatz h&uuml;bscher junger Frauen in Designerklamotten &ndash; und gegen&uuml;ber brennt sein Haus. Immer wieder &auml;u&szlig;erten Soldaten Fassungslosigkeit &uuml;ber die Intensit&auml;t des Hasses.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">UNMIK-Police-Commissioner Sven&nbsp; Frederiksen (D&Auml;N)</span></strong></p>
<p>Zwei Aufgaben: Ruhe und Ordnung gew&auml;hrleisten und unabh&auml;ngige, demokratische Kosovo-Polizei aufbauen.</p>
<p>Er selbst habe reichliche Balkanerfahrung: 1992/93 Kroatien, 1993/94 Bosnien &amp; Herz. 1996 Albanien.</p>
<p>Diese Polizeimission hat im Unterschied zu den fr&uuml;heren beratenden nun exekutive Funktion., eine starke Mission mit Muskeln zur Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit. Alle Polizisten haben Handfeuerwaffen. Das gebe ein Signal nach au&szlig;en und innen. Das bisherige Law Enforcement Vakuum sei ein ideales Terrain f&uuml;r Gangster aller Art.</p>
<p>Die Kooperation mit KFOR sei perfekt.</p>
<p>Zurzeit 1.672 Polizisten aus 36 L&auml;ndern. <em>(Anm.: Vom UN-Sicherheitsrat mandatiert sind 4.718!)</em></p>
<p>Geplant sind 1.800 Zivilpolizisten, 205 Grenzpolizei, zehn Einheiten Spezial-(Bereitschafts-)Polizei. Letztere gibt es noch nicht. Nur IND und PAK haben bisher je zwei Kompanien zugesagt, SPA und IT je eine. Bisher ist die H&auml;lfte des geplanten Umfangs vor Ort. Besorgnis, dass dass bisherige Zusagen vor allem aus kulturell entfernten Gebieten. Am besten w&auml;re europ&auml;ischer Polizeistil.</p>
<p>Allen Delegationen habe er offen gesagt: &bdquo;Ich kann nicht verstehen, dass nach dem gr&ouml;&szlig;ten Truppenaufmarsch nach dem Zweiten Weltkrieg und nach so pr&auml;zisen Luftschl&auml;gen so gro&szlig;e Schwierigkeiten bestehen beim Aufbau von Rechtstaatlichkeit. Daf&uuml;r brauche ich absolut professionelle Polizeioffiziere. Sonst k&ouml;nnte das erste starke Mandat scheitern!</p>
<p>Wir arbeiten 12 Stunden am Tag sieben Tage in der Woche.&ldquo;</p>
<p>(Auf Nachfrage) Kein Land h&auml;lt Reserven vor f&uuml;r internationale Polizeimissionen.</p>
<p>Zur Logistik: Die Ausstattung sei mangelhaft, von drei Kopierern zwei immer kaputt. Die zentrale Kripo-Einheit, die in 240 Mordf&auml;llen ermittle, verf&uuml;ge &uuml;ber einen transportablen Drucker.</p>
<p><strong>Flug nach Przren</strong></p>
<p>H&uuml;geliges Land, Baum und Buschreihen, kleinparzelliges Bauernland, intensive Nutzung, viele &Auml;cke frisch gepfl&uuml;gt, ab und zu zerst&ouml;rte H&auml;user (v.a. die D&auml;cher), auff&auml;llig viele rote D&auml;cher.</p>
<p>Der Wiederaufbauwille, so er Augenschein wie die Berichte, ist enorm.</p>
<p>&bdquo;Milit&auml;rische&ldquo; Zerst&ouml;rungen (Krater u.&auml;.) sehe ich nicht. (Riechmann: In dieser Region auch am wenigsten. Im Norden und Mitte, im Bereich es Hufseisenplans sehe es anders aus.)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Hauptquartier der Multinational Brigade South (MNB (S), Brigadegeneral Sauer</span></strong><strong>,</strong> am Stadtrand von Prizren an einer ehemaligen Fabrik. Alles sehr eng. Zelt an Zelt (je acht Mann). Wie auch an anderen Standorten die &uuml;bliche M&auml;nnerordnung.</p>
<p>Arbeitszeiten der Soldaten t&auml;glich bis 12 Stunden sieben Tage, sonntags z.T. was k&uuml;rzer, kein Ausgang, 23.00 Uhr Licht aus.</p>
<p>Das deutsche KFOR-Kontingent umfasst insgesamt 6.120 Personen, davon 4.800 im Kosovo.</p>
<p>Zur deutschen Brigade geh&ouml;ren neun Kampf- und Unterst&uuml;tzungsbataillone, davon zwei Pionierbataillone.</p>
<p>Sicherheitslage letzte Woche: ein Mord, acht Br&auml;nde, sieben Raubtaten, drei Pl&uuml;nderungen.</p>
<p>CIMIC-H&auml;userbau: Innerhalb von dreieinhalb Wochen Material f&uuml;r 1.400 H&auml;user.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Besuch des Russischen Fallschirmj&auml;ger-Bataillons der Task Force Malisevo (11. Taktische Gruppe)</span></strong></p>
<p>Beim Ausstieg aus dem Hubschrauber sollen wir Schutzwesten anlegen.</p>
<p>Die russischen KFOR-Kr&auml;fte stammen alle von der 106. Russischen FSchJ-Division aus Tula bei Moskau.</p>
<p>Vor jedem Mannschaftszelt (ca. 40 Soldaten) steht ein Soldat stramm. Das Bataillon besteht aus drei FSchJ-, einer M&ouml;rserkompanie und Logistik- und Kampfunterst&uuml;tzungskr&auml;ften, insgesamt 500 Mann.</p>
<p>Generalmajor Evtuchowitsch, vorher russ. Verbindungsgeneral bei der NATO: Er hatte zuvor zusammen mit General sauer wieder Verhandlung mit Albanern von Orahovac; dann der Bataillons-Kommandeur, ein Major:</p>
<p>Im Gebiet des Bataillons liegen 25 Orte mit ca. 35.000 Einwohnern. Auf meine Nachfrage, ob die einheimische Bev&ouml;lkerung die neutrale Rolle des russischen Bataillons respektiere, springt zun&auml;chst General Sauer ein: Hier habe man inzwischen die &bdquo;Unvoreingenommenheit&ldquo; des Bataillons erkannt. Im Bezirk Orahovac k&ouml;nne man offenbar noch nicht zwischen russischen Soldaten unterscheiden, dort brauche es noch Zeit. (Sp&auml;te erg&auml;nzt General Riechmann: In Orahovac mit seinen 20.-30.000 Einwohnern seien 4.000 verschwunden, davon 2.000 sicher in der Umgebung verscharrt. Er schildert &nbsp;einen Fall, wo Leichen mit M&uuml;ll zugekippt wurden. Das sei der Hintergrund der Bev&ouml;lkerung, die seit etlichen Wochen eine Blockade mit ca. 500 m Tiefe betreibe.)</p>
<p>ParlStS` Brigitte Schulte fragt den Major, was er von Innerer F&uuml;hrung bei der Bundeswehr halte., ob sie Beispiel f&uuml;r die russische Armee sein k&ouml;nne. Da verliert der bis dahin mit Abschreckungsmimik vortragende Offizier (immer wieder vor Kraft in den Stiefeln rotierend) zum ersten Mal die Fasson und sch&uuml;ttelt nur noch kr&auml;ftigst den Kopf &ndash; alles lacht.</p>
<p>Besichtigung der Mannschaftszelte (f&uuml;r je einen Zug) und zweier Sch&uuml;tzenpanzer, ein &auml;lterer, luftverladbarer dabei. Beim Abwurf sind die Soldaten schon drin!!</p>
<p>Beim Abschied ist die Stimmung erheblich aufgetaut.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Gleichzeitig</span></strong></p>
<p>- Am Abend wird in Pristina auf der Hauptstra&szlig;e gegen&uuml;ber dem UN-Hauptquartier erstmalig ein UN-Mitarbeiter erschossen &ndash; weil er Albanern in Serbisch geantwortet hatte.</p>
<p>- Am Dienstagabend verungl&uuml;cken zwei deutsche Unteroffiziere t&ouml;dlich mit einem VW-Bus.</p>
<p>- Bei Orahovac entdecken deutsche Gerichtsmediziner ein Massengrab mit bis zu 90 Leichen.</p>
<p>- UN-Sonderbeauftragter f&uuml;r Menschenrechte, Jiri Dienstbier, spricht von &bdquo;ethnischen S&auml;uberungen&ldquo; gegen Nichtalbaner.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Logistischer St&uuml;tzpunkt Erebino bei Tetevo/Mazedonien</span></strong></p>
<p>Einsatzunterst&uuml;tzungs-Regiment im Rahmen des 2. Kontingents, seit vier Wochen hier, vor allem aus Sachsen-Anhaltt, Sachsen, Bayern.</p>
<p>Einzel- und Massenverbrauchsg&uuml;ter: ca. 37.000 verschiedene Artikel, zehn bis drei&szlig;ig Lkw-Transporte/Tag von DEU nach MAZ, 2.000 to/Monat.</p>
<p>(&hellip;)</p>
<p>Beim Essen Hauptthema mit Offizieren die 6-Monats-Regelung. Einhellig in allen Dienstgradgruppen: mit Familien nicht zu machen. Dann auf jeden Fall lieber vier Monate! Schon jetzt erhebliche Scheidungsraten. (Soldaten sind doch keinem Orden beigetreten!)</p>
<p>Nirgendwo gebe es Privatsph&auml;re, kaum/kein Ausgang! Dann k&auml;men mit der Zeit nur noch eine bestimmte Sorte zur Bundeswehr.</p>
<p>(&hellip;)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Weitere Berichte und Stellungnahmen zum Kosovo-Konflikt/Krieg/Einsatz</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(a) Kosovo-Krieg</span></strong></p>
<p>- Pers&ouml;nliche Erkl&auml;rung zur Abstimmung &uuml;ber den Antrag &bdquo;Deutsche Beteiligung an den von der NATO geplanten begrenzten und in Phasen durchzuf&uuml;hrenden Luftoperationen zur Abwendung einer humanit&auml;ren Katastrophe im Kosovo-Konflikt&ldquo; am 16. Oktober 1998, Bundestagsdrucksache 13/11469, ( <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/13/13248.pdf">http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/13/13248.pdf</a>&nbsp;</p>
<p>- Kosovo-Einsatz der Bundeswehr: Friedenstruppe oder Interventionstruppe gegen Serbien? Stellungnahme zur Bundestagsentscheidung zur Beteiligung an KFOR nach Abschluss eines Friedensvertrags, 28.02.1998,&nbsp;</p>
<p>- <strong>Stellungnahme</strong>: NATO-Luftangriffe &ndash; antiserbische Aggression oder einzige Rettungschance f&uuml;r das Kosovo? 26. M&auml;rz 1999</p>
<p>- <strong>Stellungnahme</strong>: Nach Bielefeld &ndash; Widerspr&uuml;che, Glaubw&uuml;rdigkeitsl&uuml;cken und Verantwortung. Die Gr&uuml;nen zwischen Antikriegsprotest und Kriegsbeteiligung, Juni 1999</p>
<p>- <strong>Stellungnahme</strong>: Bilanz des Kosovo-Krieges &ndash; nicht wieder wegsehen! M&auml;rz 2000</p>
<p>- <strong>Stellungnahme</strong>: Kosovo-Krieg vor zwei Jahren: Begann alles mit einer L&uuml;ge? Zum Streit um die Informationspolitik der Bundesregierung, 2001, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=83&amp;aid=277">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=83&amp;aid=277</a></p>
<p>- <strong>Kosovo-Bilanz: Blick zur&uuml;ck nach vorn</strong>, Textentwurf f&uuml;r die Friedens- und Sicherheits-politische Kommission von B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen Mai 2008 (weitgehend &uuml;bernommen)</p>
<p>- <strong>Stellungnahme</strong>: 10. Jahrestag des Kosovo-Luftkrieges: Politisch-pers&ouml;nlicher R&uuml;ckblick eines beteiligten Abgeordneten, 23. M&auml;rz 2009, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=81&amp;aid=829">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=81&amp;aid=829</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(b) Kosovo-/KFOR-Besuche ab 1999</span></strong></p>
<p>- Erster Besuch der Obleute des Verteidigungsausschusses im Kosovo, bei KFOR, UNMIK im Oktober 1999 (2. KFOR Kontingent), Reisenotizen &nbsp;(s.o.)</p>
<p>- Gute Nachricht aus Belgrad <strong>&ndash; als OSZE-Beobachter bei den ersten freien Wahlen in Serbien</strong>, Bericht von meinem Wahlbeobachtereinsatz, Dezember 2000</p>
<p>- Gewalteind&auml;mmung von oben: <strong>Mit Joschka Fisher in Albanien und Kosovo</strong> (Diplomatie in der Mazedonien-Krise), 11.04.2001</p>
<p>- Reisebericht Obleute des Verteidigungsausschuss <strong>mit Minister Peter Struck</strong>, Dezember 2002 <a href="druck/druck%20Besuch%20bei%20KFOR%20im%20Kosovo%20im%20Dezember%202002.htm">http://nachtwei.de/druck/druck%20Besuch%20bei%20KFOR%20im%20Kosovo%20im%20Dezember%202002.htm</a></p>
<p>- Kosovo-Besuch mit Minister Struck, April 2003</p>
<p>- Bericht <strong>Studienfahrt &bdquo;Friedensarbeit auf dem Balkan</strong> - Kosovo und Mazedonien&ldquo;, Oktober/November 2003</p>
<p>- <strong>Gewaltexplosion im Kosovo im M&auml;rz 2004</strong>, Besuch der gr&uuml;nen MdB&nbsp; Silke Stokar + W. N. .bei deutschen Polizisten in Bosnien und Kosovo unmittelbar zu Beginn der M&auml;rzunruhen (mit Augenzeugenberichten), <a href="downloads/civpol_eu_un_04_2004.pdf">http://nachtwei.de/downloads/civpol_eu_un_04_2004.pdf</a></p>
<p>- Kosovo <strong>ein Jahr nach den M&auml;rzunruhen</strong>: viel Stagnation + wichtige Fortschritte, Delegation der gr&uuml;nen Bundestagsfraktion, M&auml;rz 2005, <a href="downloads/bericht/kosovo_bericht_200503.pdf">http://nachtwei.de/downloads/bericht/kosovo_bericht_200503.pdf</a></p>
<p>- Obleutebesuch Kosovo mit PStS Pfl&uuml;ger, Mai 2006 (Kladde XXI)</p>
<p>- Obleutebesuch Kosovo (+ Bosnien) Juni 2007, Kurzbericht</p>
<p>- Gespannte Ruhe: <strong>Kosovo nach der Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung</strong> 2008, Obleutebesuch April 2008, &nbsp;<a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=11&amp;aid=698">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=11&amp;aid=698</a></p>
<p>- KFOR-Einsatz im Kosovo auf der Zielgerade - ABER NOCH NICHT AM ZIEL! Besuch des Beirat Innere F&uuml;hrung beim 28. Deutschen Einsatzkontingent im Februar 2011, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1036">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1036</a>&nbsp;</p>
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