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Menschenrechte
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Nachtwei trifft russischen Menschenrechtler

Veröffentlicht von: Webmaster am 22. Dezember 2005 19:55:55 +02:00 (7186 Aufrufe)

Nachtwei trifft russischen MenschenrechtlerMit dem Vorsitzenden der Menschenrechtsorganisation "Memorial" in Rjasan, Andrei Blinushov, traf Winfried Nachtwei, grüner Bundestagsabgeordneter aus Münster und sicherheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion, im Berliner Reichstagsgebäude zusammen.

Völlig einig waren sich die beiden Politiker in der Ablehnung des neuen Gesetzes über Nichtregierungsorganisationen:

Unter dem Vorwand der Bekämpfung von Terrorismus und ausländischer Unterwanderung wolle die russische Führung die Zivilgesellschaft vor allem auf dem Feld von Demokratie und Menschenrechten zum Schweigen bringen. Blinushov berichtete, wie wichtig bisher gerade Proteste aus Deutschland gegen das Gesetzesvorhaben gewesen seien.

Im Hinblick auf tschetschenische Flüchtlinge in Deutschland beklagte der Menschenrechtsaktivist aus Münsters Partnerstadt Rjasan, dass hierzulande zu wenig deren und ihrer Angehörigen akute Bedrohung durch den russischen Staat beachtet werde. Entgegen aller Propaganda sei in Tschetschenien keine Besserung in Sicht. Nachtwei äußerte die Hoffnung, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel im Unterschied zu ihrem Vorgänger Gerhard Schröder klar Stellung beziehe gegenüber der systematischen Entdemokratisierung in Russland.


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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