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Internationale Politik und Regionen
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"Schutz und Verantwortung" - Neue Studie über die US-Politik zur Verhinderung von Gräueltaten

Veröffentlicht von: Nachtwei am 21. Juli 2013 11:51:40 +01:00 (19741 Aufrufe)

In der bundesdeutschen Debatte zur Responsibility to Protect fand die US-amerikanische Debatte und politische Praxis der Schutzverantwortung kaum Beachtung - oder sie wurde schnell als "moralischer Interventionismus", als US-Imperialismus in Menschenrechtsverkleidung abgetan.

Diese im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung vom global public policy institute erstellte Studie schaut genauer hin. Besonders lehrreich - und für o.g. Erwartungen besonders überraschend - ist, wie sehr die US-Regierung den Schwerpunkt auf die Entwicklung von wirksamer Prävention legte.

Schutz und Verantwortung - Über die US-Außenpolitik zur Verhinderung von Gräueltaten.

Neue Studie des GPPi für die Heinrich Böll Stiftung

Das global public policy institute in Berlin veröffentlichte vor wenigen Tagen gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung eine Studie zu einem unterschätzten Aspekt der US-Außenpolitik unter Präsident Obama. Was darf oder muss die Weltgemeinschaft tun, um Völkermord und ethnische Vertreibung in eigentlich souveränen Staaten zu verhindern? Diese Diskussion ist nach der Kosovo-Intervention in Deutschland etwas eingeschlafen und erst mit der deutschen Enthaltung im Sicherheitsrat zu Libyen 2011 wieder aufgekommen. Die Studie von Sarah Brockmeier, Gerrit Kurtz und Philipp Rotmann versucht, die Verpflichtungen, Probleme und Interessenlagen, die die Verhinderung von Gräueltaten berühren, mit einem aktuellen Blick auf die Politik der Vereinigten Staaten zu skizzieren. Sie bietet Anhaltspunkte dafür, wie und in welchem Umfang Deutschland seiner eigenen außenpolitischen Verantwortung in einer multipolaren Welt gerecht werden kann.

Die Kurzfassung beinhaltet die Zusammenfassung und die Schlussfolgerungen für die deutsche Außenpolitik.

Die Langfassung beinhaltet darüberhinaus

US-amerikanische Außenpolitik und die Verhinderung von Gräueltaten

-         Von Ruanda und Srebrenica bis zur Save Darfur Coalition: wachsende Mobilisierung zur Verhinderung von Gräueltaten

-         Der Marsch durch die Institutionen

Die Verhinderung von Gräueltaten in der außenpolitischen Praxis der Obama-Regierung

-         Unterstützung für die Schutzverantwortung der UN und Förderung von Rechenschaft für Gräueltaten

-         Sri Lanka

-         Krigistan

-         Sudan und Südsudan

-         Demokratische Republik Kongo

-         Kenia

-         Die Lord`s Resistance Army

-         Libyen

-         Syrien

Mehr zur Studie: http://www.gppi.net/publications/reports/schutz_und_verantwortung/

Direkt zum Download der gesamten Studie (112 Seiten): http://www.gppi.net/fileadmin/media/pub/2013/rotmann-et-al_2013_schutz_und_verantwortung_langfassung.pdf

Direkt zum Download der Zusammenfassung und Empfehlungen: http://www.gppi.net/fileadmin/media/pub/2013/rotmann-et-al_2013_schutz_und_verantwortung_kurzfassung.pdf

Ein kurzer Überblick auf Englisch auf http://www.gppi.net/publications/reports/an_analysis_of_us_foreign_policy_to_prevent_mass_atrocities/

Lang- und Kurzfassung www.boell.de/publikationen/publikationen-schutz-verantwortung-voelkermord-intervention-publikation-demokratie-18004.html

 


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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