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Internationale Politik und Regionen
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Zusammenwirken von zivilen und militärischen Akteuren in Konflikten - wann ist es nützlich, wann zwecklos oder schädlich? Diskussionsbeitrag einer heterogenen Arbeitsgruppe

Veröffentlicht von: Nachtwei am 28. Februar 2013 19:27:16 +01:00 (18673 Aufrufe)

In heutigen Kriseneinsätzen engagiert sich eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Akteure - staatliche und nichtstaatliche, diplomatische, zivile, militärische, polizeiliche ... Wann ein Zusammenwirken nötig und nützlich oder das Gegenteil ist, unter welchen Bedingungen ein  nötiges Zusammenwirken auch produktiv wird, das klar zu haben, ist für den Erfolg eines Kriseneinsatzes von zentraler Bedeutung. Dazu erarbeitete eine interessant zusammengesetzte Arbeitsgruppe den Diskussionsbeitrag "Politisches Engagement in Konflikten - Optimierung der Interaktion zwischen zivilen und militärischen Akteuren".

Zusammenwirken von zivilen und militärischen Akteuren in Konflikten - wann ist es nützlich, wann zwecklos oder schädlich?

Die Arbeitsgruppe „Ziviles und militärisches Engagement in Konflikten" entstand im Anschluss an die Tagung „Ziviles und militärisches Engagement in Konflikten - Ministerien und Zivilgesellschaft im Gespräch", die im Juni 2011 gemeinsam von der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) und der Evangelischen Akademie Bad Boll durchgeführt wurde. Die AG tagte in der BAKS in Berlin. Ich arbeitete in ihr mit.

Intention der Gruppe war, es nicht bei dem Einmalereignis einer Tagung zum - teilweise - strittigen „Vernetzten Ansatz" zu belassen, sondern in der Sache am Ball zu bleiben und einen Diskussions- und Klärungsprozess zu fördern.

Die fünf AG-Teilnehmer aus Exekutive, Zivilgesellschaft und Politik brachten sehr unterschiedliche friedens- und sicherheitspolitische Ansätze und Erfahrungen in die Arbeit ein. Die seltene Heterogenität der Gruppe war dem Thema angemessen und eine produktive Herausforderung. Das Papier wurde versandt an die Ressortminister des Bundessicherheitsrates, an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen und der Ausschüsse zu internationalen Beziehungen, an staatliche und Durchführungsorganisationen, an Kirchen, Hochschulen/Institute und Praktiker der Arbeit in Konfliktregionen. Inzwischen antworteten viele der Angeschriebenen und nahmen ihrerseits den Ball des Klärungsprozesses auf. Eine Zusammenfassung der Kommentare wird demnächst veröffentlicht.

Hier das Abschlusspapier: www.baks.bund.de/DE/Veroeffentlichungen/Stichwort/Stichwort_node.html

Kommentare und Kritiken sind ausdrücklich erwünscht - bitte an winfried@nachtwei.de


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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