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Nachtwei fordert Nein zu französischer Nuklearkriegsdoktrin

Autor: Webmaster

Datum: 19. Januar 2006 18:36:07 +02:00 oder Do, 19 Januar 2006 18:36:07 +02:00

Zusammenfassung:  Die Drohung des französischen Staatspräsidenten Chirac, zur Sicherung strategischer Ressourcen oder gegen Staaten, die auf terroristische Mittel zurückgreifen, Atomwaffen einzusetzen, kritisierte Winni Nachtwei als friedenspolitisch nicht verantwortbar. Im Interview mit der Netzzeitung am 19. Januar sagte Winni Nachtwei:

Hauptteil:  „Sollte er [der französische Präsident Jacques Chirac] das wirklich so gesagt haben, dann wäre das absolut abenteuerlich, unverantwortlich und nicht zuletzt auch ein politischer Beitrag zur Verbreitung von Atomwaffen» (…) Chirac ermuntere auf diese Weise so genannte Schurkenstaaten, «sich durch eigene Atomwaffen unangreifbar zu machen. (…) Die Bundesregierung muss darauf drängen, dass der französische Verbündete diese abenteuerliche Äußerung widerruft. Außerdem forderte Nachtwei, Chirac solle «Vorschläge machen, wie die etablierten Atomwaffen-Staaten ihrer nuklearen Abrüstungspflicht laut Nichtverbreitungsvertrag nachkommen können».“ In der Berliner Zeitung vom 24. Januar „nannte der sicherheitspolitische Sprecher der Grünen, Winfried Nachtwei, Merkels Satz, es gebe an Chiracs Äußerung nichts zu kritisieren, eine "krasse Verharmlosung". „Nach dem, wie die Bundeskanzlerin in Washington und in Moskau aufgetreten ist, haben wir in Paris den ersten braven Schulterschluss erlebt", kritisierte Nachtwei. Chiracs Definition der französischen Nukleardoktrin sei „so kontraproduktiv wie nichts sonst", sagte der Grünen-Politiker: „Das ist ein Beitrag zur Verbreitung von Atomwaffen." Die so genannten Schurkenstaaten würden dadurch geradezu herausgefordert, sich Kernwaffen zu ihrem Schutz zu verschaffen.“

Anmerkungen: 

Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

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Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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