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Ansprache zum Volkstrauertag in Münster Albachten in der St. Ludgerus-Kirche

Veröffentlicht von: Nachtwei am 16. November 2020 00:31:52 +01:00 (614 Aufrufe)

Vor 30 Jahren stand ich den Gedenkfeiern zum Volktrauertag sehr kritisch gegenüber. Das waren noch die Zeiten gespaltener Erinnerung, als fast nur der eigenen gefallenen Soldaten, und der Zivilopfer des Bombenkrieges gedacht wurde, aber gar nicht der Opfer des deutschen Angriffs- und Venictungskrieges gegen die europäischen Nachbarn, des Nazi-Terrors und Völkermordes. Seit den 1990er Jahren habe ich den Öffnungs- und Veränderungsprozesses des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge erlebt. Die Kooperation in der Erinnerungsarbeit und beim Riga-Komitee ist ausgezeichnet. Hier meine Ansprache zum Volkstrauertag 2020 in Münster-Albachten.     

Ansprache zum Volkstrauertag 2020 in

Münster-Albachten, St. Ludgerus-Kirche

im Anschluss an die Sonntagsmesse, veranstaltet von der

Kameradschaft St. Michael und Albachtener Vereinen mit dem

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

von Winfried Nachtwei (15.11.2020)

(Fotos auf www.facebook.com/winfried.nachtwei  )

Albachten im Südwesten Münsters (1971 eingemeindet) hat bei rund 6.500 Einwohnern (Ende 2017) ein besonders aktives Gemeindeleben mit einer großen Anzahl von Vereinen. Wegen der gegenwärtigen Corona-Kontaktbeschränkungen können die Albachtener Gruppen und Vereine nicht wie sonst mit ihren Fahnenabordnungen und Musikzügen teilnehmen. Unter penibler Beachtung der Hygieneregeln in und außerhalb der Kirche kann die Gedenk-veranstaltung aber in reduzierter Form stattfinden. Der stellvertretende Vorsitzende der Kameradschaft, Konteradmiral a.D. Thorsten Kähler, begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung und stellt den ihm aus dem Verteidigungsausschuss des Bundestages bekannten Redner vor.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen sehr für Ihr Kommen, auch wenn die heutige Gedenkveranstaltung unter erschwerten und einschränkenden Bedingungen stattfinden muss. Gern bin ich aus dem Nachbarstadtteil Gievenbeck nach Albachten gekommen.

Am heutigen Volkstrauertag wird bundesweit der Opfer von Krieg und politischer Gewalt gedacht.

Im Mittelpunkt steht das menschliche Erinnern an die Frauen und Männer, Kinder und Alte, die im Krieg und politische Gewalt erschossen, zerfetzt, verbrannt, vergast, durch Haftbedingungen ermordet wurden. Im Mittelpunkt steht zugleich die Frage nach den Konsequenzen.

Erinnern an wen?

Es ist ein Meer des Leidens, unfassbar groß und tief.

Allein in Albachten starben mindestens 57 Menschen im Zweiten Weltkrieg, 51 Soldaten, sechs Zivilpersonen.

(Am 1. Juli 1940 gab es die wohl ersten Bombenopfer im Raum Münster in Albachten, wo Maria Bruns mit ihren Kindern Heinrich und Marlies sowie die 14-Jährige Agnes Pöppelmann durch eine britische Fliegerbombe getötet wurden. Am 10. Mai hatte der deutsche Angriff auf die Benelux-Länder und Frankreich mit 29 Divisionen begonnen.)

Wir kennen alles die Münsteraner Promenade: Alle paar Hundert Meter trifft man an auf Kriegerdenkmäler, Zeugnisse dafür, was für ein Kontinent der Kriege Europa bis 1945 war.

An der Promenade nordöstlicher Schlossplatz/Kalkmarkt umgeben von Büschen das Denkmal der 16. Panzerdivision aus Münster („Stalingrad“). In diesen Novembertagen vor 78 Jahren stand die Division schon im 15. Monat des Krieges gegen die Sowjetunion. Am 23. August 1942 erreichte sie als erster Wehrmachtsverband die Wolga bei Stalingrad. Am 17. November sollte sie den letzten sowjetischen Stützpunkt Rynok auf dem Westufer einnehmen. Der Angriff scheiterte. Inzwischen lagen 4.000 ihrer Männer auf dem Divisionsfriedhof an der Bahnstrecke Frolow-Stalingrad. „Ein weites Feld von Kreuzen stand in der weißen Steppe.“

Binnen weniger Tage waren fast 300.000 deutsche Soldaten von der Roten Armee in einem Kessel eingeschlossen. Nur 128 Überlebende der Division kehrten Jahre später in die Heimat zurück. (Artikel zur 16. PzDiv  „Stalingrad vor 70 Jahren“ http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1187 )

An der Promenade zwischen Aasee und Ludgerikreisel, parallel der „Kanonengraben“. Hier befand sich vor 79 Jahren im Gebäude der früheren Marks-Haindorf-Stiftung die Jüdische Volksschule. 15 ihrer Schülerinnen und Schüler wurden am 13. Dezember 1941 am Güterbahnhof Münster in Personenwagen der Reichsbahn gezwängt, zusammen mit knapp 400 jüdischen Menschen aus dem Münsterland, und wurden mit 200 weiteren aus dem Raum Osnabrück und 400 aus dem Raum Bielefeld  nach Riga deportier. Zum „Arbeitseinsatz im Osten“, wie es hieß.  Dort wurden sie in das ehemalige lettisch-jüdische Ghetto gepfercht, dessen meiste Gefangenen – 27.500 – kurz vorher an zwei Tagen erschossen worden waren. Insgesamt wurden bis Oktober 1942 über 25.000 jüdische Menschen aus Deutschland, aber auch Österreich und der Tschechoslowakei, nach Riga deportiert. Die meisten wurden Wald von Bikernieki erschossen. Als meine Frau und ich 1989 erstmalig auf die 55 Massengräber dort stießen, war es ein verlorener und vergessener Ort. Keinerlei Zeichen der Erinnerung!

Im Jahr 2001 konnte dort mit Hilfe des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, unterstützt vom Deutschen Riga-Komitee der 13 Herkunftsorte der Deportationszüge, eine würdige Gedenkstätte eingeweiht werden. Der Münsteraner Bürgermeister Günter Schulze-Blasum aus Albachten legte eine Metallkapsel mit den Namen der aus dem Münsterland nach Riga Deportierten in den Gedenkstein.

(Bericht von der Einweihung: http://nachtwei.de/Bilanz/Einweihung.pdf )

An der Promenade Nordseite des Schlossplatzes: Hier liegt das Stabsgebäude des früheren I. Korps der Bundeswehr und des heutigen Deutsch-Niederländische Korps. Das Korps hatte 2003 die Führung der Schutztruppe ISAF, die im Auftrag der UNO die Übergangsregierung und internationale Helfer absichern sollte. Fünf Bundeswehrsoldaten fielen damals Sprengstoffanschlägen zum Opfer. Heute in den Wochen der Friedensverhandlungen in Doha fallen in Kabul und Afghanistan so viele Menschen Terroranschlägen zum Opfer wie nie zuvor seit 2001. Sie geschehen mit extremer Rücksichtslosigkeit auch gegen religiöse Minderheiten, junge Leute und Journalisten.

An den Massengräbern

Bei Venlo in den Niederlanden liegt der große deutsche Soldatenfriedhof Ysselstein mit 31.500 Grabkreuzen. Bei näherem Hinsehen fällt auf, wie jung viele der damals Gefallenen waren.

Am Stadtrand von Riga die Gedenkstätte Bikernieki, wo 5.000 Granitsteine unterschiedlicher Größen an die über 35.000 Menschen, zu, größte Teil jüdische, erinnern, die hier ab 1941 erschossen wurden.

Wenn man an solchen Orten steht und dem Unfassbaren begegnet, das sich nicht rückgängig machen lässt, dann drängt es sich auf:

- Wenigstens diese Menschen nicht vergessen. Das ist eine Frage des menschlichen Anstands.

- Und: Bloß nie wieder so ein Wahnsinn!

Schlussfolgerungen

„Nie wieder!“ sagten sich vor 75 Jahren, sieben Wochen nach Kriegsende und Befreiung in Europa, die Gründerstaaten der Vereinten Nationen, als sie am 27. Juni 19445 die Charta unterzeichneten und gelobten:

- Die Menschheit von de Geißel des Krieges zu befreien

- Friedliche Streitbeilegung

- Gemeinsame Friedenssicherung!

Das war DIE globale Schlussfolgerung aus zwei Weltkriegen und einem beispiellosen Völkermord innerhalb einer (!) Generation.

Das sagten sich auch die Gründer und Baumeister des Grundgesetzes und der europäischen Integration: GEMEINSAM!

In diesem Jahr wurde das Deutsch-Niederländische Korps 25 Jahre alt. Vor 80 Jahren, am 10. Mai 1940, überfiel die Wehrmacht die Niederlande, mit dabei auch zwei Divisionen aus dem rheinisch-westfälische Wehrkreis VI. 55 Jahre später schlossen sich die Nachfahren der Kriegsgegner zu einem Verband zusammen, der auf gemeinsame Friedensicherung verpflichtet ist und so multinational integriert ist wie kaum ein anderer Militärverband weltweit. Ein historischer Fortschritt sondergleichen! (Artikel zum DE-NL Corps Chancen“;( http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1370  )

Frieden braucht Einsatz

75 Jahre kein, Krieg, sondern Frieden in (EU-)Europa – daran kann man sich gewöhnen, als sei es selbstverständlich. Das ist es aber ganz und gar nicht. Der Blick über die Grenzen von Generationen und Staaten macht es offenkundig: Ich gehöre zur ersten Generation seit Menschengedenken in Deutschland, die keinen Krieg erleben musste. Sehen wir Richtung Balkan, kein Krieg, aber längst kein stabiler Frieden; Ukraine, Bergkarabach, Afghanistan Syrien, Jemen, rund um das Mittelmeer, Libyen, Sahelzone, Kongo …

Frieden fällt nicht vom Himmel. Frieden braucht Interesse, Engagement, Einsatz, Investitionen, Zusammenarbeit – auf Seiten der Politik und Staaten wie auf Seiten der Gesellschaften, der Bürgerinnen und Bürger.

Die Kameradschaft St. Michael Albachten konnte im vorigen Jahr durch ihre Haussammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 3.610 Euro zusammentragen, mehr als ein Viertel des Gesamterlöses in der Stadt Münster. Eine tolle Leistung für die Unterstützung der Volksbundarbeit, wo Pflege von Kriegsgräbern, internationale Workcamps und Bildungs-arbeit mit Jugendlichen elementare Friedensarbeit für die Zukunft sind. Wo persönliche Kriegserinnerungen verblassen und verschwinden, ist diese Arbeit notwendiger denn je.

Die zentrale Gedenkveranstaltung

des Volksbundes zum Volkstrauertag findet heute wieder im Deutschen Bundestag statt, allerdings wegen Corona nur mit den Vertretern der Verfassungsorgane, aber ohne Gäste. ZDF und Phoenix übertragen die Gedenkveranstaltung ab 13.30 Uhr. Auf dem Einladungsprospekt zwei Fotos: Die gestern vor 80 Jahren durch einen deutschen Luftangriff zerstörte Kathedrale von Coventry, es war der opferreichste Luftangriff auf eine englische Stadt im Zweiten Weltkrieg. (Anm.: Deckname „Mondscheinsonate“. Schon bei der Weihnachts-messe 1940, die BBC aus den Trümmern der Kathedrale übertrug, rief der Domdekan zu Versöhnung auf.  1947 entstand die erste britisch-deutsche Städtefreundschaft, später Städtepartnerschaft zwischen Coventry und Kiel.) Und fünf Jahre später der zerstörte Reichstag in Berlin. Die beiden zerstörten Welten verbunden mit einem Blumenbogen von Mohnblumen und Vergissmeinnicht, im englischsprachigen Raum und in Deutschland Symbole für die Erinnerung an die Kriegstoten.

Nach der Begrüßungsrede durch den Präsidenten des Volksbundes Wolfgang Schneiderhan hält Prinz Charles, der Prinz von Wales, die Gedenkrede. Dazwischen kommen Junge Stimmen zu Krieg und Frieden heute mit TeilnehmerInnen des PEACE LINE Projekts zu Wort. Ein Zeichen dafür, dass die Erinnerungsarbeit nicht bei den älteren Generationen stecken bleibt, sondern von Angehörigen der jungen Generation weitergetragen wird.

Nach der Ansprache werden im kleinen Kreis am Kriegerdenkmal auf dem benachbarten Friedhof Kränze für die Stadt Münster und den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge niedergelegt. Angehörige des Löschzuges 24 – Albachten der Freiwilligen Feuerwehr halten mit Fackeln die Totenwache. Pfarrer Timo Weissenberg spricht einige Worte zum Verhältnis der Länder und Völker zueinander: Verständigung und Zusammenarbeit statt Konkurrenz und Gegeneinander. Manfred Rösmann, mehr als 30 Jahre SPD-Mitglied in der BV West, bläst auf der Trompete zusammen mit seinem Sohn das Lied „Vom guten Kameraden“.

Bericht zur Gedenkveranstaltung in den Westfälischen Nachrichten, Ausgabe West-Nord, 17.11.2020

Zur zentralen Gedenkfeier im Plenarsaal des Bundestages

Zusammenfassender Artikel auf der Volksbund-Seite: https://www.volksbund.de/meldungen/aktuelles-artikel/news/ein-denkwuerdiges-jahr-um-frieden-und-freundschaft-zu-feiern.html

Berichterstattung in den Tagesmedien: in Nachrichtensendungen von ARD und ZDF, ausführlich mit Fokus auf der Rede von Prinz Charles in FAZ, Frankfurter Rundschau, SZ, Tagesspiegel, Welt; nichts in der taz. Die wieder vorzügliche Friedensrede von Präsident Schneiderhan und die klaren, Hoffnung machenden Jungen Stimmen aus Israel, Deutschland, der Republik Moldau und England tauchen fast gar nicht in den Medien auf.

 

Video der gesamten Gedenkveranstaltung  (81 Min.): https://www.zdf.de/politik/politik-sonstige/gedenkstunde-zum-volkstrauertag-2020-100.html

Begrüßungsrede des Präsidenten des Volksbundes Wolfgang Schneiderhan, Phoenix (11.38 Min.), https://www.youtube.com/watch?v=kyBjpmLSRlE

Gedenkrede von Prinz Charles (16 Min.), die er abwechselnd in Deutsch und Englisch hält:https://www.zdf.de/nachrichten/video/volkstrauertag-gedenkrede-prinz-charles-100.html

Die Statements von Violeta Avram (Rep. Moldawien), Jaseleen Singh (Großbritannien), Dvir Aviam Ezra (Israel), Martha Friese (Deutschland) und Gespräch mit Prinz Chaeles über PEACE LINE, https://www.volksbund.de/meldungen/aktuelles-artikel/news/junge-rednerinnen-und-redner-im-gespraech-mit-prinz-charles.html

Zur „Aktion „Vergissmeinnicht - 75 Jahre gemeinsam für den Frieden

An diesem Volkstrauertag am 15. November stellt der Volksbund einen Gedenkkranz in Berlin auf, wie es wohl noch keinen gegeben hat: einen Kranz aus massivem Stahl mit 1,60 Metern Durchmesser wird mit 1.000 Vergissmeinnicht und Mohnblumen geschmückt, die –eingeschraubt – dauerhaft blühen werden. Ein mächtiges Zeichen für Frieden und Versöhnung – 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.“

Bericht mit Links zur Gedenkveranstaltung 2019: „DARUM EUROPA! Zentrale Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2019 im Plenarsaal des Dt. Bundestages: Würdiges Gedenken, klare Kante gegen Krieg, Hass und Nationalismus“, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&ptid=1&catid=69-81&aid=1612  

Mein Bericht zu „100 Jahre Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: Frieden braucht Mut! Festakt und Ausstellung im Auswärtigen Amt“,  http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1604 und mein Kommentar zur Schneiderhan-Rede „Beste Friedensrede seit langem“ https://www.volksbund.de/meldungen/aktuelles-artikel/news/beste-friedensrede-seit-vielen-jahren.html

Frühere Reden zum Volkstrauertag

2002 in Billerbeck http://nachtwei.de/druck/druck%20Rede%20zum%20Volkstrauertag.htm

2010 in Münster, Rathaus-Festsaal http://nachtwei.de/downloads/rede/20101114_volkstrauertag-ms_rede-nachtwei.pdf ; Bericht der Westfälischen Nachrichten https://www.wn.de/Muenster/2010/11/Nachrichten-Muenster-Taeter-nicht-als-Opfer-verklaeren

2015 in Greven, Rathaus Gedenkstunde für den Frieden (am 13.11. islamistische Terroranschläge in Paris mit 130 Todesopfern) http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&catid=107&aid=1378   https://www.greven.net/medien/bindata/freizeit/volkstrauertag/VTT2015_Ansprache_Nachtwei.pdf   

2017 in Coesfeld-Lette, 2019 im Plenarsaal des Bundestages (s.o.)


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
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