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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan (Lageberichte + Einzelmeldungen) bis 2017
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Internationale Politik und Regionen + Bericht von Winfried Nachtwei
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ANGEBOT: Vorträge zur Friedens- und Sicherheitspolitik aus der Sicht eines Politikers, der versucht genauer hinzusehen und aus Erfahrungen zu lernen

Veröffentlicht von: Nachtwei am 14. Oktober 2018 13:22:11 +01:00 (1267 Aufrufe)

Gerne stehe ich für Vorträge zur Friedens- und Sicherheitspolitik zur Verfügung. Auch wenn wir in Deutschland und EU-Europa seit mehr als 73 Jahren Frieden haben, nicht wie fast jede Generation vor uns in Europa Krieg durchmachen mussten. Dass es so bleibt, ist nicht selbstverständlich und fällt erst recht nicht vom Himmel.  Frieden + Bürgersicherheit brauchen einen Kompass, kluges wie kraftvolles Engagement, Investitionen, Kompetenz auf Seiten des Staates und der Gesellschaft

ANGEBOT:

Vorträge zur Friedens- und Sicherheitspolitik (meist illustriert)

Winfried Nachtwei (10/2018), www.nachtwei.de

Hintergrund: Mein außerparlamentarisches (seit 1965), parlamentarisches (seit 1994 in Opposition wie Koalition) und seit 2009 wieder freiwilliges Engagement auf verschiedenen Feldern der Friedens- und Sicherheitspolitik als Demonstrant, Spurensucher, Berichterstatter, mitverantwortlicher Abgeordneter, reflektierter Zeitzeuge. Mit den Vorträgen versuche ich genauer hinzusehen und aus Erfahrungen zu lernen.

(1) Friedens- und Sicherheitspolitik/Krisenengagements

- Wuchernde und näher rückende Krisen und Konflikte: Wirksamer Krieg verhüten und Frieden fördern(Themenvorschlag im Kontext der Diskussion um das neue grüne Grundsatzprogramm)

- „Nie wieder!“ Nie wieder? Verantwortung zum Schutz vor Krieg und Massengewalt“ (z.B. bei Internat. Tagung „Frieden – von der Antike bis heute“ in Münster, Mai 2018), auf Deutschlandfunk Nova am und ARD-Mediothek https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/krisenpraevention-wie-man-frieden-schaffen-kann ; https://www.ardmediathek.de/radio/H%C3%B6rsaal/Wie-man-Frieden-schaffen-kann-von-Winfr/Deutschlandfunk-Nova/Audio-Podcast?bcastId=42836058&documentId=55080356

- Deutsche Beteiligungen an internationaler Krisenbewältigung: Erfahrungen, selbstkritische Bilanz, Perspektiven, Balkan, Afghanistan, Afrika (z.B. auf Burg Rothenfels 2016): http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&catid=108&aid=1395 

- Friedens- und Sicherheitspolitische Erfahrungs- und Lernprozesse, Brüche und Umbrüche in grüner + deutscher Politik von Krisenbewältigung und Friedensförderung, (z.B. beim Mitte Ost Kongress der Grünen Jugend Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen)

- Grüne Bosnien-Reise vor 20 Jahren: Schlüsselerfahrungen und was daraus wurde – Bilanz und Lehren angesichts aktueller Krisenstürme (z.B. beim Basistreffen Friedenspolitik des Landesver-bandes Brandenburg): http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&catid=85&aid=1426 )

- Dem Frieden der Welt dienen – Frieden- und Menschenrechtspolitik im Rahmen realistischer Möglichkeiten

- Wie soll Deutschland künftig globale Verantwortung übernehmen? Was bleibt von der Friedensmacht UN?

Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner sieht hin: Gibt es eine systematische Debatte zur Sicherheits- und Friedenspolitik?

(2) Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung, Friedensförderung

- Zivile Krisenprävention und Friedensförderung - ihre Entwicklung, Erfahrungen und Perspektiven;  

- Krisen verhindern, Konflikte bewältigen Frieden fördern

(z.B. bei DGVN-Bundesvorstand, Pazifismus-Reihe der FI Nottuln, LAG Frieden+ Internationales Berlin), http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1531

- Ziviles Peacekeeping: Alternative zu Militäreinsätzen?

- Lehren aus zehn Jahren Aktionsplan – Wie weiter? (z.B. Unterausschuss Zivile Krisenprävention des Bundestages, Mai 2014, https://www.bundestag.de/blob/283314/273a1e386460932028291390c43ab3c9/nachtwei-data.pdf )

Seit Ende der 80er Jahre habe ich erst die Entstehung des Zivilen Friedensdienstes, dann des ZIF, der Deutschen Stiftung Friedensforschung, die Erarbeitung und Umsetzung des Aktionsplans Zivile Krisenprävention, das Wachstum internationaler Polizeimissionen und Rechtsstaatsförderung, die Praxis der verschiedenen Ansätze und Instrumente, den PeaceLab-Prozess zu den Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ der Bundesregierung begleitet und unterstützt – und vor allem die vielen starken Frauen und Männer dabei erlebt, Friedenspraktiker und regelrechte Mutmacher.

Bei bisherigen Vortragsveranstaltungen waren BesucherInnen regelmäßig positiv überrascht, was sich auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention inzwischen alles getan hat und tut. Zugleich mache ich deutlich, was getan werden muss, um angesichts der heutigen Krisenstürme in Sachen Krisenprävention und Friedensförderung schneller besser zu werden. Der Vortrag ist eine Art Werkstattbericht. Kontakt: winfried@nachtwei.de , 0170-3148779.

- Friedensbewegung im Münsterland der 1980er und 1990er Jahre (reflektierter Zeitzeugenbericht und selbstkritische Bilanzierung, RELIGIO-Museum Telgte, Rahmenprogramm zur Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden“, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1529 )

(3) Schutzverantwortung/Resonsibility to Protect (RtoP)

- Schutzverantwortung zwischen Notwendigkeit, Risiken, Prioritäten – Herausforderung für deutsche Sicherheits- und Friedenspolitik (http://www.genocide-alert.de/schwerste-menschenrechtsverbrechen-verhuete/ )

- Das Prinzip der Schutzverantwortung aus politischer Perspektive

(4) Auslands-/Kriseneinsätze und Bundeswehr

- Die Auslandseinsätze im Rückblick – Was wir für die Zukunft lernen sollten

- Evaluation deutscher Auslandseinsätze ( Evangelische Akademie Berlin, https://www.eaberlin.de/nachlese/chronologisch-nach-jahren/2012/wie-weit-sollen-deutsche-soldaten-gehen-politischer-wille-sicherheitspolitische-strategie-und-friedensethische-normen/winfried-nachtwei-deutsche-auslandseinsaetze-2012.pdf )

- Von Belgrad bis Kabul: Über militärische Interventionen zum Frieden?

- Frieden schaffen auch mit Waffen? Schutzverantwortung oder Sündenfall?

- … auf dem Weg zum gerechten Frieden mit oder ohne militärische Gewalt?

- Von Afghanistan bis Syrien – Die deutschen Beiträge zu internationaler Krisenbewältigung und Friedensförderung

- Auslandseinsätze im Spannungsverhältnis von IST und Vorgaben der Verfassung

- Deutsche Kriseneinsätze, Menschenrechte + humanitäres Völkerrecht – Erfahrungen eines politischen Auftraggebers

- Interkulturelle Kompetenz bei Kriseneinsätzen aus politischer Perspektive (Zentrum Innere Führung 2011, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&catid=29-131&aid=1087 )

- 20 Jahre nach dem Kosovo-Krieg (1998/1999): Bilanz des vorletzten Krieges in Europa. Irgendwas gelernt?

- Wie weiter mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr? Auch die Politik braucht eine Transformation

- Sicherheitspolitische Entscheidungsprozesse an Beispiel der Auslandseinsätze der Bundeswehr

-„Im Auftrag“: Auslandseinsätze der Bundeswehr im politischen Prozess – 20 Jahre Parlamentsbeteiligung (http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1273 )

- Zum Bericht der „Rühe-Kommission“ zur Reform der Parlamentsbeteiligung bei Auslandseinsätzen (Referat bei der Dt. Sektion der Internationalen Juristen-Kommission Juni 2015)

- Parlamentsbeteiligung und Auslandseinsätze – ein Werkstattbericht

- Sicherheitspolitik braucht gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Engagement

- Was geht uns die Bundeswehr noch an? Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

- Perspektiven der Inneren Führung aus verschiedenen Blickwinkeln (beim Kolloquium Innere Führung beim Zentrum für Innere Führung Koblenz 2017)

- Anregungen zu einer bundeswehreigenen Traditionspflege

(5) Afghanistan (immer ressortübergreifend)

- 17 Jahre Afghanistan-Einsatz – Ausweg Abzug? Bilanz und Perspektiven des deutschen Einsatzes in Afghanistan (z.B. GSP Wetzlar)

- 17 Jahre Afghanistan-Einsatz – Kritische Bilanz eines politischen Mitauftraggebers. Lehren für weiteres internationales Engagement

- Stand und Perspektiven des dt. Afghanistan-Engagements (z.B. bei der 36. Jahrestagung des „Freundeskreis Afghanistan“/FKA in Attendorn)

- Afghanistan – Land ohne Hoffnung? Suche Frieden in einem unfriedlichen Land (z.B., Ökumenischer AK der Kath. und Evang. Kirchengemeinden Lüdinghausen)

- Afghanistan – Sicherheits- und Menschenrechtslage, (z.B. beim Netzwerk Flüchtlingshilfe im Raum Mayen und Stammtisch Flüchtlingspartner Vordereifel in Mayen/Eifel)

- Die Bundeswehr, der Comprehensive Approach und die öffentliche Kommunikation in Deutschland (Expertengespräch „ISAF: Lessons Learned“ von Wehrbeauftragtem, DBwV, VdRBw, Aspen-Institut Juni 2016)

- Lehren für den Vernetzten Ansatz aus Afghanistan (BAKS 2012, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1175 )

(6) Internationale Polizeimissionen

- Internationale Polizeimissionen (z.B. bei der Tagung „Polizei und Management“ an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster, bei FHS für Öffentliche Verwaltung, https://www.dhpol.de/de/medien/downloads/fortbildung/2017/Flyer_Polizei_u_Management.pdf )

- Deutsche Beiträge zu Internationalen Polizeimissionen/Polizeiaufbauhilfe seit Namibia

 

(7) Spurensuche, Erinnerungsarbeit

- Nachbarn von nebenan – verschollen in Riga. Zu den Deportationen jüdischer Menschen, aus Berlin, Westfalen, Rheinland, Norddeutschland, Süddeutschland in das „Reichsjudenghetto“ Riga 1941/42 (seit 1989 dazu ca. 200 Vorträge, angepasst an die Herkunftsorte der Deportationen,  http://nachtwei.de/downloads/Angebot-70-Riga-homepage.pdf

- Zur Ausstellung „Riga Bikernieki – Wald der Toten“; zu Beitritten zum Deutschen Riga-Komitee (https://www.volksbund.de/partner/deutsches-riga-komitee/redebeitraege-zur-gedenkveranstaltung-10-jahre-deutsches-riga-komitee.html ); zum „Rigaer Blutsonntag“ (30.11.1941)

- „Anstöße zur Erinnerung und zum Nachdenken: Münster, Riga, Stalingrad, München“ in Erinnerung an die Medizinstudenten, Sanitätsfeldwebel und Widerstandskämpfer Hans Scholl, Alexander Schmorell und die „Weiße Rose“: http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1535

- Gedenken an Henning von Tresckow – Kopf und Herz des militärischen Widerstands gegen Hitler (Gedenkveranstaltung im Einsatzführungskommando bei Potsdam am 19.07.2018)

- Das Leiden der anderen – Brücken der Erinnerung (z.B. Volkstrauertag Münster 2010)

- „Nie wieder!“ Nie wieder? Schutz vor Krieg und Massengewalt (z.B. zum 9. November 2012 in der Synagoge Münster)

- Erinnern: Irgendwas gelernt?

- Warum Gedenktage?

Zum Referenten

Seit dem freiwilligen Ausscheiden aus dem Bundestag 2009 Mitglied im Beirat Zivile Krisenprävention beim Auswärtigen Amt (Co-Vorsitzender seit 2011), Mitglied im 13., 14., 15. Beirat für Fragen der Innere Führung der Verteidigungsministerin (Leiter AG Einsatzrückkehrer und –folgen/PTBS); 2015 Leiter der Unabhängigen Kommission „Sturmgewehr G36 im Einsatz“ (erstmalig systematischer Einblick in die scharfe Seite aller deutscher Auslandseinsätze), intensive Beteiligung an den Beratungsprozessen zum Weißbuch (2016) und zu den Leitlinien „Krisen verhüten, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ der Bundesregierung (2017); rege publizistische + Vortragstätigkeit.

Vorstandsmitglied der Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, von „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ und „Lachen Helfen“, Mitglied der AG „Gerechter Friede“ von Justitia et Pax, der Kommission „Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ am IFSH und des Beirats der Katholischen Friedensstiftung. Kooptiertes Mitglied der BAG Frieden von Bündnis 90/Die Grünen (BAG-Mitarbeit seit ihrer Gründung);

- 1994-2009 Mitglied des Bundestages/Verteidigungsausschuss und Unterausschuss Abrüstung, ab 2002 sicherheits- und abrüstungspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, 2002-2005 stellv. Fraktionsvorsitzender; beteiligt an 70 Mandatsentscheidungen, ca. 40 Besuche in Krisengebieten (19 in Afghanistan); 2001/02 intensiv beteiligt an Erarbeitung des Grundsatzprogramms/Teil Frieden beteiligt; 2007/08 Ko-Vors. der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommission der Bündnisgrünen zusammen mit Claudia Roth;

- 1977-94 Geschichtslehrer; ab 1989 Spurensuche zum „Reichsjudenghetto“ Riga, Mitinitiator des Deutschen Riga Komitees (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge), Begleitung eines NS-Kriegsverbrecherprozesses in Münster 1990-1994;

- 1960er Jahre katholische Jugendbewegung, Wehrdienst, Studentenbewegung; 1970er Jahre Internationalismus-Bewegung, Buchveröffentlichung zur Kolonialgeschichte Namibias, KBW; 1979 Gründungsmitglied Grüne Münster; ab1980 aktiv in der Friedensbewegung.

 

 


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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