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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: UNAMA- und SIGAR-Berichte zu Zivilopfern und Sicherheitslage Afghanistan: Lichtblicke im 1. Halbjahr, jetzt Anschlagswelle. Mehr Misstrauens- als Vertrauensbildung!</title>
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    <span class="xar-mod-title">Asien</span>

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        <h1>
            UNAMA- und SIGAR-Berichte zu Zivilopfern und Sicherheitslage Afghanistan: Lichtblicke im 1. Halbjahr, jetzt Anschlagswelle. Mehr Misstrauens- als Vertrauensbildung!         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 5. September 2019 17:11:28 +02:00 (81538 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Der UNAMA-Zivilopferbericht 1. Halbjahr 2019 meldete erstmalig nach sechs Jahren einen deutlichen R&uuml;ckgang der Zivilopfer, aber auch einen deutlichen Anstieg der Zivilopfer durch Pro-Regierungskr&auml;fte. Der Quartalsbericht des unabh&auml;ngigen Special Inspector General for AFG Reconstruction bringt zus&auml;tzliche Informationen und eine 2019 High Risk List. Der Friedensprozess braucht Vertrauen, Realismus und Geduld - und keine dritte Auflage von Illusionen (nach den fr&uuml;heren Aufbau- und Abzugsillusionen).</p></div>
            <div>    <p align="center">UNAMA-Halbjahresbericht I/2019&nbsp; + j&uuml;ngste SIGAR-Berichte zu Zivilopfern, Sicherheits- und Risikolage in Afghanistan:</p>
<p align="center"><strong>R&uuml;ckgang der Zivilopfer um 27%, <span style="text-decoration: underline;">aber:</span> Anstieg der Zivilopfer durch Pro-Regierungskr&auml;fte um 31%, Anschlagswelle seit Juli</strong></p>
<p align="center">Winfried Nachtwei, MdB a.D.<a title="" href="#_ftn1">[1]</a> (06.09.2019)</p>
<p align="center">(Fotos <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a> )</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Vorbemerkung</span></em></p>
<p><em>In den Friedensverhandlungen zwischen Taliban und USA soll es zu einer grunds&auml;tzlichen Einigung gekommen sein. Nach Abschluss des Friedensabkommens sollen 5.000 Mann US-Truppen binnen 135 Tagen abziehen, die Taliban garantieren, dass von afghanischem Boden keine Operationen internationaler terroristischer Netzwerke ausgehen, und vor allem sollen innerafghanische Friedensverhandlungen zwischen Regierung und relevanten Vertretern einerseits und den Taliban andererseits folgen. Der so dringend notwendige und gew&uuml;nschte Friedensprozess braucht VERTRAUEN, REALISMUS und GEDULD. Der gegenw&auml;rtige Verlauf des bewaffneten Konflikts ist &ndash; nach den Lichtblicken des ersten Halbjahres 2019 &ndash; eher misstrauens- als vertrauensbildend. Damit wachsen Risiken eines Abrutschens in einen offenen und noch viel opferreicheren B&uuml;rgerkrieg.</em></p>
<p><em>(vgl. die Berichte und Kommentare von Thomas Ruttig, zuletzt &bdquo;W&auml;re das wirklich &acute;Frieden`&ldquo;?, </em><a href="https://taz.de/Thomas-Ruttig/!a23570/"><em>https://taz.de/Thomas-Ruttig/!a23570/</em></a><em> )</em></p>
<p><em>Die seit 2009 erscheinenden UNAMA-Jahresberichte zum &bdquo;Schutz von Zivilpersonen im bewaffneten Konflikt&ldquo; sind inzwischen die einzige Quelle, die regelm&auml;&szlig;ig, systematisch und seri&ouml;s einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Folgen des bewaffneten Konflikts f&uuml;r die afghanische Zivilbev&ouml;lkerung gibt. Die tats&auml;chliche Zahl der Zivilopfer ist allerdings h&ouml;her, da sie nicht in allen Landesteilen verl&auml;sslich mit jeweils drei verschiedenen und unabh&auml;ngigen Quellen erfasst werden k&ouml;nnen.</em></p>
<p><em>Seit 2007 ver&ouml;ffentliche ich regelm&auml;&szlig;ig Materialien zur Sicherheitslage in Afghanistan, seit 2013 auch kommentierende Zusammenfassungen der UNAMA-Berichte ( </em><a href="http://www.nachtwei.de"><em>www.nachtwei.de</em></a><em> , linke Spalte). Dabei ist mir bewusst, dass diese Berichte eine f&uuml;rchterliche Realit&auml;t, aber nicht die ganze Realit&auml;t Afghanistans widerspiegeln. Unter schwersten Rahmenbedingungen gibt es zugleich - und auch heute noch &ndash; viele Menschen in Afghanistan, die mutig f&uuml;r menschlichere Verh&auml;ltnisse arbeiten, die sich dem Terror und dem Krieg widersetzen, die Aufbauerfolge verteidigen. Mit Dr. Habiba Sarabi, stellv. Vorsitzende des High Peace Council, langj&auml;hrige Gouverneurin der Provinz Bamyan, und Ramiz Bakhtiar, erster afghanischer Jugendvertreter bei den Vereinten Nationen, nahmen zwei besonders starke Vork&auml;mpferInnen f&uuml;r ein friedliches Afghanistan im letzten November an der 32. AFG-Tagung in Villigst teil.</em></p>
<p><em>Die deutsche Aufbauhilfe und Entwicklungszusammenarbeit ist auch nach der Zerst&ouml;rung der Botschaft viel aktiver und wirkungsvoller, als allgemein bekannt ist. Diese &bdquo;Hoffnungstr&auml;ger trotz alledem&ldquo; fallen seit Jahren regelm&auml;&szlig;ig dem medialen Bad-News-Mechanismus zum Opfer. (vgl. das Kapitel&nbsp; &bdquo;Entwicklungszusammenarbeit unter Bedrohung&ldquo; in meinem Vortrag &bdquo;Gehen oder bleiben?&ldquo; auf der 32. AFG-Tagung in Villigst am 25.11.2018,</em><a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1563"><em>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1563</em></a><em> )</em></p>
<p>UNAMA ver&ouml;ffentlichte ihren <strong>Zivilopfer-Halbjahresbericht I/2019 </strong>am 30. Juli 2019.</p>
<p><a href="https://unama.unmissions.org/sites/default/files/unama_poc_midyear_update_2019_-_30_july_2019_english.pdf">https://unama.unmissions.org/sites/default/files/unama_poc_midyear_update_2019_-_30_july_2019_english.pdf</a></p>
<p>INHALT</p>
<p>(1)&nbsp;&nbsp; Gesamtentwicklung</p>
<p>(2)&nbsp;&nbsp; Verursacher und Operationstypen</p>
<p>(3)&nbsp;&nbsp; Frauen und Kinder im bewaffneten Konflikz</p>
<p>(4)&nbsp;&nbsp; Zwischenf&auml;lle bei Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen</p>
<p>(5)&nbsp;&nbsp; Zivilopfer in den Provinzen und &bdquo;enemy initiated attacks&ldquo;lt. SIGAR-Report 30.07.2019</p>
<p>(6)&nbsp;&nbsp; Schwere Sicherheitsvorf&auml;lle seit Ende des UNAMA-Berichtszeitraums (ab. 1. Juli)</p>
<p>(7)&nbsp;&nbsp; 2019 High Risk List, SIGAR ( <a href="https://www.sigar.mil/pdf/spotlight/2019_High-Risk_List.pdf">https://www.sigar.mil/pdf/spotlight/2019_High-Risk_List.pdf</a> )</p>
<p>(8)&nbsp;&nbsp; Divided Responsibiliy: Lessons from U.S. Security Sector Assistance Efforts in Afghanistan, SIGAR 2019</p>
<p>(9)&nbsp;&nbsp; Fr&uuml;here Zusammenfassungen von UNAMA-Zivilopfer-Berichten (Links)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(1) Gesamtentwicklung</span></strong></p>
<p>F&uuml;r das 1. Halbjahr 2019 meldet UNAMA im Kontext des bewaffneten <strong>3.812 Zivilopfer </strong>(1.366 Tote, 2.445 Verletzte), ggb. 5.205 Zivilopfern im Vorjahrszeitraum ein R&uuml;ckgang um 27%. Nach f&uuml;nf Vergleichszeitr&auml;umen mit jeweils um 5.000 und mehr Zivilopfern ist dies seit 2012 erstmalig wieder ein erheblicher R&uuml;ckgang der Opferzahlen.</p>
<p>Die Zahl der Toten ging von 1.729 auf 1.366 zur&uuml;ck, der Verletzten von 3.476 auf 2.446.</p>
<p>Der R&uuml;ckgang der Zivilopfer insgesamt wurde verursacht durch sinkende Opferzahlen bei Suizid-IED-Angriffen und Bodenk&auml;mpfen, w&auml;hrend die Zivilopfer durch Luftoperationen und Search-Operationen weiter anstiegen.</p>
<p><em>Am 26. Februar wurde in Kabul ein Museum er&ouml;ffnet, das den Opfern des seit 40 (!) Jahren andauernden Gewaltkonflikts in Afghanistan gewidmet ist. Dar&uuml;ber ausf&uuml;hrlich Thomas Ruttig in der taz: </em><a href="http://www.taz.de/!5572402/"><em>http://www.taz.de/!5572402/</em></a><em> .</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(2) Verursacher und Operationstypen</span></strong></p>
<p>Lt. UNAMA waren</p>
<p><strong>Regierungsfeindliche Kr&auml;fte</strong> f&uuml;r 1.968 Zivilopfer (531 Tote, 1.437 Verletzte) verantwortlich (52% aller Zivilopfer), ggb. dem Vorjahrszeitraum ein R&uuml;ckgang um 43%.</p>
<p>Massiv um 79% zur&uuml;ck gingen high-profile suicide IED attacks. Die Taliban ver&uuml;bten neun solche Attacken ggb. 16 im Vorjahrszeitraum; Daesh zwei statt 17.</p>
<p>Gezielte Angriffe auf Zivilpersonen (Regierungs-Offizielle, Stammes&auml;lteste, Helfer, Religionssch&uuml;ler, Mullahs) und zivile Einrichtungen (religi&ouml;se und Kulturst&auml;tten) f&uuml;hrten zu 985 Zivilopfern, davon 306 Toten. Gegen&uuml;ber des Vorjahrszeitraum war das ein R&uuml;ckgang um 51%. Allerdings: Mehr als die H&auml;lfte der Zivilopfer durch regierungsfeindliche Kr&auml;fte wurde durch gezielte Angriffe auf zivile Ziele verursacht.</p>
<p>(z.B. am 8. Mai mittags in Kabul ein komplexer Angriff auf die NGO &bdquo;Counterpart International&ldquo;, der acht Zivilpersonen t&ouml;tete und 27 verletzte. Die Taliban &uuml;bernahmen die Verantwortung und erhoben den Vorwurf, die Organisation h&auml;tte die Vermischung von M&auml;nnern und Frauen betrieben und bei st&auml;dtischen Bediensteten in Kabul pro-westliche Ziele verankert. Am 28. Juni detonierte in einer Moschee in Aybak/Samangan, ein IED beim Freitagsgebet und verletzte 14 Menschen zwischen 13 und 81 Jahren. Die Taliban warfen dem Mullah, einem Mitglied der Ulema Shura, vor, die Afghanischen Sicherheitskr&auml;fte bei fr&uuml;heren Gottesdiensten gelobt zu haben.)</p>
<p>Im Gegensatz zu den vielen Zivilopfern 2018 w&auml;hrend der W&auml;hlerregistrierung zu den Parlamentswahlen wurden bisher keine Zivilopfer im Kontext bei der weniger umfangreichen W&auml;hlerregistrierung f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen 2019 bekannt. Ausnahme die Provinz Ghazni, wo eine volle W&auml;hlerregistrierung stattfindet. Hier wurden f&uuml;nf Zwischenf&auml;lle ge meldet.</p>
<p><strong>Pro-Regierungskr&auml;fte </strong>f&uuml;r 1.397 Zivilopfer (717 Tote, 680 Verletzte) verantwortlich (37% aller Zivilopfer, 20% im Vorjahrszeitraum), ein Anstieg um 31%. 18% gingen auf das Konto der ANDSF, 12% auf das der Internationalen (= US-)Streitkr&auml;fte, 2% auf das bewaffneter Gruppen.</p>
<p>Einen Anstieg der Zivilopfer gab es bei Bodenk&auml;mpfen, haupts&auml;chlich seitens der ANDSF, bei Luftoperationen, haupts&auml;chlich durch Internationale Streitkr&auml;fte, und Search Operationen, haupts&auml;chlich durch NDS-Special Forces, Khost Protection Force und Shaheen Forces in Paktika.</p>
<p>Luftoperationen verursachten 519 Zivilopfer, davon 363 Tote, ein Anstieg um 39%. W&auml;hrend die Zahl der Verletzten sank, verdoppelte sich die Zahl der Toten. F&uuml;r 83% der Zivilopfer durch Luftoperationen trugen die US-Streitkr&auml;fte die Verantwortung, f&uuml;r 9% die Afghan Air Force.</p>
<p>Gem&auml;&szlig; der Ank&uuml;ndigung der US South Asia Strategy im August 2017 und der Lockerung der Rules of Engagement f&uuml;r US-Streitkr&auml;fte in Afghanistan begann die US-Luftwaffe, Finanzstr&ouml;me der regierungsfeindlichen Kr&auml;fte, einschlie&szlig;lich Drogenlabore, anzugreifen. So am 5. Mai mehrere Luftschl&auml;ge gegen mehr als 60 Drogenlabore im Distrikt Bakwa/Farah.</p>
<p>UNAMA wurde vielfach von eine bedeutenden Zahl an Zivilopfern bei solchen Operationen berichtet.</p>
<p>Bei Search Operationen gab es 218 Zivilopfer (davon 159 Tote), mehr als die H&auml;lfte durch NDS Special Forces. Das bedeutet einen Anstieg um 79% ggb. dem 1. Halbjahr 2018. Die Operationen der NDS Special Forces und der Khost Protection Force gehen mit deutlich h&ouml;heren Zivilopferzahlen und Todesraten einher als Operationen der ANA. Zus&auml;tzlich hat UNAMA alarmierende Menschenrechtsverletzungen durch diese Kr&auml;fte dokumentiert, darunter absichtliche T&ouml;tungen, Folter und Misshandlungen, willk&uuml;rliche Gefangennahmen, absichtliche Zerst&ouml;rung von Eigentum.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(3) Frauen und Kinder im bewaffneten Konflikt</span></strong></p>
<p>Im 1. Halbjahr 2019 gab es 430 weibliche Zivilopfer (davon 144 Tote), ein R&uuml;ckgang um 22%.</p>
<p>Regierungsfeindliche Kr&auml;fte setzten illegale Bestrafungen von Frauen durch parallele Justizstrukturen und gezielte T&ouml;tungen wegen &bdquo;unmoralischer Handlungen&ldquo; fort. Zum Beispiel am 4.Januar in Sancharak/Sar-i Pul, als Taliban eine 25-j&auml;hrige Frau wegen &bdquo;Ehebruch&ldquo; vor einer gro&szlig;en Menschenmenge auspeitschten. Oder am 27. Juni in Qaysar/Faryab, als Taliban eine 30-j&auml;hrige Frau und ihr dreij&auml;hriges Kind im Schlaf erschossen, nachdem ihr Ehemann sie des Ehebruchs beschuldigt hatte.</p>
<p>Unter Kindern wurden 1.207 Opfer gez&auml;hlt, davon 327 Tote, ggb. dem Vorjahrszeitraum ein R&uuml;ckgang um 13%. 41% der Opfer unter Kindern resultieren aus Bodenk&auml;mpfen, gefolgt von IED`s und explosiven Kampfmittelr&uuml;ckst&auml;nden.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(4) Zwischenf&auml;lle bei Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen</span></strong></p>
<p>Bei Bildungseinrichtungen wurden 25 Zwischenf&auml;lle dokumentiert, vor allem in westlichen, &ouml;stlichen, nord&ouml;stlichen Regionen und Zentralregionen. 16 Zwischenf&auml;lle wurden den Taliban zugeordnet, darunter sechs Attacken gegen M&auml;dchenschulen in der Provinz Farah zwischen Januar und April.</p>
<p>38 Zwischenf&auml;lle betrafen Gesundheitseinrichtungen und &ndash;personal. Die Mehrzahl davon in &ouml;stlichen, s&uuml;dlichen und n&ouml;rdlichen Regionen. 25 Zwischenf&auml;lle ordnet UNAMA den Taliban zu, sieben den ANDSF, zwei internationalen Streitkr&auml;ften. Zum Beispiel erzwangen die Taliban am 20. April die Schlie&szlig;ung von 13 Kliniken in vier Distrikten in Nuristan. Sie blieben bis zum 24. Mai geschlossen und wurden ge&ouml;ffnet nach Vermittlung lokaler &Auml;ltester. Am 12. Mai erzwangen die Taliban die Schlie&szlig;ung von 11 Kliniken in vier Distrikten der Provinz Baghlan. Innerhalb derselben Woche wurden sie wieder ge&ouml;ffnet.</p>
<p>Am 11. April verboten die Taliban Aktivit&auml;ten der WHO und des ICRC in ganz Afghanistan, so dass alle Polio-Impfkampagnen gestoppt wurden. Im 2. Quartal fand keine Kampagne statt. Trotzdem konnten mehr als eine Million Kinder auf anderen Wegen geimpft werden. AFG ist eines der wenigen verbliebenen L&auml;nder weltweit, wo Polio endemisch ist mit 21 gemeldeten F&auml;llen 2018 und 10 in 2019.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Erg&auml;nzende Informationen aus</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(5) SIGAR Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction, 44th Quarterly Report zo the US Congress, 30. Juli 2019 (</span></strong><a href="https://www.afcent.af.mil/Portals/82/Documents/Airpower%20summary/2.%20July%202019%20APS%20Data.pdf?ver=2019-08-29-044440-310">https://www.afcent.af.mil/Portals/82/Documents/Airpower%20summary/2.%20July%202019%20APS%20Data.pdf?ver=2019-08-29-044440-310</a> )</p>
<p><strong>&bdquo;(Effective) enemy initiated attacks</strong>&ldquo;: Die K&auml;mpfe zwischen den Afghan National Defense &amp; Security Forces (ANDSF) und den Taliban nahmen in den letzten Monaten zu, w&auml;hrend die Konfliktparteien eine Serie von Friedensgespr&auml;chen f&uuml;hrten. Treiber der zunehmenden Offensivoperationen waren vor allem die Afghan Special Security Forces (ASSF). Die Taliban steigerten zugleich die Zahl ihrer Angriffe insgesamt wie auch die Zahl der effektiven (sch&auml;digenden) Angriffe. Von M&auml;rz bis Mai nahmen die &bdquo;effective enemy-initiated attacks&ldquo; (EEIA) um 17% ggb. dem vorherigen Quartal zu.</p>
<p>Von M&auml;rz bis Mai z&auml;hlte Resolute Support 6.445 &bdquo;enemy-initiated attacks&ldquo; (EIA). 52% dieser Attacken geschahen in f&uuml;nf der insgesamt 34 Provinzen: Helmand (2.788), Badghis (808), Faryab (657), Herat und Farah.43% dieser Angriffe waren &bdquo;effektiv&ldquo; (EEIA). Die &bdquo;effektivsten&ldquo; Angriffe gab es in Kandahar 68% der EIA waren EEIA), in Khost 66% und in Zabul 65%. (in Balkh, 55%, Kunduz 50%, Baghlan 46%, Kabul 64%, Badakhshan 46%)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Zivilopfer in den Provinzen Januar bis Mai 2019 </span></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Provinz</span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="text-decoration: underline;">Zivilopfer</span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="text-decoration: underline;">Zivilopfer/Tausend</span></p>
<p>Helmand&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 271&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,20</p>
<p>Nuristan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 29 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;0,17</p>
<p>Nangarhar&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 308&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,17</p>
<p>Zabul&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;61&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,16</p>
<p>Kunar&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;81&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,15</p>
<p>Laghman&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;77&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;0,14</p>
<p>Khost&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;89&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,13</p>
<p>Logar&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 59&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,12</p>
<p>Kapisa&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;64&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,12</p>
<p>Baghlan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;132&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,12</p>
<p>Farah&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;69&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,11</p>
<p>Faryab&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;134&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;0,11</p>
<p>Kandahar&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 136&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,09</p>
<p>Uruzgan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;37&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,09</p>
<p>Herat&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;192&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,08</p>
<p>Ghazni&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;116&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,08</p>
<p>Kabul&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;402&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,07</p>
<p>Paktika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;36&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,07</p>
<p>Takhar&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;75 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;0,06</p>
<p>Paktya&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;41&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,06</p>
<p>Kunduz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;58&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;0,05</p>
<p>Balkh&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;76&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;0,05</p>
<p>Samangan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;22&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;0,05</p>
<p>Ghor&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;39&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;0,05</p>
<p>Badghis&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;28&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;0,05</p>
<p>Sar-e Pul&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;25&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,04</p>
<p>Jowzjan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;23&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,04</p>
<p>Parwan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;27&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,03</p>
<p>Wardak&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;23&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,03</p>
<p>Daykundi&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;14&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;0,02</p>
<p>Nimroz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0,01</p>
<p>Bamyan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;0,01</p>
<p>Badakhshan&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;6&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;0,01</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Panjshir&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;0</span></p>
<p><strong>33.329.50&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong><strong>&nbsp;&nbsp;2.706&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;0,08&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(6) Schwere Sicherheitsvorf&auml;lle seit Ende des UNAMA-Berichtszeitraums (1.07.2019)</span></strong></p>
<p><strong>05.09., Kabul-Logar-Highway: </strong>Nachmittags Explosion einer gegen einen ANA-Konvoi gerichteten Stra&szlig;enbombe, vier Zivilisten get&ouml;tet, 11 verletzt.</p>
<p><strong>05.09., Kabul: </strong>um 10.10 Uhr Ortszeit Suizid-Autobombe dicht an einem NDS-Checkpoint in der stark befestigten Innenstadt, 10 Tote (darunter ein US- und ein rum&auml;nischer Soldat von Resolute Support), 42 Verwundete. Verantwortungs&uuml;bernahme durch die Taliban.</p>
<p><strong>04.09. Pul-e Khumri/Baghlan</strong>: Seit vier Tagen Angriffe der Taliban auf die Distrikthauptstadt, Highway von Kabul &uuml;ber Pul-e Khumri nach Kunduz + Balkh seitdem gesperrt, Hunderte Reisende sind in der Stadt gestandet. Am 03.09. setzten die Taliban vier Checkpoints in Brand; einige Einwohner sollen zu den Waffen gegriffen haben, um die &ouml;rtlichen Sicherheitskr&auml;fte zu unterst&uuml;tzen. Inzwischen trafen Afghan Special Forces in der Stadt ein und begannen mit Clearance-Operationen, unterst&uuml;tzt von der Luftwaffe. Bis zum 02.09. 6 Tote und 33 Verletzte. (<a href="https://www.tolonews.com/afghanistan/special-forces-launch-clearance-operations-baghlan">https://www.tolonews.com/afghanistan/special-forces-launch-clearance-operations-baghlan</a></p>
<p><strong>04.09. Nangarhar City</strong>: Bei einer NDS-Operation Mittwochnacht wurden vier Br&uuml;der get&ouml;tet. Daraufhin R&uuml;cktritt des NDS-Chef Mohammad Masoom Stanikzai.</p>
<p><strong>04.09., Maidan Wardak: </strong>Abdul Samad Amiri, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Unabh&auml;ngigen afghanischen Menschenrechtskommission in der Westprovinz Ghor, auf dem Weg von Kabul nach Ghor im Distrikt Jalreez von Taliban entf&uuml;hrt und erschossen. ( <a href="https://www.hrw.org/news/2019/09/06/taliban-linked-murder-afghan-rights-defender">https://www.hrw.org/news/2019/09/06/taliban-linked-murder-afghan-rights-defender</a> )</p>
<p><strong>03.09. Warnung von neun ehemaligen US-Gesandten </strong>(darunter f&uuml;nf Kabul-Botschaftern, einem Sonderbeauftragten f&uuml;r AFG und einem stv. Au&szlig;enminister) auf der Website des Atlantic Council: AFG k&ouml;nne in einen &bdquo;totalen B&uuml;rgerkrieg&ldquo; kollabieren, wenn Pr&auml;sident Trupm die US-Truppen abziehe, bevor zwischen der afg. Regierung und den Taliban ein Friedensabkommen abgeschlossen sei. Der anf&auml;ngliche Abzug d&uuml;rfe nicht so weit und schnell gehen, dass die Taliban glauben k&ouml;nnten, einen milit&auml;rischen Sieg erringen zu k&ouml;nnen. (<a href="https://www.tolonews.com/afghanistan/ex-envoys-warn-civil-war-if-us-leaves-afghanistan">https://www.tolonews.com/afghanistan/ex-envoys-warn-civil-war-if-us-leaves-afghanistan</a> )</p>
<p><strong>02.09. Kabul, Polizeidistrikt 9, </strong>21.55 Ortszeit:Angriff mit Kfz-Bombe auf das Green Village (Camp von ausl&auml;ndischen Entsandten, Polizisten &ndash; auch deutschen -, etc.), 16 Tote (acht Ausl&auml;nder), 119 &ndash; meist zivile &ndash; Verletzte (25 Ausl&auml;nder). 400 Ausl&auml;nder seien evakuiert worden. Die f&uuml;nf Angreifer wurden von Special Forces get&ouml;tet, eine Tankstelle fing Feuer. (Video der Zerst&ouml;rungen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Q18ueelqOow">https://www.youtube.com/watch?v=Q18ueelqOow</a> ) Green Village war zuletzt im Januar mit einer Lkw-Bombe angegriffen worden (vier Tote, 90 Verletzte). (<a href="https://www.tolonews.com/afghanistan/taliban-truck-bomb-attack-kabul-kills-16">https://www.tolonews.com/afghanistan/taliban-truck-bomb-attack-kabul-kills-16</a> ) Lt. SZ v. 04.09. lief zeitgleich zum Anschlag auf TOLO-TV ein Interview mit dem US-Sondergesandten f&uuml;r AFG, Zalmay Khalilzad zu den Eckpunkten des Abkommens mit den Taliban: Man sei grunds&auml;tzlich &uuml;bereingekommen, dass die USA f&uuml;nf Milit&auml;rbasen binnen 135 Tagen r&auml;umen und 5.000 Soldaten abziehen. Im Land verbleibende US-Kr&auml;fte sollten nur noch gegen den lokalen IS-Ableger vorgehen. Die Taliban wollen im Gegenzug garantieren, &bdquo;dass ihr Land kein sicherer Aufenthaltsort mehr f&uuml;r Terroristen werde, an dem Attacken gegen die USA und andere Staaten geplant werden.&ldquo; Innerafghanische Friedensgespr&auml;che sollen folgen. Am n&auml;chsten Tag protestierten Anwohner des Green Village f&uuml;r den Abzug der internationalen Niederlassung aus ihrer Nachbarschaft.</p>
<p><strong>01.09. Kunduz: Talibanangriff</strong> aus drei Richtungen ab 31.08, 01.30 Uhr &uuml;ber mehr als 24 Stunden. Lt. Innenministerium 20 afg. Sicherheitskr&auml;fte und f&uuml;nf Zivilisten get&ouml;tet, 80 &ndash; meist Zivilisten &ndash; verletzt. Am 31. abends schwere Explosion am zentralen Kreisverkehr, gerichtet gegen ein Treffen der lokalen Sicherheitsf&uuml;hrung, zehn Tote. Einsatz von Spezialeinheiten von NDS, Polizei und Armee, lt. IM 56 Taliban get&ouml;tet. (<a href="https://www.tolonews.com/afghanistan/20-security-force-members-killed-kunduz-battle">https://www.tolonews.com/afghanistan/20-security-force-members-killed-kunduz-battle</a> )</p>
<p><strong>31.08., Faryab: </strong>Nach einem Luftschlaggegen eine Taliban-Versammlung gegen 23.00 Uhr im Distrikt Garziwan gegens&auml;tzliche Aussagen zu Opferzahlen: Lt. einem Mitglied des Provinzrates seien 12 Zivilisten get&ouml;tet worden (darunter lt. Thomas Ruttig acht Kinder); lt. 209. Shaheen-Corps der ANA seien 47 Taliban get&ouml;tet worden. Offizielle Sicherheitsstellen h&auml;tten die Zivilopfer bisher nicht best&auml;tigt. (<a href="https://www.tolonews.com/afghanistan/12-reportedly-civilians-killed-faryab-airstrikes">https://www.tolonews.com/afghanistan/12-reportedly-civilians-killed-faryab-airstrikes</a> )</p>
<p><strong>28.08., Amnesty International</strong> ver&ouml;ffentlicht Report &bdquo;Defenceless Defenders: Attacks on Afghanistans Human Rights Community&ldquo;: Die Community erf&auml;hrt intensive Angriffe von Beh&ouml;rden wie von bewaffneten Gruppen. <a href="https://www.tolonews.com/afghanistan/afghanistan%E2%80%99s-human-rights-activists-under-attack-ai">https://www.tolonews.com/afghanistan/afghanistan%E2%80%99s-human-rights-activists-under-attack-ai</a> )</p>
<div>
<p><strong>20.08. Schakardara bei Kabul</strong>: <strong>N&auml;chtlicher Brandanschlag auf die Bojasar-M&auml;dchenschule, ein Projekt des Afghanischen Frauenvereins</strong>. Verletzt wurde niemand. Der Brand hat Klassenr&auml;ume und Teile des Schuldaches schwer zerst&ouml;rt. 633 Sch&uuml;lerinnen aus den Klassen eins bis zw&ouml;lf sowie 22 Lehrerinnen und Lehrer werden das Schuljahr vorerst nicht wie geplant weiterf&uuml;hren k&ouml;nnen. Ein schwerer Schock f&uuml;r die so engagierten Sch&uuml;lerinnen und das Lehrerteam, die ihre Schule bisher als Idyll des Lernens und friedlichen Miteinanders erlebten und sich unb&auml;ndig &uuml;ber den gerade neu eingeweihten Anbau der Schule freuten. Dieser Anschlag ist der erste Anschlag auf Projekte&nbsp; und Bildungseinrichtungen des Afghanischen Frauenvereins seit 27 Jahren. Bisher kann er keiner Gruppierung zugeordnet werden. Die Dorfgemeinschaft begann sofort mit L&ouml;scharbeiten, alarmierte die Feuerwehr und und unterst&uuml;tzt die Lehrerteams mit Freiwilligen und Sch&uuml;lern der benachbarten Jungenschule bei den Aufr&auml;umarbeiten. Auch die afghanische Regierung hat Unterst&uuml;tzung signalisiert, um die Schule schnellstm&ouml;glich wieder in Betrieb nehmen zu k&ouml;nnen. (Aus der Pressemitteilung nach dem Anschlag) Weil alle so stark halfen, konnte die Schule schon am 24.08. ihren Betrieb wieder aufnehmen. Alle Sch&uuml;lerinnen und Lehrerinnen kamen.</p>
<p><strong>Brief von Eltern der Bojasar M&auml;dchenschule und den Dorf&auml;ltesten &nbsp;<br /> </strong>&bdquo;Sehr verehrter Afghanischer Frauenverein,<br /> (&hellip;) Wir, die Eltern der Sch&uuml;lerinnen von der Bojasar M&auml;dchenschule bei Kabul sowie die Dorf&auml;ltesten, verpflichten uns, unsere T&ouml;chter zum Zwecke ihrer Bildung und Erziehung zu jeder Zeit in die Schule zu schicken. Die Bildung von Frauen und M&auml;dchen ist das Licht jedes Hauses und jeder Gesellschaft. Wir werden uns niemals durch die Bedrohung und Warnung der Feinde von Bildung und Kultur abschrecken lassen und werden immer Unterst&uuml;tzer und Begleiter in Wissenschaft, Kultur und Bildung f&uuml;r unsere M&auml;dchen sein.&ldquo;<br /> Unterschrieben von Eltern und Dorf&auml;ltesten<br /> <strong>Briefpassage der Schulleiterin der Bojasar M&auml;dchenschule im September 2019</strong><br /> &bdquo;Es war ein Schock, als ich von unserem Projektleiter erfuhr, dass unsere Schule in Brand gesteckt wurde. Es war so, als wenn mein eigenes Haus brennen w&uuml;rde. Ich ging zur Schule. Alles roch nach Rauch, die W&auml;nde waren schwarz. Es war wie ein Backofen, warm, &uuml;berall Ru&szlig;.<br /> Am selben Tag fingen die Aufr&auml;umungsarbeiten von den Dorf&auml;ltesten, Sch&uuml;lerinnen, Sch&uuml;ler der benachbarten Jungenschule, Lehrerinnen und Lehrer an. Alle packten mit an und trugen die verkohlten B&uuml;cher und M&ouml;bel heraus. Sie entfernten das ausgebrannte Dach und trugen schwere Metallteile weg. Die Klassenr&auml;ume blieben zum gro&szlig;en Teil unversehrt, weil die afghanische Feuerwehr den Brand gel&ouml;scht hat. Die Sch&uuml;lerinnen und Eltern wollten, dass der Unterricht sobald wie m&ouml;glich wieder beginnt. Vier Tage nach dem Brandanschlag kamen die Sch&uuml;lerinnen wieder zum Unterricht. Wir lassen uns nicht entmutigen und machen weiter, denn Bildung ist das Wichtigste. Das Ger&uuml;st einer Nation.<br /> Durch ihre Liebe, Freunde Afghanistans, durch ihre humanit&auml;re Hilfe aus Deutschland k&ouml;nnen wir unsere Schule wieder aufbauen und ich bedanke mich im Namen aller Sch&uuml;lerinnen, dass sie uns all die Jahre stets unterst&uuml;tzen. Ihre Nadia Qayumi, Schulleiterin der Bojasar Schule&ldquo;</p>
<p><strong>Sch&uuml;lerin der 11. Klasse der Bojasar M&auml;dchenschule im September 2019</strong><br /> &bdquo;Wir tun alles und k&auml;mpfen mit den letzten Tropfen unseres Blutes, damit wir weiter lernen k&ouml;nnen und lassen uns nicht von Feinden der Bildung, die unsere Schule zerst&ouml;rten, abschrecken. Wir m&ouml;chten die Zukunft bilden und unser Land aufbauen.&ldquo;<br /> <strong>Sch&uuml;lerin der 12. Klasse der Bojasar M&auml;dchenschule im September 2019</strong><br /> &bdquo;Wir sind besonders traurig, dass unsere sch&ouml;ne und moderne Bibliothek verbrannt ist. In Geschichts- und Daristunden gingen wir dorthin und haben uns viel Wissen angeeignet. Auch wenn es kein Geb&auml;ude mehr gibt, lernen wir weiter. Auch wenn wir in einem Zelt ohne Tische und St&uuml;hle Unterricht h&auml;tten und auf dem Boden sitzen m&uuml;ssten, geben wir nicht auf und lernten trotzdem weiter.&ldquo; ( <a href="http://www.afghanischer-frauenverein.de/projekte/maedchenschule-bojasar-bei-kabul/">http://www.afghanischer-frauenverein.de/projekte/maedchenschule-bojasar-bei-kabul/</a></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>(<strong>20.08. Internet-Propaganda der Taliban</strong> (Voice of Jihad): Ver&ouml;ffentlicht werden Fotos von &bdquo;Quick Assault Teams&ldquo; in der Ausbildung. Die Taliban-Spezialeinheiten sind auch als &bdquo;Red Units&ldquo; bekannt, operieren in ganz Afghanistan und agieren oft als Speerspitze bei Angriffen auf Distriktzentren, Milit&auml;rbasen und Au&szlig;enposten.</p>
<p><a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/08/training-of-quick-assault-team-highlighted-by-taliban.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/08/training-of-quick-assault-team-highlighted-by-taliban.php</a></p>
<p>Am 18.08. auf der offiziellen Taliban-Seite das Video &bdquo;Caravan for Khaibar&ldquo;. Es zeigt einen Konvoi von K&auml;mpfern auf neuen Toyota Hi-Luxs, bedeckt mit gro&szlig;en wei&szlig;en Taliban-Fahnen. <a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/08/as-us-presses-negotiations-taliban-promotes-training-of-fighters-and-attacks.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/08/as-us-presses-negotiations-taliban-promotes-training-of-fighters-and-attacks.php</a> &nbsp;)</p>
<p><strong>18.08., Kabul: Selbstmordangriff auf Hochzeitsfeier</strong> in einem Kabuler Hotel,&nbsp; 63 Tote und 182 Verletzte. Aus der Familie des Br&auml;utigams starben 14 Menschen. Daesh/IS &uuml;bernahm die Verantwortung f&uuml;r des Massakerangriff in einem Distrikt der &uuml;berwiegend von schiitischen Hazara bewohnt wird.</p>
<p><strong>11./12. 08.:</strong> &bdquo;<strong>Die Toten von Kulalgo: Neues Massaker an afghanischen Zivilisten? </strong>Vieles deutet daraufhin, aber wir wollen auch noch die offizielle Untersuchung abwarten: In der Nacht von 11. zum 12. August durchsuchte eine US-afghanische Kommandoeinheit, m&ouml;glicherweise gef&uuml;hrt von CIA-Leuten, im Dorf Kulalgo, Provinz Paktia im S&uuml;dosten Afghanistans. Dabei wurden nach Augenzeugenberichten &ndash; darunter Familienangeh&ouml;rigen &ndash; 11 M&auml;nner kaltbl&uuml;tig erschossen. Afghanistans Geheimdienst behauptete zun&auml;chst, es w&auml;ren alles &bdquo;Taleban-Terroristen&ldquo; gewesen. Alle Indizien, die wir zusammengetragen haben, spreche dagegen.&ldquo;&ldquo;Murder Is Always&rdquo;: The Kulalgo night raid killings&ldquo; von <a title="Posts by Thomas Ruttig" href="https://www.afghanistan-analysts.org/author/thomas-ruttig/">Thomas Ruttig</a><strong><span style="text-decoration: underline;"> und </span></strong><a title="Posts by AAN Team" href="https://www.afghanistan-analysts.org/author/aan-team/">AAN Team</a><span style="text-decoration: underline;">, </span><strong>17.08. </strong>&nbsp;<a href="https://www.afghanistan-analysts.org/murder-is-always-the-kulalgo-night-raid-killings/">https://www.afghanistan-analysts.org/murder-is-always-the-kulalgo-night-raid-killings/</a></p>
<p><strong>11..08., Faryab</strong>: Taliban-Angriff auf eine Armeebasis im Distrikt Ghormach, 17 Soldaten get&ouml;tet, 25 verwundet. Angesichts der Belagerung der Basis habe es keinerlei Unterst&uuml;tzung gegeben. (<a href="https://www.tolonews.com/afghanistan/17-soldiers-killed-faryab%C2%A0army-base-attack">https://www.tolonews.com/afghanistan/17-soldiers-killed-faryab%C2%A0army-base-attack</a> )</p>
<p><strong>07.08., Kabul: Selbstmordangriff</strong> der Taliban auf Polizeihauptquartier im Polizeidistrikt 6, 18 Menschen get&ouml;tet, mehr als 100 verletzt, Polizei-HQ zerst&ouml;rt</p>
<p><strong>06.08. Kabul, Polizeidistrikt</strong> 11: nachmittags im Parwan Bostan Circle IED auf Fahrrad gegen Fahrzeug des Innenministeriums, f&uuml;nf Tote und sieben Verletzte.</p>
<p><strong>04.08., Provinz Panshjir, Verteidigungsvorbereitungen</strong> im Distrikt Paryan der bisher relativ ruhigen, f&uuml;r die Taliban strategisch bedeutsamen Provinz durch Milit&auml;rpolizei und ehemalige Mujaheddin-K&auml;mpfer. Paryan grenzt an den Distrikt Keran wa Manjan/ Badakhshan an und ist umgeben von sechs Distrikten, von denen drei umk&auml;mpft und einer unter Talibankontrolle ist. Keran gilt als Schl&uuml;sselposition, um Paryan und den bedeutsamen Salang-Pass bedrohen zu k&ouml;nnen. ( <a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/08/taliban-threatens-panjshir-province.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/08/taliban-threatens-panjshir-province.php</a> )</p>
<p><strong>31.07., Provinz Farah: </strong>Auf demHerat-Kandahar-Highway wurde ein Reisebus von einer Sprengfalle am Stra&szlig;enrand getroffen, 36 Zivilisten get&ouml;tet, 17 (27) verletzt, FAZ 01.08., &nbsp;<a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-ied-blast-kills-35-civilians-in-western-afghanistan.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-ied-blast-kills-35-civilians-in-western-afghanistan.php</a></p>
<p><strong>31.07., UN-Bericht zu Al-Qaida-Taliban-Beziehungen</strong>: Seit Juli 2018 erschienen vier Berichte des UN-Sicherheitsrates zu IS/Daesh, Al Qaida und assoziierten Individuen, Gruppen und Unternehmungen, zuletzt am 15.07.2019. Demnach bestehen andauernde und enge Beziehungen zwischen Al Qaida und Taliban. (Thomas Joscelyn auf&nbsp; <a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/un-security-council-continues-to-report-on-al-qaeda-taliban-alliance.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/un-security-council-continues-to-report-on-al-qaeda-taliban-alliance.php</a> )</p>
<p><em>&bdquo;57.Central Asian countries remain concerned about the terrorist threat emanating from Afghanistan. In the north of Afghanistan, in Badakhshan Province, a number of Central Asian groups affiliated with Al-Qaida are operating. These include approximately 50 fighters with KIB, up to 100 with the Islamic Movement of Uzbekistan (QDe.010) and up to 50 with the Islamic Jihad Group. The Eastern Turkistan Islamic Movement (QDe.088) has an estimated 350 fighters. Jamaat Ansarullah, headed by Asliddin Davlatov (not listed), has up to 30 Tajik nationals. In total, approximately 100 fighters from Tajikistan are assessed to be based in Afghanistan. 58.All these groups operate under the auspices of the Taliban, mainly as instructors and explosives experts. In northern Afghanistan, Central Asian groups cooperate with organized criminal networks engaged in drug trafficking across the border between Afghanistan and Tajikistan, also using those routes to infiltrate fighters into Central Asia. (&hellip;)</em></p>
<p><em>63.Al-Qaida considers Afghanistan a continuing safe haven for its leadership, relying on its long-standing and strong relationship with the Taliban leadership. Under Taliban patronage, Al-Qaida is keen to strengthen its presence in Badakhshan </em><em>Province, in particular in the Shighnan area bordering Tajikistan, as well as in Barmal, in Paktika Province. Al-Qaida continues to cooperate closelywith Lashkar-e-Tayyiba (QDe.118) and the Haqqani Network (TAe.012). Al-Qaida members continue to function routinely as military and religious instructors for the Taliban.</em><em> ( </em><a href="https://undocs.org/S/2019/570"><em>https://undocs.org/S/2019/570</em></a><em> )</em></p>
<p><strong>30.07.. Provinz Zabul: Talibanangriff</strong> auf Distrikt-Hauptquartier in Mizan. Mit Karte der von Regierung bzw. Taliban kontrollierten und umk&auml;mpften Distrikte:</p>
<p>GoA-Kontrolle 139 Distrikte mit 15.740.000 Einwohnern</p>
<p>Umk&auml;mpft&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 192 Distrikte mit 13.529.000 Einwohnern</p>
<p>TAL-Kontrolle&nbsp;&nbsp; 66 Distrikte mit&nbsp;&nbsp; 3.700.000 Einwohnern&nbsp; <em>(bei aller Fragw&uuml;rdigkeit der Kriterien f&uuml;r &bdquo;unter Kontrolle&ldquo;)</em>( <a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-storms-district-headquarters-in-zabul-province.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-storms-district-headquarters-in-zabul-province.php</a> )</p>
<p><strong>29.07., Kabul, Polizeidistrikt 4, komplexer Angriff</strong> gegen Amrullah Saleh, ehemaliger Geheimdienstchef ( 2004-2010), zuletzt Innenminister und jetzt Vizepr&auml;sidentschaftskandidat, Warner vor einem Friedens-Deal mit den Taliban. Vor dem B&uuml;ro seiner Partei Green Trend im Shaheen Circle explodierte erst ein Truck und zwei Minivans mit Autobomben, ausgel&ouml;st durch Selbstmordattent&auml;ter. Dann st&uuml;rmten vier Angreifer das Geb&auml;ude, und t&ouml;teten die Wachen. Saleh war im vierten Stock, zog sich mit sieben Mitarbeitern aufs Dach. Mit dort gelagerten Waffen und Munition verteidigten sie sich etwa 50 Minuten und konnten &uuml;ber ein benachbartes Dach fliehen. 22 Menschen wurden get&ouml;tet, 60 verwundet. (SPIEGEL: <em>&bdquo;Sind Sie k&ouml;rperlich verletzt? Saleh: K&ouml;rperlich nicht, aber ich habe zwei Neffen verloren, dazu Wachen, Freiwillige, Aktivisten, alle jung. Sie wurden einfach massakriert. Das trifft mich.&ldquo; Saleh kandidiert zusammen mit Pr&auml;sident Ashraf Ghani, den er zuvor oft kritisiert hatte. SPIEGEL: Ihre Partei Green Trend besteht vorwiegend aus jungen M&auml;nnern. Wollen Sie die Partei, wenn n&ouml;tig, zu einer Miliz umfunktionieren? Saleh: Wir sind eine sehr disziplinierte B&uuml;rgerorganisation mit 90.000 Mitgliedern. Wir tragen keine Waffen, betreiben aber eine private Milit&auml;rakademie</em>.&ldquo; SPIEGEL 32, 03.08.2019) <a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/jihadist-wound-former-afghan-intelligence-chief-in-kabul-assault.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/jihadist-wound-former-afghan-intelligence-chief-in-kabul-assault.php</a></p>
<p>&nbsp;<strong>25.07., Kabul</strong>: Daesh/IS-Angriff auf einen Bus mit Besch&auml;ftigten des Ministeriums f&uuml;r Bergbau und Erd&ouml;l; erst Mine, dann Selbstmordattent&auml;ter gegen eintreffende Ersthelfer; 11 Tote. Weiterer Suizid-Angriff der Taliban gegen einen Konvoi ausl&auml;ndischer Streitkr&auml;fte, 17 Verletzte. Am Vortag in Kabul eine Autobombe der Taliban gegen einen NATO-Konvoi, ein kroatischer Soldat get&ouml;tet. Am 25.07. in der <strong>Nordprovinz Takhar</strong> Taliban-&Uuml;berfall auf Kontrollposten der Polizei, 35 Sicherheitskr&auml;fte get&ouml;tet, Geb&auml;ude in Brand gesteckt. In der Ostprovinz Nangarhar neun Mitglieder einer Familie get&ouml;tet, als ihr Auto von einer Bombe erfasst wurde. Die Familie war untewrwegs zu einer Hochzeit. (Seit&nbsp; 1. Juli 2019 f&uuml;hrten die Taliban sieben high-profile Suizid-Angriffe in Afghanistan durch.</p>
<p><strong>23.07., Taliban rechtfertigen</strong> 9/11: <a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-justifies-9-11-attack-blaming-americas-interventionist-policies.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-justifies-9-11-attack-blaming-americas-interventionist-policies.php</a></p>
<p><strong>22.07. Provinz Badakhshan</strong>: Einnahme des entlegenen Distrikts&nbsp; Keran wa Manjan, am 17.07. hatten die Taliban eine <strong>Lapislazuli-Mine</strong> besetzt (hier gr&ouml;&szlig;te Vorkommen).</p>
<p>Badakhshan R&uuml;ckzugsgebiet f&uuml;r ausl&auml;ndische jihadistisce Gruppen, lt. UN-Bericht&nbsp;&nbsp;&nbsp; versucht Al Qaida vor allem im Distrikt Shighnan an der tadschikischen Grenze seine Pr&auml;senz zu verst&auml;rken (<a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-seizes-remote-district-in-afghan-north.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-seizes-remote-district-in-afghan-north.php</a> )</p>
<p><strong>18.07., Kandahar</strong>: Taliban Suizid-Team t&ouml;tet 5 Polizisten und sieben Zivilisten bei Angriff auf ein Polizei-HQ (erst Autobombe, dann K&auml;mpfer&nbsp; <a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-suicide-team-kills-a-dozen-policemen-in-kandahar.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-suicide-team-kills-a-dozen-policemen-in-kandahar.php</a></p>
<p><strong>16.07. Paktika</strong>: Distrikt Dila Wa Khushamand von Taliban &uuml;berrannt. Von den 20 Distrikten der Provinz sieben unter Taliban-Kontrolle, neun heftig umk&auml;mpft, vier unter REgierungskontrole.</p>
<p><strong>15.07., Badghis (NW):</strong> Bei einem Gefecht &nbsp;in Badghis 35 afghanische Kommandosoldaten get&ouml;tet; eroberte Waffen wie M4-Sturmgewehr, MG, Scharfsch&uuml;tzengewehre, Nachtsichtger&auml;te in Video im Internet pr&auml;sentiert: &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-displays-weapons-seized-during-ambush-on-afghan-commandos.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-displays-weapons-seized-during-ambush-on-afghan-commandos.php</a></p>
<p><a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-kills-25-afghan-commandos.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-kills-25-afghan-commandos.php</a></p>
<p><strong>13.07.,:Badghis (NW):</strong> F&uuml;nfk&ouml;pfiges &bdquo;Suicide Assault Team&ldquo; der Taliban gegen ein Hotel in der Provinzhauptstadt Qala-i Naw, um von dort Polizeihauptquartier und Gouverneurssitz angreifen zu k&ouml;nnen. 6 Polizisten und zwei Zivilisten get&ouml;tet. Bill Roggio/Longwar Journal ( <a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-suicide-team-strikes-hotel.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-suicide-team-strikes-hotel.php</a> )</p>
<p><em>&bdquo;However, the Taliban likely does not see the attack in Badghis as an attack on civilians. It views the Afghan government as a &ldquo;puppet&rdquo; of the West, and thus a legitimate target in its fight against &ldquo;foreign occupation.&rdquo;</em></p>
<p><em>Abbas Stanikzai, the chief of the Taliban&rsquo;s delegation in Doha indicated as much while responding to a question from Voice of America on July 9.</em></p>
<p><em>Head of Taliban delegation in Doha Abbas Stanikzai says,&ldquo;there is no word of reducing violence, this is not violence.&hellip;it&rsquo;s a fight against foreign occupation&hellip;&rdquo;. He was responding to a VOA question in Doha on what steps Taliban r taking 2 reduce violence while negotiating peace. </em><a href="https://t.co/ObbkpIOntI"><em>pic.twitter.com/ObbkpIOntI</em></a><em>&mdash; VOA DEEWA (@voadeewa) </em><a href="https://twitter.com/voadeewa/status/1148641617747873792?ref_src=twsrc%5Etfw"><em>July 9, 2019</em></a></p>
<p><strong>07.07., Ghazni: Angriff</strong> eines Selbstmordattent&auml;ters mit Autobombe gegen die Niederlassung des NDS in der Provinzhauptstadt, mehr als ein Dutzend Tote, 150 bis 200 Verletzte, darunter Dutzende Kinder von benachbarter Schule. &nbsp;(<a href="https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-suicide-bomber-strikes-intelligence-facility-in-ghazni.php">https://www.longwarjournal.org/archives/2019/07/taliban-suicide-bomber-strikes-intelligence-facility-in-ghazni.php</a> )</p>
<p><strong>05.07. Faryab</strong>: Bei Raketenangriff der Taliban fr&uuml;hmorgens auf das Zentrum des Distrikts Khwaja Shabz Posh lt. Polizeisprecher der Provinz14 Zivilisten get&ouml;tet, 39 verwundet.(<a href="https://www.tolonews.com/afghanistan/taliban%E2%80%99s-rocket-attacks-faryab-kill-four-civilians-police">https://www.tolonews.com/afghanistan/taliban%E2%80%99s-rocket-attacks-faryab-kill-four-civilians-police</a> )</p>
<p><strong>01.07. Kabul</strong>: Autobombenanschlag auf eine Geheimdiensteinrichtung mit mindestens sechs Toten. Am selben Tag im Polizeidistrikt 16 vor 10.00 Uhr Lkw-Bombe in N&auml;he des Stadions der Afghanistan Football Federation, gerichtet gegen ein Logistik-Center der Armee. F&uuml;nf bewaffnete K&auml;mpfer, mehrst&uuml;ndiger Feuerwechsel, ein Toter, 93 Verwundete, davon 50 Schulkinder.</p>
<p><strong>30./31. 06. Landesweit</strong>: Bei Taliban-Angriffen auf Einrichtungen der Armee und Polizei mindestens 65 Tote.</p>
<p><strong>28.06, Baghlan</strong>: Taliban-Angriff auf ein Dorf im Distrikt Nahrin, sechsst&uuml;ndiges Gefecht, 30 Mitglieder der &bdquo;public uprising force&ldquo; get&ouml;tet.</p>
<p><strong>24.06., Kabul: Drohung der Taliban gegen alle TV-Kan&auml;le</strong>, Radiostationen und andere Medien: Binnen einer Woche m&uuml;ssten sie alle Werbung einstellen, die sich nach Taliban-Auffassung gegen ihre K&auml;mpfer richte. Alle Medien und mit diesen zusammenh&auml;ngende Personen, die weiter solche Werbung verbreiteten, w&uuml;rden zum milit&auml;rischen Ziel werden.</p>
<p>(Eine erste Kollektivdrohung richteten die Taliban gegen die Medien nach der Besetzung von KLunduz im Herbst 2015. Am 20. Januar 2016 folgte ein Selbstmordanschlag auf einen Bus der Muttergesellschaft von Tolo TV, sieben Mitarbeiter von Tolo TV wurden get&ouml;tet, 30 verletzt.)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(7) 2019 High Risk List, SIGAR</span></strong> ( <a href="https://www.sigar.mil/pdf/spotlight/2019_High-Risk_List.pdf">https://www.sigar.mil/pdf/spotlight/2019_High-Risk_List.pdf</a></p>
<p>Die High Risk List des SIGAR erscheint seit 2014. Die aktuelle Ausgabe soll den 116. US-Kongress und die zust&auml;ndigen US-Ministerien vor Risiken der Verschwendung, des Betrugs, Missbrauchs, Missmanagement und des Scheiterns der Mission warnen. In diesem Jahr geht es nicht nur um Risiken bei den laufenden Aufbaubem&uuml;hungen, sondern auch um bestehende oder wachsende Risiken im Fall eines Friedensabkommens zwischen Taliban und der afghanischen Regierung. Die gegenw&auml;rtigen High-Risk-Gebiete sind:</p>
<p>- <strong>Weit verbreitete Unsicherheit</strong>: Mit oder ohne ein Friedensabkommen wird Afghanistan wahrscheinlich weiter zu k&auml;mpfen haben mit vielf&auml;ltigen gewalt-extremistischen Organisationen, die AFG und und die internationale Community bedrohen. Die ANDSF werden weiter angewiesen sein auf 4-5 Mrd. US-Dollar/Jahr f&uuml;r Unterhalt, Ausr&uuml;stung, Infrastruktur und Training. In den letzten zwei Jahren war die Kontrolle &uuml;ber die Distrikte, Bev&ouml;lkerung und Territorien zunehmend umk&auml;mpft, m&uuml;ndend in eine Pattsituation auf dem Gefechtsfeld.</p>
<p><strong>- Unterentwickelte zivilpolizeiliche F&auml;higkeiten</strong>: Bei den Aufbaubem&uuml;hungen betonten die USA mehr den Aufbau der ANA als der Polizei. Im Fall eines Friedensabkommens gibt es keine umfassende Strategie f&uuml;r eine kompetente Zivilpolizei, unterst&uuml;tzt von rule of law. Die laufenden Unterhaltskosten der ANP liegen deutlich &uuml;ber den M&ouml;glichkeiten der afghanischen Regierung. Ausl&auml;ndische Unterst&uuml;tzung wird weiter notwendig sein. (ausf&uuml;hrlich S. 19-23)</p>
<p><strong>- Endemische Korruption</strong>: Lt. Pentagon bleibe die Korruption die erste strategische Bedrohung f&uuml;r die Legitimit&auml;t und den Erfolg der afghanischen Regierung. Korruption und Bedrohungen der Rechtsstaatlichkeit bestehen trotz aller Antikorruptions-Bem&uuml;hen von Regierung und Geberstaaten weiter. Im SIGAR-lessons-learned-Report &bdquo;Corruption in Conflict: Lessons from U.S. Experience in Afghanistan&ldquo; hei&szlig;t es zusammenfassend, dass bei einem Versagen in der systematischen Korruptionsbek&auml;mpfung die US-Aufbauprogramme &ndash; im besten Fall &ndash; unterminiert und &ndash; im schlimmsten Fall &ndash; scheitern werden.</p>
<p><strong>- Tr&auml;ges wirtschaftliches Wachstum</strong> seit 2014 trotz aller Bem&uuml;hungen internationaler Geber, das Wachstum zu f&ouml;rdern. W&auml;hrend ein haltbares Friedensabkommen Wachstumsprojekte bef&ouml;rdern kann, werden zahlreiche Wachstumshindernisse bleiben und neue Herausforderungen anwachsen, weil die afghanische Wirtschaft mit zur&uuml;ckkehrenden Fl&uuml;chtlingen und ehemaligen Talibank&auml;mpfern und ihren Familien konfrontiert sein wird.</p>
<p><strong>- Der illegale Drogenhandel</strong>: Afghanistan bleibt der gr&ouml;&szlig;te Opium-Produzent weltweit. 2017 und 2018 waren die beiden Jahre mit der h&ouml;chsten Produktion. Der illegale Drogenhandel finanziert die Taliban wie korrupte Mitglieder der Regierung, Armee und Polizei und besch&auml;ftigt fast 600.000 Afghanen. Ein Waffenstillstand oder Friedensabkommen zwischen Taliban und dr Regierung muss nicht notwendigerweise zu einem R&uuml;ckgang des illegalen Drogenhandels f&uuml;hren.</p>
<p><strong>- Bedrohung der Frauenrechte</strong>: Die USA gaben seit 2002 mehr als eine Mrd. US-Dollar aus, um die Stellung von Frauen in Afghanistan zu verbessern. Trotz dieser Investitionen bleiben die Fortschritte f&uuml;r die Frauen fragil, auch wenn die Verfassung Frauenrechte sch&uuml;tzt. W&auml;hrend des Taliban-Regimes 1996-2001 wurden Frauen brutal unterdr&uuml;ckt. Das f&uuml;hrt zu der Bef&uuml;rchtung, dass Frauenrechte bei einem Friedensabkommen nicht gesch&uuml;tzt w&uuml;rden.</p>
<p><strong>- Die Herausforderung der Reintegration</strong>: Die soziale, wirtschaftliche und politische Reintegration von Zehntausenden&nbsp; K&auml;mpfern in die afghanische Gesellschaft wird f&uuml;r das Erreichen von dauerhaftem Frieden und Stabilit&auml;t entscheidend sein. Ex-Kombatanten sind konfrontiert mit den Herausforderungen einer schwachen &Ouml;konomie mit wenig M&ouml;glichkeiten des Lebensunterhalts, politischer Ungewissheit, andauernder Unsicherheit und Misstrauen einer durch den Krieg breit traumatisierten Bev&ouml;lkerung. Formale Reintegrationsprogramme bed&uuml;rfen vieler Programmkapazit&auml;ten (darunter Datenerhebung, &Uuml;berpr&uuml;fungen, Monitoring, Evaluation, Ressourcenmobilisierung), was die F&auml;higkeiten der afghanischen Regierung und der internationalen Geber auf die Probe stellt.</p>
<p><strong>- Beschr&auml;nkte &Uuml;bersicht</strong>: Die F&auml;higkeiten der internationalen Mitarbeiter zum Monitoring, Managen und &Uuml;berschauen von Programmen werden problematischer werden, wenn sich die Sicherheitslage nicht deutlich verbessert oder wenn ein Friedensabkommen weitere Einschr&auml;nkungen f&uuml;r ausl&auml;ndisches Personal bringen w&uuml;rde. (&hellip;)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(8) &bdquo;Divided Responsibility: Lessons from U.S. Security Sector Assistance Efforts in Afghanistan&ldquo;, SIGAR</span></strong>, (<a href="https://www.sigar.mil/pdf/lessonslearned/SIGAR-19-39-LL.pdf">https://www.sigar.mil/pdf/lessonslearned/SIGAR-19-39-LL.pdf</a><span style="text-decoration: underline;"> )</span> Sechster&nbsp; Lessons-Learned-Report des SIGAR seit 2014.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(9) Fr&uuml;here Zusammenfassungen von UNAMA-Zivilopfer-Berichten</span></strong></p>
<p><strong>UNAMA-Jahresbericht 2018 zu Zivilopfern in Afghanistan</strong>: Wieder um 11.000 Tote und Verletze, Zahl der Daesh-Opfer mehr als verdoppelt, h&ouml;chste Opferzahl bei Luftoperationen seit 2009, 28. Februar 2019, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1573">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1573</a></p>
<p><strong>UNAMA-Jahresbericht 2017 zu Zivilopfern Afghanistan: </strong>Erstmalig R&uuml;ckgang allgemein, ABER Anstieg bei komplexen Angriffen, davon 70% in Kabul, und gegen religi&ouml;se St&auml;tten; Schiiten im Daesh-Visier, 22.02.2018,<a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1518">www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1518</a></p>
<p><strong>Afghanistan: Wuchernde Fluchtursachen, einzelne Hoffnungstr&auml;ger</strong> &ndash; Zur Lagebeurteilung des AA und zur deutschen Zusammenarbeit mit AFG unter Bedrohung, 10.09.2017, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1495">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1495</a></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Weiter H&ouml;chststand an Zivilopfern in Afghanistan, &bdquo;Spitzenreiter&ldquo; Kabul, Suizid- und komplexe Attacken fordern so viele Zivilopfer wie nie zuvor, </strong>UNAMA-Bericht Zivilopfer 1. Halbjahr 2017, 19. Juli 2017 <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1484">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1484</a></p>
<p><strong>UNAMA-Jahresbericht 2016 Zivilopfer Afghanistan</strong>: Im Norden Zunahme um 58%, bei Kindern um 24%, Zivilopfer durch Daesh/IS fast verzehnfacht &ndash; neuer H&ouml;chststand insgesamt, 7.2.2017, <a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1454">www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1454</a> , <a href="https://thruttig.wordpress.com/">https://thruttig.wordpress.com/</a></p>
<p>Von Mal zu Mal <strong>neuer H&ouml;chststand an Zivilopfern</strong> in Afghanistan, davon fast ein Drittel Kinder (UNAMA-Report 1. Halbjahr 2016), 30. Juli, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1422">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1422</a> (Fotos auf Facebook)</p>
<p>Von Mal zu Mal <strong>neuer H&ouml;chststand an Zivilopfern</strong> in Afghanistan, davon fast ein Drittel Kinder (UNAMA-Report 1. Halbjahr 2016), 30. Juli, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1422">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1422</a> (Fotos auf Facebook)</p>
<p>6 Monate nach ISAF-Abzug aus Afghanistan: <strong>H&ouml;chststand an Zivilopfern, v.a. bei Frauen und Kindern; Anstieg komplexer und Suizid-Attacken um 78% (UNAMA</strong>-Bericht 1. Halbjahr 2015), <a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1366">www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1366</a> , Fotos auf Facebook</p>
<p><strong>UNAMA-Jahresbericht &bdquo;Zivilopfer&ldquo; 2014</strong>: Im ISAF-Abzugsjahr 2014 Intensivierung des Krieges: Zunahme der Zivilopfer um 22% auf 10.548 Tote und Verletzte, durch Bodenk&auml;mpfe um 54%! 27.2.2015, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1343">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1343</a></p>
<p>Truppen ziehen ab, der Krieg brennt weiter in Afghanistan: <strong>Zunahme der Zivilopfer um 24%</strong> auf 4.853 Tote und Verletzte, durch Bodenk&auml;mpfe um 89%! (UNAMA-Bericht I/2014), 14. Juli 2014, <a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=detail%25aid=1300">www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=detail%aid=1300</a></p>
<p><strong>Sicheres Umfeld? Mehr Frieden durch Abzug?</strong> Der Anstieg der Zivilopfer in Afghanistan um 14% auf 8.615 Tote und Verletzte spricht dagegen (UNAMA-Jahresbericht 2013 &uuml;ber Zivilopfer), 16.2.2014, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=36&amp;aid=1266">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=36&amp;aid=1266</a></p>
<p><strong>D&uuml;sterer 1. Quartalsbericht 2013 des Afghanistan NGO Security Office</strong>/ANSO: Stark zunehmende Aufst&auml;ndischen-Attacken, zu 83% auf afghanische Kr&auml;fte, wachsende Sicherheitsl&uuml;cken! 5. Mai 2013, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=36&amp;aid=1210">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=36&amp;aid=1210</a> ,</p>
<p>Kommentar zum <strong>UNAMA-Jahresbericht 2012 zu Zivilopfern</strong> in Afghanistan, Februar 2013 <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=36&amp;aid=1195">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=36&amp;aid=1195</a></p>
<p>Afghanistan: <strong>R&uuml;ckgang der Sicherheitsvorf&auml;lle</strong> und Angriffe im 1. Halbjahr um 32%, der Zivilopfer um 15% - Grund zu &bdquo;vorsichtigem Optimismus&ldquo;? 16. September 2012, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1157">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1157</a></p>
<p><strong>Sicherheitsvorf&auml;lle AFG-Nord und landesweit</strong>, Mai 2012 <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1142">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1142</a></p>
<p>Zehn Jahre Afghanistaneinsatz: <strong>Nach den Aufbau-Illusionen nun die Abzugs-Illusionen?</strong> In: Die Bundeswehr, Mitgliedermagazin des Dt. Bundeswehrverbandes, November 2011, <a href="downloads/article/2011-november_die-bundeswehr_beitrag-nachtwei.pdf">http://nachtwei.de/downloads/article/2011-november_die-bundeswehr_beitrag-nachtwei.pdf</a></p>
<p>GENAUER HINSEHEN: (1) <strong>Sicherheitsvorf&auml;lle AFG</strong>-Nord Aug. 2010 &ndash; Anfang Mai 2011; (2) Sicherheitsvorf&auml;lle AFG landesweit (ohne RC North) bis Anfang Mai 2011; (3) Sicherheitsvorf&auml;lle nach <strong>Wochen/Regionen + Kategorien bis April 2011, </strong><a href="downloads/bericht/SicherhVorf-NORD-4-11.pdf">http://nachtwei.de/downloads/bericht/SicherhVorf-NORD-4-11.pdf</a></p>
<div><br clear="all" /><hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses 1994-2009, beteiligt an 20 Mandatsentscheidungen zu Afghanistan, 19 Besuche vor Ort zwischen 2002 und 2016; Mitglied im Beirats Innere F&uuml;hrung/BMVg + Leiter der AG &bdquo;Einsatzr&uuml;ckkehrer und &ndash;folgen/Soziales&ldquo;, im Beirat Zivile Krisenpr&auml;vention der Bundesregierung, im Vorstand der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen, im Vorbereitungsteam der AFG-Tagung in Villigst/Ruhr</p>
</div>
</div></div>


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