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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Den WestfÃ¤lischen Friedenspreis fÃ¼r die Jugend-Friedensarbeit des Volksbundes Dt. KriegsgrÃ¤berfÃ¼rsorge gab es 2014 vÃ¶llig zu Recht - mein SZ-Leserbrief zum FÃ¼hrungsstreit im Volksbund</title>
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    <span class="xar-mod-title">Erinnerungsarbeit + Artikel von Winfried Nachtwei fÃ¼r Zeitschriften u.Ã¤.</span>

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                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=1">Publikationstyp</a>
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        <h1>
            Den WestfÃ¤lischen Friedenspreis fÃ¼r die Jugend-Friedensarbeit des Volksbundes Dt. KriegsgrÃ¤berfÃ¼rsorge gab es 2014 vÃ¶llig zu Recht - mein SZ-Leserbrief zum FÃ¼hrungsstreit im Volksbund         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 27. September 2016 20:51:14 +02:00 (32732 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Etliche Medienberichte zum j&uuml;ngsten F&uuml;hrungsstreit im Volksbund zeichneten ein sehr schr&auml;ges Bild der realen Arbeit des Volksbundes. Vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen mit dem Volksbund widersprach ich. &nbsp; </p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>Den Westf&auml;lischen Friedenspreis f&uuml;r die Jugend-Friedensarbeit des Volksbundes Dt. Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge gab es v&ouml;llig zu Recht &ndash; </strong></p>
<p align="center"><strong>mein Leserbrief zum F&uuml;hrungsstreit im Volksbund </strong>(27.09.2016)</p>
<p><em>&bdquo;Zur Erinnerung&ldquo; war die SEITE DREI der S&uuml;ddeutschen Zeitung am 13. September &uuml;bertitelt. Hilmar Klute schilderte den Streit in der F&uuml;hrung des Volksbundes Deutsche Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge um/mit dem seit drei Jahren amtierenden Pr&auml;sidenten und ehemaligen SPD-MdB-Kollegen Markus Meckel. (</em><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/volksbund-deutsche-kriegsgraeberfuersorge-zur-erinnerung-1.3158991?reduced=true"><em>http://www.sueddeutsche.de/politik/volksbund-deutsche-kriegsgraeberfuersorge-zur-erinnerung-1.3158991?reduced=true</em></a><em> ) Den Tenor des Artikels fand ich vor dem Hintergrund meiner fast 30 j&auml;hrigen Erfahrungen mit dem Volksbund, davon mehr als 15 Jahre in Kooperationen, stark verk&uuml;rzt und gegen&uuml;ber den MitarbeiterInnen und ihrer bisherigen Arbeit ungerecht. <strong>Mein Leserbrief dazu</strong> wurde zusammen mit zwei anderen Leserbriefen in der SZ vom 27. September unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Vorbildliche Arbeit&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. </em></p>
<p><em>Organisatorisch ist der Streit inzwischen durch den R&uuml;cktritt des bisherigen Pr&auml;sidenten Markus Meckel kurz vor seiner angek&uuml;ndigten Abwahl durch die Delegiertenkonferenz beendet. Interimspr&auml;sident ist der bisherige Vizepr&auml;sident und fr&uuml;here Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan. Am 23. September beschlossen die Delegierten des Bundesvertretertages in G&ouml;ttingen das Volksbund-Leitbild &bdquo;Vers&ouml;hnung &uuml;ber den Gr&auml;bern &ndash; Arbeit f&uuml;r den Frieden&ldquo; und verabschiedeten einstimmig eine &bdquo;G&ouml;ttinger Erkl&auml;rung&ldquo;.&nbsp; </em><a href="http://www.volksbund.de/meldungen/meldungen-detail/artikel/blick-nach-vorn.html"><em>http://www.volksbund.de/meldungen/meldungen-detail/artikel/blick-nach-vorn.html</em></a></p>
<p><strong>Mein Leserbrief zu </strong></p>
<p><strong>&bdquo;Zur Erinnerung&ldquo; von Hilmar</strong> <strong>Klute, SZ 13.09.</strong> 2016</p>
<p><em>(kleine redaktionelle K&uuml;rzungen kursiv)</em></p>
<p>Ende der 80er Jahre hatte ich Grund, bei Gedenkveranstaltungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge zu demonstrieren &ndash; angesichts eines Gedenkens nur f&uuml;r die gefallenen Mitmarschierer eines Angriffs- und Vernichtungskrieges, das einherging mit Ignoranz gegen&uuml;ber den ersten und unschuldigen Opfern des Naziterrors.</p>
<p>Der Volksbund von damals ist l&auml;ngst nicht mehr der von heute <em>(&ndash; und das nicht erst seit drei Jahren, wie Hilmar Klute nahelegt.)</em></p>
<p>Neben den Sichtweisen der Kontrahenten im Konflikt an der Spitze des Volksbundes schildert der Autor die praktische Arbeit des Volksbundes sehr verk&uuml;rzt: Zur Sprache kommt einzig die fragw&uuml;rdig anmutende Umbettung der sterblichen &Uuml;berreste des grausamen Zuchthaus-Arztes Seidler. Mit keinem Wort erw&auml;hnt wird, was seit etlichen Jahren vom Volksbund und seinen MitarbeiterInnen &uuml;ber seine traditionellen Aufgaben hinaus f&uuml;r eine friedensorientierte Erinnerungsarbeit getan wird:</p>
<p>- Die Jugendarbeit mit Workcamps und anderen Veranstaltungen, an denen pro Jahr bis zu 20.000 junge Leute teilnehmen. Dass die Jugend-Friedensarbeit des Volksbundes 2014 mit dem Westf&auml;lischen Friedenspreis geehrt wurde,&nbsp; war v&ouml;llig verdient.</p>
<p>-&nbsp; Die Initiierung und Koordination des &bdquo;Deutschen Riga-Komitees&ldquo; im Jahr 2000 in Erinnerung an die 1941/42 ins Ghetto Riga deportierten j&uuml;dischen Menschen aus Deutschland und &Ouml;sterreich.<a title="" href="#_ftn1">[1]</a> Zu diesem einzigartigen Netzwerk&nbsp; der Erinnerung geh&ouml;ren inzwischen &uuml;ber 50 Herkunftsorte der Deportationen, 33 davon in Nordrhein-Westfalen. &Uuml;ber die Jahre erlebte ich, wie hierbei eine offene und produktive Kooperation zwischen fr&uuml;her v&ouml;llig voneinander getrennten Erinnerungskulturen entstand.</p>
<p><em>(Diese heute besonders wichtige Erinnerungs- und Jugendarbeit h&auml;tte Beachtung statt Missachtung verdient.)</em></p>
<p>Winfried Nachtwei, M&uuml;nster,</p>
<p>Ex-MdB B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;ne</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Weitere Beitr&auml;ge zur Arbeit des Volksbundes</span></p>
<p>- Westf&auml;lischer Friedenspreis f&uuml;r die Jugend-Friedensarbeit des Volksbundes, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;ptid=1&amp;catid=99&amp;aid=1321">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;ptid=1&amp;catid=99&amp;aid=1321</a></p>
<p>- Verschollen, aber nicht vergessen: Die Erinnerung an das Ghetto Riga, die Deportationen und das Deutsche Riga-Komitee, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1267">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1267</a></p>
<div><br clear="all" /><hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> 1989 stie&szlig; ich in Riga auf die Spuren der &uuml;ber 400 aus dem M&uuml;nsterland 1941 dorthin deportierten j&uuml;dischen Menschen: Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga. Seit fast 50 Jahren verdr&auml;ngt, vergessen, ohne ein Zeichen der Erinnerung irgendwo, nicht an den Sammelorten hierzulande, nicht in der &quot;Moskauer Vorstadt&quot;, wo noch viele H&auml;user des fr&uuml;heren Ghettos stehen, nicht auf den verwahrlosten Massengr&auml;ber im Wald von Bikernieki. Schon 1991 errichtete der Volksbund in Riga den ersten deutschen Soldatenfriedhof auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Nach Gespr&auml;chen mit Vertretern des Volksbundes, angesichts einer &bdquo;Initiative Riga&ldquo; in Wien und nach dem Kriegsgr&auml;berabkommen mit Lettand (und anderen mittelosteurop&auml;ischen L&auml;ndern) in 1996 &ouml;ffnete sich der Volksbund f&uuml;r das Schicksal der Deportationsopfer. Der damalige Pr&auml;sident Lange entwickelte die Idee eines Riga-Komitees der Herkunftsst&auml;dte der Deportierten, um am Ort der gr&ouml;&szlig;ten Massenmorde in Lettland, im Wald von Bikernieki, gemeinsam eine w&uuml;rdige Gedenkst&auml;tte zu errichten. Am 30. November 2001, dem 60. Jahrestag des &quot;Rigaer Blutsonntags, konnte die Gedenkst&auml;tte eingeweiht werden. Seitdem wird sie allj&auml;hrlich auch von TeilnehmerInnen eines Jugend-Workcamps des Volksbundes gepflegt. Bikernieki ist inzwischen ein zentraler Ort in einem Netz von Erinnerungsaktivit&auml;ten &uuml;ber Grenzen von L&auml;ndern, Generationen und Erinnerungskulturen. 2012 hatte ich die Gelegenheit, Jugendliche eines internationalen Workcamps in Riga zu begleiten und zu interviewen. Es war ein ausgesprochen ermutigendes Erlebnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
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