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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: (2) SicherheitsvorfÃ¤lle AFG landesweit (ohne RC North) - August 2010 â€“ Anfang Mai 2011 (Teil 1)</title>
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    <span class="xar-mod-title">NATO + Bericht von Winfried Nachtwei</span>

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        <h1>
            (2) SicherheitsvorfÃ¤lle AFG landesweit (ohne RC North) - August 2010 â€“ Anfang Mai 2011 (Teil 1)         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 8. Mai 2011 19:13:08 +02:00 (208933 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>SicherheitsvorfÃ¤lle Afghanistan, v.a. Region Nord von August 2010 bis Anfang Mai 2011, zusammengestellt von Winfried Nachtwei, MdB a.D.:</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong><span style="text-decoration: underline;">(2) SicherheitsvorfÃ¤lle AFG landesweit (ohne RC North) - August 2010 - Anfang Mai 2011</span></strong></p>
<p align="center">zusammengestellt von Winfried Nachtwei, MdB a.D.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Vorbemerkungen und AbkÃ¼rzungen</span></em><em> unter (1) SicherheitsvorfÃ¤lle AFG RC Nord</em></p>
<p><strong>Mai</strong></p>
<p>Am 7.5. mittags in <span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span>-City <strong>erster Taliban-Angriff im Rahmen der FÃ¼hrjahrsoffensive</strong> BADAR: Ca. 40-60 AufstÃ¤ndische in mehreren Angriffsteams gegen 8 staatliche GebÃ¤ude: Gouverneurssitz, Rathaus, Hauptquartier des Geheimdienstes, drei Polizeistationen, zwei High Schools. Von 5 SelbstmordattentÃ¤tern in 5 als Bombe prÃ¤parierten Fahrzeugen drei vor Explosion gestoppt. Feuerwechsel Ã¼ber mehr als 7 Stunden, 6 Suizidbomber und KÃ¤mpfer, ein Polizist und ein Zivilist getÃ¶tet, 29 Menschen verletzt. Kein Angreifer sei auf das GelÃ¤nde der Angriffsziele gelangt. (Die Taliban-Website â€žVoice of Jihad&quot; behauptet, 113 Afghanen und 3 ISAF-Soldaten seien getÃ¶tet worden.)</p>
<p>In Kabul im Fernsehen PrÃ¤sentation von vier Jungen unter 13 Jahren, die in Pakistan als Suizidbomber rekrutiert und an der Grenze gefasst worden waren.</p>
<p>Am 6.5. Stellungnahme des FÃ¼hrungsrates des â€ž<em>Islamic Emirate of Afghanistan Regarding the Martyrdom of the Great <strong>Martyr Sheik Osama bin Laden</strong></em><strong>&quot; bestÃ¤tigt den Tod bin Ladens</strong>.</p>
<p>In Marjah/Helmand 2 AufstÃ¤ndische getÃ¶tet und mehrere gefangen bei Suche nach AufstÃ¤ndischenfÃ¼hrer.</p>
<p>Am 5.5. in Gereshk/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> 5 Taliban-KÃ¤mpfer bei Sturm auf Polizei-Checkpoint durch Polizei getÃ¶tet. In SÃ¼d-AFG ein ISAF-Soldat durch IED getÃ¶tet. in Baraki Barak/<span style="text-decoration: underline;">Logar</span> 7.000 kg Ammonium Nitrat entdeckt und vernichtet.</p>
<p>In Kabul <strong>Protestversammlung</strong> mit mehreren Tausend Teilnehmern, darunter auch einigen Parlamentsmitgliedern, fÃ¼r eine Reform des Regierungssystems und <strong>gegen einen â€žDeal mit Terroristen</strong>&quot;. Redner u.a. der frÃ¼here Geheimdienstchef Amrullah Saleh und Ex-AuÃŸenminister Abdullah Abdullah, FÃ¼hrer der <em>Change + Hope Coalition</em>.</p>
<p>Am 3.5. in Barg-e Matal/<span style="text-decoration: underline;">Nuristan</span> 25 aus Pakistan kommende <em>foreign fighters</em> durch ANSF getÃ¶tet. (Im letzten Sommer hatte der Distrikt vier Mal zwischen Regierung und AufstÃ¤ndischen gewechselt.)</p>
<p>In Chapahar/<span style="text-decoration: underline;">Nangarhar</span> Maulawi Afzal, Taliban-Operationschef der Provinz, bei â€žSicherheitsoperation&quot; getÃ¶tet. Er ist einer von mehr als 20 AufstÃ¤ndischenfÃ¼hrern, die in der Provinz seit Jahresbeginn von kombinierten afg. und KoalitionskrÃ¤ften gefangen oder getÃ¶tet wurden. In dem Zeitraum wurden mehr als 110 AufstÃ¤ndische gefangen genommen.</p>
<p>Am 1.5. in Barmal/<span style="text-decoration: underline;">Paktika</span> auf dem Basar vier Personen, darunter der Vorsitzende des Distrikt-Council und eine Frau, durch 12-jÃ¤hrigen SelbstmordattentÃ¤ter getÃ¶tet, 12 Menschen verletzt. In <span style="text-decoration: underline;">Ghazni</span>-City zwei Polizisten durch SprengkÃ¶rper an Fahrrad getÃ¶tet. In Panjwai/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> ein DorfÃ¤ltester von Taliban exekutiert. In <span style="text-decoration: underline;">Wardak</span> 7 Taliban bei vorzeitiger Explosion eines SprengkÃ¶rpers getÃ¶tet. Etliche Talibankommandeure und -KÃ¤mpfer in Kandahar, Ghazni, Khost, Wardak und Logar von afg. und KoalitionskrÃ¤ften getÃ¶tet oder gefangen.</p>
<p>In der Nacht vom 1. auf den 2.5. in Abbottabad/<span style="text-decoration: underline;">Pakistan</span> <strong>Osama bin Laden, GrÃ¼nder und FÃ¼hrer von Al Qaida, bei Kommandooperation getÃ¶tet</strong>. Bei der 40-minÃ¼tigen Operation von US-Navy-SEALS und CIA in der befestigten groÃŸen Villa wurden vier weitere Personen getÃ¶tet: sein jÃ¼ngster Sohn, Scheich Abu Ahmed, als Kurier eine SchlÃ¼sselfigur in der Kommunikation zwischen den Al Qaida-FÃ¼hrungsfiguren und seit Jahren im Visier des CIA, dessen Bruder und eine Frau. Beschlagnahmt wurden auch 10 Festplatten, 5 Computer, Ã¼ber 100 Speichermedien. Abbottabad (Ã¼ber 100.000 Einwohner) liegt 100 km nÃ¶rdlich der Hauptstadt Islamabad, ist eine Garnisonsstadt, in der viele pensionierte Offiziere leben. Einige Hundert Meter von der Villa befindet sich eine MilitÃ¤rakademie. Bin Laden soll sechs (!) Jahre hier gelebt haben. Die Operation erfolgte ohne Kenntnis der pakistanischen Regierung und liegt auf der Linie des geografisch und rechtlich entgrenzten <strong>War on Terror</strong> der US-Administration seit 2001. Dass dieser das (humanitÃ¤re) VÃ¶lkerrecht sprengt, ist offenkundig.</p>
<p>Exemplarisch dafÃ¼r steht das seit 2004 laufende verdeckte Programm zur Erfassung und TÃ¶tung von Al-Qaida- und Taliban-FÃ¼hrern in der pakistanischen Nordwestgrenzprovinz und den Stammesgebiete. Bis 6. Mai 2011 wurden <strong>237 LuftschlÃ¤ge mit Drohnen</strong> gezÃ¤hlt, jeweils einer in 2004 und 2005, 3 in 2006 mit 122 getÃ¶teten FÃ¼hrern und Aktivisten und 20 Ziviltoten 5 in 2007 73/0 GetÃ¶teten, 35 in 2008 mit 286/31 GetÃ¶teten, 53 in 2009 mit 463/43 GetÃ¶teten, 117 in 2010 mit 801/14 GetÃ¶teten, bisher 22 in 2011 mit 118/30 GetÃ¶teten. Die LuftschlÃ¤ge gingen zu 71% nach Nord-Waziristan und 23% nach SÃ¼d-Waziristan. 71 LuftschlÃ¤ge richteten sich gegen die Gruppierung von Hafiz Gul Bahador, 56 gegen das Haqqani Network, 36 gegen Mullah Nazis, 29 gegen Mehsud, 36 gegen Abu Kasha al Iraqi, 2 gegen Hekmatyar. (Laufend aktualisierte Ãœbersicht bei <a href="http://www.longwarjournal.org/">www.longwarjournal.org</a> auf der Basis von pakistanischen Presseberichten und Informationen des LWJ. Die Opferzahlen sind wenig gesichert.)</p>
<p><strong>April</strong></p>
<p>Am 30.4. auf â€žVoice of Jihad&quot; <strong>AnkÃ¼ndigung der</strong><strong> </strong><strong>FrÃ¼hjahrsoffensive der Taliban</strong> â€žBADAR&quot; durch den â€žFÃ¼hrungsrat&quot; des â€žIslamic Emirate of Afghanistan&quot; (Quetta-Shura) ab 1. Mai. Genannt werden die vorrangigen Ziele: auslÃ¤ndische StreitkrÃ¤fte, Mitglieder der â€žSpionagenetzwerke&quot;, hochrangige Vertreter der Kabuler â€žMarionettenregierung&quot;, zivil wie militÃ¤risch, Mitglieder des Parlaments, Leiter auslÃ¤ndischer und einheimischer Firmen, die fÃ¼r den Feind arbeiten. Ziele kÃ¶nnen auch Mitglieder des High Peace Council sein. Zivilopfer sollen vermieden werden, zugleich ergeht die Warnung, Zielgebiete zu meiden (â€žgatherings&quot;). â€žBadar&quot; war die Schlacht, die der Prophet Mohammed in Mekka gewann. (<a href="http://www.shahamat-english.com/">www.shahamat-english.com</a>)</p>
<p>In Nad Ali/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> ein AufstÃ¤ndischenfÃ¼hrer getÃ¶tet.</p>
<p>Am 29.4. <strong>VerÃ¶ffentlichung des </strong><strong>Pentagon-Halbjahresberichts</strong> zu AFG â€žReport on Progress Toward Security and Stability in AFG and US Plan of Sustaining the ANSF&quot;. Im letzten Halbjahr seien â€žhandfeste Fortschritte&quot; erreicht worden: der Schwung der Taliban gestoppt, zentrale Hochburgen eliminiert, GroÃŸteil ihrer taktischen Infrastruktur und UnterstÃ¼tzung in der BevÃ¶lkerung beseitigt, Hunderte AnfÃ¼hrer gefangen oder getÃ¶tet, mehr als 2.000 AufstÃ¤ndische reintegriert. Noch nicht voll<span style="text-decoration: underline;"> </span>verstanden habe ISAF die RegenerationsfÃ¤higkeit der Aufstandsbewegung. Auch in den letzten Monaten habe sie weiter ein hohes MaÃŸ an ZÃ¤higkeit bewiesen. Die ANSF hÃ¤tten signifikant an QuantitÃ¤t und QualitÃ¤t zugenommen. Allerdings gebe es einen erheblichen Mangel an ANSF Trainern und Mentoren. Werde er nicht behoben, sei das ein strategisches Risiko fÃ¼r die Transition. Umfassende Informationen zu MaÃŸnahmen und Ergebnissen auf den Feldern Local Security Programs, Governance, Development, Reconciliation + Reintegration, regionale AnsÃ¤tze. (<a href="http://www.humansecuritygateway.com/documents/DoD-ReportOnProgressinAfghanistan-SustainingANSF.pdf">www.humansecuritygateway.com/documents/DoD-ReportOnProgressinAfghanistan-SustainingANSF.pdf</a>) (vgl. Kommentar von T. Ruttig unter 10.3.)</p>
<p>Am 29.4. in Tarin Kot/<span style="text-decoration: underline;">Uruzgan</span> ein TalibanfÃ¼hrer der Provinz von australischen Special Forces â€žin Selbstverteidigung&quot; erschossen. In Sabari/<span style="text-decoration: underline;">Khost</span> ein Haqqani-FÃ¼hrer und zwei GefÃ¤hrten gefangen.</p>
<p>Am 28.4. in Jaghatu/<span style="text-decoration: underline;">Wardak</span> ein US-Soldat bei FeuerÃ¼berfall getÃ¶tet. In Panjwai/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> ein TalibanfÃ¼hrer gefangen. In Zharay/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> und Sangin/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> zwei US-Soldaten durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>Am 27.4. auf dem militÃ¤rischen Teil von <span style="text-decoration: underline;">Kabul</span> International Airport <strong>8 ISAF-Soldaten und ein Contractor (alle Mitglieder der NATO Training Mission - AFG) von einem afg. MilitÃ¤rpiloten im Rang eines Oberst nach Streit erschossen</strong>. Angeblich kein Taliban-Hintergrund. Infolgedessen Parade zum Mujahedin-Feiertag abgesagt. In Sayyidabad/<span style="text-decoration: underline;">Wardak</span> ein US-Soldat bei FeuerÃ¼berfall getÃ¶tet. In Musa Qala/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> ein US-Soldat durch IED getÃ¶tet. In Shagay/<span style="text-decoration: underline;">Kunar</span> zwei Polizisten durch Minenexplosion getÃ¶tet. In Bala Murghab/<span style="text-decoration: underline;">Badhgis</span> 7 AufstÃ¤ndische durch ANA-SpezialkrÃ¤fte getÃ¶tet.</p>
<p>Am 26.4. <strong>ISAF Joint Command Morning operational update (</strong><strong>exemplarisch</strong>): â€žSecurity forces killed and captured several Taliban and Haqqani network fighters in Helmand, Ghazni, Khost, Nangarhar, Laghman, Baghlan und Badghis.&quot; (Hierzu im Update jeweils Ergebnis der Operation, HauptvorwÃ¼rfe gegen die Zielperson, Ablauf der Operation - Ã¼berwiegend Gefangennahmen)</p>
<p>Am 24./25.2011 in <span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> City <strong>Massenausbruch aus Sarposa-GefÃ¤ngnis</strong>: mehr als 450 Taliban, darunter ca. 100 FÃ¼hrer, durch einen Tunnel entkommen. (Im Juni 2008 waren bei einem GroÃŸangriff auf das GefÃ¤ngnis 1.100 Gefangene, darunter 400 Taliban, entkommen.)</p>
<p>In Sangin/Helmand ein US-Soldat durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>Am 23.4. in Lashkar Gah/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> ehemaliger Distriktgouverneur von Marja und Vertreter des Provinz Peace Council erschossen. In Marja/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> 2 US-Soldaten durch IED getÃ¶tet. In Alah Say/<span style="text-decoration: underline;">Kapisa</span> zwei US-Soldaten bei FeuerÃ¼berfall getÃ¶tet. In Dar-e Noor/<span style="text-decoration: underline;">Nangarhar</span> zwei Polizisten bei Angriff getÃ¶tet.</p>
<p>Am 22.3. in Spin Boldak/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> 5 Polizisten durch IED getÃ¶tet. In Shid-E Hasa/Uruzgan einige AufstÃ¤ndische getÃ¶tet.</p>
<p>Am 22.4. in Nadir Shah Kot/<span style="text-decoration: underline;">Khost</span> 3 Haqqani-Kommandeure getÃ¶tet. (Seit Anfang Januar 15 Haqqani-Kommandeure getÃ¶tet und 130 KÃ¤mpfer gefangen genommen)</p>
<p>Am 21./22.4. in Lower Dir/Tribal Areas/<span style="text-decoration: underline;">Pakistan</span> ein Checkpoint des Frontier Corps von mehr als 300 schwerbewaffneten Taliban aus dem afg. <span style="text-decoration: underline;">Kunar</span> gestÃ¼rmt, 16 pak. SicherheitskrÃ¤fte getÃ¶tet, davon 5 enthauptet. In 12-sÃ¼ndigem Gefecht RÃ¼ckeroberung des Checkpoints.</p>
<p>Am 21.4. frÃ¼hmorgens in Jalalabad/<span style="text-decoration: underline;">Nangarhar</span> 3 Polizisten durch IED getÃ¶tet, 6 verletzt. In Yahja Hkel/<span style="text-decoration: underline;">Paktika</span> ein US-Soldat bei FeuerÃ¼berfall getÃ¶tet.</p>
<p>Am 20.4. in Khost/<span style="text-decoration: underline;">Khost</span> einige mutmaÃŸliche AufstÃ¤ndische in safe <em>house</em> gefangen. In Tagab/<span style="text-decoration: underline;">Kapisa</span> ein franzÃ¶sischer Soldat durch IED getÃ¶tet, 9 verletzt.</p>
<p>Am 19./20.4. in Dangam/<span style="text-decoration: underline;">Kunar</span> 17 Taliban und <em>foreign fighters</em> durch <em>Combined Afghan and Coalition Special Operations Team</em> getÃ¶tet. Zielperson ein hÃ¶herer Al Qaida FÃ¼hrer. <strong>Kunar gilt als </strong><strong>RÃ¼ckzugsgebiet fÃ¼r Al Qaida</strong><strong> und alliierte Terrorgruppen</strong>. Lt. LWJ wurden in 8 von 15 Distrikten Al Qaida Zellen identifiziert. 2009/2010 waren mehrere US-AuÃŸenposten in Kunar und Nuristan gerÃ¤umt worden (z.B. das berÃ¼chtigte Korengal-Tal, vgl. Sebastian Junger`s herausragendes Buch â€žWAR&quot;). Das dabei zurÃ¼ckgelassene Sicherheitsvakuum wurde lÃ¤ngst â€žgefÃ¼llt&quot;.</p>
<p>Am 19.4. in Spin Boldak/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> ein 15-jÃ¤hriger, in Quetta ausgebildeter potenzieller Selbstmord-attentÃ¤ter gefangen genommen.</p>
<p>Am 18.4. in <span style="text-decoration: underline;">Kabul</span> <strong>Selbstmordangriff auf das Verteidigungsministerium</strong>: zwei SelbstmordattentÃ¤ter vor Endringen ins GebÃ¤ude getÃ¶tet. Der dritte TÃ¤ter in Armeeuniform erschieÃŸt zwei Ministeriumsmitarbeiter und verletzt 7 weitere. Er dringt bis zum Ministertrakt vor, wo er vor ZÃ¼ndung seiner Sprengstoffweste von Wachpersonal erschossen wird. In <span style="text-decoration: underline;">Ghazni</span> 6 Polizisten durch IED getÃ¶tet. In <span style="text-decoration: underline;">Farah</span> neun iranische StraÃŸenbauarbeiter entfÃ¼hrt.</p>
<p>ISAF-Sprecher Brigadegeneral Blotz: <strong>60% aller AufstÃ¤ndischenangriffe</strong><strong> gehen gegen Zivil-personen</strong>, Ã„lteste, religiÃ¶se FÃ¼hrer und Regierungsvertreter.</p>
<p>Am 16.4. in <span style="text-decoration: underline;">Laghman</span> durch Selbstmordanschlag 5 (6) US-Soldaten und 4 ANA-Soldaten getÃ¶tet. Es ist der 8. Selbstmordanschlag binnen drei Tagen! In Zharay/Kandahar 3 US-Soldaten durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>â€žIn AFG`s south, <strong>signs of progress in three districts signal a shift</strong>&quot;, Reportage in der Washington Post: In hÃ¤rtesten KÃ¤mpfen und unter hohen Opfern haben US-Truppen in den Distrikten Sangin/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> und Zhari und Arghandab/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> die AufstÃ¤ndischen zurÃ¼ckgedrÃ¤ngt. Wo man in Sangin frÃ¼her wegen der IED`s 8 Stunden von einem zum nÃ¤chsten StÃ¼tzpunkt brauchte, dauert jetzt die Fahrt 18 Minuten. Erstmalig zu Beginn der â€žKampfsaison&quot; kontrollieren die Taliban jetzt weniger Gebiete. Festgestellt wird aber auch ein Taktikwechsel der Taliban, die jetzt statt direkt die US-Truppen vermehrt afghanische Offizielle angreifen.</p>
<p>Am 15.4. in <span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> vor Polizei-Hauptquartier der <strong>Polizeichef von Kandahar</strong><strong>, General Khan Mohammad Mudschahid, und zwei Sicherheitsleute durch SelbstmordattentÃ¤ter in ANA-Uniform getÃ¶tet</strong>. In Andar/<span style="text-decoration: underline;">Ghazni</span> ein US-Soldat bei FeuerÃ¼berfall getÃ¶tet.</p>
<p>Am 14.4. in <span style="text-decoration: underline;">Paktia</span> in Police Training Center drei Polizisten durch vier SelbstmordattentÃ¤ter getÃ¶tet. Bei Selbstmordattacken in Kabul und Kandahar 4 Afghanen verletzt. In <span style="text-decoration: underline;">Khost</span> Gefangennahme eines Taliban Facilitator, in Baraki Barak/Logar eines TalibanfÃ¼hrers.</p>
<p>LWJ meldet am 26.4., dass in Dangar/<span style="text-decoration: underline;">Kunar</span> auch Abu Hafs al Najdi, alias Abdul Ghani, <strong>hÃ¶herer saudischer Al Qalida-FÃ¼hrer </strong><strong>und Operationschef in Kunar, die Nr. 23 auf der Terrorfahndungsliste</strong> der saudi-arabischen Regierung und Nr. 2 auf der ISAF-Target-Liste, zusammen mit Waqas, hÃ¶herer Al Qaida-FÃ¼hrer aus Pakistan, durch Luftschlag getÃ¶tet worden sei. ISAF meldet in diesem Zusammenhang, im letzten Monaten insgesamt 25 Al Qaida Aktivisten getÃ¶tet zu haben.</p>
<p>SicherheitskrÃ¤fte tÃ¶teten und fingen Kommandeure von Haqqani, Taliban und Al Qaida und KÃ¤mpfer in <span style="text-decoration: underline;">Kandahar, Zabul, Khost, Logar, Baghlan, Faryab, Jawzjan</span>. (detailliert im ISAF Joint Command Operational Update)</p>
<p>Am 13.4. in Asmar/<span style="text-decoration: underline;">Kunar</span> Haji Malik Zarin, sein Sohn, Enkel und mehrere StammesÃ¤lteste durch SelbstmordattentÃ¤ter getÃ¶tet. Zarin hatte mehrere AnschlÃ¤ge Ã¼berlebt, war ein berÃ¼hmter Jihadi-Kommandeur in den 90er Jahren, enger VerbÃ¼ndeter von PrÃ¤sidernt Karzai und Vorsitzender des Kunar High Peace Council. Er hatte sich mehrfach Ã¶ffentlich gegen Al Qaida und den pakistanischen Geheimdienst ISI gewandt. In <span style="text-decoration: underline;">Logar</span> eine Zivilperson durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>In Alingar/<span style="text-decoration: underline;">Laghman</span> ein US-Soldat durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>In Jani Khel/<span style="text-decoration: underline;">Paktika</span> ein Bewaffneter getÃ¶tet, mehrere mutmaÃŸliche AufstÃ¤ndische gefangen. In Orgun/<span style="text-decoration: underline;">Paktika</span> ein Haqqani-FÃ¼hrer gefangen, in <span style="text-decoration: underline;">Wardak</span> ein TalibanfÃ¼hrer, in Daud und Maywand/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> einige mutmaÃŸliche AufstÃ¤ndische. In Kahmard/<span style="text-decoration: underline;">Bamyan</span> Entdeckung eines Waffenverstecks (u.a. 36 RPG, 74 Handgranaten).</p>
<p>Am 12.4. in Lal Poor/<span style="text-decoration: underline;">Nangarhar</span> 5 Bauarbeiter durch IED getÃ¶tet. In Panjwai/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> 5 ISAF-Soldaten und 4 Zivilpersonen durch SelbstmordattentÃ¤ter verletzt. Gefangennahme von zwei HIG-Kommandeuren in Sabari/<span style="text-decoration: underline;">Khost</span>. In <span style="text-decoration: underline;">Wardak</span> Gefangennahme einiger mutmaÃŸlicher AufstÃ¤ndischer des â€ž<strong><em>Kabul Attack Network</em></strong>&quot; (Allianz von Haqqani Network, HIG, Taliban, Al Qaida, Lashkar-e Taiba).</p>
<p>Der High Peace Council drÃ¤ngt die TÃ¼rkei, in der TÃ¼rkei ein BÃ¼ro der Taliban zuzulassen. Angeblich hÃ¤tten auch LÃ¤nder wie Deutschland, Iran, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate Kooperationsbereitschaft signalisiert, ein Ã¤hnliches BÃ¼ro zu beherbergen. Dagegen wendet Aziz Rafiee/Afghan Civil Society Forum ein, dass damit die Taliban anerkannt wÃ¼rden.</p>
<p>Am 11.4. in <span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> ein Distrikt Council Mitglied beim Beten in der Moschee getÃ¶tet.</p>
<p>In Behsud/<span style="text-decoration: underline;">Nangarhar</span> Gefangennahme eines TalibanfÃ¼hrers, in <span style="text-decoration: underline;">Paktika</span> eines Haqqani/IMU-Kommandeurs. In Lajah-Ahmad Khel/<span style="text-decoration: underline;">Paktia</span> ein US-Soldat durch IED getÃ¶tet.</p>
<p><strong>Taliban und MÃ¤dchenschulen</strong>: Lt. Asia Times habe ein Talibansprecher betont, die Taliban seien nicht gegen Bildungs- und Aufbauprojekte. Man schÃ¼tze Schulen in von Taliban kontrollierten Gebieten. Diese AnkÃ¼ndigung war in der Vergangenheit von Erziehungsminister Wardak und PrÃ¤sident Karzai begrÃ¼ÃŸt worden. Lt. Wardak gebe es bei den Taliban einen kulturellen Wandel. Sie wÃ¼rden auch nicht lÃ¤nger die Bildung von MÃ¤dchen bekÃ¤mpfen. (vgl. Auch FAZ 15.1.2011)</p>
<p>Die am 24. Februar 2011 erschienene Studie â€žHigh Stakes - Girl`s Education in Afghanistan&quot; schildert noch eine andere RealitÃ¤t: Seit 2005 seien die direkten Attacken auf Schulen deutlich angestiegen. In 2009 gab es monatlich 50 Attacken auf Schulen! Droh-&quot;night-letters&quot; verbreiteten sich und fÃ¼hrten dazu, dass Lehrer ihren Arbeitsplatz verlieÃŸen und Eltern ihre Kinder nicht mehr zur Schule schickten. Lt. Erziehungsministerium blieben in Helmand 34% der Schulen aus SicherheitsgrÃ¼nden geschlossen, in Zabul 61%. Es heiÃŸt, dass Schulen, in deren Bau und Betrieb Gemeindemitglieder involviert waren, geschÃ¼tzter waren. Umgekehrt wuchs das Sicherheitsrisiko, wenn engere Beziehungen zu einem PRT bestanden. Betont wird, dass die Haltung der AufstÃ¤ndischen gegenÃ¼ber MÃ¤dchenschulen variiert. Manche Gemeinden handelten bei relevanten AufstÃ¤ndischengruppen den Schulbesuch von MÃ¤dchen aus. Anderswo brachen MÃ¤dchen den Schulbesuch ab oder besuchten Geheimschulen. Untersuchungen bei Taliban-Kommandeuren in SÃ¼d-AFG ergaben, dass diese zumindest den Zugang zu Sekundarschulen und hÃ¶herer Bildung verhindern wollen. (Hrg. u.a. von Afghan Civil Society Forum, Afghan Woman`s Network, Oxfam)</p>
<p>Am 10.4. in Ghormach/<span style="text-decoration: underline;">Faryab</span> ein US-Soldat getÃ¶tet. Der pakistanische Al Qaida Kommandeur von <span style="text-decoration: underline;">Kunar</span>, Sa`ad bin Abi Waqas, und einige KÃ¤mpfer durch Luftschlag getÃ¶tet.</p>
<p>Am 9.4. in Kabul 7 Soldaten und 3 Zivilpersonen durch SelbstmordattentÃ¤ter nahe Armeebus verletzt.</p>
<p><strong>Trainingscamp fÃ¼r SelbstmordattentÃ¤ter</strong>: Ein 14-JÃ¤hriger, dessen Sprengstoffweste am 3.4. bei dem Angriff auf einen Sufi-Schrein in Punjab/Pakistan versagt hatte (41 Menschen wurden dabei getÃ¶tet, Ã¼ber 60 verletzt), berichtet, dass in seinem Camp im Mir Ali Gebiet/Nordwaziristan 350 MÃ¤nner und Jungen aus Pakistan und dem Ausland fÃ¼r Selbstmordangriffe ausgebildet wurden. Mir Ali gehÃ¶re mit Miramshah und Datta Khel zu den drei RÃ¼ckzugsgebieten fÃ¼r Taliban, Al Qaida, fÃ¼r pakistanische, sÃ¼d- und zentralasiatische Terrorgruppen. (LWJ 8.4.)</p>
<p>â€ž<strong>Import and export of suicid bombers</strong>&quot; (Daily Times 21.4., <a href="http://www.dailytimes.com.pk/">www.dailytimes.com.pk</a>): Im Tank Distrikt und Nord- und SÃ¼d-Waziristan/Pakistan rekrutieren einige Suizid-Bomber-Schulen junge Menschen und exportieren sie in andere Landesteile und ins Ausland. Schon im Juli 2009 berichtete die Washington Times, dass Taliban Kinder von 7 Jahren fÃ¼r 7.000-14.000 $ kauften, um sie als Suizid-Bomber einzusetzen. Der Preis sei davon abhÃ¤ngig gewesen, wie schnell die Bomber gebraucht wurden und wie nah sie an das Ziel heran sollten. Terrorlehrer suchen Tag und Nacht nach Jungen, um sie zu Suizid-Bombern zu machen. Den Eltern von aus Schulen und von der StraÃŸe entfÃ¼hrten Teenagern werden 3.-10.000 Pfund Sterling fÃ¼r ein Kind geboten. KÃ¼rzlich bestÃ¤tigte Berichte enthÃ¼llten die Rekrutierung von mehr als 5.-6.000 jungen Suizid-Bombern, die auf ihren Einsatz warten. Die afg. Taliban sollen Suizid-Trainingscamps im Nordosten, Westen und SÃ¼den AFG`s errichtet habe.</p>
<p>Am 7.4. in <strong><span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> City Taliban-Angriff von Taliban Suizid-Team auf Polizeicompound</strong> mit Handwaffen, MG, als Ambulanz getarnter Fahrzeugbombe: 6 afg. SicherheitskrÃ¤fte und 4 Angreifer getÃ¶tet. in Charkh/<span style="text-decoration: underline;">Logar</span> ein US-Soldat bei FeuerÃ¼berfall getÃ¶tet.</p>
<p>Am 6. und 8.4. in Sangin und Musa Qala/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> drei US-Soldaten durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>Am 3.4. in Khost/<span style="text-decoration: underline;">Khost</span> ein US-Soldat durch indirekten Beschuss getÃ¶tet.</p>
<p>Am 2.4. in <span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> bei gewaltsamen Demonstrationen wg. der Koranverbrennung in den USA 10 Zivilpersonen getÃ¶tet und ca. 80 verletzt. In <span style="text-decoration: underline;">Kabul</span> Abwehr eines Angriffs von 4 SelbstmordattentÃ¤tern auf das US-Camp Phoenix. 4 Angreifer und eine Zivilperson getÃ¶tet.</p>
<p><strong>MÃ¤rz</strong></p>
<p>Am 29.3. in Sar Kani und Marawarah/<span style="text-decoration: underline;">Kunar</span> 4 US-Soldaten bei FeuerÃ¼berfÃ¤llen getÃ¶tet. <strong>Distriktzentrum von Waygal/<span style="text-decoration: underline;">Nuristan</span> von mehr als 300 Taliban Ã¼berrannt</strong>, unterschiedliche Opferzahlen. (Im Sommer 2008 US-Truppen aus Waygal abgezogen. Vorausgegangen war ein Angriff von 200-400 KÃ¤mpfen auf den kleinen Combat Outpost mit seinen 48 US- und 24 afg. Soldaten. Bei den ganztÃ¤gigen KÃ¤mpfen waren 9 US-Soldaten und 20-50 AufstÃ¤ndische getÃ¶tet worden. COP`s waren 2006 in Nuristan und Kunar aufgebaut worden, um die Infiltration aus Richtung Pakistan zu unterbinden.) Vgl. den <strong>US-RÃ¼ckzug aus <span style="text-decoration: underline;">Kunar</span></strong>: Der RÃ¼ckzug aus dem entlegenen Pech-Tal begann am 15. Februar. Seit 2003 waren hier und in der Umgebung allein 103 US-Soldaten um`s Leben gekommen. Vorausgegangen war der RÃ¼ckzug aus dem Korengal-Tal im April 2010.</p>
<p>Am 28.3. in Bermel/<span style="text-decoration: underline;">Paktika</span> Selbstmordangriff mit 3 Mann gegen eine Baufirma: erst TÃ¶tung der Wache am Haupttor, dann Lkw voller Sprengstoff auf das FirmengelÃ¤nde: 20 Bauarbeiter getÃ¶tet, mehr als 50 verletzt.</p>
<p>Am 27.3. in Chara Dara/<span style="text-decoration: underline;">Kunar</span> mehr als 40 Polizeirekruten entfÃ¼hrt.</p>
<p>Am 26.3. in Zhelay/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> ein US-Soldat getÃ¶tet. In Panjwayi/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> ein kanadischer Soldat durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>Am 25.3. <strong>erster AWACS-Flug</strong> Ã¼ber AFG mit dt. Beteiligung.</p>
<p>Lt. COM ISAF General Petraeus seien ca. 5.000 Taliban zur Aufgabe des bewaffneten Kampfes bereit. Das wÃ¤re nach ISAF-SchÃ¤tzung ein FÃ¼nftel.</p>
<p>Am 23.3. in Nahr-e Saraj/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> zwei britische Soldaten durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>Am 22.3. <strong>Bekanntgabe von 7 Regionen</strong> durch PrÃ¤sident Karzai, wo im Sommer die Sicherheitsverantwortung an die afg. Seite Ã¼bergehen soll: (Provinz)HauptstÃ¤dte Mazar, Herat, Lashkar Gah (Helmand), Metherlam und Kabul, die Provinzen Bamyan und Panshir. Dieser ersten â€žTranche&quot; soll eine zweite im Oktober/November folgen. (Zur Sicherheitslage in Bamyan vgl. Friederike BÃ¶ge â€žAngst in Afghanistans sicherster Provinz&quot;, FAZ 8.4.2011)</p>
<p>Am 22.3. in Chark/<span style="text-decoration: underline;">Logar</span> zwei US-Soldaten durch indirektes Feuer getÃ¶tet.</p>
<p>Am 17. und 19.3. in <span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> und <span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> drei US-Soldaten getÃ¶tet.</p>
<p>Am 15., 19. und 20.3. in Logar, Khost und Helmand drei US-Soldsten duch IED getÃ¶tet.</p>
<p>Am 12.3. in Giyan/<span style="text-decoration: underline;">Paktika</span> ein US-Soldat bei Feuergefecht getÃ¶tet.</p>
<p>Am 11./12.3. in <span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> und <span style="text-decoration: underline;">Daykundi</span> zwei US-Soldaten durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>Am 10.3. in Dand/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> ein Cousin von PrÃ¤sident Karzai irrtÃ¼mlich von US-Sondereinheiten beim Sturm auf ein Haus erschossen.</p>
<p><strong>Britische Regierung beschuldigt Iran der Waffenlieferungen</strong> fÃ¼r die Taliban. Britische Spezialeinheiten hÃ¤tten in der SÃ¼dprovinz Nimruz an der Grenze zu Iran 48 122-mm-Raketen aus iranischer Produktion (20 km Reichweite) beschlagnahmt.</p>
<p>â€ž<strong>Der stÃ¤rkste Stamm von Sangin</strong>&quot; von Matthias RÃ¼b (FAZ 10.3.): Im Oktober 2010 â€žÃ¼bernahmen&quot; die US-Marines den Horror-Distrikt Sangin/<span style="text-decoration: underline;">Helmand</span> von den Briten, die allein in diesem Distrikt seit FrÃ¼hsommer 2006 106 Soldaten verloren, ein Drittel der brit. Verluste in AFG. Das Marines-Bataillon verlor hier seit Oktober 29 Mann, 150 wurden verwundet. Die Taliban sollen hier ca. 400 KÃ¤mpfer verloren haben. Jetzt soll Sangin unter US-Kontrolle, soll der Markt wieder voller Leben sein. US-Verteidigungsminister Gates besucht Sangin am 9.3.</p>
<p>TAZ-Kommentar von Thomas Ruttig (<em>Afghanistan Analysts Network/AAN</em>) â€ž<strong>Die MÃ¤rchen der NATO</strong>&quot;: Die Regierungen der ISAF-Staaten â€žbemÃ¼hen sich zurzeit, ein Narrativ fÃ¼r den geplanten Truppenabzug zu entwickeln: Nach einem (...) Strategiewechsel seien ANSF immer besser in der Lage, selber ihr Land gegen die AufstÃ¤ndischen zu schÃ¼tzen. Dass die UNO gerade 2010 als das fÃ¼r afg. Zivilisten tÃ¶dlichste Jahr (...) nennt, spricht eine andere Sprache. (...) Alle Sicherheitsanalysten in den Kerngebieten des Aufstands bestÃ¤tigen, dass sich die Kennziffern fÃ¼r wirklich erfolgreiche AufstandssbekÃ¤mpfung wie Zahl, geografische Ausdehnung und Wirkung gegnerischer Angriffe sich nicht positiv entwickeln. Aber weil man das in BrÃ¼ssel und Washington nicht wahrhaben will, reden diese Analysten nur noch â€žoff the records&quot;.(...) Die Afghanen kauften die NATO-Erfolgsstorys ohnehin nicht ab. Unter ihnen herrscht blanke Angst, wieder allein gelassen zu werden - mit den Taliban und Karsais korrupten Warlords.&quot; (10.3.2011)</p>
<p>Am 9.3. in Arghandabad und Zhelay/<span style="text-decoration: underline;">Kandahar</span> zwei US-Soldaten durch IED getÃ¶tet.</p>
<p>Am 7.3. in Behsud/<span style="text-decoration: underline;">Nangarhar</span> zwei afg. Polizisten bei IED-Doppelanschlag getÃ¶tet, 11 Polizisten und zwei Zivilpersonen verletzt.</p>
<hr />
<p><a href="index.php/articles/news/1043">Zu Teil 2</a>.</p></div>
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Hin weis:&#160;
                <em>    <p>Bericht als <a href="downloads/bericht/SicherhVorf-LANDESW-4-11.pdf">PDF-Datei</a>.</p></em></p>


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