    <rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
     <channel>
        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Drei aktuelle friedenspolitische BeitrÃ¤ge: Zivile Konfliktbearbeitung (W. Nachtwei), dt. Engagement in internationalen Konflikten (A. Wieland-Karimi), die Notwendigkeit von MINUSMA in Mali (M. Hauenstein)</title>
        <link>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;ptid=1&amp;catid=77%2B86&amp;aid=1492</link>
        <description></description>
        <dc:language>en-us</dc:language> 
        <dc:creator>Webmaster</dc:creator> 
        <admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.xaraya.org" /> 
        <admin:errorReportsTo rdf:resource="mailto:webmaster@nachtwei.de" />
       <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
       <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
       <docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
<div class="xar-mod-page">
   <div class="xar-mod-head">
    <!-- License: GPL http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html -->
<ul class="xar-tabs">
            <li class="xar-tab">
                <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=viewmap&amp;ptid=1">View Article Map</a>
           </li>
</ul>
</div>
   <div class="xar-mod-body">
<div class="cattrails xar-displayinline-block xar-padding-thickbottom">
    <span class="xar-mod-title"><p>Zivile Konfliktbearbeitung und Friedensf&ouml;rderung</p> + Artikel von Winfried Nachtwei fÃ¼r Zeitschriften u.Ã¤.</span>

    <table class="xar-width-auto">
    <tr>
        <td valign="top" class="xar-padding-none">Browse in:&#160;</td>
       <td valign="top" class="xar-padding-none">
                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1">Alle(s)</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=70">Meine Themen</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=77">Zivile Konfliktbearbeitung und FriedensfÃ¶rderung</a>
<br />
                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1">Alle(s)</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=1">Publikationstyp</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=86">Artikel</a>
<br />
                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=77-86">Any of these categories</a>
<br />
</td>
   </tr>
   </table>




</div>

        <h1>
            Drei aktuelle friedenspolitische BeitrÃ¤ge: Zivile Konfliktbearbeitung (W. Nachtwei), dt. Engagement in internationalen Konflikten (A. Wieland-Karimi), die Notwendigkeit von MINUSMA in Mali (M. Hauenstein)         </h1>
        <div class="xar-floatright"></div>
       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 1. September 2017 22:32:47 +02:00 (49183 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Kriege sind Haupttreiber von Massenfluchten. Was tun gegen die Kriegs- und Gewaltseuchen? ist im Bundestagswahlkampf konkret kaum Thema. Hier drei Beitr&auml;ge von drei Langstereckenl&auml;uferInnen in den Disziplinen (UN-)Friedenseins&auml;tze und gemeinsame, menschliche Sicherheit.&nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong><span style="text-decoration: underline;">Drei aktuelle friedenspolitische Beitr&auml;ge:</span></strong></p>
<p align="center"><strong>Zu Ziviler Konfliktbearbeitung in Gr&uuml;ner Wahlkampfzeitung </strong>(von mir),</p>
<p align="center"><strong>Interviews mit ZIF-Direktorin A. Wieland-Karimi zu Friedenseins&auml;tzen +</strong></p>
<p align="center"><strong>langj&auml;hriger UN-Mitarbeiterin M. Hauenstein zum MALI-Einsatz</strong></p>
<p><em>In der Wahlkampfzeitung der M&uuml;nsteraner Gr&uuml;nen unterst&uuml;tze ich &uuml;berzeugt und aus vollem Herzen die erneute Kandidatur von Maria Klein-Schmeinck, der gesundheitspolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion. 2009 hatte ich den Staffelstab des Gr&uuml;nen Bundestagsabgeordneten in M&uuml;nster nach 15 Jahren mit Zustimmung unserer W&auml;hlerInnen gerne an Maria weitergegeben. Ich unterst&uuml;tze sie und B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen aus friedenspolitischer Perspektive mit dem Beitrag</em></p>
<p align="center"><strong>Zivile Konfliktbearbeitung ins Zentrum deutscher Friedenspolitik!</strong></p>
<p align="center">von Winni Nachtwei</p>
<p align="center">(Fotos unter <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a> )</p>
<p>Zivile Konfliktbearbeitung, die Verhinderung von innerstaatlichen Gewaltkonflikten und Friedensf&ouml;rderung mit zivilen Mitteln: Viel Zustimmung gibt es daf&uuml;r in der Bev&ouml;lkerung. Als SPD und Gr&uuml;ne ab 1997 erst in Nordrhein-Westfalen, dann ab 1998 auf Bundesebene neue Instrumente der Zivilen Konfliktbearbeitung &nbsp;auf den Weg brachten (Ziviler Friedensdienst, Zentrum Internationale Friedenseins&auml;tze, Deutsche Stiftung Friedensforschung) und 2004 den Aktionsplan Zivile Krisenpr&auml;vention in Kraft setzten, reagierten Union und FDP zun&auml;chst abf&auml;llig gegen&uuml;ber diesen neuen Friedensf&auml;higkeiten.</p>
<p>Internationale Kriseneins&auml;tze haben inzwischen bewiesen, wie vordringlich, weitsichtig und realpolitisch vern&uuml;nftig dieser Politikansatz &ndash; und wie gro&szlig; der Nachholbedarf ist. Ich habe das als langj&auml;hriges Mitglied des Bundestages bei &uuml;ber 40 Besuchen in Krisenregionen jedes Mal erfahren.</p>
<p>Wo sich Krisenst&uuml;rme h&auml;ufen und Gewaltkonflikte n&auml;her r&uuml;cken, wo Kriege Fluchtursache Nr. 1 sind, &nbsp;ist zivile Konfliktbearbeitung und Friedensf&ouml;rderung notwendiger denn je. Auf Initiative der Gr&uuml;nen wurde 2010 im Bundestag der Unterausschuss &bdquo;Zivile Krisenpr&auml;vention&ldquo; gebildet. Unter der Leitung der gr&uuml;nen Abgeordneten Kerstin M&uuml;ller und Franziska Brantner wurde er zu&nbsp; einer treibenden Kraft f&uuml;r das Politikfeld. Im Juni 2017 traten nach einem lebendigen Beratungsprozess mit der Fach&ouml;ffentlichkeit die Leitlinien &bdquo;Krisen verhindern, Konflikte bew&auml;ltigen, Frieden f&ouml;rdern&ldquo; der Bundesregierung in Kraft. Gut ist ihre klare friedenspolitische Orientierung. Ihr Mangel ist, dass konfliktversch&auml;rfende Wirkungen eigener Politik (z.B. durch R&uuml;stungsexporte in Krisengebiete) ausgeklammert werden und die zivile Konfliktbearbeitung nicht verbindlich mehr &bdquo;Muskeln&ldquo; bekommt. Praktisches Beispiel: UN-Friedensmissionen sind ein zentrales Mittel, um in Konfliktl&auml;ndern Gewalt zu verh&uuml;ten, bessere Regierungsf&uuml;hrung und Frieden zu f&ouml;rdern. Daf&uuml;r brauchen sie von den UN-Mitgliedern ausreichend Personal. Deutsches Justizpersonal und Polizisten &nbsp;sind als Helfer zur Selbsthilfe international hoch angesehen, werden aber nur sp&auml;rlich entsandt: Im Juni 2017 stellte die Bundesrepublik von &nbsp;12.000 UNO-Polizisten gerade 31!</p>
<p>Seit 2001 begleite ich intensiv den internationalen und deutschen Afghanistaneinsatz und besuchte 19 Mal das Land, zuletzt im November. Fundamentale Fehler der Staaten&ldquo;gemeinschaft&ldquo; und afghanischer Machthaber beg&uuml;nstigten die R&uuml;ckkehr von Krieg und Taliban. Das internationale Ziel, ein sicheres Umfeld f&uuml;r Aufbau und Friedensentwicklung zu schaffen, wurde verfehlt. Der Terrorkrieg forderte allein im ersten Halbjahr 2017 &uuml;ber 1.660 Tote und &uuml;ber 3.580 Verletzte und durchdringt immer mehr den Alltag. In solche Verh&auml;ltnisse afghanische Fl&uuml;chtlinge abzuschieben, regelrecht: &bdquo;abzuwerfen&ldquo;, ist menschlich und politisch verantwortungslos. F&ouml;rderung einer Verhandlungsl&ouml;sung mit den Taliban, verl&auml;ssliche Unterst&uuml;tzung von Aufbauprojekten, die es immer noch gibt &ndash; darauf kommt es an.</p>
<p>Insgesamt gilt: Wo internationale Ordnung zunehmend aus den Fugen ger&auml;t, ist die praktische St&auml;rkung der Vereinten Nationen das Gebot der Stunde!</p>
<p><strong>Winni Nachtwei</strong>, Gr&uuml;ner MdB 1994-2009, Vorstand Dt. Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Viele Infos</span> zu Ziv. Krisenbew&auml;ltigung, UN, Afghanistan etc. <a href="http://www.nachtwei.de">www.nachtwei.de</a></p>
<p><strong>Die vollst&auml;ndige Wahlkampfzeitung</strong> unter <a href="https://mailxchange.de/appsuite/api/mail/Wahlkampfzeitung2017_Screen.pdf?action=attachment&amp;folder=default0%2FINBOX&amp;id=1503619344087529632&amp;attachment=2&amp;user=4&amp;context=6520271&amp;sequence=1&amp;delivery=view">https://mailxchange.de/appsuite/api/mail/Wahlkampfzeitung2017_Screen.pdf?action=attachment&amp;folder=default0%2FINBOX&amp;id=1503619344087529632&amp;attachment=2&amp;user=4&amp;context=6520271&amp;sequence=1&amp;delivery=view</a></p>
<p><strong>&bdquo;Wir gehen von mehr Friedenseins&auml;tzen in der arabischen Welt aus&ldquo;</strong>, Interview mit Almut Wieland-Karimi, der Direktorin des Berliner Zentrums Internationale Friedenseins&auml;tze, in IPG &ndash; Internationale Politik und Gesellschaft, 07.08.2017, &nbsp;<a href="http://www.ipg-journal.de/interviews/artikel/wir-gehen-von-mehr-friedenseinsaetzen-in-der-arabischen-region-aus-2211/">http://www.ipg-journal.de/interviews/artikel/wir-gehen-von-mehr-friedenseinsaetzen-in-der-arabischen-region-aus-2211/</a></p>
<p><strong>&bdquo;Letzte Station vor der H&ouml;lle&ldquo;</strong>, Interview mit Melanie Hauenstein, UN-Mitarbeiterin seit 2005, u.a. im Kongo, Sudan und Mali, in IPG &ndash; Internationale Politik und Gesellschaft 11.08.2017, <a href="http://www.ipg-journal.de/regionen/afrika/artikel/detail/letzte-station-vor-der-hoelle-2229/">http://www.ipg-journal.de/regionen/afrika/artikel/detail/letzte-station-vor-der-hoelle-2229/</a></p>
<p>&nbsp;</p></div>


           <br />
                        </div>
   </div>
</div></channel>
</rss>
