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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: &quot;Genocide Alert&quot; bewertet Menschenrechtspolitik der Parteien im Bundestag: GrÃ¼ne &quot;sehr gut&quot;, Linke &quot;mangelhaft&quot;!</title>
        <link>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;ptid=1&amp;catid=74-81&amp;aid=1235</link>
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    <span class="xar-mod-title">Afrika + Bericht von Winfried Nachtwei</span>

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            &quot;Genocide Alert&quot; bewertet Menschenrechtspolitik der Parteien im Bundestag: GrÃ¼ne &quot;sehr gut&quot;, Linke &quot;mangelhaft&quot;!         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 12. September 2013 20:27:53 +02:00 (64496 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>In den letzten Jahren habe ich miterlebt, wie ernsthaft die GrÃ¼nen die &quot;Schutzverantwortung&quot; diskutiert, konkretisiert und programmatisch verankert haben. Das Spitzenurteil der Menschenrechtsorganisation &quot;Genocide Alert&quot; ist, wie ich meine, verdient - und vor allem auch Verpflichtung. Das Kriegsgemetzel in Syrien zeigt gnadenlos, wie tief die Kluft zwischen Anspruch und Umsetzung der Schutzverantwortung ist. Hier zum &quot;Menschenrechtszeugnis&quot; von Genocide Alert.</p></div>
            <div>    <p><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--></p>
<p align="center"><strong>â€žGenocide Alert&quot; bewertet Menschenrechtspolitik der </strong></p>
<p align="center"><strong>Parteien im Bundestag: GrÃ¼ne sehr gut, Linke mangelhaft!</strong></p>
<p>Die Menschenrechtsorganisation â€žGenocide Alert&quot; konzentriert ihre Arbeit auf die VerhÃ¼tung massiver Menschenrechtsverletzungen (VÃ¶lkermord, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, â€žethnische SÃ¤uberungen&quot;). Ihre Aktiven sind eine Lobby fÃ¼r die Bekanntmachung, Weiterentwicklung und Operationalisierung der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect). Wo sonst der Schwur des â€žNie wieder!&quot; allzu oft abstrakt bleibt, schlagen sie eine BrÃ¼cke zu Massenverbrechen in Gegenwart und Zukunft.</p>
<p>Mit der Initiative â€ž<strong>Meine Stimme fÃ¼r Menschenrechte</strong>&quot; will Genocide Alert eine Orientierungshilfe fÃ¼r die Bundestagswahl geben. DafÃ¼r wurden die Wahlprogramme und WahlprÃ¼fsteine der im Bundestag vertretenen Parteien bewertet und benotet. Hier zum â€žMenschenrechtszeugnis&quot; fÃ¼r CDU/CSU, SPD, FDP, Linke und GrÃ¼ne <a href="http://www.schutzverantwortung.de/upload/Genocide_Alert_Menschenrechtszeugnis.pdf">www.schutzverantwortung.de/upload/Genocide_Alert_Menschenrechtszeugnis.pdf</a></p>
<p>Das ganze Menschenrechtsranking (incl. Antworten auf die WahlprÃ¼fsteine) unter Â Â <a href="http://www.schutzverantwortung.de/rtop---deutschland/parteien/meine-stimme-fuer-menschenrechte-das-genocide-alert-menschenrechtsranking-zur-bundestagswahl-2013.html">www.schutzverantwortung.de/rtop---deutschland/parteien/meine-stimme-fuer-menschenrechte-das-genocide-alert-menschenrechtsranking-zur-bundestagswahl-2013.html</a></p>
<p>Der Spitzenplatz fÃ¼r die GrÃ¼nen ist - wie ich aus der Halbdistanz meine - verdient, vor allem aber auch eine enorme Verpflichtung.</p>
<p>Gerade in diesen Monaten des <strong><span style="text-decoration: underline;">Kriegsgemetzels in Syrien</span></strong>, mit 5000 Toten pro Monat und 6000 FlÃ¼chtlingen pro Tag. Weit Ã¼ber 6 Millionen Menschen (ein Drittel der BevÃ¶lkerung) sind auf der Flucht, 75% davon Frauen und Kinder. Es ist die grÃ¶ÃŸte FlÃ¼chtlingskatastrophe seit 20 Jahren. Im Libanon (4,2 Mio. Einwohner) haben allein 640.000 Menschen Zuflucht gefunden (&gt; 15%). Der Bedarf an humanitÃ¤rer Hilfe nimmt dramatisch zu. Der Zugang zu den HilfsbedÃ¼rftigen in Syrien ist stark eingeschrÃ¤nkt - bis zu Angriffen auf Hilfsorganisationen.</p>
<p>Vor drei Wochen berichtete Andrea BÃ¶hm in der ZEIT: â€ž<em>Die westliche Hilfe fÃ¼r die BÃ¼rgerkomitees und improvisierten Stadtverwaltungen, die nach dem Abzug des Assad-Regimes Schulen und KrankenhÃ¤user unter schwierigsten Bedingungen weiterfÃ¼hren, ist Â minimal. Die katarische lÃ¤uft im Vergleich dazu wie geschmiert. (...) Die europÃ¤ische Lethargie ist nicht nur menschlich erbÃ¤rmlich, sondern auch ein strategisches Desaster</em>.&quot; (18.7.2013) Â Vor neun Monaten initiierten â€žMedico International&quot; und â€žAdopt a Revolution&quot; den Aufruf â€ž<em>Freiheit braucht Beistand</em>&quot; mit vielen prominenten ErstunterzeicherInnen (u.a. Altvater, Brumlik, DÃ¼rr, Gebauer, Kermani, Kipping, Koenigs, Krippendorff, LÃ¼ders, Nahles, Polenz, Roth, Schorlemmer, Trojanow). Bis heute wurde er nicht von 500.000 Menschen unterzeichnet (so viele nahmen an der Anti-Irakkrieg-Demo Mitte Februar 2003 in Berlin teil), sondern von 2.030!!! (<a href="http://www.adoptrevolution.org/aufruf/">www.adoptrevolution.org/aufruf/</a> und <a href="http://www.medico.de">www.medico.de</a> )</p>
<p>1994 lieÃŸ die â€žinternationale Gemeinschaft&quot; trotz konkreter Warnungen und verantwortbarer HandlungsmÃ¶glichkeiten in Ruanda den VÃ¶lkermord geschehen. Deutsche Politik und Ã–ffentlichkeit Â war absorbiert durch den Krieg in Bosnien und beschÃ¤ftigt mit dem Bundestagswahlkampf. Die Abschlachterei in Ruanda nahm kaum jemand zur Kenntnis. Und heute? Warum wird nicht wenigstens das unbedingt NÃ¶tige und MÃ¶gliche mit voller Kraft angepackt - und protestiert, Druck gemacht gegenÃ¼ber denjenigen, die wichtig sind fÃ¼r eine politische KonfliktlÃ¶sung?</p>
<p>Â </p>
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