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Medienberichte zum 25. Jahrestag von Srebrenica - Report des UN-Generalsekretärs "The fall of Srebrenica" (1999) + des NIOD-Institute/NL: Gedenken, Erinnern, LERNEN

Veröffentlicht von: Nachtwei am 20. Juli 2020 10:10:26 +01:00 (2776 Aufrufe)

Im November 1999 legte UN-Generalsekretär Kofi Annan einen umfangreichen, sorgfältigen und selbstkritischen Bericht zum mulriplen Großversagen der Internationalen Gemeinschaft zu und in Srebrenica, der ersten UN-Schutzzone auf der Welt, vor. Die Chance, daraus zu lernen, wurde bisher nur viertelherzig wahrgenommen.  

Medienberichte zum

25. Jahrestag des Srebrenica-Genozid Juli 2020 (IV), Report des

UN-Generalsekretärs „The fall of Srebrenica“ (1999) des

NIOD-Institutes/Niederlande (2002)

W. Nachtwei (22.07.2020)

„Die internationale Gemeinschaft hat Tausende von Männern entwaffnet, ihnen versprochen, die zu schützen, und sie an ihren eingeschworenen Feinden ausgeliefert. Es handelt sich bei Srebrenica nicht einfach um einen Fall, in dem die internationale Völkergemeinschaft zugesehen hatte, wie fernab Gräueltaten begangen wurden, denn diese Gemeinschaft hat durch ihr Verhalten die Täter dieser Massaker ermutigt, unterstützt und gestärkt.“ (David Rohde in „Die letzten Tage von Srebrenica“, 1997, S. 379)

 Vorbemerkung: Die Berichterstattung in deutschen Medien, auch in den Haupt-TV-Nachrichten zum 25. Jahrestag am 11. Juli war auffällig. Der Fokus lag auf der Gedenkveranstaltung in Potocari mit Video-Botschaften von Spitzenpolitikern und historischen Kurzinformationen. Was damals genauer geschah, wie das große Versprechen einer UN-Schutzzone durch das multiple Versagen der Staaten“gemeinschaft“ zu einer Falle wurde und in Massakern mündete, kam weniger zur Sprache (positive Ausnahmen siehe unten). Und fast gar nicht thematisiert wurde,  welche politisch-praktischen Schlussfolgerungen sich aus Srebrenica für Völkermordprävention und operative  Verhinderung solcher Massengewalt ergaben und ergeben sollten. So wichtig mahnendes Gedenken ist, so notwendig ist dabei ein lernendes Erinnern. Soll das „Nie wieder!“ kein frommer Wunsch bleiben, muss es schon konkreter werden.

Umso wichtiger sind deshalb die aktuellen Beiträge von Rainer Glatz, Andreas Heinemann-Grüder und Philipp Rotmann zu Schutzzonen auf FAZ. NET und auf Genocide Alert (s.u.).

„Das Mindeste – Die Berichterstattung über Srebrenica offenbart die Haltung deutscher Medien zum Völkermord an den Bosniaken. Nicht nur mangelt es überall an Präzision und Kontextwissen – es wird auch verharmlost“ von Melina Borcak, taz 18.07.2020,

  •  „Nach Srebrenica: Können Schutzzonen Leben retten?“ von Rainer Glatz, Andreas Heinemann-Grüder, Philipp Rotmann, FAZ Einspruch Exklusiv 13.07.2020, 

https://www.faz.net/einspruch/nach-srebrenica-koennen-schutzzonen-leben-retten-16858779.html

„Offene Wunden in Srebrenica nach 25 Jahren – In Bosnien-Herzegowina wird unter Coronabeschränkungen des Völkermordes vor einem Vierteljahrhundert gedacht. Eine Aussöhnung steht weiterhin aus“ von Jana Lapper, taz 13.07.2020,  https://taz.de/25-Jahre-nach-dem-Genozid-von-Srebrenica/!5698987/

„Das war der ultimative Weckruf“ Am 11. Juli 1995 schaute die Welt zu, wie serbische Milizen Srebrenica eroberten und über 8.300 muslimische Bosniaken erschossen. Wie konnte das passieren? Die Historikerin Marie-Janine Calic hat Antworten, Interview mit Doris Akrap, taz 11.07.2020, https://taz.de/Historikerin-zu-Massaker-von-Srebrenica/!5694517/

„Erzählen, was war – Vor 25 Jahren begann das Massaker von Srebrenica. Ein einheimischer Spielfilm darüber erregt in Bosnien die Gemüter – obwohl ihn noch kaum jemand gesehen hat“ von Michael Martens, FAZ 11.07.2020, https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/25-jahre-srebrenica-spielfilm-will-grauen-fassbar-machen-16855052.html

„Narben ohne Heilung“, 11 Bilder,11.07.2020, https://www.sueddeutsche.de/politik/srebrenica-voelermord-25-jahre-bilder-1.4964243

„Gedenken an Völkermord von Srebrenica“, Interview mit MdB Michael Brand (CDU) auf Tagesschau 24, 11.07.2020, https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-728527.html

„MdB Brand: ´Völkermord von Srebrenica darf nicht länger geleugnet werden`“: Bericht von der Gedenkveranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker am 10.07. an der Neuen Wache in Berlin. (Doku der GfbV : https://www.gfbv.de/de/news/dokumentation-10083/. ) https://osthessen-news.de/n11635439/mdb-brand-voelkermord-von-srebrenica-darf-nicht-langer-geleugnet-werden.html

„Härter als Stein – Die Überlebenden des Massakers von Srebrenica vor 25 Jahren kämpfen weiter um die Anerkennung ihres Leids – und gegen die Gleichgültigkeit der anderen“ von Jagoda Marinic, SZ 10.07.2020, https://www.sueddeutsche.de/politik/massakers-von-srebrenica-25-jahre-1.4962022?reduced=true

„Die nicht vergessen können – Remzija Suljic lebt im Berliner Exil und ist 72 Jahre alt. Emina Ktdzic war damals, als es geschah, noch ein Baby. Beide Frauen eint die Präsenz einer furchtbaren Vergangenheit: des Massakers im bosnischen Srebrenica vor 25 Jahren“ von Jana Lapper, taz 10.07.2020, https://taz.de/25-Jahre-nach-dem-Genozid-von-Srebrenica/!5694371/

„25 Jahre Srebrenica: Damaliges Versagen der UN ist bis heute eine Mahnung“ von Gegor Hofmann, Genocide Alert 10.07.2020, https://www.genocide-alert.de/25-jahre-srebrenica-damaliges-versagen-der-un-ist-bis-heute-eine-mahnung/

„Offene Wunde Srebrenica – 25 Jahre nach dem Massaker herrscht der Wunsch nach Versöhnung. Doch wie soll das gehen, wenn die Täter bis heute ungestraft ihre Verbrechen leugnen?“, Kommentar von Erich Rathfelder, taz 09.07.2020, https://taz.de/25-Jahre-Massaker-von-Srebrenica/!5694234/

„Europas offene Wunde“, dpa 10.07.2020

„Er hat ihr das Liebste genommen – Dies ist die Geschichte des Haupttäters Radko Mladic und eines seiner Opfer, Kada Hotic“ von Erich Follath, ZEIT 09.07.2020,  https://www.zeit.de/2020/29/massaker-srebrenica-bosnienkrieg-massenmord-radko-mladic-opfer  

„Das politische Versagen von Srebrenica 25 Jahre danach“: Marieluise Beck (Direktorin Osteuropa, Zentrum Liberale Moderne, damals Mitglied der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und besonders für die Angegriffenen, Eingekesselten und Verfolgten in Bosnien engagiert) war damals in Bosnien & Herzegowina. Im Gespräch erzählt sie von ihren Eindrücken, erklärt, weshalb die Katastrophe nicht verhindert wurde und was wir daraus lernen können. Auf YouTube 9 Min., https://www.youtube.com/watch?v=7bKWUZ4yEXc&feature=youtu.be&fbclid=IwAR1AYLvfkHurobSMan4fhfSqG0XV8uY99aMWb26YknfeDCtnQVAccodCfA4&app=desktop

„Politisch motivierter Unterricht – vor 25 Jahren ermordeten serbische Soldaten Tausende Bosniaken. Doch was bosnische Schüler*innen heute über das Massaker lernen, hängt stark von der Schule ab. Das Bildungssystem von Bosnien und Herzegowina vertieft die Gräben noch“ von Jana Lapper, taz 08.07.2020, „Der Krieg im Klassenzimmer“, https://taz.de/Jana-Lapper/!a33840/

„IRMCT Remembers Srebrenica25“ United Nations International Residual Mechanism for Criminal Tribunals, Exhibition, Infographic, Videos, Cases, Media, 2020. „This dedicated webpage serves to remember the victims of the crimes committed in Srebrenica, as well as the efforts of the International Criminal Tribunal for the former Yugoslavia (ICTY) and the International Residual Mechanism for Criminal Tribunals (IRMCT) to bring perpetrators to account, and to provide justice for victims.“ https://www.irmct.org/specials/srebrenica25/

(Auf den Internetseiten von Gruppen der Friedensbewegung war 25 Jahre Srebrenica kein Thema. Warum?)

Das aktuelle Dossier der Heinrich-Böll-Stiftung zu 25 Jahren Srebrenica, https://www.boell.de/de/25-jahre-nach-srebrenica

- 25 Jahre Genozid von Srebrenica – Nicht leugnen! Erinnern“ von Marion Kraske (zuerst auf ZEIT online 11.07.2020)

- Das Alphabet des Krieges mit Texten von Vernesa Berbo

- Podcast „Es lässt mich nicht los“. 25 Jahre Srebrenica. Künstlerinnen im Gespräch

- Jahresbericht zur Leugnung des Völkermordes von Srebrenica, hrg. vom Srebrenica Memorial Center, Mai 2020

- Literatur- und Medienliste zur Region, zum Zerfall Jugoslawiens, den Balkankriegen der 90er Jahre und dem Genozid von Srebrenica

- Fotoausstellung

- 25 Jahre Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien ICTY: Kein Frieden ohne Gerechtigkeit, keine Gerechtigkeit ohne Wahrheit

Digitale Veranstaltung der Grünen Bundestagsfraktion: 25 Jahre Srebrenica - Erinnern. Aufarbeiten. Aussöhnen. 06. Juli 2010, Das Video der sehr beeindruckenden Veranstaltung unter  https://youtu.be/28iWnn7YGiA.  Mit

- Natasa Kandic(Menschenrechtsaktivistin, Gründerin des Humanitarian Law Centers in Serbien + Kosovo)

- Serge Brammertz(Chefankläger des Internationalen Residualmechanismus, 2008-2017 Chefankläger des Int. Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien)

- Sabiha Husic(Menschenrechtsaktivistin, Direktorin von Medica Zenica)

- Sasa Stanisic(Schriftsteller, in Viegrad geboren, Träger des Deutschen Buchpreises 2019)

- Stefica Galic(Menschenrechtsaktivistin, Journalistin, rettete gemeinsam mit ihrem Mann im Krieg vielen Bosniak*innen das Leben) – und mit  

Claudia Roth, Annalena Baerbock, Margarete Bause, Manuel Sarrazinaus der Bundestagsfraktion.

Am 11. Juli 2020 jährt sich zum 25. Mal der Genozid von Srebrenica. Im Juli 1995 nahmen bosnisch-serbische Truppen die Stadt ein und ermordeten über 8.000 bosniakische Männer und Jungen. Bis heute sind nicht alle Massengräber gefunden. Das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs fand unter den Augen der Weltöffentlichkeit statt – ein entsetzliches Versagen europäischer Politik und der Vereinten Nationen. Während des Bosnienkriegs haben mehr als 100.000 Menschen ihr Leben verloren. Zehntausende Frauen und Mädchen wurden systematisch vergewaltigt und sexuell missbraucht.

Auch 25 Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton gehören Hass und Nationalismus nicht der Vergangenheit an. Bis heute gibt es keine gemeinsame Erinnerungspolitik. Bis heute definiert sich ein Großteil der Bevölkerung über ethnische Zugehörigkeit. Bis heute werden Kriegsverbrecher vielerorts als Helden gefeiert. Bis heute verfolgen Politiker*innen die Kriegsziele von damals: die Schaffung von vermeintlich ethnisch reinen Gebieten.

Wir wollen den Jahrestag zum Anlass nehmen, um der Opfer zu gedenken und Menschen zu Wort kommen zu lassen, die sich auf unterschiedliche Weise für Gerechtigkeit und Aussöhnung einsetzen. Die den Mut haben, brutalste Kriegsverbrechen aufzuarbeiten statt sie zu leugnen und Kriegsverbrecher anzuklagen, statt sie zu glorifizieren. Die den Mut haben, ihre Stimmen zu erheben statt sich von Anfeindungen einschüchtern zu lassen. Die den Mut hatten, ihr Leben zu riskieren, um anderen das Leben zu retten.

Ihnen allen gilt unsere Anerkennung, unser Dank und unsere Unterstützung. Für die grüne Bundestagsfraktion sind Erinnerung, Aufarbeitung und Versöhnung wichtige Bausteine dafür, dass solche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht in Vergessenheit geraten und nicht wieder geschehen.

Weitere Beiträge von W. Nachtwei

- Srebrenica vor 25 Jahren (I): Es war Völkermord in Europa – und die Regierungen und Gesellschaften (auch wir damals) ließen es geschehen. Übersichtsartikel, Dossiers, Chronologie,  04./08.07.2020, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1644

- Srebrenica vor 25 Jahren (II): Verweigerte Schutzverantwortung – Anstoß zur Schutzverantwortung. Beiträge aus dem Bosnien-Streit der Grünen 1995 ff. – Erfahrungen + Lehren,  04./08.07.2020, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1645

- Srebrenica (III) - Was damals geschah: Dokumente, Videos, Zeitzeugenberichte, Auszüge von „Die letzten Tage von Srebrenica“ (David Rohde/1997), Juli 2020, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1647  

- Reisebericht Kurzvisite von Bundeskanzler Kohl am 23. Dezember 1997 in Sarajevo,  

http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1162

- Bericht der Studienreise „Friedensarbeit auf dem Balkan - Zivile Konfliktbearbeitung im ehemaligen Jugoslawien. Teilbericht Bosnien & Herzegowina“, 7.-14. April 2002,

http://nachtwei.de/druck/druck%20Friedensarbeit%20auf%20dem%20Balkan.htm

- Brief an den Generalinspekteur zum Ende des Bosnien-Einsatzes der Bundeswehr 2012, Aufmerksamkeit und Dank für erfolgreiche Friedenssicherung vor unserer Haustür!

http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1164

ANHANG

„The fall of Srebrenica“ Report of the Secretary-General (Kofi Annan) pursuant to General Assembly resolution 53/35, A/54/549, 13.11.1999, 113 Seiten,  https://undocs.org/A/54/549

Contents

  Introduction ..(Seite 6)

II. Background (8)

  A. Break-up of the Socialist Federal Republic of Yugoslavia and the establishment of the United Nations Protection Force .(8)

  B.Independence of Bosnia and Herzegovina and the outbreak of war .(9)

  C.Humanitarian activities .(9)

  D.Proposals for a peacekeeping mission in Bosnia and Herzegovina .(10)

  E.The peace process  (11)

  F.Srebrenica prior to the safe area resolutions  (13)

III.Adoption of Security Council resolutions 819 (1993), 824 (1993) and 836(1993) .(16)

  A.Minimal consensus within the Security Council (16)

  B.The concept of safe areas .(16)

  C.Security Council resolution 819 (1993) .(18)

  D.Srebrenica demilitarization agreement of 18 April 1993 .(19)

  E.Security Council mission to Srebrenica and further demilitarizationagreement of 8 May 1993 (19)

  F.Security Council resolution 824 (1993) .(20)

  G.End of the Vance-Owen Peace Plan; moves to strengthen the safe arearegime .(21)

  H.Security Council resolution 836 (1993) .(22)

  I.Positions of Security Council members on resolution 836 (1993) .(23)

  J.Reluctance to use force to deter attacks on safe areas ..(25)

  K.Report of the Secretary-General pursuant to resolution 836 (1993)(S/25939) .(26)

  L.Efforts to lift the arms embargo .(26)

IV.Evolution of the safe area policy: June 1993-December 1994 .(29)

  A.Initial implementation of the safe area policy .(29)

  B.Mount Igman crisis .(29)

  C.Proposals to exchange Srebrenica and • epa for Serb-held territory around Sarajevo  (30)

  D.Markale massacre and disagreements on the use of air power ..(31)

  E.United Nations assessment of the safe area policy as of March 1994 . (32)

  F.Attack on Gora• de: March-April 1994 .(34)

  G.Report of the Secretary-General of 9 May 1994 (S/1994/555) .(36)

  H.Contact Group peace plan .(37)

  I.Serb assault on the safe area of Bihae: October-December 1994 .(38)

  J.Report of the Secretary-General of 1 December 1994 (S/1994/1389) .(39)

V.Events of January-June 1995 .(44)

  A. Cessation of hostilities agreement and its collapse .(44)

  B.Air strikes around Sarajevo . (45)

  C.United Nations Protection Force hostage crisis ..(46)

  D.Report of the Secretary-General of 30 May 1995 (S/1995/444) ..(48)

  E.Bosniac attempt to break the siege of Sarajevo and its consequences for the United Nations (49)  

  F.Rapid reaction force  (49)

  G.Fighting around Srebrenica .(51)

VI.Overview of deployment in Srebrenica: February-July 1995 .(53)

VII.Fall of Srebrenica: 6-11 July 1995 . (57)

  A.6 July: attack on observation post Foxtrot; request for close air support .(57)

  B.7 July: pause in Serb attack ..(58)

  C.8 July: request for close air support discouraged; Bosnian Serb Armyoverruns observation post Foxtrot; ARBiH kill Dutchbat soldier .(59)

  D.9 July: events leading to blocking position and warning to Serbs ..(61)

  E.10 July: Bosnian Serb Army violates warning; use of close air supportdeferred ..(63)

  F.11 July: initial confusion over air support; Srebrenica falls ..(67)

VIII.Aftermath of the fall of Srebrenica: 12-20 July 1995  .(72)

  A.12 July: meetings with Mladie; deportation commences ..(72)

  B.12 July: Security Council resolution 1004 (1995) ..(75)

  C.Night of 12 July: sporadic killing begins ..(76)

  D.13 July: killing of hundreds of unarmed men and boys begins . (77)

  E.14 July: mass executions commence; European Union negotiator meetsMiloševie and Mladie  (80)

  F.15 July: massacres continue; agreement reached between Mladie and theUnited Nations Protection Force ..(82)

  G.16-18 July: reports of atrocities begin to surface .(83)

  H.19 July: Mladie and United Nations Protection Force Commander meetagain and conclude agreement ..(85)

IX.Fall of  Zepa and the new safe area policy: July-October 1995 ..(87)

  A.Preparations for the attack on • epa: 11-14 July 1995 ..(87)

  B.Attack, resistance and negotiations in • epa: 14-20 July 1995 ..(87)

  C.First formal reports of atrocities from Srebrenica ..(88)

  D.London meeting and changes in the approach to the use of air strikes .(89)

  E.Operational arrangements resulting from the London meeting .(90)

  F.Fall of • epa and the flight to Serbia ..(90)

  G.Operation Storm and the United States-led peace initiative .(93)

  H.Attack on Markale marketplace in Sarajevo ..(94)

  I.Operation Deliberate Force ..(95)

  J.Serb assessment of Operation Deliberate Force ..(95)

  K.Pause; a new peace map; opening a road into Sarajevo .(96)

  L.Resumption of air and ground attacks . (97)

  M.United States-led peace initiative; concerns about the mandate ..(98)

  N.Croatian offensive and the end of hostilities ..(99)

X.Peacekeeping and the Peace Agreement: October-December 1995 .(100)

XI.The fall of Srebrenica: an assessment ..(102)

  A.Role of the United Nations Protection Force in Srebrenica..(102)

  B.Role of Bosniac forces on the ground ..(103)

  C.Role of air power ...(104)

  D.Unanswered questions..(104)

  E.Role of the Security Council and Member States.  (105)

  F.Failure to fully comprehend the Serb war aims..(106)

  G.Lessons for the future ./107)

Annexes

I.Senior United Nations personnel in the former Yugoslavia referred to in the report by their titles  (110)

II.Individuals interviewed in the preparation of the report .(111)

Maps

The former Yugoslavia ..(5)

Vance-Owen Peace Plan (January 1993)..(15)

Safe areas designated under Security Council resolution 824 (1993)  (28)

Union of three republics plan (August 1993) .(42)

Contact Group peace plan (July 1994) ..(43)

Dutchbat deployment around Srebrenica (June 1995) ..(56)

Bosnian Serb Army attack on Srebrenica (July 1995) ..(71)

Execution sites and mass graves ..(86)

Inter-entity boundary line established by the Dayton Peace Agreement .(101)

Srebrenica-Report des NIOD Institute for War-, Holocaust- and Genocide Studies, April 2002, Amsterdam, https://www.niod.nl/en/srebrenica-report

The report  Srebrenica. A ‘safe’ Area - Reconstruction, Background, Consequences and Analyses of the Fall of a Safe Area was published on 10 April 2002. The report led to the fall of the second government led by Prime Minister Kok. The House of Representatives subsequently commissioned a parliamentary enquiry.

(3.875 Seiten)


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

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    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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