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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: &quot;Vom Terror zum Kalifat&quot; - sehr erhellender Beitrag von Winrich KÃ¼hne zur KomplexitÃ¤t der dschihadistischen Expansion von IS und anderen. Symptombehandlung reicht nicht!  </title>
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    <span class="xar-mod-title">Irak + Artikel von Winfried Nachtwei fÃ¼r Zeitschriften u.Ã¤.</span>

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            &quot;Vom Terror zum Kalifat&quot; - sehr erhellender Beitrag von Winrich KÃ¼hne zur KomplexitÃ¤t der dschihadistischen Expansion von IS und anderen. Symptombehandlung reicht nicht!           </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 4. Oktober 2014 10:50:06 +02:00 (44813 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Humanit&auml;re und milit&auml;rische Nothilfe gegen&uuml;ber dem Ansturm der IS-Terrorarmee ist notwendig, reicht aber ganz und gar nicht aus. Viel zu wenig im Blick ist bisher, wie weit und tief die Expansion von dschihadistischen Bewegungen (und transnationaler organisierter Kriminalit&auml;t) reicht und wie unzureichend die Internationale Gemeinschaft und Deutschland demgegen&uuml;ber aufgestellt sind. Da ist der Beitrag des Afrika- und UN-Experten Winrich K&uuml;hne ausgesprochen hilfreich.&nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>&bdquo;Vom Terror zum Kalifat &ndash; Wie korrupte Eliten,</strong></p>
<p align="center"><strong>Bev&ouml;lkerungsexplosion und organisierte Kriminalit&auml;t</strong></p>
<p align="center"><strong>die dschihadistische Expansion f&ouml;rdern&ldquo;</strong></p>
<p align="center"><strong>Sehr erhellender Beitrag von Winrich K&uuml;hne</strong></p>
<p>Wie den Vormarsch der IS-Terrorarmee in Nordirak und Syrien stoppen und zur&uuml;ckdr&auml;ngen? Wie die hunderttausenden fliehenden Menschen retten, die gigantische humanit&auml;re Katastrophe eind&auml;mmen? Das ist schon schwierig genug.</p>
<p>Aber die Bedrohung reicht viel weiter und geht tiefer. IS und Boko Haram sind nur die Spitze einer viel grunds&auml;tzlicheren Entwicklung, die sich vom Nahen Osten &uuml;ber die Arabische Halbinsel und das Horn von Afrika bis hin zum Sahel und nach Westafrika vollzieht.</p>
<p>Hierzu der Beitrag von Winrich K&uuml;hne auf ipg-Journal (Internationale Politik und Gesellschaft) der Friedrich Ebert Stiftung: <a href="http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/vom-terror-zum-kalifat-581/">www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/vom-terror-zum-kalifat-581/</a> . Der Gr&uuml;ndungsdirektor des Zentrums Internationale Friedenseins&auml;tze (ZIF) und heutige Steven-Muller-Professor am SAIS Europe in Bologna schildert den &bdquo;Qualit&auml;tssprung&ldquo; heutiger islamistisch-dschihadistischer Bewegungen auch in Nigeria, Libyen, Jemen hin zur Errichtung von &bdquo;Islamischen Kalifaten und Emiraten&ldquo;. Demgegen&uuml;ber reagiere der Westen und die Internationale Gemeinschaft bisher &uuml;berwiegend durch &bdquo;erratische ad-hoc-Aktionen&ldquo;. Jahrelange Ma&szlig;nahmen zur Rechtsstaatsf&ouml;rderung und Reform des Sicherheitssektors h&auml;tten ebenso wie milit&auml;rische Ausbildungs- und Ausstattungshilfe wenig an der dschihadistischen Expansion &auml;ndern k&ouml;nnen.</p>
<p>Im Wesentlichen w&uuml;rde diese komplexe Expansion durch das Zusammenspiel von vier Bereichen angefeuert: marode politische Systeme und korrupte Eliten, religi&ouml;ser Fanatismus, transnational organisierte Kriminalit&auml;t und die dramatisch wachsende Zahl von Jugendlichen ohne Perspektive.</p>
<p>Welche erfolgversprechenden Ansatzpunkte gibt es f&uuml;r eine Bek&auml;mpfung der Expansion von Dschihadismus und organisierter Kriminalit&auml;t, die nicht bei Symptombehandlung stehen bleiben und bisher gescheiterte Ans&auml;tze wiederhole? Und was kann der Westen &uuml;berhaupt dazu beitragen? Hierzu gibt Winrich K&uuml;hne so n&uuml;chterne wie wichtige Hinweise.</p>
<p>(<em>Vgl. Winrich K&uuml;hne: Westafrika und der Sahel im Sog der organisierten Kriminalit&auml;t und des internationalen Terrorismus &ndash; zum Start der UN-Mission in Mali, ZIF Policy Briefing Juli 2013, </em><a href="http://www.zif-berlin.org/fileadmin/uploads/analyse/dokumente/veroeffentlichungen/ZIF_Policy_Briefing_Winrich_Kuehne_Juli_2013.pdf"><em>www.zif-berlin.org/fileadmin/uploads/analyse/dokumente/veroeffentlichungen/ZIF_Policy_Briefing_Winrich_Kuehne_Juli_2013.pdf</em></a><em> )</em></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Mir dr&auml;ngt sich in diesen Wochen immer wieder der Vergleich mit den Krisenjahren 1998/1999 (Kosovo) und 2001 (Al Qaida und Afghanistan) auf. Auch wenn &bdquo;der Westen&ldquo; direkt heute weniger getroffen ist &ndash; das Bedrohungspotenzial der heutigen dschihadistischen Expansion und die damit eskalierende humanit&auml;re Katastrophe stellt die vorherigen Gro&szlig;krisen in den Schatten. Und dann dazu die Ebola-Epidemie, die sowieso schon schwache Staaten zerst&ouml;ren kann, und der Krieg in der Ostukraine.</p>
<p>Ich habe nicht den Eindruck, dass die Komplexit&auml;t dieser transnationalen Bedrohung bisher zureichend im Blick ist. Erst Recht sehe ich nicht, dass internationale, europ&auml;ische und deutsche Politik zureichend f&uuml;r den steigenden Pegel interkontinentaler Bedrohung, f&uuml;r ein beschleunigtes Krisen-Multitasking aufgestellt und gewappnet ist. Die eingeschr&auml;nkte Einsatzbereitschaft der Bundeswehr scheint mir nur die Spitze eines Eisbergs eines umfassenden Mangels an Einsatzbereitschaft zu sein. Anderswo f&auml;llt es nur weniger auf.</p></div>


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