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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Von Namibia in die Welt - 25 Jahre polizeiliche AuslandseinsÃ¤tze - Feierstunde fÃ¼r 300 Teilnehmer des Jahres 2013</title>
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    <span class="xar-mod-title">Internationale Politik und Regionen + Afghanistan + Bericht von Winfried Nachtwei</span>

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        <h1>
            Von Namibia in die Welt - 25 Jahre polizeiliche AuslandseinsÃ¤tze - Feierstunde fÃ¼r 300 Teilnehmer des Jahres 2013         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 3. April 2014 20:07:52 +02:00 (41720 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Seit 1996 bin ich immer wieder deutschen Polizisten bei Friedens- und Kriseneins&auml;tzen begegnet - auf dem Balkan, in Georgien, in Afghanistan, in Afrika&nbsp; - und habe ihre Arbeit hoch sch&auml;tzen gelernt. Am 2. April wurden ca. 300 TeilnehmerInnen an polizeilichen Auslandsverwendungen in 2013 in Berlin geehrt. Zu h&ouml;ren waren auch sehr aktuelle politische Botschaften. Hier der Bericht...</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>Von Namibia in die Welt &ndash; 25 Jahre polizeiliche Auslandseins&auml;tze</strong></p>
<p align="center"><strong>Lebhafte Feierstunde f&uuml;r Teilnehmer in 2013</strong></p>
<p align="center"><strong>am 2. April 2014 in Berlin</strong></p>
<p align="center">Winfried Nachtwei, MdB a.D.<a title="" href="#_ftn1">[1]</a> (4/2014)</p>
<p><em>Auf Einladung von Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re kamen im Berliner Congress Center &nbsp;am Alexanderplatz ca. 300 TeilnehmerInnen an polizeilichen Auslandsverwendungen des Jahres 2013 und 200 weitere G&auml;ste zusammen. Es waren Bundespolizisten, Polizisten der L&auml;nder, Beamte von BKA und Zollverwaltung, eingesetzt in sieben Missionen der EU (Afghanistan, Bosnien &amp; Herzegowina, Kosovo, Pal&auml;stina, Moldawien/Ukraine, Georgien), f&uuml;nf der Vereinten Nationen (Kosovo, S&uuml;dsudan, Darfur, Liberia, Mali) und in zwei bilateralen Polizeiprojekten (Afghanistan, Saudi-Arabien). Von den zzt. 290 Beamten in Auslandsmissionen kommen 100 von der Bundespolizei, 184 von den L&auml;nderpolizeien, 6 vom Zoll. In Einsatzgebieten traf ich seit 1996 immer wieder auf einzelne deutsche PolizistInnen. Heute mal die R&uuml;ckkehrer eines Jahres zusammen zu sehen, ist schon von der Zahl her beeindruckend. Aus dem Bundestag sah ich die SPD-Abgeordnete Susanne Mittag (ehemalige Polizistin) und die CDU-Abgeordnete Anita Sch&auml;fer (Verteidigungsausschuss). Die f&uuml;r die Mitglieder des Innenausschusses reservierten Pl&auml;tze bleiben wegen anderer parlamentarischer Verpflichtungen frei. (Zur Feierstunde die BMI-Nachricht unter&nbsp; </em><a href="http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2014/04/feierstunde.html?nn=3316656"><em>http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2014/04/feierstunde.html?nn=3316656</em></a> . <em>&Uuml;ber die offizielle Meldung hinaus finde ich auch vier Tage danach in Medien und Internet keinen Bericht von der Feierstunde.) </em></p>
<p><em>Vor genau 25 Jahren, von August 1989 bis M&auml;rz 1990, nahmen deutsche Polizisten erstmalig an einer Friedensmission teil: 50 Beamte des damaligen Bundesgrenzschutz und 30 DDR-Volkspolizisten bei der <strong>UN Transition Assistance Group UNTAG</strong> in Namibia w&auml;hrend des Unabh&auml;ngigkeitsprozesses . Es war die erste Beteiligung der Bundesrepublik an einer UN-Friedensmission &uuml;berhaupt. Sie gilt als eindeutig gelungene Mission. Mit der WEU-Mission in Mostar und der Gr&uuml;ndung der AG IPM (Internationale Polizeimissionen) 1994 im Bundesinnenministerium begannen vor 20 Jahren auch die gemeinsamen Eins&auml;tze von Bund- und L&auml;nderpolizeien.</em></p>
<p><em>Inzwischen nahmen 9.000 BeamtInnen aus Bund und L&auml;ndern an insgesamt 28 internationalen Friedensmissionen teil.</em></p>
<p>Den fetzigen Aufschlag macht die Big Band des Bundespolizeiorchesters Berlin mit &bdquo;Jazz Police&ldquo;.</p>
<p><strong>Rede von Bundesinnenminister de Maizi&egrave;re</strong>: Jeder einzelne habe in Krisengebieten einen wertvollen Dienst f&uuml;r die Internationale Gemeinschaft geleitet. &bdquo;Wir ehren heute diejenigen, die die Hauptlast der internationalen Eins&auml;tze tragen. Die Entbehrungen auf sich nehmen. Die fern von Familie und Freunden Dienst tun f&uuml;r unser Land und f&uuml;r Sicherheit und Frieden in der Welt.&ldquo; Die Last eines Einsatzes h&auml;tten sehr stark auch die Angeh&ouml;rigen zu tragen.</p>
<p>In den Anf&auml;ngen seien die Eins&auml;tze exotisch gewesen, sei man von einer strukturierten Einweisung weit entfernt gewesen. Handy und Skype habe es nicht gegeben.</p>
<p>Mit der Gr&uuml;ndung der AG IPM seien Auslandsverwendungen zur gemeinsamen Aufgabe von Bund und L&auml;ndern geworden. Ohne das pers&ouml;nliche Engagement ihres Vorsitzenden,&nbsp; Inspekteur Wehe, sei man nicht da, wo man heute stehe.</p>
<p>Inzwischen seien Auslandsverwendungen fester Bestandteil des Aufgabenspektrums von Bund und L&auml;ndern.</p>
<p>Das Anforderungsprofil habe sich ge&auml;ndert: Anfangs seien die Anforderungen robuster gewesen, inzwischen werde eine Vielfalt von Spezialisten ben&ouml;tigt.</p>
<p>In den Heimatdienststellen gebe es f&uuml;r die Beamten im Auslandseinsatz oft keine Nachbesetzungen. Kollegen m&uuml;ssten ihre Arbeit miterledigen. Da k&ouml;nne es dann einige kritische Fragen geben. Hier gelte es, Vorurteile zu &uuml;berwinden. Die Auslandseins&auml;tze h&auml;tte auch einen Mehrwert f&uuml;r die Arbeit zuhause.</p>
<p>In Afghanistan seien insgesamt 157.000 Polizisten ausgebildet und 67.000 Trainings- und Mentoring-Ma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt worden. Zwischen Ausbildern und Ausgebildeten bestehe eine innere N&auml;he. Wenn wie heute bei einem Anschlag vor dem afghanischen Innenministerium mindestens sechs afghanische Polizisten ums Leben gekommen seien, dann seien darunter auch vielleicht Kollegen, &bdquo;die Sie kennen&ldquo;. Diejenigen, die deutsche Polizisten ausgebildet h&auml;tten, wolle man heute nicht vergessen.</p>
<p>Wenn die Voraussetzungen stimmen, werde sich Deutschland weiter in angemessener Weise in Afghanistan engagieren &ndash; auch, damit das Erreichte nicht zunichte gemacht wird.</p>
<p>Der Aufbau von Rechtsstaatlichkeit und Sicherheitsstrukturen in Nordafrika sei nicht nur f&uuml;r die L&auml;nder wichtig. Es sei auch Ausdruck unserer internationalen Verantwortung und im deutschen ureigenen Interesse.</p>
<p>&bdquo;Wir brauchen die Partner der AU, Partner vor Ort.&ldquo;</p>
<p>Es gebe Engp&auml;sse, z.B. bei den Franz&ouml;sisch-Kenntnissen. Daran m&uuml;sse gearbeitet werden.</p>
<p>Ein &bdquo;Problem&ldquo; sei, dass das deutsche Angebot so hoch angesehen sei in der Welt.&nbsp; Der UN-Generalsekret&auml;r und andere: Wenn es um Sicherheit und Recht gehe, dann hei&szlig;e es &bdquo;die Deutschen ran!&ldquo; &bdquo;Dieser Verantwortung sollten wir uns nicht entziehen.&ldquo;</p>
<p><strong>&bdquo;Sounds of Peace&ldquo;</strong>: Musikalische Rundreise des Bundespolizeiorchesters durch die ersten Einsatzgebiete Namibia, Bosnien &amp; Herzegowina, Kosovo, Moldawien, Ukraine . Die landestypischen Musikst&uuml;cke bringen die lebensfrohen Seiten dieser Krisenl&auml;nder zum Klingen.</p>
<p><strong>Gru&szlig;wort von Staatssekret&auml;r Stephan</strong> <strong>Steinlein</strong> vom Ausw&auml;rtigen Amt, das bei den deutschen Beteiligungen an Internationalen Polizeimissionen federf&uuml;hrend ist:</p>
<p>Zzt. seien 290 Beamte im Auslandseinsatz.&nbsp; Er sei Minister de Maizi&egrave;re dankbar f&uuml;r seine klaren Worte zur deutschen Verantwortung. Das sei nicht bei allen Innenministern so gewesen.</p>
<p>Die Missionen seien nur dann erfolgreich, wenn alle Resorts zusammenstehen w&uuml;rden. Da sei man gut vorangekommen. Die Zusammenarbeit mit den L&auml;ndern sei immer enger.</p>
<p>Aber einiges sei noch zu tun, so bei den Entsendebedingungen.</p>
<p>Erkl&auml;rtes Ziel des Koalitionsvertrages sei eine Bund-L&auml;nder-Vereinbarung zu Auslandseins&auml;tzen. Er w&uuml;rde es begr&uuml;&szlig;en, wenn bald eine umfassende Vereinbarung zustande k&auml;me.</p>
<p>(An die Einsatzr&uuml;ckkehrer:) &bdquo;Lassen Sie sich als Ratgeber in die Pflicht nehmen.&nbsp; Seien sie Botschafter der Polizeimissionen auch nach innen!&ldquo;</p>
<p><strong>Gru&szlig;wort des langj&auml;hrigen Vorsitzenden der AG IPM und Inspekteur der NRW-Polizei Dieter Wehe</strong>: Das Zusammenwirken von Bundeswehr und zivilem Krisenmanagement k&ouml;nne zur Stabilisierung beitragen. Der Bundespr&auml;sident, der Au&szlig;enminister und die Verteidigungsministerin erkl&auml;rten, Deutschland wolle sich st&auml;rker am Krisenmanagement beteiligen. Heute kam die Meldung, dass in der Ukraine Polizeiberatung gefragt sei.</p>
<p>Mit den Reduzierungen in Afghanistan und Kosovo gebe es Entlastungen. &bdquo;Sind wir gen&uuml;gend auf neue Herausforderungen eingestellt?&ldquo; Wo k&ouml;nne man noch besser werden?</p>
<p>Die Einsatzvorbereitung k&ouml;nne st&auml;rker mit anderen Tr&auml;gern der Krisenbew&auml;ltigung&nbsp; verbunden werden. Die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung und internationale Erfahrungen k&ouml;nnten besser ber&uuml;cksichtigt werden.&nbsp; Es gelte, genauer nach dem Bedarf zu sehen.</p>
<p>&bdquo;Sie haben extreme Not und Gewalt kennen gelernt. Sie haben jeden Tag interkulturelle Kompetenz gelebt.&ldquo;</p>
<p>Angesicht knapper Kassen in den L&auml;ndern werde es nicht einfacher mit der Teilnahme an Auslandseins&auml;tzen. Letzte Woche habe er ein Gespr&auml;ch mit dem ehemaligen Bremer Regierenden B&uuml;rgermeister Koschnik gehabt. &bdquo;Was w&uuml;rden Sie speziell deutschen L&auml;nderpolizisten sagen?&ldquo;</p>
<p>Koschnik: Alle h&auml;tten den Eid geschworen, Gefahren f&uuml;r die &ouml;ffentliche Sicherheit abzuwehren. Heute k&auml;men die Gefahren auch von au&szlig;en. Heute geh&ouml;rten Auslandseins&auml;tze zum Eid dazu!</p>
<p>Die n&auml;chste Innenministerkonferenz sollte auf die Wichtigkeit von polizeilichen Auslandseins&auml;tzen hinweisen.&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp;&bdquo;Journey of Impression</strong>&ldquo;: Fortsetzung der musikalischen Reise durch die Einsatzgebiete Afghanistan, Liberia, Libyen, S&uuml;dsudan, Mali mit dem Bundespolizeiorchester und der s&uuml;dafrikanischen S&auml;ngerin Kgomotso Tsatsi.</p>
<p><strong>Rede von Andreas Rabe, Bundespolizei, Missionsteilnehmer UNTAG Namibia</strong> und MINUSMA Mali:</p>
<p>Aufgabe von UNTAG vor 25 Jahren war die &Uuml;berwachung der bestehenden Polizeieinheiten SWAPOL und ihrer Eins&auml;tze und die Beobachtung von Wahlveranstaltungen. Die Grenzschutzkommandos w&auml;hlten Freiwillige aus. Verglichen mit damals wurde die Vorbereitung inzwischen deutlich verbessert. Die Polizisten waren &uuml;berwiegend im Norden stationiert. Bei einer Wahlveranstaltung erlebte er Beschuss mit M&ouml;rsern. &Uuml;ber internationale Kollegen erreichte die BGS-Beamten dann auch die Nachricht vom Mauerfall.</p>
<p>Bei MINUSMA in Mali seien zzt. sechs deutsche Polizisten eingesetzt (insgesamt 1.440 UN-Polizisten!). Im Vergleich zu fr&uuml;her seien die Aufgaben jetzt viel komplexer. Sie schlie&szlig;en auch den Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung ein. Die Eignungsanforderungen seien damit signifikant gestiegen. Zugenommen h&auml;tten auch die Gef&auml;hrdungen. In Mali seien schon zwei UN-Polizisten um`s Leben gekommen.</p>
<p><strong>Communities</strong>: Nach der Nationalhymne kommen die Teilgruppen der Einsatzr&uuml;ckkehrer zum Foto mit dem Bundesinnenminister auf die B&uuml;hne: die Bundespolizisten der UNTAG-Mission, die Bundespolizisten, die PolizistInnen der einzelnen Bundesl&auml;nder (niemand aus Bremen), die Beamten der Zollverwaltung, die MitarbeiterInnen der AG IPM. Beim anschlie&szlig;enden Empfang k&ouml;nnen sich die KollegInnen schlie&szlig;lich wiedertreffen und austauschen. Es hei&szlig;t, man kenne sich viel unter den &bdquo;IPM&ldquo;-Kollegen, es sei schon eine Community. Hier ist zu sp&uuml;ren, dass &ndash; entgegen verbreiteter Wahrnehmung &ndash; die Rekrutierung von Freiwillen nicht das Problem ist. (So auch die Einsch&auml;tzung von hohen Polizeiverantwortlichen bei der Tagung zu Internationalen Polizeimissionen in Loccum im letzten Oktober.)</p>
<p><strong>Am Stand von &bdquo;Lachen Helfen</strong>&ldquo; e.V. werben der Vereinsvorsitzende OTL d.R. Roderich Thien zusammen mit &ouml;rtlichen Soldaten und dem Bundespolizisten Mario Schulz, der seit Juli 2013 bei UNAMID in Darfur (19.200 Uniformierte, davon 4.500 Polizisten) im Einsatz ist, f&uuml;r die Hilfsinitiative von Soldaten und Polizisten f&uuml;r Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten. Mario Schulz engagiert sich f&uuml;r ein Schulprojekt im Fl&uuml;chtlingslager &bdquo;Abu Skouk&ldquo; im Sudan. (N&auml;heres unter <a href="http://www.lachen-helfen.de/artikel/projekte/aktuelle-hilfsprojekte.html">www.lachen-helfen.de/artikel/projekte/aktuelle-hilfsprojekte.html</a> )</p>
<p><strong>Mehr Verantwortung!</strong> Die Redner loben den Einsatz der 300 Beamten in Krisengebieten auf dem Balkan, in Afrika und in Afghanistan v&ouml;llig zu Recht. Mit fachlicher und interkultureller Kompetenz und langem Atem arbeiten sie mit KollegInnen aus Dutzenden L&auml;ndern f&uuml;r mehr B&uuml;rgersicherheit in (Nach-)Konfliktgebieten. Es stimmt, dass deutsche PolizistInnen bei Friedensmissionen international hoch gefragt sind. Stefan Feller (NRW) als oberste Polizeiberater des UN-Generalsekret&auml;rs ist das prominenteste Beispiel daf&uuml;r. Die Redner betonen, dass Auslandseins&auml;tze inzwischen zu den Kernaufgaben der deutschen Polizei geh&ouml;ren.</p>
<p>In ihren au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Reden traten Bundespr&auml;sident Gauck und Au&szlig;enminister Steinmeier f&uuml;r eine aktivere deutsche Au&szlig;enpolitik, f&uuml;r mehr internationale Verantwortung der Bundesrepublik ein. Hier kommt der Aufruf an, hier wird er ernst- und angenommen &ndash; im Sinne der UN-Friedenssicherung. Die Vorschl&auml;ge, wie die deutsche Beteiligung an Internationalen Polizeimissionen, an UN-Friedensmissionen quantitativ und qualitativ gest&auml;rkt werden kann, welche Voraussetzungen daf&uuml;r geschaffen werden m&uuml;ssen, liegen auf dem Tisch.</p>
<p>Ein Handicap ist aber weiterhin, dass die Leistungen der PolizistInnen bei internationalen Friedenseins&auml;tzen weitgehend <strong>Lichter unter dem Scheffel</strong> sind, dass den meisten B&uuml;rgerInnen und vielen Politikern die zentrale Bedeutung von Polizei- und Rule-of-Law-Missionen f&uuml;r nachhaltige Sicherheit in Krisen- und Konfliktgebieten kaum bewusst ist. Auch bei der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Ausw&auml;rtigen Ausschusses des Bundestages zu den Erfahrungen des Afghanistaneinsatzes unmittelbar vor der Feierstunde findet die deutsche Polizeiaufbauhilfe nahezu keine Beachtung. Der <strong>2. Tag des Peacekeepers</strong> am 11. Juni 2014 in Berlin bietet gute Gelegenheiten, diese Minimalwahrnehmung zu korrigieren.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Weitere Informationen</span></p>
<p>- Bericht von der Tagung zu Internationalen Polizeimissionen Ende Oktober 2013 in der Evang. Akademie Loccum mit Vortrag zur Parlamentsbeteiligung bei IPM unter</p>
<p><a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1256">http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1256</a></p>
<p>- 10 Jahre Auslandseins&auml;tze der Polizei NRW: &bdquo;Diamanten der deutschen Au&szlig;enpolitik&ldquo;, Juni 2004, <a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;carid=124&amp;aid=507">http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;carid=124&amp;aid=507</a></p>
<div><br clear="all" /><hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Mitglied im Beirat Zivile Krisenpr&auml;vention beim Ausw&auml;rtigen Amt, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen und von &bdquo;Lachen Helfen&ldquo;</p>
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