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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Ich will`s nicht lassen: Erneut Ko-Vorsitzender des Beirats Zivile KrisenprÃ¤vention (AA) - Unterausschuss muss fortgesetzt werden!</title>
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    <span class="xar-mod-title">Kosovo + Bericht von Winfried Nachtwei</span>

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            Ich will`s nicht lassen: Erneut Ko-Vorsitzender des Beirats Zivile KrisenprÃ¤vention (AA) - Unterausschuss muss fortgesetzt werden!         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 12. November 2013 16:07:59 +02:00 (44894 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Am 11. November konstituierte sich der 5. Beirat &quot;Zivile KrisenprÃ¤vention&quot; beim AuswÃ¤rtigen Amt in Anwesenheit der VertreterInnen von AA, Entwicklungs-, Verteidigungs- und Innenministerium. Die Vorstellungsrunde machte deutlich, welche Kompetenz und Vielfalt in dem Beirat zusammenkommt. Wir hoffen auf einen produktiven Austausch mit einem offenen und starken Unterausschuss Zivile KrisenprÃ¤vention im Bundestag.</p></div>
            <div>    <p><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--></p>
<p align="center"><strong>Erneut Ko-Vorsitzender des Beirats Zivile KrisenprÃ¤vention</strong></p>
<p>FÃ¼r weitere zwei Jahre wÃ¤hlten die Mitglieder des 5. Beirats â€žZivile KrisenprÃ¤vention&quot; beim AuswÃ¤rtigen Amt am 11. November 2013 Dr. JÃ¶rn GrÃ¤vingholt, SicherheitsexperteÂ  am Deutschen Institut fÃ¼r Entwicklungspolitik/DIE (<a href="http://www.die-gdi.de">www.die-gdi.de</a>), und mich zu ihren Vorsitzenden. Der Beirat soll die Bundesregierung Ã¼ber den Ressortkreis â€žZivile KrisenprÃ¤vention&quot; fachlich in Fragen der Gewaltvorbeugung, zivilen KonfliktlÃ¶sung und Friedenskonsolidierung in Krisenregionen beraten.</p>
<p><strong>Beiratsmitglieder </strong>sind VertreterInnen von Wissenschaft, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaft und erfahrene Einzelpersonen. Konkret vertreten sind Berghof Forschungszentrum fÃ¼r konstruktive Konfliktbearbeitung, Bonn International Center for Conversion/BICC, Brot fÃ¼r die Welt, Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung/GKKE (u.a. Herausgeberin des jÃ¤hrlichen kritischen RÃ¼stungsexportberichts), German Insitute of Global and Area Studies/GIGA, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Deutsches Instituts fÃ¼r Entwicklungspolitik, Friedrich-Ebert-Stiftung (fÃ¼r die politischen Stiftungen insgesamt), Stiftung Wissenschaft und Politik/SWP, Bertelsmann Stiftung, UNWomen, Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen/ VENRO, Forum Menschenrechte, Adelphi Research, Daimler/External Affairs, BASF SE, sowie als Einzelpersonen Prof. Dr. Winrich KÃ¼hne, GrÃ¼ndungsdirektor des ZIF, General a.D. Wolfgang Schneiderhan, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr und W. Nachtwei. (Mit anderen KollegInnen arbeite ich zzt. am Thema KrisenfrÃ¼herkennung und PrimÃ¤rprÃ¤vention.)</p>
<p><strong>Aktueller Kontext</strong>: Zu den Bundestagswahlen 2013 und den zzt. laufenden Koalitionsverhandlungen erschienen so viele Stellungnahmen, Empfehlungen und VorschlÃ¤ge zur StÃ¤rkung der Zivilen KrisenprÃ¤vention wie nie zuvor. Auch ich erlaubte mir, einigen mir bekannten Angeordneten Empfehlungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik zu Ã¼bersenden. Mitte November ist noch offen, wie konkret sich die GroÃŸe Koalition zur Zivilen KrisenprÃ¤vention positionieren und ob der Unterausschuss wieder eingesetzt wird. Offen ist somit auch, welche Abgeordnete in welchen AusschÃ¼ssen fÃ¼r das Politikfeld zustÃ¤ndig und ansprechbar sind. In der FachÃ¶ffentlichkeit ist Konsens, dass der <span style="text-decoration: underline;">Unterausschuss unbedingt fortgesetzt werden muss!</span></p>
<p><strong>Entstehung</strong>: Der Beirat entstand im Rahmen des Aktionsplans â€žZivile KrisenprÃ¤vention&quot; der Bundesregierung vom Mai 2004 (Bundestagsdrucksache 15/5438). Dessen Erarbeitung war 2002 in der rot-grÃ¼nen Koalitionsvereinbarung durch meine Initiative als zustÃ¤ndiges Mitglied der grÃ¼nen Verhandlungsgruppe verankert und danach in einem ressortÃ¼bergreifenden Prozess unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft umgesetzt worden. Der vom Bundeskabinett beschlossene Aktionsplan wurde damals als groÃŸer Fortschritt zu mehr FriedensfÃ¤higkeit und als international vorbildlich gewertet - von Seiten der Friedens- und Konfliktforschung wie von zivilen und militÃ¤rischen Praktikern von KriseneinsÃ¤tzen.</p>
<p>In 2014 sollte das zehnjÃ¤hrige Bestehen des Aktionsplans Anlass zu einer kritischen ÃœberprÃ¼fung und Weiterentwicklung des Aktionsplans sein. (Gerade erschienen ist die SWP-Studie â€ž<em>AuÃŸenpolitikevaluation im Aktionsfeld KrisenprÃ¤vention und Friedensaufbau</em>&quot; von Peter Rudolf und Sascha Lohmann. <a href="http://www.swp-berlin.org">www.swp-berlin.org</a> )</p>
<p><strong>In der Vergangenheit</strong> war ein Hauptmanko, dass bei den 161 â€žAktionen&quot; des Aktionsplans eine Schwerpunktbildung versÃ¤umt wurde und der Ressortkreis â€žZivile KrisenprÃ¤vention&quot; ohne Steuerungskompetenz und ausreichende Ressourcen blieb. Beklagt wurde seit einigen Jahren das relative Schattendasein des PrÃ¤ventionsansatzes in der deutschen Politik. Auch wenn die Erfahrungen der Gewaltkonflikte und internationalen Krisenengagements die Bedeutung der Zivilen KrisenprÃ¤vention und FriedensfÃ¶rderung immer wieder unterstreichen. Auf der Ministerebene verschiedener Bundesregierungen schien die Relevanz des Ansatzes ziviler KrisenprÃ¤vention - Ã¼ber Rhetorik hinaus - nie wirklich angekommen zu sein. Hier verblieb die Initiative auf der Ebene engagierter Staatsminister und StaatssekretÃ¤re in AA und BMZ. Auf der konzeptionellen Ebene standen seit dem WeiÃŸbuch 2006 Zivile KrisenprÃ¤vention und Vernetzte Sicherheit unverbunden und ungeklÃ¤rt nebeneinander. Konzeptionelle Fortschritte brachten die <em>ressortÃ¼bergreifenden Leitlinien â€žfragile Staaten</em>&quot; (AA, BMVg und BMZ vom 19.9.2012) und das BMZ-Strategiepapier 4/2013 â€ž<em>Entwicklung fÃ¼r Frieden und Sicherheit - Entwicklungspolitisches Engagement im Kontext von Konflikt, FragilitÃ¤t und Gewalt</em>&quot;.</p>
<p>Mit der Einrichtung des Unterausschusses â€žZivile KrisenprÃ¤vention und Vernetzte Sicherheit&quot; des AuswÃ¤rtigen Ausschusses gewann das Politikfeld zumindest auf der Ebene des Bundestags seit 2010 an Gewicht. Mit Joachim Spatz (FDP) als Vorsitzendem und Kerstin MÃ¼ller (GrÃ¼ne) als stellvertretender Vorsitzenden berieten hier engagierte und sachorientierte Abgeordnete aller Fraktion kontinuierlich Ã¼ber die Weiterentwicklung der Zivilen KrisenprÃ¤vention. Die bemerkenswert vielen Ã¶ffentlichen AnhÃ¶rungen des Unterausschusses waren eine Fundgrube an Informationen, Erfahrungen und Erkenntnissen und zugleich ein Treffpunkt fÃ¼r an der Sache Interessierte. (<a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a03/a03_ga/index.jsp">www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a03/a03_ga/index.jsp</a>)</p>
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