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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Co-Vorsitzender des Beirats Zivile KrisenprÃ¤vention</title>
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    <span class="xar-mod-title">Kosovo + Bericht von Winfried Nachtwei</span>

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        <h1>
            Co-Vorsitzender des Beirats Zivile KrisenprÃ¤vention         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 11. Oktober 2011 12:10:36 +02:00 (45552 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Zusammen mit Dr. JÃ¶rn GrÃ¤vingholt vom Dt. Institut fÃ¼r Entwicklungspolitik wurde W. Nachtwei fÃ¼r zwei Jahre zum neuen Vorsitzenden des Beirats &quot;Zivile KrisenprÃ¤vention&quot; des AuswÃ¤rtigen Amts gewÃ¤hlt.</p></div>
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<p><strong>Nachtwei Co-Vorsitzender des Beirats Zivile KrisenprÃ¤vention </strong></p>
<p>Zum neuen Vorsitzenden des Beirats â€žZivile KrisenprÃ¤vention&quot; des AuswÃ¤rtigen Amts wurde W. Nachtwei zusammen mit Dr. JÃ¶rn GrÃ¤vingholt vom Deutschen Institut fÃ¼r Entwicklungspolitik/DIE (<a href="http://www.die-gdi.de/">www.die-gdi.de</a>) gewÃ¤hlt. Bisheriger Beiratsvorsitzender war Dr. Hans-Joachim Spanger von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Der Beirat berÃ¤t die Bundesregierung Ã¼ber den Ressortkreis â€žZivile KrisenprÃ¤vention&quot; fachlich in Fragen der Gewaltvorbeugung, zivilen KonfliktlÃ¶sung und Friedenskonsolidierung in Krisenregionen. Er setzt sich zusammen aus Vertretern von Wissenschaft, Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaft und erfahrenen Einzelpersonen. Der Beirat entstand im Rahmen des Aktionsplans â€žZivile KrisenprÃ¤vention&quot; der Bundesregierung von 2004 (Bundestagsdrucksache 15/5438). Dessen Erarbeitung war durch Nachtweis Initiative im Jahr 2002 in der rot-grÃ¼nen Koalitionsvereinbarung verankert worden. Der Aktionsplan wurde damals als groÃŸer Fortschritt zu mehr FriedensfÃ¤higkeit und als international vorbildlich gewertet - von Seiten der Friedens- und Konfliktforschung wie von zivilen und militÃ¤rischen Praktikern von KriseneinsÃ¤tzen. Das Hauptmanko in den Folgejahren war, dass bei den 161 â€žAktionen&quot; des Aktionsplans eine Schwerpunktbildung versÃ¤umt wurde und der Ressortkreis â€žZivile KrisenprÃ¤vention&quot; ohne Steuerungskompetenz und ausreichende Ressourcen blieb. Beklagt wurde seit einigen Jahren das relative Schattendasein des PrÃ¤ventionsansatzes in der deutschen Politik. Auch wenn die Erfahrungen der Gewaltkonflikte und internationalen Krisenengagements die Bedeutung der Zivilen KrisenprÃ¤vention und FriedensfÃ¶rderung immer wieder unterstreichen. Auf der Ministerebene verschiedenen Bundesregierungen scheint die Relevanz des Ansatzes ziviler KrisenprÃ¤vention - Ã¼ber Rhetorik hinaus - nie wirklich angekommen zu sein. Hier verblieb die Initiative auf der Ebene engagierter Staatsminister und StaatssekretÃ¤re in AA und BMZ. Auf der konzeptionellen Ebene stehen seit dem WeiÃŸbuch 2006 Zivile KrisenprÃ¤vention und Vernetzte Sicherheit unverbunden und ungeklÃ¤rt nebeneinander.</p>
<p>Mit der von der GrÃ¼nen Fraktion beantragten Einrichtung des Unterausschusses â€žZivile KrisenprÃ¤vention und Vernetzte Sicherheit&quot; des AuswÃ¤rtigen Ausschusses hat das Thema zumindest auf der Ebene des Bundestags seit 2010 an Gewicht gewonnen. Mit Joachim Spatz (FDP) als Vorsitzendem und Kerstin MÃ¼ller (GrÃ¼ne) als stv. Vorsitzende beraten hier jetzt engagierte und sachorientierte Abgeordnete aller Fraktion kontinuierlich Ã¼ber die Weiterentwicklung der Zivilen KrisenprÃ¤vention. Die bemerkenswert vielen Ã¶ffentlichen AnhÃ¶rungen des Unterausschusses sind eine Fundgrube an Informationen, Erfahrungen und Erkenntnissen und zugleich ein Treffpunkt fÃ¼r an der Sache Interessierte.</p>
<p>(<a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a03/a03_ga/index.jsp">www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a03/a03_ga/index.jsp</a>)</p>
<p><em>W. Nachtwei gehÃ¶rt dem Beirat seit GrÃ¼ndung an - erst als von seiner Fraktion entsandter Abgeordneter, seit 2009 als vom AuswÃ¤rtigen Amt berufenes Mitglied. Die anderen Mitglieder sind zzt. VertreterInnen der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/HSFK, des Berghof Forschungszentrums fÃ¼r konstruktive Konfliktbearbeitung, des Bonn International Center for Conversion/BICC, der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung/GKKE, der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, des Deutschen Instituts fÃ¼r Entwicklungspolitik, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Stiftung Wissenschaft und Politik/SWP, der Bertelsmann Stiftung, des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen/VENRO, des Forum Menschenrechte, von Adelphi Research, Allianz SE, BASF SE, MÃ¼nchener RÃ¼ckversicherung sowie als Einzelpersonen Prof. Dr. Rolf Korte (Hygiene und Umweltmedizin), Dr. Winrich KÃ¼hne, GrÃ¼ndungsdirektor des ZIF, General a.D. Wolfgang Schneiderhan, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr.</em></p>
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