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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Bericht von meinem 13. Kosovo-/KFOR-Besuch: Das 54. dt. KFOR-Kontingent - so klein wie nie, aber notwendig + wichtig. </title>
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    <span class="xar-mod-title">Kosovo</span>

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        <h1>
            Bericht von meinem 13. Kosovo-/KFOR-Besuch: Das 54. dt. KFOR-Kontingent - so klein wie nie, aber notwendig + wichtig.          </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 3. Januar 2020 12:31:15 +02:00 (47719 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Seit 1998 habe ich mit dem Kosovokonflikt und -einsatz zu tun, seit Beendigung des dt. KFOR-Gro&szlig;einsatzes Ende 2018 wieder mehr. Was dort geleistet wurde und noch wird, findet in Deutschland kaum noch Beachtung. Sehr zu Unrecht. Jetzt hatte ich wieder die Gelegenheit zu einem Besuch vor Ort. &nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>Das 54. Deutsche KFOR-Kontingent im Kosovo:</strong></p>
<p align="center"><strong>So klein wie nie, aber notwendig + wichtig.</strong></p>
<p align="center">Bericht von meinem 13. Kosovo-/KFOR-Besuch</p>
<p align="center">Winfried Nachtwei, MdB a.D.<a title="" href="#_ftn1">[1]</a> (12/2019)</p>
<p align="center">(Eigene Erg&auml;nzungen <em>kursiv, Fotos auf </em><a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei"><em>www.facebook.com/winfried.nachtwei</em></a>)</p>
<p>Vor einem Jahr ging der deutsche KFOR-Gro&szlig;einsatz mit der &Uuml;bergabe des Feldlagers Prizren an die kosovarische Seite zu Ende. Es blieb ein kleines Bundeswehrkontingent im KFOR-Hauptquartier in Pristina. Im Juni j&auml;hrte sich der UN-mandatierte Einmarsch von rund 50.000 KFOR-Soldaten aus mehr als 40 Nationen, darunter Russland, zum 20. Mal.</p>
<p>Nach 12 Besuchen zwischen Oktober 1999 und M&auml;rz 2011, nach intensiver Besch&auml;ftigung mit 20 Jahren KFOR in diesem Jahr (Ver&ouml;ffentlichungen, Vortr&auml;ge, politische Initiativen) ergab sich Anfang Dezember die Gelegenheit, den bisher l&auml;ngsten deutschen Auslandseinsatz wieder einmal zu besuchen. Sehr zu danken habe ich Generalleutnant Johann Langenegger, Kommandeur Einsatz und stellvertretender Inspekteur des Heeres, den ich Anfang Dezember bei einem Truppenbesuch begleiten durfte. Am Abend hielt ich als politischer Zeitzeuge vor den Kontingentangeh&ouml;rigen einen Vortrag zu 20 Jahren KFOR. Das war recht ungew&ouml;hnlich und mir eine ganz besondere Freude.</p>
<p>Auf dem <strong>Programm</strong> stehen</p>
<p>- ein Arbeitsessen mit dem COMKFOR, dem italienischen Alpini-Generalmajor Michele Risi (seit 15.11.2019), seinem Stellvertreter, erstmalig einem Schweizer General, dem deutschen Kontingentf&uuml;hrer, dem Director NALT und anderen Offizieren in der Casa Leonardo (GM Risi ist der siebte italienische COMKFOR seit 2013 in Folge, davor vier deutsche COMKFOR, zuletzt GM Volker Halbauer)</p>
<p>- Unterrichtung durch den F&uuml;hrer des 54. Deutschen KFOR-Kontingents, Kapit&auml;n zur See Volker Brasen (vorher Zentrum Innere F&uuml;hrung)</p>
<p>- Unterrichtung durch den Director NATO Advisory and Liaison Team (NALT), Brigadegeneral Michael G. Oberneyer</p>
<p>- Unterrichtung durch F&uuml;hrer National Support Element, Major Vanessa Best, und allen Stabsabteilungsleitern</p>
<p>- mein Vortrag mit Aussprache in der German ARK (Arche)</p>
<p>- Abendessen in gemischter Runde im Swiss House</p>
<p>- Gespr&auml;che mit Vertrauenspersonen und Angeh&ouml;rigen der Heeresaufkl&auml;rungstruppe &nbsp;</p>
<p>- kurze F&uuml;hrung durch das Camp Film City.</p>
<p><strong>Ankunft</strong></p>
<p>Kurz vor unserer easy-Jet-Landung hat die deutsche Verteidigungsministerin mit einer mehr als 50-k&ouml;pfigen Delegation, darunter etliche MdB und &uuml;ber 20 Journalisten, Pristina Richtung Afghanistan verlassen.</p>
<p>Auff&auml;llige Ver&auml;nderungen auf den ersten Blick: Das neue Flughafengeb&auml;ude mit der gro&szlig;en Glasfront; die fast durchg&auml;ngige Autobahnverbindung zwischen Flughafen und dem KFOR-Hauptquartier in Pristina; die auff&auml;llig geringere Tankstellendichte. (Fr&uuml;her galten die oft alle paar hundert Meter errichteten Tankstellen vor allem als Geldwaschanlagen)</p>
<p>Entlang der Fahrtstrecke viele Neubauten, dazwischen nicht wenige unvollendete Rohbauten. Kriegszerst&ouml;rte Bauten sehe ich keine mehr.</p>
<p>Nicht ver&auml;ndert hat sich die Qualmwolke &uuml;ber dem Kohlekraftwerk, das nahezu ungefiltert die Luft &uuml;ber Pristina verpestet. Pristina soll weltweit h&auml;ufig zu den TOP 10 der Gro&szlig;st&auml;dte mit der schmutzigsten Luft geh&ouml;ren. Stromausf&auml;lle soll es aber nicht mehr geben.</p>
<p>Ein andauerndes massives Erschwernis f&uuml;r Aufbau und Wirtschaft ist die Tatsache, dass 1999 serbische Kr&auml;fte alle Kataster-Unterlagen mitnahmen und damit eine bis heute nicht geheilte Rechtsunsicherheit bez&uuml;glich Grundeigentum hinterlie&szlig;en.</p>
<p>Das KFOR HQ im ehemaligen &bdquo;Film-City&ldquo; oberhalb von Pristina ist inzwischen voll umbaut, Unverkennbar die leicht alpin-gem&uuml;tlich anmutende Holzbauweise der Shops und nationalen Freizeiteinrichtungen.</p>
<p>&Auml;u&szlig;erlich unver&auml;ndert erscheint das seit 1999 von KFOR genutzte HQ-Geb&auml;ude. Im verwinkelten Innern sind die 20 Jahre umso un&uuml;bersehbarer: Die Gangw&auml;nde sind gepflastert mit zahllosen Verbandsplaketten.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die internationale Sicherheitspr&auml;senz in Kosovo (KFOR)</span></strong></p>
<p>beruht auf der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates vom 10. Juni 1999<em>. (Bei meinem letzten Besuch im M&auml;rz 2011 umfasste KFOR 7.550 Soldatinnen und Soldaten, das 28. Deutsche KFOR-Kontingent 1.300. Reisebericht siehe unten.) </em></p>
<p>Anfang Dezember 2019 lag die Ist-St&auml;rke von KFOR bei 2.617 aus 28 Nationen, das Soll<strong> bei</strong> 3.517. <em>(Im August 2019 um 650 US, 540 IT, 430 AUS, 380 UNG, 240 T&Uuml;R, 240 SLOV, 240 POL, 190 CH, 110 GRI, 70 DEU &hellip;). </em>Das geografisch naheliegende IT ist besonders engagiert, FR und SPA stellen keine Kr&auml;fte, GB nur vier Personen, die in Schl&uuml;sselpositionen. <em>( </em><a href="https://jfcnaples.nato.int/kfor"><em>https://jfcnaples.nato.int/kfor</em></a><em> )</em></p>
<p><strong>Absicht der &uuml;bergeordneten F&uuml;hrung</strong></p>
<p><strong>COM Allied Joint Force Command Naples</strong> der NATO in Neapel (dieselbe Kommando-ebene wie JFC Brunssum): Vorrangig Unterst&uuml;tzung der Kosovo Security Organizations (KSO) durch Bereitstellung milit&auml;rischer Hilfe, um die Verantwortung f&uuml;r alle verbleibenden Sicherheitsfragen an die Institutionen im Kosovo zu &uuml;bergeben und dadurch zur Erf&uuml;llung der geforderten Bedingungen f&uuml;r KFOR`s Transition von Deterrent Presence zu Minimum Presence und schlie&szlig;lich zur R&uuml;ckverlegung der NATO-Kr&auml;fte beizutragen.</p>
<p><strong>Deutsches BMVg</strong>: Fortsetzung der deutschen KFOR-Beteiligung in der Phase Deterrent Presence bis zum Endzustand mit ausgew&auml;hlten Kernf&auml;higkeiten und angepasster St&auml;rke, Anpassung an die jeweiligen NATO-Vorgaben, Beitrag zur Auftragserf&uuml;llung von KFOR und zur Erreichung des Endzustandes.</p>
<p><strong>Gliederung und Dislozierung </strong>( nach <a href="https://jfcnaples.nato.int/kfor/about-us/units/RC">https://jfcnaples.nato.int/kfor/about-us/units/RC</a> )</p>
<p>- In Pristina KFOR-HQ, Joint Logistics Support Group und Multinational Specialized Unit/MSU (Milit&auml;rpolizei, Crowd &amp; Riot Control, Peacekeeping, ital. Carabinieri, <a href="https://jfcnaples.nato.int/kfor/about-us/units/msu">https://jfcnaples.nato.int/kfor/about-us/units/msu</a> )</p>
<p><em>- Regional Command West, Camp Villagio Italia bei Pec: ein kinetic Bataillon, ein non-kinetic Bataillon mit Liaison &amp; Monitoring Teams/LMT`s (Sensoren und Vertrauensbildung im lokalen Umfeld&nbsp; mit SoldatInnen aus IT, T&Uuml;R, SLOV, POL, AUS, CH (insgesamt landesweit &uuml;ber 20 LMT`s in eigenen H&auml;usern, ohne CIMIC-Komponente)</em></p>
<p><em>- Regional Command East, Camp Bondsteel, mit kinetic und non-kinetic Bataillon mit SoldatInnen aus US, POL, T&Uuml;R und GRIE, IT, SLOV, FIN, UNG, CH; au&szlig;erdem General Aviation Support Task Force mit Blackhawk-Hubschraubern f&uuml;r medizinische Evakuierung und Luftbeweglichkeit (US). Bei beiden RC liegt die Ist-St&auml;rke etwas unter dem Soll.</em></p>
<p>- KFOR Tactical Reserve Bataillon in Novo Selo (UNG); ein weiteres Carabinieri-Bataillon in Brindisi (die operative Reserve umfasst drei Bataillone mit unterschiedlichen Bereitschafts-graden; ein Bataillon britischer Fallschirmj&auml;ger als strategische Reserve)</p>
<p>Fast jede Nation verf&uuml;gt &uuml;ber ein National Support Element. Von den t&uuml;rkischen Soldaten geh&ouml;ren zwei Drittel zum nationalen Element. Etliche kleinere Kontingente lehnen sich bei gr&ouml;&szlig;eren an.</p>
<p><strong>Neutraler Truppensteller Schweiz: Swisscoy</strong></p>
<p><em>Maximal 165 schweizer Soldaten nehmen auf der Basis des Bundesratsbeschlusses von 23.06.1999 seit Oktober 1999 an KFOR teil. Der Einsatz sei mit der Neutralit&auml;t aus drei Gr&uuml;nden vereinbar:</em></p>
<p><em>- Der KFOR-Einsatz basiere auf einem Abkommen zwischen den Konfliktparteien:</em></p>
<p><em>- Schweizer Soldaten seien ausschlie&szlig;lich in Peace Support eingesetzt; die Teilnahme an Kampfeins&auml;tzen zur Friedenserzwingung sei ausgeschlossen (Ausstattung mit Pistole, Sturmgewehr, Reizstoffspr&uuml;hger&auml;t);</em></p>
<p><em>- Die Beteiligung an KFOR erfolge freiwillig.</em></p>
<p><em>Heute sei Swisscoy vor allem in den Bereichen Transport, technische Expertise, EOD, Lufttransport, und in vier LMT`s eingesetzt. Erstmalig besetzt seit September 2019 die Schweiz den Posten des stellvertretenden COMKFOR mit einem Schweizer General, dem Brigadier Laurent Michaud</em><em>. ( </em><a href="https://www.vtg.admin.ch/de/aktuell/einsaetze-und-operationen/militaerische-friedensfoerderung/missionen/swisscoy.html"><em>https://www.vtg.admin.ch/de/aktuell/einsaetze-und-operationen/militaerische-friedensfoerderung/missionen/swisscoy.html</em></a><em> )</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Das 54. deutsche Einsatzkontingents KFOR</span></strong></p>
<p>Auftrag laut Bundestagsmandat vom 28.06.2019 ( <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/19/19108.pdf">http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/19/19108.pdf</a> ):</p>
<p>ist, &bdquo;einen Beitrag zur NATO-gef&uuml;hrten internationalen Sicherheitspr&auml;senz in Kosovo (KFOR) zu leisten&ldquo;.</p>
<p><strong>Aufgabe</strong> der Bundeswehrkr&auml;fte ist,</p>
<p>- einen Beitrag zu einem sicheren Umfeld und Sicherstellung der &ouml;ffentlichen Sicherheit und Ordnung zu leisten,</p>
<p>- Unterst&uuml;tzung der internationalen humanit&auml;ren Hilfe und internationaler ziviler Pr&auml;senz,</p>
<p>- Unterst&uuml;tzung des Aufbaus der Kosovo Security Force (KSF) bzw. perspektivisch der Kosovo Armed Forces (KAF) und anderer Akteure im Rahmen der Sicherheitssektorreform unter Vorbereitung der weiteren Einbindung in euro-atlantische Strukturen.</p>
<p>Laut Mandat werden daf&uuml;r acht verschiedene milit&auml;rische F&auml;higkeiten bereitgestellt bei einer personellen Obergrenze von max. 400 Soldatinnen und Soldaten.</p>
<p>Zzt. stellt die Bundeswehr drei operative Anteile (<em>vgl. auch das Interview &bdquo;Weniger bleibt gut&ldquo; mit dem Kontingentf&uuml;hrer vom 18.12.2019, </em><a href="https://www.bundeswehr.de/de/einsaetze-bundeswehr/die-bundeswehr-im-kosovo/weniger-bleibt-gut-die-bundeswehr-bei-kfor-interview-166196"><em>https://www.bundeswehr.de/de/einsaetze-bundeswehr/die-bundeswehr-im-kosovo/weniger-bleibt-gut-die-bundeswehr-bei-kfor-interview-166196</em></a> )</p>
<p>- Anteil am Stab KFOR <em>(der im Dezember achtgr&ouml;&szlig;te Truppensteller DEU stellt ein Viertel der Abteilungsleiterdienstposten im HQ, f&uuml;r Personal und operative Planung)</em></p>
<p>- Feldnachrichtenkr&auml;fte (<em>mit neun anderen Nationen, &uuml;ber Gespr&auml;che und Kontakte &bdquo;am Puls der Bev&ouml;lkerung&ldquo;)</em></p>
<p>- Unterst&uuml;tzung des NATO Advisory &amp; Liaison Teams (NALT) (11)</p>
<p>Hinzu kommt das National Support Element (35% der deutschen Kr&auml;fte).</p>
<p>Von den zzt. 67 Kontingentangeh&ouml;rigen sind 31 Offiziere, 26 Unteroffiziere und 9 Mannschaften.</p>
<p>Keine Abstriche gebe es bei der milit&auml;rischen Qualifikation und Ausbildung.</p>
<p><strong>Weiteres Vorgehen</strong>: Die milit&auml;risch erreichbaren Ziele seien erreicht. Ziel sei die Absicherung des Erreichten und Zeit gewinnen f&uuml;r politische L&ouml;sungen. Der Schwerpunkt liege bei Capacity Building (NALT). Der deutsche Beitrag zu KFOR sei qualitativ hoch-wertig, sinnvoll und anerkannt. Die Besetzungsqualit&auml;t und &ndash;h&ouml;he sei der Schl&uuml;ssel zum Erhalt des deutschen Einflusses bei KFOR.</p>
<p>Es gebe noch ausreichend politischen Konfliktstoff, der instrumentalisiert werden k&ouml;nnte. So lange die politische Ausgangslage ungel&ouml;st sei und die politische Konfrontation zwischen Serbien und Kosovo anhalte, seit KFOR weiter n&ouml;tig.</p>
<p><em>(Weitere Informationen in der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage &bdquo;Zustand der Rechtsstaatlichkeit, die Unterst&uuml;tzung des Kosovo durch Deutschland und die</em> <em>sicherheitspolitische Zusammenarbeit&ldquo;, Bundestagsdrucksache 19/2098 vom 12.05.2018, </em><a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/020/1902098.pdf"><em>http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/020/1902098.pdf</em></a><em> ) </em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Lage &amp; weitere Akteure im Theatre (Bosnien, Serbien, Kosovo, Nordmazedonien)</span></strong></p>
<p><strong>Serbische Sicherheitskr&auml;fte</strong> seien entlang der Grenze mit rund 7.000 Soldaten pr&auml;sent.</p>
<p><strong>Ethnisch-religi&ouml;se Gruppen</strong>: Erkennbar sind radikal-islamische Einflussbem&uuml;hungen. Beim &bdquo;Bergmarsch&ldquo; des Kontingents vor einigen Wochen stie&szlig; man in einem kleinen Dorf auf eine neue Moschee mit Widmungsplakette: Sie sei gestiftet worden von einer Frau aus Katar, einer aus Saudi-Arabien und einer t&uuml;rkischen NGO. Die wahabistische Einflussnahme auf religi&ouml;se F&uuml;hrer sei erheblich.</p>
<p><strong>Terrorismus und Organisierte Kriminalit&auml;t</strong>: Inzwischen sitzen mehr als 100 Syrienk&auml;mpfer, die z.T. mit Familien zur&uuml;ckkommen, in einem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis ein.</p>
<p>Die kosovarische, von US ausgebildete Antiterror-Abteilung sei hoch kompetent. Von der k&ouml;nne auch Deutschland was lernen.</p>
<p>Organisierte Kriminalit&auml;t handle mit Waffen, Drogen, Menschen, Verdachtsf&auml;lle von Organhandel. Korruption reiche bis in hohe politische Kreise. Vetternwirtschaft sei enorm verbreitet.</p>
<p><strong>Die serbische Regierung und serbisch-orthodoxe Kirche</strong> haben im Norden erheblichen Einfluss. Die orthodoxe Kirche verstehe sich als Vorposten des Serbentums.</p>
<p>Serbische Dienste/Kr&auml;fte f&uuml;hrten im Norden massiv konfrontative Operationen durch. Zzt. gebe es keinen politischen Dialog zwischen der serbischen und kosovarischen Seite. Serbien werde dabei von Russland unterst&uuml;tzt.</p>
<p><em>(Offen bleibt, welches Gewicht zivilgesellschaftliche Akteure haben, die sich auf den verschiedenen Seiten f&uuml;r Entspannung und Verst&auml;ndigung zwischen Serbien und Kosovo engagieren. Hierzu erbrachte ein k&uuml;rzlicher Besuch des Unterausschusses Zivile Krisenpr&auml;vention und vernetztes Handeln des Deutschen Bundestages in Serbien und Kosovo</em> <em>n&uuml;tzliche Aufschl&uuml;sse: Reisebericht: </em><a href="https://peacelab.blog/2019/11/serbien-und-kosovo-deutschland-muss-haltung-zeigen"><em>https://peacelab.blog/2019/11/serbien-und-kosovo-deutschland-muss-haltung-zeigen</em></a><em> )</em></p>
<p><strong>UNMIK</strong> habe sich aus vielen Bereichen zur&uuml;ckgezogen. <em>(Urspr&uuml;nglich erm&auml;chtigte die VN-SR-Res. 1244 vom 10.06.1999 UNMIK als Interims-Zivilverwaltung mit voller legislativer, exekutiver und judikativer Gewalt. Mit der Unabh&auml;ngigkeit und neuen Verfassung 2008 schrumpften die UNMIK-Aufgaben und &ndash;Kr&auml;fte massiv. Ende 2018 umfasste UNMIK ca. 350 Personen, davon ein Drittel international Entsandte und zwei Drittel Ortskr&auml;fte. Von maximal 4.718 mandatierten Polizisten blieben zzt. acht UNMIK-Polizisten aus sechs L&auml;ndern, davon je zwei aus Deutschland &ndash; mit dem sehr einsatzerfahrenen Polizeidirektor Arno Langanke/ NRW als Senior Police Adviser - und Russland. UNMIK wird zzt. von dem afghanischen Diplomaten Zahir Tanin geleitet.Vgl. Bericht des UN-Generalsekret&auml;rs zu UNMIK vom 04.10.2019; </em><a href="https://unmik.unmissions.org/sites/default/files/s_2019_797_e.pdf"><em>https://unmik.unmissions.org/sites/default/files/s_2019_797_e.pdf</em></a></p>
<p><em>Von Kosovo-Vertrauten in DEU h&ouml;re ich nachtr&auml;glich von einer gewissen Unterwanderung von UNMIK durch den russischen Geheimdienst.)</em></p>
<p><strong>Die EU</strong> ist mit einer EU-Sonderbeauftragten, einem EU Office und der Rechtsstaatsmission EULEX pr&auml;sent. EULEX soll Kr&auml;fte als &bdquo;second responder&ldquo; stellen. Die zweimal 40 EULEX-Polizisten sind in Mitrovica stationiert f&uuml;r Beratung und Unterst&uuml;tzung, realiter kaum f&uuml;r die operative second-responder-Rolle. <em>(EULEX &uuml;bernahm 2008 die UNMIK-Aufgaben im Bereich der Rechtsstaatlichkeit &ndash; Justiz, Polizei, Zoll &ndash; mit begrenzten exekutiven Zust&auml;ndigkeiten. Im Juni 2018 endete die justitiell-exekutive Zust&auml;ndigkeit. EULEX ist mit 476 MitarbeiterInnen, davon 292 Internationalen, weiterhin die gr&ouml;&szlig;te zivile EU-Mission. Ihre Bilanz wird kritisch beurteilt. </em><em>file:///C:/Users/Winfried/AppData/Local/Temp/21_13_mrv.pdf</em><em> )</em></p>
<p><strong>Die USA </strong>errichten zzt. eine neue gro&szlig;e Botschaft. Sie sollen vor Ort deutlich offensiver agieren als KFOR/NATO, flankiert von der US Agency for International Develop-ment/USAID. (<em>zuletzt mit 40,6 Mio. $ im Kosovo t&auml;tig, </em><a href="https://www.usaid.gov/kosovo"><em>https://www.usaid.gov/kosovo</em></a><em> )</em></p>
<p><strong>Die OSZE-Mission</strong> sei sehr pr&auml;sent. Ihr Fokus liegt auf dem Schutz von Menschen- und gemeinschaftlichen Rechten, Good Governance und &ouml;ffentlicher Sicherheit. <em>(Die OSZE-Mission begann als Kosovo Verification Mission KVM im Herbst 1998 und erhielt ihr jetziges Mandat mit der VN-SR-Resolution 1244 vom Juni 1999. Sie ist die zweit&auml;lteste OSZE-Feldmission und ist die einzige zivile internationale Organisation, die im gesamten Kosovo &uuml;ber f&uuml;nf Regional Zentren und 20 Fieldteams die politische, institutionelle und Sicherheitsentwicklung beobachtet. OSCE Kosovo umfasst rund 500 MitarbeiterInnen, davon &uuml;ber 110 Internationale. </em><a href="https://www.osce.org/mission-in-kosovo"><em>https://www.osce.org/mission-in-kosovo</em></a><em> , Factsheet&nbsp; </em><a href="https://www.osce.org/mission-in-kosovo/143996?download=true"><em>https://www.osce.org/mission-in-kosovo/143996?download=true</em></a><em> )</em></p>
<p><strong>Kosovo Police Service (KPS)/Kosovo Border Police</strong>: Die KPS sei in albanischen Mehrheitsgebieten absolut zur Umsetzung ihrer Polizeiaufgaben in der Lage. Im S&uuml;den sei ihre Akzeptanz hoch. Problematisch werde es in Gebieten mit serbischen Milizen und Einfluss. Es kulminiere dort, wo Spezialisierte Einheiten der KPS eingesetzt werden. Dann gebe es immer orchestrierte <em>Reaktionen (z.B. im Mai 2019 angesichts einer Operation gegen Organisierte Kriminalit&auml;t, als&nbsp; 19 KPS-Angeh&ouml;rige &ndash; 11 ethnische Serben, vier Albaner, vier Bosniaken &ndash; unter Schmuggelverdacht verhaftet wurden und die serbische Armeef&uuml;hrung das Milit&auml;r in volle Kampfbereitschaft versetzte. &nbsp;</em><a href="https://www.reuters.com/article/us-kosovo-security/serbia-puts-forces-on-alert-after-kosovo-police-operation-in-serb-populated-north-idUSKCN1SY0QS"><em>https://www.reuters.com/article/us-kosovo-security/serbia-puts-forces-on-alert-after-kosovo-police-operation-in-serb-populated-north-idUSKCN1SY0QS</em></a><em> . Insgesamt gilt der KPS-Aufbau als relative Erfolgsgeschichte, an der deutsche Polizisten ma&szlig;geblich mitwirkten.)</em></p>
<p><strong>Kosovo Security Force (KSF</strong>), zzt. 2.900 Personen, Zielstruktur 5.000 plus 3.000 Reservisten. (mehr im Abschnitt zu NALT)</p>
<p><strong>UCK-Veteranen</strong> soll es um die 20.000 geben <em>(lt. Studie des britischen Historikers James Pettifer 18.000 im Fr&uuml;hjahr 1999; lt. NZZ vom 27.08.2018 bezogen knapp 40.000 eine Veteranenrente</em>). Sie k&ouml;nnen sehr schnell mobilisiert werden und haben auch &bdquo;Nachwuchs&ldquo; unter J&uuml;ngeren.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">NATO Advisory and Liaison Team Kosovo (NALT)</span></strong></p>
<p>( <a href="https://www.nato.int/cps/en/natohq/topics_144933.htm">https://www.nato.int/cps/en/natohq/topics_144933.htm</a> )</p>
<p>Director NALT ist der deutsche Brigadegeneral Michael G. Oberneyer, der direkt dem NATO-HQ unterstellt ist, eine erhebliche politische Dimension hat&nbsp; und nicht Teil von KFOR ist. Im Sinne von &bdquo;One NATO&ldquo; gebe es eine enge Abstimmung mit COMKFOR. (DEU besetzt die Position des Director NALT seit 2016) W&ouml;chentlich gehen Berichte und Assessments nach Br&uuml;ssel.</p>
<p>2008 begann die NATO-Unterst&uuml;tzung (Capacity Building) f&uuml;r die Kosovo Security Force (KSF) und das zugeh&ouml;rige Ministerium durch zwei getrennte Organisationen. Diese wurden im August 2016 zu NALT zusammengef&uuml;hrt. Die Beratung zielt vor allem auf F&auml;higkeitsentwicklung, Prozessmanagement sowie Ausbildungs- und F&uuml;hrungslehre: F&uuml;hrungsprozesse auf strategischer und operativer Ebene, strategische F&auml;higkeitsentwicklung und Planungsumsetzung, Beschaffungsprozesse, Haushaltsplanung und &ndash;f&uuml;hrung, strategische Kommunikation und Medienarbeit (von besonderer Bedeutung, weil sich Botschaften schnell hoch schaukeln k&ouml;nnen), Personalgewinnung, -planung, -entwicklung, -f&uuml;hrung, logistische Prozesse (&hellip;) Ausbildungs- und &Uuml;bungsplanung.</p>
<p>NALT umfasst 45 Mitarbeiter, davon 29 Milit&auml;rs und 12 Deutsche.</p>
<p>NALT ber&auml;t auf der</p>
<p>- strategischen Ebene (Verteidigungsminister, Kommandeur KSF, Abteilungen und Referate)</p>
<p>- operativen Ebene (Chef des Stabes, Stabsabteilung im Generalstab)</p>
<p>- taktische Ebene (Kdo Landstreitkr&auml;fte, Logistik-Kdo, Entwicklungs- u. Ausbildungs-Kdo, Nationalgarde)</p>
<p>Bemerkenswert vielf&auml;ltig ist die Netzwerkstruktur des Direktors NALT: Kontakte bestehen zu kosovarischen, internationalen, deutschen, milit&auml;rischen und religi&ouml;sen Akteuren &ndash; z.B. auch zum politisch-parlamentarischen Raum im KOS, zur Kosova Society for Human Rights and Justice, UNMIK und NGOs, zur dt. Gro&szlig;en Sicherheitsrunde, zu befreundeten Milit&auml;rattach&eacute;-St&auml;ben (&hellip;) NALT verf&uuml;gt &uuml;ber v&ouml;llige Bewegungsfreiheit im gesamten Kosovo.</p>
<p><strong>Politische Rahmenbedingungen</strong>: Nicht anerkannt wird die Unabh&auml;ngigkeit des Kosovo bisher von den NATO-Mitgliedern Griechenland, Rum&auml;nien, Slowakei, Spanien.</p>
<p>Im Dezember 2018 beschloss das kosovarische Parlament einstimmig, allerdings boykottiert von den neun Abgeordneten der serbischen Liste, die Weiterentwicklung der KSF (bisher vor allem Katastrophenschutzorganisation) zu einer Armee. NATO-Generalsekret&auml;r Stoltenberg kritisierte im Namen vieler NATO-Partner deutlich den Zeitpunkt dieses Beschlusses, der von den USA und Gro&szlig;britannien unterst&uuml;tzt wurde. Bei NALT wird betont, dass man nicht inhaltlich gegen kosovarische Streitkr&auml;fte sei, dass der Beschluss aber zur Unzeit gekommen sei. Das Thema sei von beiden Seiten instrumentalisiert worden: Belgrad warnte vor einer Bedrohung der serbischen Minderheit im Kosovo; Pristina betonte die Legitimit&auml;t des Beschlusses als Konsequenz der eigenen Souver&auml;nit&auml;t.</p>
<p>In der KSF dienten 2017 rund 10% Kosovo-Serben. Danach begann eine Einsch&uuml;chterungs- kampagne gegen serbische KSF-Angeh&ouml;rige: Drohschreiben, auch Bedrohung der Familie; auf Instagram Adressen und Bilder von ihnen im Fadenkreuz, mal eine Handgranate im Vorgarten, Anwerbung f&uuml;r den serbischen Geheimdienst bei Kontrollen im Norden, aber auch Lockangebote wie Zweitlohn). 2018 ging der Serbenanteil in der KSF auf 8,36%, 2019 auf 7.29% zur&uuml;ck. Generell gelten die serbischen KSF-Angeh&ouml;rigen als gut integriert.</p>
<p>Bei den Parlamentswahlen Anfang Oktober siegten die Oppositionsparteien Vetevendosje (Selbstbestimmung) mit Albin Kurti und LDK (Demokratische Liga, gegr. von I. Rugova) mit Vjosa Osmani jeweils um 25%. Angew&auml;hlt wurde die &bdquo;Kriegskoalition&ldquo; von aus der UCK hervorgegangenen Parteien. Bis Anfang Dezember gelang noch keine Regierungsbildung.</p>
<p><strong>Altes und neues KSF-Mandat</strong>: NALT arbeitet bisher weiterhin im Rahmen des alten KSF-Mandats. Dieses beinhaltet</p>
<p>- Professionelle und multiethnische Institution, leicht bewaffnet</p>
<p>- Teilnahme an Krisenreaktions- und friedensunterst&uuml;tzenden Operationen</p>
<p>- Unterst&uuml;tzung ziviler Beh&ouml;rden bei Naturkatastrophen</p>
<p>- Kampfmittelr&auml;umung.</p>
<p>Das Neue KSF-Mandat seit 19. Januar 2019 umfasst zus&auml;tzlich</p>
<p>- Verteidigung von Souver&auml;nit&auml;t, territorialer Integrit&auml;t, Bev&ouml;lkerung, Eigentum und Interessen des Kosovo</p>
<p>- Milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung ziviler Beh&ouml;rden</p>
<p>- Teilnahme an internationalen &Uuml;bungen und Eins&auml;tzen.</p>
<p>Der Transitionsprozess der KSF ist auf 10 Jahre angelegt.</p>
<p>In der Phase 1 (bis 2022) soll ein rechtlicher Rahmen geschaffen werden, das Ministerium KSF in Verteidigungsministerium und Generalstab getrennt, das 1. Infanterieregiment und Cyber-Defence aufgebaut werden.</p>
<p>In der Phase 2 (bis 2025) geht es um Infanterief&auml;higkeiten&nbsp; und Einsatzunterst&uuml;tzung (&hellip;), in der Phase 3 (bis 2029) um volle Einsatzf&auml;higkeit auch in Landesverteidigung, Interoperabilit&auml;t mit NATO.</p>
<p>Verz&ouml;gerungen gibt es in der gegenw&auml;rtigen Phase 1.</p>
<p><strong>KSF-Personal</strong>: Einfache KSF-Angeh&ouml;rige erhalten 400 Euro Sold (Durchschnittslohn im Kosovo 250 Euro). Ein General kommt auf 1.350.</p>
<p>KSF-Offiziere seien durch die breiten Ausbildungsprogramme in NATO-L&auml;ndern top ausgebildet. Der Generalstab sei sehr selbstbewusst. In die zivilen Besch&auml;ftigten werde hingegen kaum investiert.</p>
<p><strong>Vergleich der F&auml;higkeiten von</strong></p>
<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; KSF nach Transition und den Serbian Armed Forces heute</strong></p>
<p>Milit. Ausgaben p.a.&nbsp; 109 Mio EUR&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 730 Mio EUR</p>
<p>St&auml;rke&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;5.174 (aktiv)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 40.000 (aktiv)</p>
<p>Gesch&uuml;tze Fahrzeuge&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 65&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;700+</p>
<p>Luftstreitkr&auml;fte&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5-6 TranspHschr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 168 Luftfahrzeuge</p>
<p>Kampfpanzer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 0&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;300+</p>
<p>Bewaffnung u.a.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5.000 Gewehre, 6 Haubitzen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 80.000 Gewehre, Luftverteidi-</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 57 MG, 30 M&ouml;rser&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; gungssysteme, bewaffnete Drohnen</p>
<p>Im Hinblick auf den neuen KSF-Auftrag Verteidigung ziele die KSF-Transition auf die F&auml;higkeit zum Verz&ouml;gerungsgefecht.</p>
<p><em>(Bei Besuchen des NATO COM JFC Naples, Admiral Foggo, am 10.12. und des COMKFOR, Generalmajor Risi, am 18.12.2019 in Belgrad betonte der Generalstabschef der serbischen Armee, Milan Mojsilovic, KFOR sei in &bdquo;Kosovo und Metohija&ldquo; die einzige legitime bewaffnete Formation. </em><a href="http://www.vs.rs/en/news/80E5982421A411EABEE30050568F5424/meeting-with-new-kfor-commander"><em>http://www.vs.rs/en/news/80E5982421A411EABEE30050568F5424/meeting-with-new-kfor-commander</em></a><em> )</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Deutsches National Support Element, Erfahrungssplitter</span></strong></p>
<p><em>(NSE f&uuml;r die bundeswehrseitige Betreuung, Nachschub und Material des t&auml;glichen Lebens aus DEU, die Versorgung mit IT, Einsatzwehrverwaltung. Hier gibt es eine besonders enge Zusammenarbeit mit dem &ouml;sterreichischen und schweizer Kontingent in der DACH-Gruppe.)</em></p>
<p>- Vorhaben&uuml;bersicht, Ausbildung und Weiterbildung: K&ouml;rperliche Leistungsf&auml;higkeit, Schie&szlig;ausbildung. Bei der Weiterbildung regelm&auml;&szlig;ig der Blick in die Aufgaben anderer, z.B. NALT, HQ, GIZ, Feldnachrichtenzug.</p>
<p>- Angesichts der extremen Luftverschmutzung werden jetzt mobile Luftreiniger angeschafft.</p>
<p>- Die Einsatzwehrverwaltungsstelle mit ihren vier Angeh&ouml;rigen der Wehrverwaltung und zehn Ortskr&auml;ften ist elementar f&uuml;r das Funktionieren des Kontingents.</p>
<p>- Betreuung: Sicherstellung durch das Kontingent sowie Angebote des HQ, keine Fremdbewirtschaftung.</p>
<p>- Feldpost: Um diese werde die Bundeswehr von vielen beneidet.</p>
<p>- Koh&auml;sion: Hier kommen viele Spezialisten aus zig Einheiten zusammen. Binnen drei Wochen finde man sich. Bei einer Kontingentst&auml;rke von knapp 70 kennen sich alle. Angesichts der vielen Einzelspezialisten sind viele auch unersetzlich. Die Masse bleibt vier Monate, F&uuml;hrungspersonal sechs Monate, einzelne drei Wochen. Ein Stabsoffizier betont, dass in seinem Bereich viele Projekte &uuml;ber mehr als vier Monate laufen, dass hier eine Stehzeit von sechs Monaten unabdingbar sei. In Absprache mit seiner Familie (zwei Kinder) habe er auf die zwei Wochen Heimaturlaub verzichtet.</p>
<p>- Wertsch&auml;tzung: Die sei hier &ldquo;wahnsinnig&ldquo;, man werde immer wieder freundlich angesprochen, zum Kaffee eingeladen. Die Leute erz&auml;hlen, seien dankbar &ndash; ganz anders als in Deutschland. In der Bundeswehr werde KFOR eher gering gesch&auml;tzt. (so die Erfahrung aus dem Bereich Interkulturelle Einsatzberater, die viel drau&szlig;en unterwegs sind)</p>
<p>- Die Heimatkommunikation laufe inzwischen bestens.</p>
<p>- Ausgangsregelungen sind national unterschiedlich: Sonntags geht ein Shuttle-Bus in die Stadt. An anderen Tagen von 17.00 bis 20.000 Uhr Ausgang zur Shopping-Zeile vorm Tor.</p>
<p>- <strong>Ehemaliges Feldlager Prizren</strong>: Hier soll mit Unterst&uuml;tzung der deutschen GIZ ein Innovations- und Trainingspark zur St&auml;rkung der Unternehmensentwicklung und &ndash;gr&uuml;ndun-gen in der Region entstehen. <em>(Geplant ist die Ansiedlung von Unternehmen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln sowie in der Kultur und Kreativwirtschaft. Weiterhin sind f&uuml;r das Gel&auml;nde Angebote und R&auml;ume f&uuml;r Start-ups sowie Trainingseinrichtungen, dabei vor allem f&uuml;r die berufliche Bildung, vorgesehen. Als weiteren Mehrwert bietet der Park unternehmensnahe Dienstleistungen: </em><a href="https://www.giz.de/de/weltweit/79841.html"><em>https://www.giz.de/de/weltweit/79841.html</em></a><em> ) </em>Auf meine Nachfrage hei&szlig;t es, beim Vertrag f&uuml;r den ITP fehle noch die Unterzeichnung durch die kosovarische Regierung.</p>
<p>Am Rand des ehemaligen Feldlagers Prizren werde in einem Schilderh&auml;uschen an den deutschen KFOR-Einsatz und die im Kosovo verstorbenen Bundeswehrsoldaten erinnert. Am Volkstrauertag wurden Einzelgr&auml;ber im Land von einer Kontingentabordnung aufgesucht.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Mein Vortrag zu 20 Jahren KFOR &bdquo;Vergessener Kosovo-Einsatz? Blo&szlig; nicht! Zu den Leistungen der Bundeswehr im KFOR-Verbund&ldquo;</span></strong></p>
<p>in der GERMAN ARK: Die 12 Bierb&auml;nke sind voll besetzt mit Kontingentangeh&ouml;rigen. Nach der sehr freundlichen Einf&uuml;hrung durch Generalleutnant Langenegger lege ich mit dem Vortrag los, den ich in k&uuml;rzerer Fassung erstmalig im Februar im Einsatzf&uuml;hrungskommando gehalten hatte. Das erste Bild zeigt den &Uuml;bergabeappell von Camp Prizren am 4, Oktober 2018, der f&uuml;r das Ende des deutschen Gro&szlig;einsatzes im Kosovo steht. Was im Kosovo viel Aufmerksamkeit fand, wurde in Deutschland praktisch nicht wahrgenommen. Als politischer Zeitzeuge schildere ich dann die Zuspitzung des Kosovokonflikts 1998/99, den NATO-Luftkrieg und den serbischen Vertreibungskrieg am Boden, den KFOR-Einmarsch ab 12. Juni 1999 und die insgesamt gelingende Stabilisierung, unterbrochen von den M&auml;rzunruhen 2004. In den Folgejahren machte die Staaten&ldquo;gemeinschaft&ldquo; die ern&uuml;chternde Erfahrung, dass die politische Dimension von Stabilisierung und Peacebuilding von au&szlig;en schwerer zu beeinflussen ist als ihre milit&auml;rische Dimension.</p>
<p>Zur Leistung von 20 Jahren KFOR erkl&auml;rte ich:</p>
<p>&bdquo;Die Abertausenden deutschen KFOR-Soldaten haben &ndash; zusammen mit Kameraden vieler anderer Nationen &ndash; im Kosovo R&uuml;ckf&auml;lle in den Krieg verhindert, Stabilit&auml;t gef&ouml;rdert. Sie taten das mit hohem Einsatz und viel Klugheit. Sie haben damit Menschenleben gerettet und menschliches Leid verhindert. Sie haben sich um die Menschen im Kosovo, um Frieden und Sicherheit in Europa in hohem Ma&szlig;e verdient gemacht. Die KFOR-Veteranen k&ouml;nnen stolz auf ihren Einsatz sein.</p>
<p>Sie verdienen Aufmerksamkeit, hohe Anerkennung und herzlichen Dank von Seiten der politischen Auftraggeber, aber auch der Gesellschaft insgesamt. Ihre Leistungen sind beispielhaft und ein Eckstein der bundeswehreigenen Tradition.&ldquo;<em> (Zitat aus meinem Schreiben an Generalinspekteur Eberhard Zorn vom Oktober 2018; mit &auml;hnlichen Worten wandten wir uns vom Beirat Innere F&uuml;hrung an die Verteidigungsministerinnen von der Leyen und Kramp-Karrenbauer)</em></p>
<p>Zum 20. Jahrestag des KFOR-Einsatzes gab es seitens der politischen Auftraggeber in Berlin leider keine &ouml;ffentlichkeitswirksame W&uuml;rdigung der &uuml;ber 130.000 deutschen KFOR-Veteranen. Umso erfreulicher war das Ehemaligentreffen der fr&uuml;heren Task Force Prizren beim Panzergrenadierbataillon 112 in Regen. <em>(Bericht vom Ehemaligentreffen und Infos zur empfehlenswerten Bild-Dokumentation &bdquo;Dienen f&uuml;r den Frieden im Kosovo&ldquo; des vstMechBtl, 1. EinsKtgt: </em><a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1599"><em>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1599</em></a><em> )</em></p>
<p>Bei der Aussprache wird u.a. gefragt,</p>
<p>- wie sich heute j&uuml;ngere Gr&uuml;ne bei einer solchen harten Entscheidung positionieren w&uuml;rden?</p>
<p>- was beim Kosovoeinsatz falsch gemacht worden sei?</p>
<p>Ein Hauptfeldwebel dankt f&uuml;r die kompakte Darstellung. Bei aller Einsatzvorbereitung verstehe er jetzt besser, warum wir hier seien.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Rundgang</span></strong></p>
<p>In den Stra&szlig;en- und Geb&auml;udenamen sind viele europ&auml;ische St&auml;dte pr&auml;sent. Da kann man multinationale Heimatgef&uuml;hle sp&uuml;ren. Ich &uuml;bernachte in Br&uuml;ssel, einem der vielen zweist&ouml;ckigen Unterkunftsgeb&auml;ude in Containerbauweise.</p>
<p>In der Kapelle, die multireligi&ouml;s genutzt wird (einschlie&szlig;lich Orthodoxe), begegnen wir dem &ouml;sterreichischen Milit&auml;rpfarrer Steiner, der &uuml;ber eine bunte Einsatzerfahrung verf&uuml;gt. Man wechsle sich mit der deutschen Milit&auml;rseelsorge ab. Herzliche Gr&uuml;&szlig;e sollen wir dem katholischen Milit&auml;rgeneralvikar Reinhold Bartmann bestellen.</p>
<p>Von der gro&szlig;en Terrasse eines Dienstgeb&auml;udes ergibt sich ein gro&szlig;artiger Panoramablick &uuml;ber den Zaun hinweg auf Pristina. Der vergleichende Blick auf meine Fotos vom ungef&auml;hr gleichen Punkt im Jahr 2003 zeigt, wie sehr die Stadt seitdem gewachsen ist.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Zusammenfassung</span></strong></p>
<p>&Auml;u&szlig;erlich ist die Lage &ndash; drinnen und drau&szlig;en - ruhig und verglichen mit dem ersten KFOR-Jahrzehnt relativ stabil.</p>
<p>Bei genauerem Hinh&ouml;ren dr&auml;ngt sich mir aber der Begriff eines &bdquo;Schattenkrieges&ldquo; auf. Ob &bdquo;nur&ldquo; von geringer oder h&ouml;herer Intensit&auml;t, kann ich nicht beurteilen. Voll konfrontativ k&auml;mpfen hier offenbar verschiedene internationale M&auml;chte und Machthaber um Einfluss.</p>
<p>1999 bluteten die Wunden von Vertreibungsterror, Massakern, Racheaktionen, war der interethnische Hass immens; zugleich hatten sich die &bdquo;Gro&szlig;en&ldquo; von Washington &uuml;ber Br&uuml;ssel bis Moskau auf gemeinsame Friedenssicherung durch KFOR und UNMIK verst&auml;ndigt.</p>
<p>Bis heute gab es keinen umfassenden serbisch-kosovarischen Verst&auml;ndigungs-, geschweige Vers&ouml;hnungsprozess. Wunden sind vernarbt, aber keineswegs geheilt. Die Glut von interethnischen Opfererfahrungen und Hass schwelt weiter. Und kein Mangel herrscht an Akteuren, die diese Glut wachhalten, sie instrumentalisieren &ndash; und z&uuml;ndeln. Das alles in einem Gesamtklima, wo konfrontative Multipolarit&auml;t kooperativer Multilateralismus in den Schatten stellt.</p>
<p>Politische Konfliktl&ouml;sung und Peacebuilding erscheinen vor diesem Hintergrund nicht einfach als ein Bohren dicker Bretter, sondern als das Bohren eines Stapels dicker Bretter, an denen von verschiedenen Seiten gezogen wird.</p>
<p>In diesem Konfliktkontext ist die von allen Seiten anerkannte KFOR- Pr&auml;senz viel wichtiger, als es angesichts ihres inzwischen geringen Umfangs den Anschein macht: Durch Pr&auml;senz, Kontakte und Kooperationen, Reaktionspotenzial, guten Ruf und internationale Mandatierung wirkt KFOR konflikt- und gewaltbremsend und schafft damit zugleich die notwendige Voraussetzung f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zu einem Dialog- und Entspannungsprozess, zu politischer Konfliktl&ouml;sung. Der Ansatz von NALT scheint mir dabei so besonnen und koh&auml;rent zu sein, wie mir das bisher noch nirgendwo begegnet ist.</p>
<p>Grob fahrl&auml;ssig ist es, KFOR als &bdquo;vergessenen Einsatz&ldquo; zu behandeln. Es geht hier um nicht weniger als wachsame Friedenssicherung und m&uuml;hsame Friedenskonsolidierung in einer Konfliktregion&nbsp; <span style="text-decoration: underline;">in&nbsp; Europa</span>, mit ganz besonderer Relevanz f&uuml;r europ&auml;ische Sicherheit.</p>
<p>Ahnungslos und unkameradschaftlich ist es, den Einsatz bei KFOR als &bdquo;Urlaub&ldquo; gering zu sch&auml;tzen. Der Einsatz ist bis auf weiteres f&uuml;r europ&auml;ische Sicherheit unverzichtbar, wertvoll - und dabei anders fordernd.</p>
<p>Die Gemeinschaftsleistung der KFOR-Soldatinnen und Soldaten verdient &ouml;ffentliche Wahrnehmung und Wertsch&auml;tzung in Politik und Gesellschaft. Nachdem Gelegenheiten dazu anl&auml;sslich 20 Jahre KFOR kaum wahrgenommen wurden, sollten n&auml;chste Anl&auml;sse dazu besser genutzt werden.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">J&uuml;ngere Beitr&auml;ge zu Kosovokonflikt, -krieg, -einsatz</span></strong></p>
<p class="ox-73e1200efe-ox-dfd205aac7-ox-5b2ced578c-ox-77a044bbba-ox-74df727a8e-ox-bfd9abb5e9-default-style"><strong>Meine <strong>R&uuml;ckblenden Kosovo vor 20 Jahren - Pers&ouml;nliche Aufzeichnungen aus</strong></strong><strong>Bundes-tag, Ausschuss, Fraktion und politischen &quot;Bodenk&auml;mpfen&quot;</strong></p>
<p class="ox-73e1200efe-ox-dfd205aac7-ox-5b2ced578c-ox-77a044bbba-ox-74df727a8e-ox-bfd9abb5e9-ox-c90dadb79c-ox-2823e6cfbf-ox-482dddd76f-ox-019d551383-ox-309a5a6a3d-ox-aaca537ff0-ox-c1fe4c283e-default-style">- I: Mai bis 16. Okt. 1998, Bundestagsbeschluss zu &ldquo;Luftoperationen&rdquo;, <a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1553" target="_blank">www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1553</a> ;</p>
<p class="ox-73e1200efe-ox-dfd205aac7-ox-5b2ced578c-ox-77a044bbba-ox-74df727a8e-ox-bfd9abb5e9-ox-c90dadb79c-ox-2823e6cfbf-ox-482dddd76f-ox-019d551383-ox-309a5a6a3d-ox-aaca537ff0-ox-c1fe4c283e-default-style">- II: <strong>Bericht vom ersten Kosovo-/KFOR-Besuch Okt. 1999</strong>, &Uuml;bergabe Camp Prizren Okt. -2018, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1551" target="_blank">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1551</a></p>
<p class="ox-73e1200efe-ox-dfd205aac7-ox-5b2ced578c-ox-77a044bbba-ox-74df727a8e-ox-bfd9abb5e9-ox-c90dadb79c-ox-2823e6cfbf-ox-482dddd76f-ox-019d551383-ox-309a5a6a3d-ox-aaca537ff0-ox-c1fe4c283e-default-style">- III Nov. 1998 bis Feb. 1999, Als noch Hoffnung auf eine friedliche L&ouml;sung bestand, &rdquo;Rambouillet-Truppe&rdquo;, <a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1579" target="_blank">www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1579</a></p>
<p class="ox-73e1200efe-ox-dfd205aac7-ox-5b2ced578c-ox-77a044bbba-ox-74df727a8e-ox-bfd9abb5e9-ox-c90dadb79c-ox-2823e6cfbf-ox-482dddd76f-ox-019d551383-ox-309a5a6a3d-ox-aaca537ff0-ox-c1fe4c283e-default-style">- IV Die drei Wochen vor Kriegsbeginn, Stellungnahme zu den NATO-Luftangriffen vom 26. M&auml;rz 1999, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1581" target="_blank">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1581</a></p>
<p class="ox-73e1200efe-ox-dfd205aac7-ox-5b2ced578c-ox-77a044bbba-ox-74df727a8e-ox-bfd9abb5e9-ox-c90dadb79c-ox-2823e6cfbf-ox-482dddd76f-ox-019d551383-ox-309a5a6a3d-ox-aaca537ff0-ox-c1fe4c283e-default-style">- V Die ersten Kriegswochen; &ldquo;Aus richtigen Gr&uuml;nen das Falsche getan?&rdquo; Der Bruch des 1. Mai, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1583" target="_blank">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1583</a> <br /> - VI 6 Kriegswochen und erste 12 KFOR-Wochen, Mai - September 1999, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1584" target="_blank">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1584</a> <br /> - VII Vergessener Kosovo-Einsatz? Blo&szlig; nicht! 20 Jahre KFOR: erfolgreiche multinationale Kriegsverh&uuml;tung und Friedenssicherung in Europa, Vortrag beim Einsatzf&uuml;hrungskommando, <a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1588" target="_blank">www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1588 </a></p>
<p class="ox-73e1200efe-ox-dfd205aac7-ox-5b2ced578c-ox-77a044bbba-ox-74df727a8e-ox-bfd9abb5e9-ox-c90dadb79c-ox-2823e6cfbf-ox-482dddd76f-ox-019d551383-ox-309a5a6a3d-ox-aaca537ff0-ox-c1fe4c283e-default-style">- VIII Wie vor 20 Jahren der Kosovo-Krieg zu Ende ging - und unabsehbare Eskalationen verhindert wurden, 02.06.2019, <a href="http://www.nachwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1589" target="_blank">www.nachwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1589</a></p>
<p class="ox-73e1200efe-ox-dfd205aac7-ox-5b2ced578c-ox-77a044bbba-ox-74df727a8e-ox-bfd9abb5e9-ox-c90dadb79c-ox-2823e6cfbf-ox-482dddd76f-ox-019d551383-ox-309a5a6a3d-ox-aaca537ff0-ox-c1fe4c283e-default-style">(<em>mit Kurzbesprechung des Kriemann-Buches und Buchausz&uuml;gen</em>)</p>
<p><strong>Letzter Reisebericht (2011): </strong>Auf der Zielgeraden. ABER NOCH NICHT AM ZIEL! Besuch beim 28. Deutschen Einsatzkontingent KFOR, 18.03.2011, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=34&amp;aid=1036">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=34&amp;aid=1036</a>&nbsp; , &nbsp;bis Dez. 2019 51.600 Aufrufe)</p>
<p><strong>Publikationsliste: Berichte + Stellungnahmen zu den Balkan-Kriegen und -Eins&auml;tzen </strong>(v.a. <strong>Kosovo</strong>)1995-2019, Juni 2019, <a href="http://www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1592">www.nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1592</a></p>
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<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Mitglied im Beirat Innere F&uuml;hrung, Leiter der AG &bdquo;Einsatzr&uuml;ckkehrer, -folgen und Soziales&ldquo;, Beirat Zivile Krisenpr&auml;vention und Friedensf&ouml;rderung der Bundesregierung, Vorstand Deutsche Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen und &bdquo;Lachen Helfen&ldquo;</p>
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