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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: â€žVorratsbeschlussâ€œ fÃ¼r neues Afghanistan-Mandat wÃ¤re Schnellschuss: SchwÃ¤chung von Parlamentsbeteiligung und Rechtsunsicherheit fÃ¼r Soldaten</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Presse-Link + Interview</span>

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                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11">Sicherheitspolitik und Bundeswehr</a>
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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-3-97">Any of these categories</a>
                    -                        <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11%2B3%2B97">All of these categories</a>
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        <h1>
            â€žVorratsbeschlussâ€œ fÃ¼r neues Afghanistan-Mandat wÃ¤re Schnellschuss: SchwÃ¤chung von Parlamentsbeteiligung und Rechtsunsicherheit fÃ¼r Soldaten         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 9. August 2005 14:20:01 +02:00 (106255 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zur Unionsforderung eines &quot;Vorratsbeschlusses&quot; f&uuml;r ein neues Afghanistan-Mandat erkl&auml;rt <strong>Winfried Nachtwei,</strong> sicherheitspolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender:</div>
            <div>    <p style="text-align: left">Wir weisen die Forderung der Union, einen &quot;Vorratsbeschluss&quot; f&uuml;r ein neues Afghanistanmandat zu fassen, als &uuml;berfl&uuml;ssig und politisch sch&auml;dlich zur&uuml;ck. Ein &quot;Vorratsbeschluss&quot; w&uuml;rde Rechtsunsicherheit statt Rechtsklarheit f&ouml;rdern und durch die geforderte &quot;offene&quot; (Union) Formulierung im Mandatsbeschluss die Parlamentskontrolle schw&auml;chen.&nbsp; Zugleich begr&uuml;&szlig;en wir die Klarstellung von Verteidigungsminister Struck, dass noch der alte Bundestag im Oktober das neue Afghanistanmandat beschlie&szlig;en solle.</p><p style="text-align: left">Nach aller Erfahrung mit Auslandseins&auml;tzen sind &quot;Vorratsbeschl&uuml;sse&quot; grunds&auml;tzlich zu vermeiden. In diesem Fall ist ein solcher Beschluss in keiner Weise notwendig, im Gegenteil.</p><p style="text-align: left">Falsch ist, dass durch die m&ouml;glichen vorgezogenen Neuwahlen Rechtsunsicherheit, gar Sicherheitsl&uuml;cken f&uuml;r den laufenden Afghanistaneinsatz im Rahmen von ISAF entstehen w&uuml;rden. Das Mandat vom Herbst 2004 beinhaltet unver&auml;ndert eine klare Rechtsgrundlage.</p><p style="text-align: left">Zweckm&auml;&szlig;ig ist es, Kabinetts- und Bundestagsbeschl&uuml;sse in Kenntnis der im Oktober anstehenden Resolution des VN-Sicherheitsrates zu fassen. Bei dieser Resolution sind Modifikationen zu erwarten angesichts der Fortf&uuml;hrung des internationalen Engagements nach den Parlamentswahlen am 18. September, angesichts der ISAF-Ausweitung und des k&uuml;nftigen Verh&auml;ltnisses zur Operation Enduring Freedom, angesichts der weiteren Drogenbek&auml;mpfung. Das alles muss ein Kabinetts- und Bundestagsbeschluss ber&uuml;cksichtigen. Das kann nicht einen Monat vor der Entscheidung des VN-Sicherheitsrates entschieden werden. Die Forderung der Union, den &quot;Vorratsbeschluss&quot; &quot;sehr offen&quot; anzulegen, schafft eher Rechtsunsicherheit f&uuml;r die Soldaten und schw&auml;cht auf jeden Fall die Parlamentsbeteiligung. Nachdem die Union in den Vorjahren gegen&uuml;ber der notwendigen Ausdehnung der Provincial Reconstruction Teams (PRT) &uuml;ber die Ma&szlig;en z&ouml;gerlich war, gibt die Union mit ihrer neuen Forschheit einen Vorgeschmack auf ihren Willen, die Parlamentsbeteiligung bei Auslandseins&auml;tzen insgesamt zu verd&uuml;nnen.</p><p style="text-align: left">Es dient der Auftragsklarheit und Rechtssicherheit der weiteren deutschen Beteiligung an ISAF, wenn der alte Bundestag nach der m&ouml;glichen Neuwahl und vor Konstituierung eines n&auml;chsten Bundestages &uuml;ber das neue Afghanistanmandat beschlie&szlig;t.</p></div>


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