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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: &quot;Der PRÃ„SIDENT&quot; - ein Thriller, ganz dicht am realen Irrsinn im WeiÃŸen Haus (Lesetipp)</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Afghanistan + Presse-Link</span>

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                    -                        <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11%2B120%2B36%2B3">All of these categories</a>
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            &quot;Der PRÃ„SIDENT&quot; - ein Thriller, ganz dicht am realen Irrsinn im WeiÃŸen Haus (Lesetipp)         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 2. August 2017 10:51:22 +01:00 (159022 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>So eine Parallelit&auml;t zwischen aktueller, realer Politik und Thriller ist mir noch nicht begegnet. Autor ist der erfahrene britische Jounalist Jonathan Freedland (u.a. The Guardian), der unter dem Pseudonym Sam Bourne schreibt. Vor gerade zwei Wochen in Deutschland erschienen, als Taschenbuch. &nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>&bdquo;Der PR&Auml;SIDENT&ldquo; &ndash;</strong></p>
<p align="center"><strong>Ein Thriller, ganz dicht am realen Irrsinn des Wei&szlig;en Hauses</strong></p>
<p align="center">Lesetipp von Winfried Nachtwei (2. August 2017)</p>
<p align="center">(Fotos auf <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a> )</p>
<p>Am 21. Juli, vor zw&ouml;lf Tagen, erschien der Thriller &bdquo;<strong>Der Pr&auml;sident</strong>&ldquo; von Sam Bourne in Deutschland. Vier Tage sp&auml;ter stie&szlig; ich bei Dussmann in Berlin drauf &ndash; und verschlang ihn.</p>
<p>Es waren/sind die Tage, wo der Washington-Korrespondent der FAZ, Andreas Ross, von &bdquo;Hauen und Stechen&ldquo;, von &bdquo;Krieg im Wei&szlig;en Haus&ldquo; berichtet; wo Bettina Gaus heute in der taz warnt, sich an das Chaos und den Irrsinn dort zu gew&ouml;hnen: &bdquo;<em>Donald Trump &ndash; oder vielleicht vor allem: der Rest der Welt &ndash; hat Gl&uuml;ck, dass derzeit keine akute internationale Krise eine spontane Entscheidung von ihm erfordert.. Aber das muss &ndash; und d&uuml;rfe &ndash; ja nicht so bleiben.</em>&ldquo;</p>
<p>Noch nie habe ich einen Roman gelesen, der so dicht dran war an aktueller politischer Realit&auml;t: mit dem Typ des Pr&auml;sidenten, einem Egomanen und unberechenbaren Demagogen, seinem Umfeld und Chefstrategen (&bdquo;K&ouml;nig der Fake-News&ldquo;), mit dem Machtzynismus &hellip; Bei den Nachrichten aus Washington hatte ich das Gef&uuml;hl, sie w&auml;ren mit dem Roman synchronisiert. Nur mit dem Unterschied: der Roman-Pr&auml;sident f&uuml;hlt sich nach Durchsicht der abendlichen US-Talkshows von der nordkoreanischen F&uuml;hrung zutiefst beleidigt, zu einer harten Reaktion gen&ouml;tigt, zu einer spontanen Entscheidung in einer &ndash; vermeintlichen &ndash; akuten internationalen Krise.</p>
<p>Sam Bourne ist das Pseudonym des britischen Journalisten Jonathan Freedland. Er war lange Washington-Berichterstatter des Guardian, f&uuml;r den er weiter schreibt, z.B. &bdquo;Can democracy survive Donald Trump?&ldquo; 15.2.2017, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Mm2pZVnWlk">https://www.youtube.com/watch?v=1Mm2pZVnWlk</a> &nbsp;(au&szlig;erdem f&uuml;r The New York Review of Books und Jewish Chronicle), er moderiert eine zeitgeschichtliche Reihe bei BBC. 2014 erhielt er den Orwell Spezial Prize for journalism. <a href="https://www.theguardian.com/profile/jonathanfreedland">https://www.theguardian.com/profile/jonathanfreedland</a></p>
<p><strong>Die Startszene: der Drei-Uhr-nachts-Anruf aus der Zentrale des Wei&szlig;en Hauses</strong>, gelesen von Dana Geissler, L&uuml;bbe Audio <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FUTag0B2pRI">https://www.youtube.com/watch?v=FUTag0B2pRI</a></p>
<p>WDR 2 Krimitipp</p>
<p><strong>Sam Bourne &ndash; DER PR&Auml;SIDENT</strong></p>
<p>Von Christian Beisenherz (24.07.2017)</p>
<p>Ein Krimi, noch spannender als die Nachrichten. Im Mittelpunkt einer, den wir aus den Nachrichten inzwischen gut kennen. Ein unm&ouml;glicher US-Pr&auml;sident. So unm&ouml;glich, dass zwei in seinem Stab beschlie&szlig;en: Der Mann muss weg.</p>
<p>&quot;Der Pr&auml;sident&quot;: Na welcher denn? Na welcher wohl? DER nat&uuml;rlich. Der der USA. Und das scheint ein ziemlich unm&ouml;glicher Typ zu sein. So dass selbst seine Minister Putschpl&auml;ne schmieden. Er hat sich schon einiges geleistet: Hat die M&uuml;lltrennung abgeschafft. L&auml;sst seine Mitarbeiter fl&auml;chendeckend Kalender mit nackten Frauen im Wei&szlig;en Haus aufh&auml;ngen. Twittert nachts um drei sexistischen Bl&ouml;dsinn. Ach ja, und dann gibt er mitten in der Nacht den Befehl, Nordkorea und China mit Atomwaffen auszuradieren.</p>
<p><strong>Realer Irrsin. Weitergedacht.</strong></p>
<p>Bis auf das letzte klingt das mehr oder weniger wie aus den Nachrichten abgeschrieben. Aber so richtig wohl f&uuml;hlen wir uns alle nicht mit Mr. Trump am Atomknopf, oder? Insofern k&ouml;nnte man sagen, Sam Bourne hat hier in seinem Thriller den realen Irrsinn nur ein bisschen weitergedacht. Und man wei&szlig; nicht so richtig: Soll das Fiktion sein, Realsatire oder ein politischer Debattenbeitrag? Selbst dem aufmerksamsten Leser wird es nicht gelingen, im Buch einen Namen des Pr&auml;sidenten zu finden. Wir sollen da eben als Leser den echten Donald vor Augen haben. Die Sunday Times nennt das Buch eine bei&szlig;ende Satire.</p>
<p>Zum Thriller macht das Buch, dass sich zwei, die ganz nah dran sind am Pr&auml;sidenten, gegen ihn verschw&ouml;ren. Stabschef und Verteidigungsminister sind sich sicher: Der Mann muss weg. Er ist eine reale Gefahr f&uuml;r das Land und f&uuml;r die Welt. Und dazu spielen sie alle Optionen durch. Wirklich alle. Eben bis hin zur Idee, den Pr&auml;sidenten zu ermorden.</p>
<p><strong>Es droht das Ende der Demokratie</strong></p>
<p>Ich frage mich lange: Ist das f&uuml;r den Autor eine ernsthafte Option? Und das bringt auch mich als Leser in ein Dilemma. Denn die Verschw&ouml;rer machen sich die Entscheidung nicht leicht. Argumentieren selbst mit der Verfassung. Und eine andere Figur, die von den Pl&auml;nen Wind bekommt, nimmt die Gegenposition ein. Ist sozusagen die Stimme der Vernunft. Ja, f&uuml;r die USA war Regime change in anderen L&auml;ndern, die ihnen nicht passten, immer eine Option. Aber im eigenen Land? Das w&auml;re Verrat an der Verfassung, wom&ouml;glich das Ende der Demokratie.</p>
<p>Der Autor, Sam Bourne, ist Journalist. Da sind die Nachrichten sein t&auml;gliches Gesch&auml;ft. Eigentlich hei&szlig;t er Jonathan Freedland, ist Brite, war auch Reporter f&uuml;r die Washington Post. Ist aktuell bei der BBC. Mein Eindruck: Der spielt hier Optionen durch. Was w&auml;re, wenn? Der Thriller als Gedankenspiel. Was er als Journalist nicht schreiben kann, das verpackt er in eine fiktionale Handlung. Da kann er alles schreiben.</p>
<p><strong>Gucken Sie direkt danach keine Nachrichten!</strong></p>
<p>Mein Fazit: Ein kleines bisschen subtiler, ein bisschen weniger 1:1 Trump w&auml;re mir lieber gewesen. So von der Ausgangslage her. Und wenn der Stabschef &uuml;ber die nat&uuml;rliche &Uuml;berlegenheit des heterosexuellen wei&szlig;en Mannes schwadroniert, dann ist das sehr real - Entschuldigung - zum Kotzen. Ich habe es aber wirklich sehr gerne gelesen. Zumal nicht alles so l&auml;uft, wie ich es erwarte. Es ist spannend, skurril, es regt tats&auml;chlich zum Nachdenken an. Und das funktioniert jetzt in den Ferien auch am Pool oder auf dem Balkon. Dann aber vielleicht nicht direkt danach Nachrichten gucken, sonst kommen Sie noch durcheinander&hellip;</p>
<p><a href="http://www1.wdr.de/radio/wdr2/programm/lesen/sam-bourne-der-praesident100.html">http://www1.wdr.de/radio/wdr2/programm/lesen/sam-bourne-der-praesident100.html</a></p></div>


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