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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: 25 Jahre deutsche Beteiligung an Internationalen Polizeimissionen - Besuche beim NRW-Trainingszentrum in BrÃ¼hl und der Deutschen Hochschule der Polizei in MÃ¼nster Hiltrup</title>
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    <span class="xar-mod-title">CIVPOL-IPM + Rede von Winfried Nachtwei</span>

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        <h1>
            25 Jahre deutsche Beteiligung an Internationalen Polizeimissionen - Besuche beim NRW-Trainingszentrum in BrÃ¼hl und der Deutschen Hochschule der Polizei in MÃ¼nster Hiltrup         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 24. August 2019 16:10:04 +02:00 (40130 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>1989 nahmen erstmals deutsche Polizisten (50 BGS, 30 DDR-Volkspolizei) an einer UN-Friedensmission teil - zur Absicherung des Unabh&auml;ngigkeitsprozesses von Namibia. Seit der WEU-Mission in Mostar ab 1994 beteiligten sich auch die Polizeien der Bundesl&auml;nder. Die Unterst&uuml;tzung von mandatierten Friedensmissionen wurde zu einer dauerhaften zus&auml;tzlichen Aufgabe der deutschen Polizeien. Was die Polizistinnen und Polizisten dabei unter strapazi&ouml;sen Bedingungen leisten, habe ich vor Ort erlebt. In der breiteren &Ouml;ffentlichkeit ist das nahezu unbekannt. Lichter unterm Scheffel!</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>25 Jahre deutsche Beteiligung an Internationalen Polizeimissionen &ndash; Besuche beim NRW-Trainingszentrum in Br&uuml;hl und der </strong></p>
<p align="center"><strong>Deutschen Hochschule der Polizei in M&uuml;nster Hiltrup</strong></p>
<p align="center">Winfried Nachtwei (08/2019)</p>
<p align="center">(Fotos auf <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a> )</p>
<p>Im August 1994 startete in Mostar/Bosnien eine Polizeimission der Westeurop&auml;ischen Union (WEU). Seitdem, also seit genau 25 Jahren, nehmen Polizeibeamte von Bund und L&auml;ndern an Internationalen Polizei- und Friedensmissionen von UN, EU und OSZE teil.</p>
<p>Als fr&uuml;herer Bundestagsabgeordneter traf ich erstmalig im Oktober 1996 in Mostar mit deutschen Polizisten in internationalen Missionen zusammen &ndash; und danach regelm&auml;&szlig;ig bei rund 40 Besuchen in Bosnien, Kosovo, Afghanistan, Kongo und Georgien. Besonders spannend waren Besuche beim Deutschen Polizei-Projekt in Kabul 2002 und 2003 sowie am Vorabend der M&auml;rzunruhen im Kosovo 2004. Durchweg machte ich dabei die Erfahrung, dass die deutschen Polizistinnen und Polizisten vor Ort bestens angesehen und bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen sehr gefragt sind.</p>
<p>Als Mitglied des Beirats Zivile Krisenpr&auml;vention der Bundesregierung besuchte ich am 15. August 2019 &nbsp;das <strong>Dezernat &bdquo;Auslandsverwendungen&ldquo; der Polizei NRW in Br&uuml;hl</strong>, um mich &uuml;ber die aktuellen Herausforderungen der internationalen Polizeimissionen unterrichten zu lassen. (<a href="https://polizei.nrw/internationale-polizeimissionen">https://polizei.nrw/internationale-polizeimissionen</a> ) Im Rahmen einer bundesweiten Arbeitsteilung mit der Bundespolizeiakademie in L&uuml;beck und der Hochschule f&uuml;r Polizei in Baden W&uuml;rttemberg (Institutsbereich Polizeiliche Auslandseins&auml;tze B&ouml;blingen) ist Br&uuml;hl zust&auml;ndig f&uuml;r das Basistraining von Landes- und Bundespolizisten aus NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Th&uuml;ringen, Sachsen und die missionsspezifische Einsatzvorbereitung der Beamten, die in das Kosovo, nach Georgien, Zentral- und Westafrika entsandt werden. (L&uuml;beck f&uuml;r Moldau-Ukraine, Afghanistan, Libyen, Irak, B&ouml;blingen f&uuml;r Pal&auml;stina, Horn von Afrika, Somalia, Haiti)</p>
<p>Eine Woche sp&auml;ter referierte ich an der <strong>Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in M&uuml;nster Hiltrup</strong> vor diensterfahrenen Polizei-Studierenden (Master-Studiengang) &uuml;ber deutsche Beitr&auml;ge zu internationalen Polizeimissionen. Eingeladen war ich vom Leiter des 2018 neu eingerichteten <strong>Fachgebietes &bdquo;Internationale Polizeiliche Beziehungen</strong>&ldquo;, Ltd. Polizeidirektor Lars Wagner. ( <a href="https://www.dhpol.de/">https://www.dhpol.de/</a> )</p>
<p>Das neue Fachgebiet II.6 wurde schon l&auml;nger aus der IPM-Community gefordert. Trotz zunehmender internationaler Herausforderungen, Verwendungen, Beziehungen und Eins&auml;tze der deutschen Polizei gab es bisher hierf&uuml;r kein wissenschaftsgest&uuml;tztes Kompetenzzentrum. Erst ein Beschluss des Bundestages vom 23.09.2016 gab der Forderung den notwendigen politischen R&uuml;ckenwind. Eingerichtet am 01.01.2018 arbeitet das Fachgebiet seit Beginn 2019 mit der vorgesehenen Personalausstattung. Finanziert wird es aus auf f&uuml;nf Jahre befristeten Projektmitteln des Bundesinnenministeriums. Das Fachgebiet verbindet polizeifachliche, sozial- und rechtswissenschaftliche Inhalte und gliedert sich in die Bereiche Ausbildung (internationales Modul 10 und Wahlpflichtmodul), Fortbildung und Forschung. Bei Letzterem stehen Fragen der Wirksamkeit, Effizienz, Effektivit&auml;t und Nachhaltigkeit von IPM im Mittelpunkt.</p>
<p>Nicht unerw&auml;hnt lie&szlig; ich gegen&uuml;ber den Masterstudierenden, dass ich 1987 zum ersten Mal an der Polizei F&uuml;hrungsakademie, der Vorg&auml;ngerin der DHPol, referiert hatte &ndash; als Aktivist der Friedensbewegung, Intensiv-Demonstrant und wohl erster Gr&uuml;nen-Politiker. Damals empfanden beide das als Kontaktaufnahme unter Gegnern. Jetzt begegneten mir in Br&uuml;hl und Hiltrup st&auml;ndig Namen von einsatzerfahrenen Polizisten, die ich seit Jahren hoch sch&auml;tzen gelernt habe. Etliche von ihnen wurden inzwischen bei Feierstunden zum Tag des Peacekeepers ausgezeichnet, zu denen seit 2013 die Minister des &Auml;u&szlig;eren, des Innern und der Verteidigung&nbsp; j&auml;hrlich in Berlin einladen und wobei so viele Friedenspraktiker zusammenkommen wie bei keiner anderen Veranstaltung in Deutschland.</p>
<p>Drei deutsche Polizisten mit Spitzenfunktionen in der UN-Friedenssicherung nehmen Ende August an einer Podiumsdiskussion auf der Arbeitstagung Internationale Polizeimissionen an der DHPol teil ( <a href="https://www.dhpol.de/seminarprogramme-2019/F_40_19.pdf">https://www.dhpol.de/seminarprogramme-2019/F_40_19.pdf</a> ):</p>
<p>- Stefan Feller, NRW, zzt. Ausw&auml;rtiges Amt (S03 Sicherheitssektorreform &amp; Rechtsstaats-f&ouml;rderung), 2013-2018 Leitender Polizeiberater des UN-Generalsekret&auml;rs, 2008-2012 Leiter der EU-Polizeimission in Bosnien &amp; Herzegowina, 2000-2004 stv. Leiter, dann Leiter der UNMIK Police im Kosovo;</p>
<p>- Christoph Buik, Bundespolizei, Direktor Standing Police Caoacity, UN Global Service Center/Brindisi, vorher Chef der Polizeikomponente bei EUCAP Nestor (Somalia), Sudan, UNMIK Mitrovica/Kosovo, OSZE-Mission KVM (Kosovo)</p>
<p>- Meinolf Schlotmann, NRW, Police Commissioner UNSOM Somalia, vorher Chief of Staff &nbsp;Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali (MINUSMA), UNMIK Kosovo, UNAMID Sudan, GPPT Kabul.</p>
<p><strong>Berichte und Stellungnahmen</strong> von mir zum Komplex Internationale Polizeimissionen habe ich in drei Dokumentationen zusammengestellt: Auf Wunsch kann ich die Sammlungen zumailen. ( <a href="mailto:winfried@nachtwei.de">winfried@nachtwei.de</a> )</p>
<p>Doku I&nbsp;&nbsp; Afghanistan 2002-2008</p>
<p>Doku II Afghanistan 2009-2018</p>
<p>Doku III Balkan &amp; allgemein 1991-2019</p>
<p><strong>Liste meiner Publikationen</strong> zu Internationalen Polizeimissionen und deutschen Beteiligungen unter&nbsp; <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=124&amp;aid=1460">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=124&amp;aid=1460</a></p>
<p>F&uuml;r <strong>illustrierte Vortr&auml;ge zu Internationalen Polizeimissionen</strong> im Kontext ziviler Krisenpr&auml;vention und Friedensf&ouml;rderung stehe ich gern zur Verf&uuml;gung.</p>
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