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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Afghanistan: SpektakulÃ¤rer Teilerfolg bei der DrogenbekÃ¤mpfung</title>
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    <span class="xar-mod-title">Afghanistan + Pressemitteilung</span>

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        <h1>
            Afghanistan: SpektakulÃ¤rer Teilerfolg bei der DrogenbekÃ¤mpfung         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 2. September 2009 16:08:03 +02:00 (188564 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Zum heute in Kabul vorgestellten Uno-Bericht zum Opiumanbau in Afghanistan erklÃ¤ren <strong>WinfriedÂ Nachtwei,</strong> Sprecher fÃ¼r Sicherheits- und AbrÃ¼stungspolitik, und <strong>UteÂ Koczy,</strong> Sprecherin fÃ¼r Entwicklungspolitik:</p></div>
            <div>    <p>Ein guter Tag fÃ¼r Afghanistan. Im zweiten Jahr in Folge geht die Opiumproduktion deutlich zurÃ¼ck. Ein groÃŸer Erfolg aller Beteiligten und ein Tag voller Hoffnung fÃ¼r die Menschen in Afghanistan auf ihrem Weg des Aufbaus. Knapp zwei Drittel aller Provinzen gelten als &quot;mohnfrei&quot;, die MohnanbauflÃ¤che sank um dramatische 22 Prozent im Vergleich zu 2008 auf 123.000 Hektar. Besonders erfreulich: Der deutsche Verantwortungsbereich im Norden ist bis auf 550 Hektar in Badakhshan mittlerweile mohnfrei. Der RÃ¼ckgang der AnbauflÃ¤che um 33 Prozent gerade in der sÃ¼dlichen Kriegsprovinz Helmand, aus der 60 Prozent des in Afghanistan produzierten Opiums stammen, kann als Trendwende bezeichnet werden. Insgesamt wurden 1.300 Tonnen Opium weniger produziert als noch vor zwei Jahren.</p>
<p>Mehrere Faktoren ermÃ¶glichten diesen Fortschritt: der PreisrÃ¼ckgang bei Opium, entschiedene Politik von Provinzgouverneuren, Alternativen zum Mohnanbau, auch konsequenteres Vorgehen gegen DrogenhÃ¤ndler. Dort, wo Getreidesamen in groÃŸen Mengen an die BÃ¤uerinnen und Bauern verteilt wurden, ist der RÃ¼ckgang der Mohnproduktion sichtbar. Das ist eine klare Absage an eine falsche Strategie der Vernichtung und ZerstÃ¶rung der AnbauflÃ¤chen von Kleinbauern.</p>
<p>Die diesjÃ¤hrigen Erfolge sind aber noch keineswegs nachhaltig. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, wie flexibel die Drogenwirtschaft agiert und wie schnell ProduktionsrÃ¼ckgÃ¤nge wieder umgekehrt werden kÃ¶nnen. Deshalb kommt es entscheidend darauf an, die jetzigen Erfolge zu stabilisieren, das Fenster der Gelegenheit vor allem durch ein Vorgehen gegen Drogenbarone und breitere FÃ¶rderung von Alternativen zu nutzen.</p>
<p>Noch immer produziert Afghanistan 90 Prozent des weltweiten Heroins. Noch immer sitzen Drogenbarone fest im Sattel. Noch immer finanzieren sich die Taliban mit Drogengeldern. Und noch immer wird viel zu wenig die Nachfrage im Westen angegangen. Der neue Uno-Bericht ist ein klares Signal der Hoffnung. Er markiert den Weg zu einer eindeutigen Trendwende im Kampf gegen den Drogenanbau.</p></div>


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