    <rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
     <channel>
        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Afghanistan: Strategiewechsel bleibt weiter aus</title>
        <link>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;ptid=1&amp;catid=2&amp;aid=738</link>
        <description></description>
        <dc:language>en-us</dc:language> 
        <dc:creator>Webmaster</dc:creator> 
        <admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.xaraya.org" /> 
        <admin:errorReportsTo rdf:resource="mailto:webmaster@nachtwei.de" />
       <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
       <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
       <docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
<div class="xar-mod-page">
   <div class="xar-mod-head">
    <!-- License: GPL http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html -->
<ul class="xar-tabs">
            <li class="xar-tab">
                <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=viewmap&amp;ptid=1">View Article Map</a>
           </li>
</ul>
</div>
   <div class="xar-mod-body">
<div class="cattrails xar-displayinline-block xar-padding-thickbottom">
    <span class="xar-mod-title">Pressemitteilung</span>

    <table class="xar-width-auto">
    <tr>
        <td valign="top" class="xar-padding-none">Browse in:&#160;</td>
       <td valign="top" class="xar-padding-none">
                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1">Alle(s)</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=1">Publikationstyp</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=2">Pressemitteilung</a>
<br />
</td>
   </tr>
   </table>




</div>

        <h1>
            Afghanistan: Strategiewechsel bleibt weiter aus         </h1>
        <div class="xar-floatright"></div>
       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 9. September 2008 15:18:18 +02:00 (146171 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zur Fortschreibung des Afghanistan-Konzeptes der Bundesregierung, das heute im Kabinett beschlossen wird, erklÃ¤ren JÃ¼rgen Trittin, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Winfried Nachtwei, verteidigungspolitischer Sprecher, Kerstin MÃ¼ller, auÃŸenpolitische Sprecherin und Ute Koczy, entwicklungspolitische Sprecherin:
</div>
            <div>    <p>
Der dringend notwendige Strategiewechsel in Afghanistan bleibt nach wie vor aus. Wie im letzten Jahr beschÃ¶nigt die Bundesregierung insgesamt die Lage und kritisiert vor allem Fehler auf der afghanischen, nicht aber auf der internationalen Seite. Sie legt ein Blanko Bekenntnis zur TerrorbekÃ¤mpfung unter OEF ab, obwohl die aggressive GegnerbekÃ¤mpfung mit vielen zivilen Opfer kontraproduktiv fÃ¼r den Aufbau in Afghanistan ist. Dazu findet sich kein Wort in ihrem Konzept. Beim zivilen Aufbau bleibt die Bundesregierung bei ihrem Prinzip, den richtigen Worten kaum Taten folgen zu lassen. WÃ¤hrend eine Aufstockung des Bundeswehrkontingentes oder zusÃ¤tzliche AWACS AufklÃ¤rungsflugzeuge kein Problem zu sein scheinen, geht der so dringend notwendige zivile Aufbau, die Polizeiausbildung und der Justizaufbau nur mit Trippelschritten voran. Die Mittel fÃ¼r den zivilen Aufbau werden nicht substantiell angehoben, die nun bereitgestellten 140 Millionen Euro pro Jahr sind bereits lange zugesagt. Das reicht nicht aus. Mindestens 200 Millionen Euro jÃ¤hrlich sind notwendig um den zivilen Aufbau wirkliche PrioritÃ¤t zu geben und spÃ¼rbare Verbesserungen zu erreichen. Sowohl aus den jÃ¼ngsten Reisen unserer Abgeordneter (Winfried Nachtwei, Kerstin MÃ¼ller) nach Afghanistan sowie aus einem gestrigen GesprÃ¤ch mit dem afghanischen AuÃŸenminister Rangin Spanta (JÃ¼rgen Trittin) geht hervor: Die Defizite beim Polizeiaufbau gehÃ¶ren zu den zentralen Problemen des Aufbaus in Afghanistan. Die von der Bundesregierung nun angekÃ¼ndigte VerstÃ¤rkung ist gemessen an den Notwendigkeiten vor Ort bei weitem nicht ausreichend. So kommt man niemals zur selbst tragenden Sicherheit in Afghanistan. Wir fordern in das im Herbst vorzulegende Mandat zur VerlÃ¤ngerung von ISAF auch die zentralen Elemente des zivilen Wiederaufbaus mit aufgenommen werden: Infrastruktur, Bildung, Polizei und Justiz und FÃ¶rderung der Zivilgesellschaft.
</p>
<p>
Was das im Herbst zu verlÃ¤ngernde Mandat fÃ¼r Afghanistan angeht, sind wir weiterhin auf Spekulationen angewiesen. Die Bundesregierung zieht es vor, die Ã–ffentlichkeit bis nach der Landtagswahl in Bayern im Dunkeln zu lassen.
</p>
</div>


           <br />
                        </div>
   </div>
</div></channel>
</rss>
