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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Halbherziger Schritt in die richtige Richtung</title>
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    <span class="xar-mod-title">Pressemitteilung</span>

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        <h1>
            Halbherziger Schritt in die richtige Richtung         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 20. August 2007 23:00:51 +02:00 (97008 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zum Antrag des SPD-Bundesvorstandes &quot;Gesellschaftliche Verankerung der Bundeswehr erhalten - Freiwilligkeit stÃ¤rken&quot; fÃ¼r den SPD-Bundesparteitag erklÃ¤rt <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheitspolitischer Sprecher:</div>
            <div>    <p>Der Beschluss des SPD-Bundesvorstandes zum &quot;freiwilligen Wehrdienst&quot; ist ein halbherziger Schritt in die richtige Richtung. Der Vorschlag ist unausgegoren, seine Argumentation dÃ¼rftig. Er zielt offenkundig nicht auf politische Umsetzung, sondern auf die EntschÃ¤rfung eines Parteitagskonfliktes.<br />Der SPD-Vorschlag relativiert das bisherige Wehrpflichtdogma und widerruft unausgesprochen die Hauptargumente, die bisher von Peter Struck und anderen fÃ¼r die Wehrpflicht ins Feld gefÃ¼hrt wurden. Der Vorschlag wÃ¼rde darauf hinauslaufen, den Grundrechtseingriff durch die Wehrpflicht weiter zu reduzieren.<br />Zugleich lÃ¤sst er SchlÃ¼sselfragen offen: Wie lÃ¤sst sich die zwangsweise Einberufung des &quot;Restbedarfes&quot; an jungen MÃ¤nner rechtfertigen, der nicht durch freiwillige Meldungen gedeckt wird? FÃ¼r diese wÃ¼rde die Dienstungerechtigkeit auf die Spitze getrieben.</p><p>UnverÃ¤ndert bliebe fÃ¼r die Bundeswehr das Problem, mit den neun Monate Wehrdienstleistenden mehr Last als Nutzen zu haben. <br />Offen bleiben die Zukunft des Zivildienstes, die Dienstgerechtigkeit zwischen Wehr- und Zivildienstleistenden und die neuen Herausforderungen an die Integration der StreitkrÃ¤fte in der Gesellschaft.</p><p>Vor drei Jahren schlugen wir vor, die Wehrpflicht durch einen freiwilligen flexiblen Kurzdienstes fÃ¼r MÃ¤nner und Frauen abzulÃ¶sen. Damals wischte Verteidigungsminister Struck den Vorschlag beiseite.<br />Jetzt gibt das Konzept des freiwilligen Kurzdienstes schlÃ¼ssige und praktikable Antworten auf die Fragen, die der SPD-Vorstandsbeschluss aufwirft, aber nicht beantwortet.</p></div>


           <br />
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