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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Den AnfÃ¤ngen von Krieg und Gewalt wehren: Ein Jahr Aktionsplan KrisenprÃ¤vention</title>
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    <span class="xar-mod-title">Pressemitteilung</span>

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        <h1>
            Den AnfÃ¤ngen von Krieg und Gewalt wehren: Ein Jahr Aktionsplan KrisenprÃ¤vention         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 11. Mai 2005 16:44:18 +02:00 (38517 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich des einjÃ¤hrigen Bestehens des Aktionsplans der Bundesregierung &quot;Zivile KrisenprÃ¤vention, KonfliktlÃ¶sung und Friedenskonsolidierung&quot; erklÃ¤rt Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sicherheitspolitischer Sprecher:</div>
            <div>    Am 12. Mai 2004 beschloss das Bundeskabinett den ressortÃ¼bergreifenden Aktionsplan &quot;Zivile KrisenprÃ¤vention, KonfliktlÃ¶sung und Friedenskonsolidierung&quot;. Der Aktionsplan ist ein groÃŸer Schritt zu mehr FriedensfÃ¤higkeit. Mit ihm will die Bundesregierung ihre FÃ¤higkeiten zur zivilen Konfliktbearbeitung gegenÃ¼ber gewalttrÃ¤chtigen Konflikten umfassend und systematisch stÃ¤rken. Sie leistet damit einen vorbildlichen Beitrag zur StÃ¤rkung eines effektiven Multilateralismus im Rahmen von EU, UNO und OSZE.

Der Aktionsplan ist international einmalig und stieÃŸ in der FachÃ¶ffentlichkeit auf einmÃ¼tige und hohe Zustimmung. Das Vorhaben des Aktionsplans wurde auf bÃ¼ndnisgrÃ¼ne Initiative 2002 in die Koalitionsvereinbarungen aufgenommen und unter FederfÃ¼hrung des AuswÃ¤rtigen Amtes sowie unter Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure erarbeitet. Um seine Wirksamkeit voll zu entfalten, braucht der Aktionsplan aber eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung.

Der Aktionsplan definiert KrisenprÃ¤vention als echte Querschnittsaufgabe in der Gestaltung aller relevanten Politikfelder. Seine Bestandsaufnahme zeigt eine Breite und Differenziertheit von MaÃŸnahmen und Instrumenten der KrisenprÃ¤vention, die auch fÃ¼r Insider positiv Ã¼berraschend ist. Er zeigt in 161 Aktionsempfehlungen operative Handlungsfelder fÃ¼r die Bundesregierung in den kommenden fÃ¼nf bis zehn Jahren auf. Ausgehend vom erweiterten Sicherheitsbegriff, stehen im Vordergrund des Aktionsplans MaÃŸnahmen zur UnterstÃ¼tzung verlÃ¤sslicher staatlicher Strukturen, zur Sicherung von Lebensgrundlagen in Krisenregionen sowie zur FÃ¶rderung von Friedenspotenzialen in der Zivilgesellschaft.

Die KohÃ¤renz der zahlreichen AktivitÃ¤ten der Bundesministerien im Bereich krisenprÃ¤ventiver Politik wird durch den Ressortkreis fÃ¼r zivile KrisenprÃ¤vention gefÃ¶rdert. Er soll die MaÃŸnahmen bÃ¼ndeln, Synergien erzeugen und damit die Voraussetzung zur Verbesserung der HandlungsfÃ¤higkeit im Bereich krisenprÃ¤ventiver Politik der Bundesregierung verbessern. Erste Schwerpunkte des Ressortkreises sind die Reform des Sicherheitssektors in fragilen Staaten, KrisenprÃ¤vention in Nigeria und PrÃ¼fung des Vorhabens &quot;Ressourcenpool&quot; (schnell verfÃ¼gbare Finanzmittel fÃ¼r ressortÃ¼bergreifende FriedenseinsÃ¤tze).

Der Aktionsplan stÃ¤rkt ausdrÃ¼cklich auch die Rolle der Zivilgesellschaft. Eine effektive PrÃ¤ventionspolitik ist auf die Zusammenarbeit aller beteiligten staatlichen wie nichtstaatlichen Akteure angewiesen. Zur UnterstÃ¼tzung des Ressortkreises konstituiert sich deshalb am 11. Mai ein Beirat aus 19 Vertretern von Wissenschaft und Gesellschaft, der die Arbeit des Ressortkreises konstruktiv und fachlich begleitet.

Die Erkenntnis, dass KrisenprÃ¤vention die kostengÃ¼nstigere Politik ist, und dass es besser ist, krisenprÃ¤ventiv vorzubeugen, anstatt hinterher gewaltsame Konflikte zu befrieden, hat sich allerdings noch nicht in allen Politikbereichen ausreichend durchgesetzt. Ressortinteressen und -konkurrenzen blockieren noch allzu oft ein koordiniertes und kohÃ¤rentes operatives Vorgehen. KrisenprÃ¤vention muss in den verschiedenen Politikbereichen besser verankert werden. FÃ¼r eine weitere effektive Umsetzung des Aktionsplanes sind daher zusÃ¤tzliche personelle und finanzielle Ressourcen unabdingbar. Auf grÃ¼ne Initiative hin leistet das Verteidigungsministerium einen substanziellen Beitrag fÃ¼r Projekte des Aktionsplans.</div>
<p class="xar-quote">
Hin weis:&#160;
                <em>    -&gt; <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/aussenpolitik/friedenspolitik/ziv_km/aktionsplan.pdf" target="_blank">Aktionsplan &quot;Zivile KrisenprÃ¤vention, KonfliktlÃ¶sung und Friedenskonsolidierung&quot;, 12.05.2004, Volltext 
(pdf, 550 kb)</a><br />-&gt; <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/www/en/infoservice/download/pdf/friedenspolitik/AP%20EN.pdf" target="_blank">Action Plan 2004 &quot;Civilian Crisis Prevention, Conflict Resolution and Post-Conflict Peace-Building&quot; (pdf, 496 kb)</a><br />-&gt; <a href="http://www.bwv-verlag.de/friedens-warte/contenido/cms2/front_content.php?idcatart=106&amp;lang=3" target="_blank">dazu auch das Heft &quot;Die Friedens-Warte&quot;</a></em></p>


           <br />
                        </div>
   </div>
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