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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Die Frage der Wehrform muss endlich politisch entschieden werden</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Libanon</span>

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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-120-99-134">Any of these categories</a>
                    -                        <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11%2B120%2B99%2B134">All of these categories</a>
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        <h1>
            Die Frage der Wehrform muss endlich politisch entschieden werden         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 19. Januar 2005 21:11:49 +02:00 (91587 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich des Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig zur Frage der Wehrgerechtigkeit an diesem Mittwoch, erklÃ¤rt Winfried Nachtwei, sicherheitspolitischer Sprecher:</div>
            <div>    Das Urteil stellt zu Recht fest, dass die jetzige Einberufungspraxis rechtlich geregelt und damit nicht willkÃ¼rlich ist. Fakt bleibt aber, weniger als jeder fÃ¼nfte junge Mann eines Jahrganges leistet heute nur noch seinen Grundwehrdienst. Damit ist die praktizierte Wehrpflicht offensichtlich keine gleich belastende Pflicht mehr. GegenÃ¼ber dieser offenkundigen Wehrungerechtigkeit hat das Urteil keine Klarheit geschaffen. Hier bleibt die Politik in Verantwortung, die Wehrform so zu gestalten, dass sie sicherheitspolitisch legitimiert und mit den geringst mÃ¶glichen Grundrechtseingriffen verbunden ist.

Das Urteil Ã¤ndert nichts an der Dynamik der politischen Diskussion, die eindeutig auf eine Freiwilligenarmee zusteuert. Hier sind zÃ¼gige KlÃ¤rungen angesagt. Der Ãœbergang der Bundeswehr von einer Wehrpflicht zu einer Freiwilligenarmee ist lÃ¤ngst Ã¼berfÃ¤llig. Legitimation und Akzeptanz der Wehrpflicht ist mit den verÃ¤nderten Aufgaben der Bundeswehr nicht mehr hinreichend zu gewÃ¤hrleisten.

Die rot-grÃ¼ne Bundesregierung steht in der Pflicht, angemessene Wege aus dem Wehrpflicht-Dilemma aufzuzeigen. Wir setzen uns schon seit langem fÃ¼r den Ãœbergang der Bundeswehr zu einer Freiwilligenarmee ein. HierfÃ¼r haben wir einen freiwilligen und flexiblen Kurzdienst vorgeschlagen, der Frauen und MÃ¤nnern gleichermaÃŸen offen steht.</div>


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