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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Nachtwei zu VorwÃ¼rfen von amnesty international</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Libanon</span>

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                    -                        <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11%2B120%2B99%2B134">All of these categories</a>
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        <h1>
            Nachtwei zu VorwÃ¼rfen von amnesty international         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 13. November 2007 18:33:21 +02:00 (166413 Aufrufe)            </div>
            <div>      <p>Zu dem Bericht von amnesty international, wonach Gefangene, die von ISAF-StreitkrÃ¤ften an afghanische Stellen Ã¼bergeben wurden, gefoltert werden, erklÃ¤rt <strong>Winfried Nachtwei</strong>:</p></div>
            <div>    â€žDie Praxis der ISAF, Gefangene an den afghanischen Geheimdienst zu Ã¼bergeben, wo sie Gefahr laufen, gefoltert zu werden, ist besorgniserregend. Den Berichten von Menschenrechtsorganisationen zufolge ist der Geheimdienst fÃ¼r Haft ohne Verfahren, systematische Folter und schwerwiegende Rechtsverletzungen verantwortlich. <p>Die Bundesregierung kann vor diesen gravierenden VorwÃ¼rfen nicht lÃ¤nger die Augen verschlieÃŸen, sondern muss sich ihrer Verantwortung stellen: sie darf selbstverstÃ¤ndlich nicht Beihilfe zur Folter leisten. Schon im Sommer hatte ich die Bundesregierung gefragt, wie sie sicherstellt, dass von deutschen Soldaten an afghanische Stellen Ã¼bergebene Personen nicht Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden. Der amnesty-Bericht unterstreicht die Dringlichkeit einer Antwort. Bedauerlicherweise verweigert die Bundesregierung auch auf Nachfrage konkrete Angaben Ã¼ber die Zahl der Ã¼bergebenen Gefangenen. </p><p>Die Versuche einiger Staaten, Folter und Todesstrafe per Vereinbarung auszuschlieÃŸen, haben offensichtlich nicht den gewÃ¼nschten Erfolg gehabt. Staaten wie Kanada, die Niederlande und DÃ¤nemark haben in bilateralen Abkommen mit Afghanistan festgeschrieben, dass Ã¼bergebene Gefangene nicht gefoltert oder hingerichtet werden dÃ¼rfen. Angesichts der bedauerlichen RealitÃ¤t in afghanischen Haftanstalten ist dies ein unzureichendes Vorhaben. Der Bundesregierung ist es jedoch bisher nicht einmal gelungen, mit Afghanistan eine solche Vereinbarung abzuschlieÃŸen. Ich erinnere die Bundesregierung an ihre absolut und ohne EinschrÃ¤nkung geltende Verpflichtung, Gefangene nicht dorthin zu transferieren, wo ihnen Folter und Misshandlungen drohen.&quot; </p></div>


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