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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Zivile KrisenprÃ¤vention braucht neuen politischen Schub</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Interview</span>

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        <h1>
            Zivile KrisenprÃ¤vention braucht neuen politischen Schub         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 4. April 2008 10:04:18 +02:00 (108912 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich des zehnjÃ¤hrigen Geburtstages der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung erklÃ¤rt Winfried Nachtwei, sicherheits- und abrÃ¼stungspolitischer Sprecher: 
</div>
            <div>    Wir gratulieren der Plattform â€žZivile Konfliktbearbeitung&quot; ganz herzlich zu ihrem zehnjÃ¤hrigen Bestehen. Die Plattform ist ein offenes Netzwerk von Personen, Organisationen und Einrichtungen zur FÃ¶rderung der zivilen Konfliktbearbeitung in Deutschland. Mittlerweile haben sich dem Netzwerk mehr als 60 Organisationen, Institutionen und Gruppen sowie 130 Einzelpersonen aus der Friedens- und Menschenrechtsarbeit, der Konfliktbearbeitung und Mediation, der humanitÃ¤ren Hilfe, der Entwicklungszusammenarbeit sowie der Wissenschaft angeschlossen. Mit groÃŸem Engagement und Ausdauer kÃ¤mpfen sie dafÃ¼r, dass der Vorrang ziviler KrisenprÃ¤vention und gewaltfreier KonfliktlÃ¶sung politisch endlich mehr vorankommt und die dafÃ¼r notwendigen KapazitÃ¤ten weiter aufgebaut werden. Angesichts der zunehmenden ErnÃ¼chterung Ã¼ber MilitÃ¤reinsÃ¤tze in den vergangenen Jahren ist das mehr als je notwendig.    
<p>
Mit MilitÃ¤r und erst Recht mit Krieg lassen sich Konflikte nicht lÃ¶sen. Das bestreitet hierzulande kaum jemand. Um Konflikte friedlich zu lÃ¶sen, Gewalteskalationen zu verhÃ¼ten und Konfliktursachen zu bekÃ¤mpfen, bedarf es aber ganz anderer Anstrengungen und Investitionen, als sie heute von der Bundesregierung, von der EU und den Staaten insgesamt erbracht werden. Statt die unter RotgrÃ¼n begonnenen AnsÃ¤tze einer Infrastruktur Zivile Konfliktbearbeitung zurÃ¼ckzufahren, ist ihr forcierter Ausbau Ã¼berfÃ¤llig. Frieden braucht Fachleute, FÃ¤higkeiten und Finanzen.
</p>
<p>
Wenn die Bundesregierung es Ernst meint mit ihrem vielbeschworenen vernetzten Ansatz in der Sicherheitspolitik, dann muss sie endlich auch mehr tun, um die KohÃ¤renz, Ressourcenausstattung und die Ã¶ffentliche Wahrnehmung der zivilen KrisenprÃ¤vention zu verbessern. Zivile KrisenprÃ¤vention spart enorme menschliche und finanzielle Kosten. Aber es gibt sie nicht zum Nulltarif.
</p>
<p>
Was wir auch in Deutschland brauchen, sind klare zivile Planziele bis wann welche FÃ¤higkeiten erreicht werden sollen. Dringend notwendig ist auÃŸerdem eine Kommunikationsstrategie, um die BeitrÃ¤ge der zivilen KrisenprÃ¤vention sichtbarer zu machen und darÃ¼ber politische UnterstÃ¼tzung zu  mobilisieren. Zivile KrisenprÃ¤vention muss aus ihrer Nischenexistenz raus. Das muss die Bundesregierung jetzt leisten. 
</p>
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