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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Kleine Anfrage zum &quot;Stand und den Perspektiven des Polizeiaufbaus in Afghanistan&quot;</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Interview</span>

    <table class="xar-width-auto">
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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1">Alle(s)</a>
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</div>

        <h1>
            Kleine Anfrage zum &quot;Stand und den Perspektiven des Polizeiaufbaus in Afghanistan&quot;         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 13. Februar 2008 14:23:06 +02:00 (117085 Aufrufe)            </div>
            <div>    Auf Initiative von Winfried Nachtwei haben die GrÃ¼nen eine Kleine Anfrage zum &quot;Stand und den Perspektiven des Polizeiaufbaus in Afghanistan&quot; eingebracht. Der Wortlaut der Kleinen Anfrage findet sich hier:
</div>
            <div>    <p>
<strong>Deutscher Bundestag     </strong><strong>Drucksache</strong><strong> 16/8143</strong>
</p>
<p>
<strong>16. Wahlperiode</strong>
</p>
<p>
<strong>Kleine Anfrage</strong><strong> </strong>
</p>
<p>
<strong>der Abgeordneten Winfried Nachtwei, Alexander Bonde, JÃ¼rgen Trittin, Ute Koczy, Hans-Christian StrÃ¶bele, Kerstin MÃ¼ller (KÃ¶ln), Marieluise Beck (Bremen), Volker Beck (KÃ¶ln), Dr. Uschi Eid, Thilo Hoppe, Winfried Nachtwei, Omid </strong>
</p>
<p>
<strong>Nouripour, Claudia Roth (Augsburg), Rainder Steenblock, und der Fraktion BÃœNDNIS 90/DIE GRÃœNEN</strong>
</p>
<p>
<strong>Stand und Perspektiven des Polizeiaufbaus in Afghanistan</strong>
</p>
<p>
<strong>Vorbemerkung der Fragesteller:</strong>
</p>
<p>
Die Bundesregierung hat mehrfach Ã¶ffentlich bekrÃ¤ftigt: <em>â€žDie Schaffung einer funktionierenden afghanischen Polizei gehÃ¶rt</em> <em>zu den wichtigsten PrioritÃ¤ten der Bundesregierung, der EU und der internationalen Gemeinschaft in Afghanistan.&quot; (<a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/AfghanistanZentralasien/Polizeiaufbau-EUPOL.html">http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/AfghanistanZentralasien/Polizeiaufbau-EUPOL.html</a>) </em>Und die Bundeskanzlerin hat bei ihrem Besuch in Afghanistan betont: <em>&quot;Wenn Deutschland an einer Stelle mehr tun sollte, dann ist es jetzt erst einmal beim Polizeiaufbau&quot;</em> (Der Tagesspiegel, 04.11.2007) Diesen AnkÃ¼ndigungen sind bis heute keine erkennbaren Taten gefolgt. Obwohl sich die Bundesregierung als langjÃ¤hrige FÃ¼hrungsnation Ã¼berdurchschnittlich und auch konzeptionell beispielgebend am Polizeiaufbau beteiligt hat, reichen die bisherigen BemÃ¼hungen Deutschlands und seiner europÃ¤ischen Partner bei weitem nicht aus, um den gewaltigen Herausforderungen wirksam begegnen zu kÃ¶nnen. 
</p>
<p>
<strong>Der Aufbau einer funktionstÃ¼chtigen und effizienten ESVP-Mission kommt auch sieben Monate nach Beginn der Mission nicht angemessen voran. </strong>Am 15. Juni 2007 hat die EU von Deutschland die FÃ¼hrungsverantwortung fÃ¼r den Polizeiaufbau in Afghanistan Ã¼bernommen. <strong>Bis Ende MÃ¤rz 2008 soll unter der Leitung des neuen deutschen Missionsleiters JÃ¼rgen Scholz die Polizeimission EUPOL Afghanistan auf bis zu 195 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufwachsen, davon 160 Polizeivollzugsbeamte und 35 KrÃ¤fte aus dem administrativen Bereich. 25 Staaten - darunter 6 Nicht-EU-Staaten, wollen sich an dieser Mission beteiligen. </strong>
</p>
<p>
<strong>Mit der angestrebten â€žObergrenze&quot; und unter den gegenwÃ¤rtigen Rahmenbedingungen ist nach Auffassung vieler Expertinnen und Experten kein flÃ¤chendeckender und kein verantwortbarer Aufbau mÃ¶glich. Bereits der bescheidene EUPOL-Umfang deutet darauf hin, dass Deutschland und die EU nun auch im polizeilichen Bereich die finanzielle und personelle Hauptverantwortung den USA Ã¼berlassen wollen. </strong>Die US-Administration hat eigenmÃ¤chtig ein stark an militÃ¤rischen EinsÃ¤tzen orientiertes â€žPolizeikonzept&quot; entworfen und hierfÃ¼r erhebliche Personal- und Finanzmittel bereitgestellt. Das fÃ¼r die Umsetzung verantwortliche Combined Security Transition Command-Afghanistan (CSTC-A) ist im Rahmen der US-gefÃ¼hrten Operation Enduring Freedom&quot; den USA (CENTCOM) unterstellt.<strong> In der Praxis bedeutet dies, dass das US-amerikanische Verteidigungsministerium und private Sicherheitsunternehmen wie DynCorps oder MPRI de-facto die FÃ¼hrungsverantwortung fÃ¼r den Polizeiaufbau in Afghanistan Ã¼bernommen haben. Dies gilt auch fÃ¼r das Mentoring </strong>hÃ¶herrangiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der afghanischen Polizei sowie des Innenministeriums. Laut Presseberichten werden vor allem im SÃ¼den Afghanistans schlecht ausgebildete Polizisten in unverantwortlicher Weise eingesetzt mit der Folge, dass schÃ¤tzungsweise Monat fÃ¼r Monat etwa 100 afghanische Polizisten ihr Leben verlieren. (WELT 22.10.2007)
</p>
<p>
Die Bundesregierung hatte am 06.06.2007 beschlossen, dass Deutschland die EUPOL-Mission mit bis zu 60 Polizisten unterstÃ¼tzen wird. ZusÃ¤tzlich soll ein bilaterales deutsches Polizeiprojektteam im Umfang von bis zu 10 Polizisten erhalten bleiben, um vor allem im Norden Afghanistans Bau- und Ausstattungsprojekte abwickeln zu kÃ¶nnen. So soll in Mazar-i-Sharif eine Ausbildungsakademie fÃ¼r den mittleren Dienst errichtet werden. Die Bundesregierung hat beschlossen, die Mittel fÃ¼r den Polizeiaufbau in Afghanistan fÃ¼r das Jahr 2008 auf 35,7 Millionen â‚¬ verdreifachen zu wollen. Seit April 2007 unterstÃ¼tzen 30 FeldjÃ¤ger der Bundeswehr bilateral die Polizeiausbildung in Afghanistan.
</p>
<p>
Von Seiten des Bundesinnenministeriums gibt es Ãœberlegungen, Polizisten kÃ¼nftig auch gegen deren Willen in AuslandseinsÃ¤tze zu entsenden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert die Beibehaltung des Freiwilligkeitsprinzips. â€ž<em>Freiwillige fÃ¼r Afghanistan gebe es im Prinzip genug. Abgeschreckt aber wÃ¼rden potentielle Ausbilder durch schablonenhaftes Beamtendenken zu Hause und durch schlechte Vorbereitung.&quot;</em> (SZ 31.01.2008) Und der SPIEGEL (17.12.2007) berichtete: <em>â€žHÃ¶here Landesbeamte befÃ¼rchten zudem nach einjÃ¤hrigem Auslandsaufenthalt einen Karriereknick, denn in der Regel werden ihre Posten zu Hause fÃ¼r sie nicht freigehalten. â€šMan muss schon entweder ein Idealist oder sehr dumm sein, um unter diesen UmstÃ¤nden nach Afghanistan zu gehen', sagt einer der RÃ¼ckkehrer.&quot;</em> Nach Ansicht der GdP muss auch die Entsendung von PolizeikrÃ¤ften in bewaffnete Konflikte einem Parlamentsvorbehalt unterliegen. (Leipziger Volkszeitung 08.11.2007)
</p>
<p>
<strong>Wir fragen die Bundesregierung:</strong>
</p>
<ol>
	<li>Wie beurteilt die Bundesregierung den gegenwÃ¤rtigen Ausbildungsstand und die jeweilige qualitative und quantitative Einsatzbereitschaft der verschiedenen afghanischen PolizeikrÃ¤fte? Wo sind die grÃ¶ÃŸten Defizite und was wird getan, um diese zu beseitigen?</li>
	<li>Trifft die AP-Meldung vom 1. Januar 2008 zu, dass 925 afghanische Polizisten im Jahr 2007 in EinsÃ¤tzen getÃ¶tet wurden? Wenn nein: Wie viele afghanische Polizisten sind nach Kenntnis der Bundesregierung 2007 in EinsÃ¤tzen getÃ¶tet worden und was waren die Hauptursachen? </li>
	<li>Wie viele internationale Polizeiberater sind derzeit insgesamt mit dem Aufbau der afghanischen PolizeikrÃ¤fte befasst? </li>
	<li>Wie viele Ausbilder und Mentoren werden im Polizei- und Justizbereich in Afghanistan gebraucht, um die Zielsetzung des Afghanistan Compact bis Ende 2010 den Aufbau einer in vollem Umfang verfÃ¼gbaren, professionellen, funktionsfÃ¤higen und ethnisch ausgewogenen Polizei zu erreichen? </li>
	<li>Inwieweit hÃ¤lt die Bundesregierung eine Obergrenze von maximal 195 EUPOL-KrÃ¤ften, davon 35 administrative KrÃ¤fte, fÃ¼r ausreichend um dazu beizutragen, dass die afghanische Zentralregierung in die Lage versetzt wird, schnellstmÃ¶glich landesweit ein funktionierendes und rechtsstaatskonformes Polizei- und Justizsystem aufzubauen? </li>
	<li>Wie bewertet die Bundesregierung VorschlÃ¤ge der US-Administration, den Anteil der externen UnterstÃ¼tzer fÃ¼r den afghanischen Polizei- und Justizsektor deutlich zu erhÃ¶hen? </li>
	<li>a) Welche Nationen haben quantitativ und qualitativ je welche KrÃ¤fte und FÃ¤higkeiten fÃ¼r die EUPOL-Mission zugesagt? <br />
	b) Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung (bitte aufgeschlÃ¼sselt nach Staaten)? <br />
	c) Wo sind die KrÃ¤fte eingesetzt? </li>
	<li>a) Wie sind die im Rahmen von EUPOL eingesetzten PolizeikrÃ¤fte ausgestattet und inwieweit trifft es zu, dass es unverÃ¤ndert vor allem an der Ausstattung zur Eigensicherung der Beamten und an UnterbringungsmÃ¶glichkeiten fehlt? <br />
	b) Wo sind die grÃ¶ÃŸten Ausstattungsdefizite und was wird von Seiten der Bundesregierung getan, um Abhilfe zu schaffen? </li>
	<li>a) Mit welchen Schwierigkeiten hatte die EUPOL-Mission in der Anfangsphase besonders zu kÃ¤mpfen? <br />
	b) Welche dieser Schwierigkeiten sind inzwischen vollstÃ¤ndig, welche teilweise behoben? <br />
	c) In welchen Bereichen gibt es nach wie vor Handlungsbedarf? </li>
	<li>a) Welche Zusagen haben die einzelnen EU-Partner jeweils bei den EU-Headline-Goals im Polizei- und Justizbereich gemacht? <br />
	b) Wie viele Polizisten und wie viele Rechtstaatsexperten sind derzeit in welchen EU-Missionen im Einsatz bzw. fÃ¼r einen Einsatz vorgesehen (bitte aufgeschlÃ¼sselt nach LÃ¤ndern)?</li>
	<li>Inwieweit sind die EU und die EU-Kommission - angesichts anderer Polizeimissionen in weiteren Staaten - mit der EUPOL-Mission in Afghanistan strukturell Ã¼berlastet? Was wird getan, um die strukturellen HandlungsschwÃ¤chen abzubauen?</li>
	<li>In welchem finanziellen Umfang beteiligen sich die EU und die jeweiligen Mitgliedsstaaten bislang und kÃ¼nftig am Polizei- und Justizaufbau Afghanistans?</li>
	<li>a) In welchem personellen und finanziellen Umfang beteiligt sich die USA derzeit bzw. kÃ¼nftig am Polizeiaufbau Afghanistans? <br />
	b) Wie viele AngehÃ¶rige von privaten Sicherheitsfirmen, wie viele Soldaten und wie viele Polizisten sind von Seiten der USA am Polizeiaufbau beteiligt? </li>
	<li>Wie funktioniert angesichts des ungleichen Ressourceneinsatzes und der unterschiedlichen Polizeiphilosophien die Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen EUPOL und den fÃ¼r den Polizeiaufbau bereitgestellten OEF-KrÃ¤ften der USA?</li>
	<li>a) Wie viele deutsche bzw. andere europÃ¤ische Mentoren waren im Juni 2007 bzw. sind derzeit im afghanischen Justiz- und Innenministerium an welchen Stellen aktiv? <br />
	b) Welche VerÃ¤nderungen sind hier in nÃ¤chster Zeit zu erwarten? </li>
	<li>Wie viele deutsche Polizeibeamte und wie viele Kurzzeitexperten waren zum Zeitpunkt des Beginns der EUPOL-Mission (15. Juni 2007) und wie viele zum 31.01.2008 in Afghanistan im Einsatz? An welchen Standorten und in welchen Funktionen werden sie jeweils eingesetzt? Welchen Umfang an Polizeibeamten und Kurzzeitexperten wird Deutschland bis Ende MÃ¤rz bereitstellen?</li>
	<li>Wie viele PolizeikrÃ¤fte des Bundes und der jeweiligen LÃ¤nder sind derzeit in welchen Polizeimissionen eingesetzt?</li>
	<li>Wie hoch ist derzeit das Bewerberaufkommen fÃ¼r einen freiwilligen Dienst von Polizeibeamten der LÃ¤nder und des Bundes in Afghanistan und wie hoch war dieses in den vergangen Jahren (bitte aufgeschlÃ¼sselt aktuell und jÃ¤hrlich je nach Bund und einzelnen BundeslÃ¤ndern ab 2004)? </li>
	<li>a) Wie viele FeldjÃ¤ger der Bundeswehr sind derzeit in Afghanistan im Polizeibereich eingesetzt? <br />
	b) Wie viele afghanische Polizisten und Polizistinnen haben diese FeldjÃ¤ger bisher und fÃ¼r welche Aufgaben ausgebildet? <br />
	b) Beabsichtigt die Bundesregierung, das Engagement der Bundeswehr im Bereich des Polizeiaufbaus auszubauen (ggf. wie?) oder zu beenden (ggf. wann und warum?)? </li>
	<li>20. a)Welchen Stand hat der Aufbau der geplanten AuÃŸenstelle der Polizeiakademie in Mazar-i-Sharif? <br />
	b)Wie unterstÃ¼tzen Deutschland und die EU dies jeweils? <br />
	c) Bis wann soll die Akademie in Betrieb gehen? </li>
	<li>a) Wie bewertet die Bundesregierung den begrenzten Auftrag der EUPOL-Mission, wonach EUPOL keine Projekte zur Verbesserung der Ausstattung der Polizei sowie zur Verbesserung der polizeilichen Infrastruktur durchfÃ¼hrt, sondern dies weiterhin durch das deutsche Polizeiprojektteam geleistet wird? <br />
	b) Ist aus Sicht der Bundesregierung die finanzielle Ausstattung mit zweckgebundenen Projektmitteln ausreichend, damit EUPOL das Ziel eines nachhaltig tragfÃ¤higen und effektiven Polizeiaufbaus in Afghanistan schnellstmÃ¶glich erreichen kann? Wenn nein, wie sollen die Defizite abgebaut werden? </li>
	<li>Trifft es zu, dass das Deutsche Projektteam bis Ende MÃ¤rz aufgelÃ¶st wird? Wenn ja: <br />
	Welche Ãœberlegungen haben zu dieser Entscheidung gefÃ¼hrt? Wer Ã¼bernimmt die dem Projektteam zugedachten Aufgaben? </li>
	<li>a)Was wird insbesondere im Verantwortungsbereich des Regionalkommandos Nord getan, um bestehende Defizite im Polizei- und Justizsektor schnellstmÃ¶glich zu beseitigen? <br />
	b) Welchen Stand hat dort der Aufbau der afghanischen PolizeikrÃ¤fte? <br />
	c) Welchen konkreten Beitrag leisten dort Deutschland bzw. die EUPOL-Mission, welchen die USA? </li>
	<li>a) Inwieweit war bzw. ist der Aufbau handlungsfÃ¤higer polizeilicher und rechtstaatlicher Strukturen in Afghanistan seit 2001 Gegenstand der Beratungen der Innenministerkonferenz, und welche Vereinbarungen wurden dabei getroffen? <br />
	b) In welchem KrÃ¤fteumfang haben sich seit 2002 die einzelnen BundeslÃ¤nder sowie der Bund mit Stammpersonal bzw. Kurzzeitexperten am Polizeiaufbau in Afghanistan beteiligt? </li>
	<li>a) Ist die Bundesregierung und sind - nach ihrem Wissen - die LÃ¤nder bereit und in der Lage, den Polizeiaufbau in Afghanistan mit mehr als dem bisher veranschlagten Stammpersonal von maximal 70 Polizeibeamten zu unterstÃ¼tzen? <br />
	b) Wie viele PolizeikrÃ¤fte kann und wird Deutschland und insbesondere die Bundesregierung bereitstellen, um den Anspruch, dass der Aufbau der afghanischen Polizei zu den wichtigsten PrioritÃ¤ten der Bundesregierung gehÃ¶rt, glaubhaft zu untermauern?</li>
	<li>Welche Schritte wird die Bundesregierung im eigenen ZustÃ¤ndigkeitsbereich wie auch gegenÃ¼ber den BundeslÃ¤ndern ergreifen, um sicherzustellen, dass<br />
	a) die wÃ¼nschenswerte UnterstÃ¼tzung der afghanischen Polizei durch deutsche Polizistinnen und Polizisten keine nachteiligen Auswirkungen auf die Sicherheitslage hierzulande hat?<br />
	b) die in Afghanistan eingesetzten deutschen PolizeikrÃ¤fte besser ausgerÃ¼stet und speziell fortgebildet werden?<br />
	c) diese nur in Regionen eingesetzt werden, die - gemessen an verbindlichen und laufend evaluierten Sicherheitsstandards - militÃ¤risch mÃ¶glichst befriedet sind?<br />
	d) durch die angemessene Gestaltung der - auch materiellen - Bedingungen fÃ¼r den Einsatz deutscher PolizistInnen in Afghanistan wie auch durch eine geeignete Ã¶ffentliche wahrheitsgemÃ¤ÃŸe Schilderung dieses Einsatzes die Motivation weiterer Freiwilliger kÃ¼nftig gehoben statt gesenkt wird?</li>
	<li>Welche BemÃ¼hungen wird die Bundesregierung auch gegenÃ¼ber den BundeslÃ¤ndern sowie ggf. der EU kurzfristig unternehmen, um entsprechend auch eine rechtsstaatliche Justiz in Afghanistan beschleunigt aufbauen zu helfen und um derzeitige Menschenrechts-widrige Justiz-Praktiken dort wie etwa Folterungen zu beenden? </li>
	<li>Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass - Ã¤quivalent zum StreitkrÃ¤fteeinsatz - der Einsatz von bewaffneten PolizeikrÃ¤ften grundsÃ¤tzlich dann einem Parlamentsvorbehalt zu unterliegen hat, wenn die Gefahr besteht, dass diese in bewaffnete Unternehmungen verwickelt werden? Wenn nein, wie begrÃ¼ndet die Bundesregierung diese Auffassung?</li>
	<li>Besteht nach Auffassung der Bundesregierung die Gefahr, dass deutsche PolizeikrÃ¤fte in Afghanistan in bewaffnete Unternehmungen einbezogen werden kÃ¶nnen? Wenn nein, warum nicht?</li>
	<li>WÃ¤re nach Auffassung der Bundesregierung die gegenwÃ¤rtige Entsendung von FeldjÃ¤gern zur Ausbildung von PolizeikrÃ¤ften nach Afghanistan auch ohne ISAF-Mandat zulÃ¤ssig? </li>
</ol>
<p>
Berlin, den 13.02.2008
</p>
<p>
<strong>Renate KÃ¼nast, Fritz Kuhn und Fraktion</strong>
</p>
</div>


           <br />
                        </div>
   </div>
</div></channel>
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