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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Afghanistan: SicherheitsvorfÃ¤lle in der Region Nord Ende 2007 bis Anfang Dezember 2009 (Teil 2, aktualisiert)</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Stellungnahme</span>

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        <h1>
            Afghanistan: SicherheitsvorfÃ¤lle in der Region Nord Ende 2007 bis Anfang Dezember 2009 (Teil 2, aktualisiert)         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 15. Dezember 2009 18:41:42 +02:00 (166078 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Teil 2:</p></div>
            <div>    <p><strong>Vorschlag des Regionalkommandeurs Brigadegeneral Vollmer</strong>:</p>
<p><strong><em> </em></strong><em>Bisherige Operationen zur RÃ¼ckgewinnung der Kontrolle Ã¼ber Gebiete mit AufstÃ¤ndischen-Einfluss/Dominanz wirkten wie ein Scheibenwischer. Die Militanten wurden rausgedrÃ¤ngt und kehrten nach Abzug von ISAF und ANSF wieder schnell zurÃ¼ck. Um Gebiete auch halten zu kÃ¶nnen, seien mehr PolizeikrÃ¤fte unabdingbar. Zzt. hat die Provinz mit ihren 770.000 Einwohnern knapp 1.200 Polizisten. Das Soll liegt 200 Polizisten hÃ¶her. Im Vorjahr hatte die Zentralregierung schon 537 Polizisten von Kunduz abgezogen, gegen den Protest des Provinzpolizeichefs. Ergebnis: Es gab Distrikte praktisch ohne Polizei.</em></p>
<p><em>Ausgehend von der BevÃ¶lkerungsdichte und Bedrohungslage berechnete ISAF einen Mehrbedarf von 2.500 Polizisten. Weil Kabul aber keine Aufstockung imÂ  Norden finanzieren will bzw. kann, schlÃ¤gt Vollmer vor, Deutschland solle fÃ¼r zwei Jahre die PolizeigehÃ¤lter direkt zahlen - bei 140 $ pro Polizist und Monat wÃ¤ren das 9 Mio. $. GroÃŸbritannien habe das in Helmand mit 3.500 Polizisten gemacht. Die ruhigeren Wintermonate mÃ¼ssten fÃ¼r die Rekrutierung und Ausbildung genutzt werden. Ausreichend AusbildungskapazitÃ¤ten habe man dafÃ¼r. JETZT mÃ¼sse damit begonnen werden.</em></p>
<p><em>In der Bundespressekonferenz von Stefan LÃ¶wenstein/FAZ darauf angesprochen, wischten die Pressesprecher des AA, BMVg, BMI und BMZ den Vorschlag mit lakonischen Bemerkungen zur Seite: Deutschland zahle schon in den LOFTA-Fond ein. AuÃŸerdem sei eine Polizeiaufstockung Sache der afghanischen Regierung.</em></p>
<p><em>(Anmerkung: Es ist der Gipfel der Ignoranz, den Vollmer-Vorschlag so abzutun. Das umso mehr, als die Bundesregierung bis zur Stunde keinerlei Aussagen macht, wie die Ã¤uÃŸerst bedrohliche Entwicklung in der Provinz gestoppt und gedreht werden kann.</em></p>
<p><em>Nach mehreren erfolglosen Fragen dazu im Verteidigungsausschuss an die Bundesregierung stellte ich deshalb noch die <strong>Kleine Anfrage</strong> â€žZur aktuellen Lage in AFG&quot;, Drs. 16/14057. Die am 5.10. eingetroffene Antwort weicht den SchlÃ¼sselfragen aus und offenbart erneut eine RealitÃ¤tsverleugnung sondergleichen. Wer so in der jetzigen Situation auf Parlamentarierfragen antwortet, verwirkt jedes politische Vertrauen.)</em></p>
<p>21.9. in Chahar Darreh/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> Steilfeuer der ANA gegen eine Gruppe von 25 OMF, Ergebnis unbekannt.</p>
<p>25.9. Beschuss eines Konvois von 12 zivilen Lkw`s fÃ¼r die PRT Kunduz und Feyzabad mit Handfeuerwaffen; 2 Verletzte, 2 Lkw`s beschÃ¤digt.</p>
<p>26.9. in Archi/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> gegen 2.00 Uhr morgens 18 Taliban durch ANP getÃ¶tet, als ca. <strong>250 Militante</strong> das Distrikt Hauptquartier mit Handfeuerwaffen angriffen. Ein Polizist wurde dabei getÃ¶tet. In Imam Shahib/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> 6 OMF getÃ¶tet bei einem Angriff auf einen ANP Checkpoint getÃ¶tet.</p>
<p>28.9. <strong>Ãœbergabe Kommando PRT</strong> Kunduz von Oberst Klein an Oberst Kai Rohrschneider.</p>
<p>29.9. OMF-Angriff auf das Polizei-HQ im Distrikt Chahar Dareh mit Handfeuerwaffen, Abwehr auch mit MÃ¶rsern. (Keine Angaben Ã¼ber PersonenschÃ¤den)</p>
<p>30.9. 2 dt. CH-53 Hubschrauber 3 km nÃ¶rdlich des PRT <span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> mit Handwaffen beschossen, einer getroffen, keine PersonenschÃ¤den.Â  In Darzab/<span style="text-decoration: underline;">Jozjan</span> bei OMF-Ãœberfall 1 ANA Soldat getÃ¶tet, 2 verwundet.</p>
<p>2.10. in Ali Abad/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> zwei Tanklaster fÃ¼r ISAF mit RPG in Brand geschossen, anschlieÃŸend Feuergefecht zwischen ANP und OMF, keine Bundeswehrbeteiligung.</p>
<p>3.10. in Imam Shahib/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> 3 Zivilpersonen bei Selbstmordattentat getÃ¶tet, 17 verletzt. Bei Mazar LuftnahunterstÃ¼tzung (show of force).</p>
<p><strong>KommandoÃ¼bergabe</strong> RC North von Brigadegeneral Vollmer an BG JÃ¼rgen Setzer. In Chemtal/Balkh 40 km westlich Mazar 4 finnische Soldaten durch IED z.T. schwer verwundet.</p>
<p>4.10. stirbt der 24-jÃ¤hrige Stabsgefreite Patric Sauer an den Folgen einer Verwundung, die er am 6.8.2008 durch ein Selbstmordattentat erlitten hatte. Er ist der 6. Afghanistan-Tote des FallschirmjÃ¤gerbataillons 263 aus ZweibrÃ¼cken.</p>
<p>5.10. mittags Beschuss einer dt. Patrouille 8 km westlich des PRT <span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> mit Handfeuerwaffen und PanzerfÃ¤usten, Feuergefecht, VerstÃ¤rkungskrÃ¤fte des PRT und der ANSF. 3 Stunden spÃ¤ter Beschuss des Distriktpolizei-HQ mit MÃ¶rsern und Raketen. Keine eigenen PersonenschÃ¤den. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz durch F-15E, show of force.</p>
<p>8.10. in Balkh/<span style="text-decoration: underline;">Balkh</span> Ãœberfall auf eine schwedische Patrouille mit IED und Handfeuerwaffen, 2 schwedische Soldaten verwundet, 4 Angreifer getÃ¶tet. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz durch B-1B mit PrÃ¤zisionsmunition.</p>
<p>9.10. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz durch F-16C, show of force und PrÃ¤zisionsmunition.</p>
<p>10.10. bei IED-Angriff in <span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> auf das Polizeihauptquartier einm Polizist getÃ¶tet. In Aliabad/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> Beschuss einer dt. Patrouille mit Handfeuerwaffen und PanzerfÃ¤usten, keine eigenen Verwundeten, Dingo beschÃ¤digt. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz durch F-15E, show of force. In Sayyad/<span style="text-decoration: underline;">Sar-e Pol</span> Beschuss einer schwedischen Patrouille mit Handfeuerwaffen, 1 Soldat schwer verwundet. Verhaftung von 6 Taliban KÃ¤mpfern in <span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span>. 50 Taliban KÃ¤mpfer legen in der Provinz Kunduz ihre Waffen nieder und ergeben sich den BehÃ¶rden.</p>
<p>13.10. <strong>KommandoÃ¼bergabe</strong> im PRT Feyzabad an Oberst Martin LÃ¼tje.Â  Verhaftung von 2 Taliban in der Provinz Takhar.</p>
<p>14.10. in der Provinz <span style="text-decoration: underline;">Takhar</span> ein Taliban Kommandeur durch ANA getÃ¶tet, 3 weitere verhaftet.</p>
<p>18.10. in der Provinz <span style="text-decoration: underline;">Badghis</span> 6 Militante durch ANSF und KoalitionskrÃ¤fte getÃ¶tet. Verhaftung von 3 Taliban Sub-Kommandeuren in <span style="text-decoration: underline;">Baghlan</span>.</p>
<p>20.10. Ã¼ber 30 km nordwestlich von <span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> Beschuss von BundeswehrkrÃ¤ften mit Handfeuerwaffen und RPG. Die Angreifer fliehen auf MotorrÃ¤dern, keine PersonenschÃ¤den.</p>
<p>21.10. bei einem Angriff auf eine ANP Patrouille in Pul-e Alchhi/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> 2 Taliban getÃ¶tet und 3 Polizisten verwundet. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz durch A-10, PrÃ¤zisionsmunition. In <span style="text-decoration: underline;">Baghlan</span> 2 Taliban Kommandeure und 9 KÃ¤mpfer durch Polizei verhaftet.</p>
<p>25.10. in <span style="text-decoration: underline;">Baghlan</span> 11 US-Soldaten und 3 US Zivilisten bei Absturz eines CH-47 getÃ¶tet.</p>
<p>28.10. in der Provinz Kunduz LuftnahunterstÃ¼tzung gegen mÃ¶gliches IED-Team, show of force.</p>
<p>29.10. in Qadis/<span style="text-decoration: underline;">Badghis</span> 25 Taliban durch Polizei getÃ¶tet. In Baghlani Jadid/Baghlan StraÃŸensperre von OMF auf einer HauptstraÃŸe in mehrstÃ¼ndigem Feuergefecht von afghanischen KrÃ¤ften beseitigt. In Tala Wa Barfak/Baghlan ein ANP Polizist durch RPG Beschuss getÃ¶tet. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz durch F-16`s, show of force und Waffeneinsatz.</p>
<p>Schweres Erdbeben (StÃ¤rke 6,0) in Yamgan/Badakhshan 75 km sÃ¼dlich Feyzabad, bisher keine Informationen zu Personen- und SachschÃ¤den.</p>
<p>31.10. in Darzab/<span style="text-decoration: underline;">Jowzjan</span> 12 Militante durch ANSF mit ISAF UnterstÃ¼tzung getÃ¶tet.</p>
<p>1.11. 8 AufstÃ¤ndische in der Provinz <span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> durch ANSF getÃ¶tet, 4 verhaftet.</p>
<p>2.11. in der Provinz <span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> 7 Taliban durch ANSF und ISAF getÃ¶tet, 8 verhaftet. In Chahar Dareh/Kunduz Beschuss eines belgischen OMLT mit Handfeuerwaffen und RPG, keine Personen- oder SachschÃ¤den.Â  LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz durch F-16E und F-15E, show of force und PrÃ¤zisionsmunition. An einem Checkpoint in Charbolak/ <span style="text-decoration: underline;">Balkh</span> 3 Polizisten getÃ¶tet. In Muqur/<span style="text-decoration: underline;">Badghis</span> 10 Polizisten mit Waffen zu den Taliban Ã¼bergelaufen, darunter ein Offizier.</p>
<p>3.11. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz durch F-16E`s, show of force und Waffeneinsatz.</p>
<p>4.11. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz: A-10 bekÃ¤mpft MÃ¶rserstellung; Drohne MQ-9A Reaper: â€žThe aircraft operator observed enemy forces massing for possible attack on frieendly forces. Precision guided munitions and missiles were deployed on the enemy position elimenateing the threat to friendly forces.&quot; (Airpower Summary 4.11.)</p>
<p>5.11. in <span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> SelbstmordattentÃ¤ter durch eigene Bombe getÃ¶tet. <strong>GroÃŸeinsatz LuftnahunterstÃ¼tzung</strong> in der Provinz Kunduz durch zahlreiche Kampfmaschinen F-16C`s, F-15E`s und eine MQ-9A Reaper: â€žWhen anti-Afghan forces activity was observed at several known enemy fighting-positions, numerous munitions were expended on various locations. These munitions included precision-guided munitions, strafing runs and missiles. They were released once confirmed coordinates were obtained. The targets were destroyed. Shows of force were also performed to deter any potential enemy action. The shows of force were successful.&quot; (Airpower Summary 5.11.)</p>
<p>In der FAZ berichtet heute Friederike BÃ¶ge Ã¼ber den MilizenfÃ¼hrer und ehemaligen Mudschaheddin-Kommandeur Miralam Khan, der mit seinen MÃ¤nnern â€žim <strong>Alleingang zahlreiche DÃ¶rfer in der nordafghanischen Provinz Â´befreit</strong>`&quot;Â  haben soll. ER verfÃ¼ge aus der Zeit des BÃ¼rgerkriegs noch Ã¼ber mehrere hundert bewaffnete AnhÃ¤nger. Er sei der â€žneue Held von Kunduz&quot;.Â  Nach eigenen Angaben sei er von US-Spezialeinheiten unterstÃ¼tzt worden. Das dt. PRT hat nach eigenen Angaben keinen Kontakt zu ihm. Es gibt â€žerste Berichte von ScharmÃ¼tzeln zwischen verschiedenen Dorfmilizen, die alte Rechnungen aus dem BÃ¼rgerkrieg begleichen wollen. Und von einzelnen marodierenden KÃ¤mpfern, die ihre Macht fÃ¼r ethnische Feindseligkeiten missbrauchen. Â´Sie halten vor allem Paschtunen an, durchsuchen sie und nehmen ihnen die Mobiltelefone ab`, berichtet ein Bewohner aus dem (nÃ¶rdlichen) Distrikt Imam Shahib.&quot;</p>
<p>6.11. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz, show of force.</p>
<p>7.11. ergeben sich in Qalai Zal/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> 10 AufstÃ¤ndische samt Waffen den BehÃ¶rden.</p>
<p>3.-7.11. (1.-6.11.) <strong>GroÃŸoperation von lt. Spiegel Online 800 ANA Soldaten, ca. 300 SpezialkrÃ¤fte</strong> von OEF und ANA, 130 ANP Polizisten und mehreren Dutzend NDS-Agenten (lt. ISAF 700 afghanische und 50 internationale KrÃ¤fte) im Distrikt Chahar Dareh/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> um Gul Tepa, das als RÃ¼ckzugsgebiet von AufstÃ¤ndischen gilt und nicht weit vom PRT Kunduz entfernt ist. Massive und andauernde Bombardements aus Jagdbombern und Drohnen; lt. Gouverneur 133 Taliban getÃ¶tet, darunter angeblich 8 hochrangige Kommandeure, 13 verletzt, 25 verhaftet. Lt. Spiegel Online v. 8.11. wurden allein 2009 gut ein Dutzend OEF-EinsÃ¤tze im Einsatzgebiet der Bundeswehr bekannt. Wegen unangekÃ¼ndigter und teils sehr harter Zugriffe oder gezielter TÃ¶tungen habe es mehrfach Reibereien zwischen dt. und US-MilitÃ¤rs gegeben. Dieses Mal hÃ¤tten die USA vorab informiert. Der dt. ISAF-Regionalkommandeur Nord habe aber eine Beteiligung abgelehnt.</p>
<p><strong>Wechsel vom 20. zum 21. deutschen Einsatzkontingent</strong> ISAF im November. VerstÃ¤rkung des PRT Kunduz ab Januar 2010 Â durch eine zusÃ¤tzliche Infanteriekompanie (120 Mann).</p>
<p>11.11. in Kunduz 5 km vom PRT je ein Soldat von Bundeswehr und ANA bei einstÃ¼ndigem Feuergefecht verwundet. In Khanabad/Kunduz ein Zivilist durch IED getÃ¶tet, 2 verwundet. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz, show of force. In Mazar zwei dt. Hubschrauber nach dem Start mit Gewehren beschossen, leichte SachschÃ¤den.</p>
<p>14.11. in Balkh/Balkh 5 mutmaÃŸliche Militante von afghanischen und ISAF KrÃ¤ften verhaftet. In Chemtal/Balkh 5 schwedische Soldaten durch IED z.T. schwer verwundet, ein Sprachmittler getÃ¶tet. Zwei dt. MEDEVAC-Hubschrauber, die schwedische Verwundete nach Mazar bringen sollten, bei Aliabad /Kunduz mit Handfeuerwaffen beschossen. Flug zur technischen ÃœberprÃ¼fung in Kunduz abgebrochen.Â  In einer anderen Polizeiaktion in Balkh, Chamtal und Charboldak/Balkh 7 Taliban KÃ¤mpfer verhaftet und einer getÃ¶tet.</p>
<p>15.11. im <strong>Christian Science Monitor</strong> â€žTaliban make gains in Afghanistan`s forgotten north&quot;</p>
<p>Formal Ãœbergabe an das 21. dt. Einsatzkontinent.</p>
<p>16.11. bei Kunduz Angriff mit Handfeuerwaffen und PanzerfÃ¤usten auf die zivile Bewachung der im Bau befindlichen â€žMischa-Meier-BrÃ¼cke&quot;, RÃ¼ckzug der Wachleute, RÃ¼ckgewinnung der BrÃ¼cke durch ANP, 3 Wachleute und 5 Angreifer getÃ¶tet. In Khanabad/Kunduz durch ANSF 2 Taliban Gruppenkommandeure getÃ¶tet und 6 Militante gefangen genommen.</p>
<p>18.11. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz, show of force.</p>
<p>22.11. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz, show of force. In Imam Shahib/<span style="text-decoration: underline;">Kunduz</span> bei Angriff auf Polizei Checkpoint 3 Taliban getÃ¶tet.</p>
<p>23.11. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz durch 2 Kampfflugzeuge, show of force und PrÃ¤zisionsmunition.</p>
<p>25.11. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz, show of force.</p>
<p>27.11. in <strong>New York Times</strong> â€žTaliban Open Northern Front in Afghanistan&quot;: Lt. afghanischen Offiziellen wurde im FrÃ¼hjahr die Polizei der Provinz Kunduz duch die Zentralregierung um ein Drittel von 1.500 auf 1.000 reduziert. Anfang 2009 wurden weitere 200 Polizisten nach Kabul abgezogen. Ein Distrikt wie Khanabad mit 350.000 Einwohnern habe gerade 80 Polizisten, der Distrikt Chahar Darreh 56. Diese wÃ¼rden gerade reichen, um das Distriktzentrum und die HauptstraÃŸe zu bewachen.</p>
<p>28.11. in Farkhor/Takhar Direktor des Roten Halbmonds nach Freitagsgebet erschossen.</p>
<p>29.11. in Pakhtun Kot/Faryab 2 Taliban bei Angriff auf Polizeiposten getÃ¶tet.</p>
<p>1.12. in Archi/Kunduz bei Angriff auf ANP Kontrollposten ein Polizist verwundet.</p>
<p>6.12. in Ghormach/Faryab 4 Taliban, darunter der Kommandeur Mullah Amruden, durch ANP getÃ¶tet.</p>
<p>7.11. LuftnahunterstÃ¼tzung in der Provinz Kunduz, show of force.</p>
<p>8.12. in Ghormach/Faryab 10 Taliban durch ANP getÃ¶tet.</p>
<p>9.12. in Kunduz 5 Taliban durch ANSF und Koalitionstruppen getÃ¶tet.</p>
<p>10.12. in Kunduz der ehemalige Mudschaheddin-Kommandeur und BÃ¼rgermeister von Kunduz, Hajji Khaluddin (Vor-Talibanzeit), bei Verlassen einer Moschee erschossen. In Pul-e Hisar/Balkh <strong>WaffenÃ¼bergabe</strong> vonÂ  50 OMF unter Kommandeur Abidudin an die staatlichen AutoritÃ¤ten. Tags zuvor hatten sich in Andarab/Baghlan 30 OMF den BehÃ¶rden ergeben. Lt. offiziellen Angaben sollen seit Beginn des Jahres im Nordosten mehr als 1.300 Militante, darunter 150 in der Provinz Baghlan, in ihr normales Leben zurÃ¼ckgekehrt sein. (Xinhua 10.12.09)</p>
<p>13.12. in Baghal-e Markazi/Baghlan bei OMF-Ãœberfall auf Polizei Checkpoint 7 Polizisten getÃ¶tet.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(2) Kommentar zur Lageentwicklung in der Provinz Kunduz</span></strong></p>
<p>Die <strong>Provinz Kunduz</strong> ist inzwischen fÃ¼r die regierungsfeindlichen KrÃ¤fte der strategische Angriffspunkt im Norden: Hier war eine Hochburg der Talibanherrschaft, von hier stammt Heckmatjar, hier bilden die paschtunischen Siedlungsgebiete (35% der 770.000 ProvinzbevÃ¶lkerung) einen Resonanzboden. Mit der Zunahme des US-/ISAF-Nachschubs aus Norden Richtung Kabul wÃ¤chst die Bedeutung von Kunduz. Die Reduzierung der Polizeistellen in der Provinz um 537 im vorigen Jahr durch die Zentralregierung schwÃ¤chte die sowieso schon schwachen SicherheitskrÃ¤fte.Â  Es gibt Distrikte praktisch ohne PolizeiprÃ¤senz! Zum groÃŸen Teil eingesickerte Militante fÃ¼hren einen Terrorkrieg gegen afghanische SicherheitskrÃ¤fte und ISAF.Â  (<em>Vgl. W.N.: â€žSicherheitsvorfÃ¤lle in der Region Nord 2007 bis heute&quot;)</em></p>
<p>Nachdem er zunÃ¤chst vor allem mit RaketenbeschÃ¼ssen, IED-AnschlÃ¤gen und hit-and-run-Attacken gefÃ¼hrt wurde, erreichte er am 29. April 2009 eine neue IntensitÃ¤t: Seitdem fÃ¼hrten die AufstÃ¤ndischen komplexe Hinterhalte und Angriffe durch, die militÃ¤rische FÃ¼hrung und Ausbildung verraten und auf die Vernichtung ganzer Einheiten zielten. Die deutschen ISAF-Soldaten standen dabei <span style="text-decoration: underline;">erstmalig</span> wÃ¤hrend des AFG-Einsatzes Ã¼ber Stunden in Gefechten und tÃ¶teten dabei allein am 4. Juni mehr als zehn Gegner. (7 Gefechte zwischen 29.4. und 12.6.)Â  <span style="text-decoration: underline;">Erstmalig</span> in der Geschichte der Bundesrepublik fiel am 29.4. ein Bundeswehrsoldat im Kampf.Â  Bisher hatten sich deutsche ISAF-Soldaten darauf beschrÃ¤nkt, bei Beschuss zurÃ¼ckzuschieÃŸen und sich aus dem Konflikt zu lÃ¶sen.Â  Am 15.6. kam es zu einem Luft-Bodeneinsatz, bei dem <span style="text-decoration: underline;">erstmalig</span> im Einsatzgebiet der Bundeswehr Bordkanone und Raketen eingesetzt wurden.Â  (Bis dahin blieb es maximal bei show of force.) Jetzt waren Hinterhalte als Mehrfachfallen aufgebaut. Vor Ort in Kunduz herrscht die EinschÃ¤tzung, dass die Bundeswehr nur dank der guten Ausbildung und angemessenen OperationsweiseÂ  ihrer jungen Soldaten einer Katastrophe mit vielen eigenen Toten entkommen ist.Â  Zugleich behielt man lange in dem relativ dicht besiedelten Umfeld die Umsicht, zivile Opfer strikt zu vermeiden.</p>
<p>Der Luftangriff vom 4. September gegen zwei entfÃ¼hrte Tanklaster sÃ¼dlich Kunduz mit lt. COMISAF-Bericht bis zu 142 Toten, darunter vielen Zivilisten, war eine menschliche und politische Katastrophe - auch wenn er in nichtpaschtunischen Teilen der ProvinzbevÃ¶lkerung sogar Zustimmung fand. Rund um Kunduz ist inzwischen stÃ¤ndig mit illegalen Checkpoints zu rechnen, ist Aufbauarbeit zzt. nicht mehr mÃ¶glich. Im Oktober hieÃŸ es,Â  5 der 7 Distrikte der Provinz seien unter dem Einfluss der Taliban.</p>
<p>Der Vorschlag des RC North Brigadegeneral Vollmer im September, 2.500 zusÃ¤tzliche Polizisten auszubilden und fÃ¼r zwei Jahre von Seiten der Bundesrepublik zu besolden (ca. 9 Mio. US-$), Ã¤hnliches hatte Kanada in Kandahar getan), wurde von der Bundesregierung abgelehnt.Â  <span style="text-decoration: underline;">Die frÃ¼here Hoffnungsprovinz Kunduz rutscht weg!</span></p>
<p>VerstÃ¤rkt fÃ¼hren ANSF und OEF-SpezialkrÃ¤fte in der Provinz eigenstÃ¤ndige Operationen durch, Ã¼ber die Bundeswehr/ISAF anfangs nicht einmal informiert wurden. (vgl, Vorfall von Imam Shahib im MÃ¤rz)</p>
<p>Der bisherige HÃ¶hepunkt war in der ersten Novemberwoche 2009 eine fÃ¼nftÃ¤gige GroÃŸoperation im Distrikt Chahar Darreh mit massivem Luftwaffeneinsatz , bei der Ã¼ber 130 Taliban getÃ¶tet worden sein sollen. Inzwischen sollen auch ehemalige Mudschaheddin-Kommandeure die Initiative Ã¼bernommen haben.</p>
<p>Im Unterschied zu diesen Paralleloperationen bleibt bei ISAF/Bundeswehr im Norden die Grundlinie, sich nicht in eine Gewalteskalation hineinziehen zu lassen, den Guerillakrieg wohl mit militÃ¤rischer Gewalt, aber nicht generell mit Krieg zu beantworten.</p>
<p>In der Ã¶ffentlichen Diskussion in Deutschland geraten die taktische Ebene (Kriegssituation in einzelnen Distrikten) und strategische Ebene (StabilisierungsunterstÃ¼tzung) immer wieder durcheinander. Die Grunderkenntnis bleibt:Â  Mit Krieg sind die Konflikte in Afghanistan nicht zu lÃ¶sen. Â Deutscher Afghanistanpolitik und Bundeswehroffizieren war das entgegen manchen heutigen Unterstellungen von Anfang an klar. (Vgl. meine Stellungnahme â€žKrieg in Afghanistan - Bundeswehr im Krieg!?&quot; 10/2008, aktualisiert 11/2009)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(3) SicherheitsvorfÃ¤lle im regionalen Vergleich</span></strong></p>
<p>SicherheitsvorfÃ¤lle in den Regionen Capital, Nord, West, SÃ¼d, Ost; nach Schusswechsel/Gefecht, Sprengmittel (Selbstmordattentate), indirekter Beschuss; getÃ¶tete und verwundete ISAF-Soldaten:</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  <strong>1. (29.12.-4.1.2009</strong>): 168, davon <span style="text-decoration: underline;">C 0, N 0</span>, W 9, S 114, O 45; davon 108, 26 (in Parvan), 31; 4 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 22 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  2. (05.01.): 149, davon C 1,. N 1, W 9, S 94, O 44; davon 99, 28 (2 in Kandahar + Nimruz), 20; 8 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 23 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  3. (12.01.): 135, davon C 1, N 3, W 2, S 92, O 37; davon 84, 18 (1 in Kabul), 24; 5 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 22 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  4. (19.01.): 165, davon C 1, N 3, W 14, S 90, O 57; davon 104, 29 (3 in Baghlan, Herat, Khost), 26; 2 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 19 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  5. (26.01.): 174, davon C 1, N 6, W 11, S 95, O 61; davon 114, 26 (1 in Kabul), 30; 4 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 15 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  6. (02.02.): 141, davon C 0, N 3, W 7, S 82, 0 49; davon 90, 23 (3 in Nangarhar, Uruzgan, Herat), 24; 2 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 9 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  7. (09.02.): 170, davon C 1, N 6, W 3, S 107, 0Â  53; davon 104, 30 (4 in Kost, Paktika, Nimruz, Kabul), 30; 6 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 12 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  8. (16.02.): 156, davon C 2, N 4, W 9, S 90, O 51; davon 107, 20, 21; 5 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 14 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  9. (23.02.): 184, davon C 0, N 7, W 7, S 112, O 58; davon 126, 29 (5 in Nangarhar, Kandahar, Nimruz, Helmand), 29; 9 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 11 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  10.(02.03.): 206, davon C 0, N 1, W 4, S 111, O 90; davon 125, 30 (2 in Nimruz), 49; 5 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 17 verletzt.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  11.(09.03.): 241, davon C 5, N 8, W 5, S 129, O 94; davon 140, 35 (1 Kabul), 66; 8 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 17 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  12.(16.03.): 214, davon C 3, N 2, W 10, S 115, O 84; davon 140, 38 (2 in Khowst + Nangarhar), 35; 9 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 32 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  13.(23.03.): 197, davon C 1, N 18, W 9, S 107, O 62; davon 136, 24 (einer in Herat), 35; zwei ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 18 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  14.(30.03.): 194, davon C 0, N 6, W 5, S 98, O 85; davon 104, 36 (2 in Kandahar), 50; 2 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 17 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  15.(06.04.): 187, davon C 2, N 7, W 5, S 90, O 83; davon 117, 33 (2 in Helmand), 34; 3 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 17 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  16.(13.04.): 144, davon C 2, N 9, W 5, S 50, O 78; davon 82, 29 (3 in Kabul, Balkh, Kandahar), 31; 3 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 24 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  17.(20.04.): 165, davon C 1, N 11, W 7, S 64, O 82; davon 91, 43 (3 in Kandahar + Herat), 31; 13 ISAF-Soldaten verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  18.(27.04.): 231, davon C 5, N 7, W 11, S 103, O 105; davon 133, 37 2 in Kunduz, Kandahar), 61; 7 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 36 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  19.(04.05.): 240, davon C 1 (0,4%), N 6 (2,5%), W 11 (4,6%), S 119 (49,6%), O 103 (43%); davon 138, 41 (3 in Helmand, Laghman), 57; 4 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 18 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  20.(11.05.): 295, davon C 4, N 8, W 18, S 128, O 137; davon 186, 39 (4 inKandahar, Khowst, 64; 3 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 29 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  21.(18.05.): 252, davon C 3, N 7, W 22, S 124, O 96; davon 142, 50 (ein in Kandahar), 57; 3 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 34 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  22.(25.05.): 313, davon C 1, N 17, W 24, S 143, O 128; davon 187, 66 (2 in Ghazni + Herat), 53; 6 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 37 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  23.(01.06.): 313, davon C 1, N 14, W 14, S 158, O 126; davon 172, 84 (2 in Helmand, Paktika), 53; 10 ISAF-Soldaten gefallen, 45 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  24.(08.06.): 381, davon C 5, N 8, W 23, S 187, O 158; davon 224, 73 (1 in Helmand), 70; 4 ISAF-Soldaten gefallen, 57 verwundet</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  25.(15.06.): 367, davon C 3, N 10, W 17, S 205, O 132; davon 243, 71, 47; 10 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 60 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  26.(22.06.): 404, davon C 2, N 8, W 25, S 257, O 112; davon 255, 90 (je 1 in Herat, Khost, Nangarhar), 54; 4 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 46 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  27.(29.06.): 460, davon C 3, N 9, W 18, S 280, O 150; davon 283, 85 (je 1 in Nangarhar, Balkh, Herat, Helmand, Kandahar), 78; 11 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 97 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  28.(06.07.): 444, davon C 0, N 15 (3,4%), W 22 (4,9%), S 286 (64,4%), O 121 (27,3%); davon 295, 79 (1 in Kandahar), 65; 25 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 96 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  29.(13.07.): 399, davon C 2, N 16, W 19, S 203, O 159; davon 232, 85 (3 in Ghazni, Nangarhar, Kandahar), 68; 12 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 56 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  30.(20.07.): 405, davon C 5, N 26, W 17, S 203, O 154; davon 245, 77 (4 in Paktia, Nimruz, Herat, Kowst), 76; 14 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 62 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  31.(27.07.): 404, davon C 3, N 9, W 17, S 234, O 141; davon 257, 76, 69; 15 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 76 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  32.(03.08.): 407, davon C 3, N 7, W 11, S 231, O 155; davon 258, 81 (ein in Zabul), 65; 13 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 85 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  33.(10.08.): 463, davon C 13, N 32, W 15, S 226, O 177; davon 286, 93 (3 in Kunduz, Helmand, Kabul), 75; 13 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 105 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  34.(17.08.): 933, davon C 23, N 49, W 51, S 439, O 371; davon 534, 131 (2 in Kabul + Paktia), 266; 14 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 95 verwundet. (<strong>PrÃ¤sidentschafts- und Provinzratswahlen</strong> am 20.8.)</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  35.(24.8.): 390, davon C 2, N 6, W 15, S 227, O 140; davon 252, 86 (1 in Kandahar), 49; 10 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 87 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  36.(31.8.): 478, davon C 3, N 15, W 24, S 269, O 167; davon 323, 97 (5 in Kunduz, Jowzjan, Farah, Herat, Kaghman), 58; 19 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 122 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  37.(7.9.): 524, davon C 4, N 16, W 26, S 307, O 171; davon 326, 116 (3 in Kabul, Helmand, Kandahar), 66; 13 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 95 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  38.(14.9.): 414, davon C 2, N 11, W 15, S 250, O 136; davon 252, 101 (4 in Kabul, Baghlan, Helmand, Kandahar), 54; 16 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 97 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  39.(21.9.): 328, davon C 2, N 7, W 18, S 185, = 116; davon 199, 72 (1 in Herat), 57; 9 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 57 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  40.(28.9.): 448, davon C 0, N 18, W 27, S 234, O 169; davon 279, 85 (2 in Kunduz, Kandahar), 75; 19 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 56 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  41.(5.10.): 423, davon C 6, N 11, W 28, S 234, O 144; davon 254, 91 (1 in Kabul), 68; 7 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 90 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  42.(12.10.): 411, davon C 5, N 6, W 29, S 243, O 128; davon 280, 83, 44; 8 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 55 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  43.(19.10.): 368, davon C 4, N 13, W 5, S 225, O 121; davon 240, 75, 43; 9 ISAF Soldaten getÃ¶tet, 35 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  44.(26.10.): 374, davon C 5, N 15, W 10, S 218, O 126; davon 232, 81 (1 in Kandahar), 51; <strong>27 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 62 verwundet</strong>.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  45.(2.11.): 369, davon C 5, N 14, W 17, S 212, O 121; davon 255, 58 (1 in Kunduz), 51; 13 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 52 verwundet.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  46.(9.11.): 360, davon C 5, N 12, W 12, S 225, O 106; davon 238, 72 (je 1 in Kabul, TZabul), 45; 4 ISAF-Soldaten getÃ¶tet, 64 verwundet.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">(4) Trends</span></strong></p>
<p>Die Taliban/AGE-Attacken stiegen im Vergleichszeitraum 1. Januar bis 28. September 2007-2008 insgesamt um 51% auf 5.601,</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  in <span style="text-decoration: underline;">Kandahar um 54% auf 820</span>, in Helmand um 188% auf 490, Zabul um 20% auf 251, Uruzgan um 165% auf 130, Nimroz um 139%Â  auf 79;</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  in den OstprovinzenÂ  Khost um 39% auf 446,Â  Ghazni um 134%Â  auf 398,Â  Paktika um um 27% auf 229, Paktia um 37% auf 305; in Nangarhar um 20% auf 292, in Kunar um 0% auf 536,</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  in den Kabul-Anrainern Wardak umÂ  47% auf 241, Laghman um 74% auf 162, Logar um 33% auf 170,Â  Kapsia (nÃ¶rdl. Kabul) um 162% auf 123, Kabul um 48% auf 157, in Bamyan um 167% auf 8;</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  im Norden/WestenÂ  Badghis um 163% auf 121,Â  Kunduz um 291% auf 125, Takhar um 5% auf 23, Badakhshan um 67% auf 50.</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  <span style="text-decoration: underline;">RÃ¼ckgÃ¤nge</span> gab es nur in Balkh (Mazar) um -7% auf 41, in Samang um -56% auf 4 und in Sari Pul um -87% auf 2.Â  (<em>Afghanistan Index, Stand 10.2.2009)</em></p>
<p><strong>SicherheitsvorfÃ¤lle nach Provinzen Jan.-Sept. 2009 </strong>(ANSO Quarterly Report Sept. 2009)</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Kabul 149</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  <span style="text-decoration: underline;">Nord</span>: Badakhshan 34, Takhar 57, Baghlan 68, Kunduz 205, Samangan 9, Balkh 54, Sar-e Pul 16, Jawzjan 34, Faryab 91</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  <span style="text-decoration: underline;">West</span>: Badghis 180, Herat 200, Farah 137, Ghor 71</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  <span style="text-decoration: underline;">SÃ¼d</span>: Nimroz 100, Helmand 402, Kandahar 721, Uruzgan 146, Zabul 221</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  <span style="text-decoration: underline;">Ost</span>: Paktika 315, Khost 376, Â Paktia 143, Nangarhar, 241, Kunar 987 (alle an der pakistanischen Grenze),Â  Ghazni 403, Wardak (westl. Kabul) 324, Logar 160, Laghman 120 ..</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  <span style="text-decoration: underline;">Zentral</span>: Panshir 2, Parwan 45, Bamyan 15, Daykundi 17</p>
<p><strong>RÃ¤umliche Verteilung von Verlusten bei der Polizei</strong> ANP Januar bis 11. Juni 2009 (&quot;Killed in Action, Wounded in Action, Missed in Action&quot;, <span style="text-decoration: underline;">Region Nord</span>):</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Provinzen <span style="text-decoration: underline;">Sar-i-Pul, Samangan, Badakhshan</span> (Norden), Panjshir, Bamyan (Central), Daykundi (SÃ¼d): keine KiA, 4 WiA</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Provinzen <span style="text-decoration: underline;">Faryab 5/12/6, Jawzjan 15/3, Balkh 4/5, Kunduz 8/30, Baghlan 3/3, Takhar</span> 1/3 (alles Nord), Herat 13/43, Badghis 6/13/17, Farah 29/14 (West), Kabul 15/25, Kandahar 121/166/17, Helmand 100/113/11, Uruzgan 29/22, Zabul 19/36, (alles SÃ¼d), Nangarhar 22/44, Kunar 5/21, Paktika 19/38, Ghazni 27/44/12, Khost 13/19/3, Paktia 8/38/2</p>
<p>___</p>
<p>Zum <a href="index.php/articles/946">Teil 1</a>.</p></div>


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   </div>
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