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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Murat Kurnaz: Misshandlungsvorwurf bleibt im Raum</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Stellungnahme</span>

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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-120-99-83">Any of these categories</a>
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        <h1>
            Murat Kurnaz: Misshandlungsvorwurf bleibt im Raum         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 12. März 2008 17:59:50 +02:00 (90556 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zur Einstellung der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen zwei AngehÃ¶rige des Kommandos SpezialkrÃ¤fte der Bundeswehr erklÃ¤rt <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheitspolitischer Sprecher:
</div>
            <div>    <p>
Die erneute Einstellung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens bestÃ¤tigt die Schwierigkeiten, denen auch der Verteidigungsausschuss als Untersuchungsausschuss begegnet ist: Es erscheint fast unmÃ¶glich, die von Murat Kurnaz gegen AngehÃ¶rige des Kommandos SpezialkrÃ¤fte (KSK) erhobenen VorwÃ¼rfe, ihn Anfang 2002 in einem US-Gefangenenlager im afghanischen Kandahar geschlagen und getreten zu haben, vollstÃ¤ndig aufzuklÃ¤ren. Vieles spricht jedoch dafÃ¼r, dass sich der Vorfall so abgespielt hat, wie Murat Kurnaz ihn geschildert hat.
</p>
<p>
So wird nicht mehr bestritten, dass sich deutsche Soldaten im US-MilitÃ¤rlager in Kandahar an der Bewachung von Gefangenen vor deren Verschleppung nach Guantanamo beteiligt haben. Als Ergebnis der Untersuchungen im Verteidigungsausschuss ist auch festzustellen, dass an der verbalen Ansprache von Kurnaz durch Kommandosoldaten (in dem Sinne: &quot;Du bist wohl auf die falsche Seite geraten&quot;) keine Zweifel mehr bestehen kÃ¶nnen. Auch der von der Staatsanwaltschaft als zentral angesehene Punkt - konnte zur Tatzeit im inneren Bereich des Lagers ein Lastwagen stehen? - wurde durch die Aussage eines frÃ¼heren MithÃ¤ftlings von Kurnaz bestÃ¤tigt. Dies entspricht den Angaben, die ehemalige US-Soldaten gegenÃ¼ber dem &quot;Spiegel&quot; gemacht haben. Bedauerlicherweise konnten diese Soldaten nicht gehÃ¶rt werden, da die US-Seite jegliche Mitwirkung an der AufklÃ¤rung des Sachverhalts verweigerte. Wenn der Misshandlungsvorwurf letztlich nicht mit der fÃ¼r eine strafrechtliche Verurteilung notwendigen Sicherheit aufgeklÃ¤rt werden kann, liegt ein Grund dafÃ¼r auch in dieser Weigerung.
</p>
</div>


           <br />
                        </div>
   </div>
</div></channel>
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