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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Better news statt bad news aus Afghanistan</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Stellungnahme</span>

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        <h1>
            Better news statt bad news aus Afghanistan         </h1>
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           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 31. Juli 2008 13:01:57 +02:00 (188089 Aufrufe)            </div>
            <div>    In der Ã–ffentlichkeit taucht Afghanistan meist nur im Zusammenhang mit Gewalteskalation und AnschlÃ¤gen auf oder wenn es um die VerlÃ¤ngerung des Bundeswehrmandates geht, die vielen kleinen, aber wichtigen Fortschritte in der Entwicklung des Landes werden hierzulande in der Ã–ffentlichkeit nur wenig wahrgenommen. Hierzu Winfried Nachtwei:
</div>
            <div>    <p>
<strong>Better news statt bad news aus Afghanistan</strong>
</p>
<p>
Winfried Nachtwei, MdB, Juli 2008
</p>
<p>
<em>AnschlÃ¤ge  und schlechte Nachrichten generell haben hÃ¶chsten Aufmerksamkeitswert. Hohe Aufmerksamkeit finden MilitÃ¤rfragen wie Obergrenzen, Tornados, Quick Reaction Force, SÃ¼deinsatz. Wenig bis gar nicht wahrgenommen werden Fragen des zivilen Aufbaus. Diese â€žnatÃ¼rliche&quot; Botschaftsdominanz des MilitÃ¤rischen und von bad news wird verstÃ¤rkt durch die ungleichgewichtige Ã–ffentlichkeitsarbeit, wo die KapazitÃ¤ten der zivilen Seite weit hinter denen der militÃ¤rischen Seite hinterherhinken, wo Journalisten fast nur ISAF besuchen und kaum Aufbauvorhaben.</em>
</p>
<p>
<em>Deshalb verfasse ich seit Sommer 2007 diese Zusammenstellung von â€žbesseren Nachrichten&quot;, die in der Regel kaum durchdringen, aber unverzichtbar zu einem realitÃ¤tsnahen Gesamtbild gehÃ¶ren. Ihr Schwerpunkt ist der deutsche Verantwortungsbereich im Norden.</em>
</p>
<p>
<em>Bisher fehlt es allerdings an systematischen Wirksamkeitsbewertungen der Aufbauanstrengungen. Ob die Vorhaben Tropfen auf den heiÃŸen Stein oder ein stÃ¤ndig kÃ¼hlender Wasserstrahl sind, lÃ¤sst sich meist nicht beurteilen.</em>
</p>
<p>
<em>(Parallel dazu fÃ¼hre ich fÃ¼r den internen Gebrauch eine laufend aktualisierte Zusammenstellung zur militÃ¤risch-polizeilichen Sicherheitslage, wo die bad news dominieren, aber auch die enormen Unter-schiede zwischen den verschiedenen Landesteilen deutlich werden: Weiterhin geschehen &gt; 90% der Gefechte, AnschlÃ¤ge und BeschÃ¼sse im SÃ¼den und Norden, zu je 2-3% in der Hauptstadtregion, im Norden und Westen. Zur Gesamtentwicklung  vgl. meine Foto-CD  â€žAFG: wie weiter?â€œ).</em>
</p>
<p>
<strong>Mazar-Besuch Juni 2007</strong>
</p>
<p>
Vor Ort stellt sich die Entwicklung der Sicherheitslage in der Nordregion mit ihren immerhin ca. 10 Mio. Einwohnern differenzierter und weniger dramatisch dar als in Deutschland. Die Anstiege der SicherheitsvorfÃ¤lle liegen bisher noch im jahreszeitlichen Trend, eine VerschÃ¤rfung hat sich in Kunduz ergeben, anderswo nicht. Der RÃ¼ckhalt in der BevÃ¶lkerung sei weiterhin sehr groÃŸ.
</p>
<p>
Am Rande gibt es neue Informationen zur Entwicklung in Kunduz nach dem Selbstmordanschlag auf die deutschen Soldaten im Mai: Schon am Tag des Anschlags kamen ca. 400 Mullahs zum Gouverneur. Sie wollten zum PRT und SolidaritÃ¤t demonstrieren. Das wurde aus SicherheitsgrÃ¼nden abgesagt. Am Tag des Lehrers gab es eine Versammlung von 700 Lehrern und Mullahs, wo die AnschlÃ¤ge massiv verurteilt wurden  und der â€žBeschluss der Rechtsgelehrten ...&quot; verabschiedet wurde. Hierin heiÃŸt es, dass PRT sei fÃ¼r die Menschen so wichtig wie das Wasser zum Leben. Im Unterschied dazu ist die Handlungsbereitschaft der afghanischen Sicherheitsverantwortlichen weiterhin unzureichend. Die ISAF-PRTs kÃ¶nnten die einheimischen Verantwortlichen nur nach besten KrÃ¤ften dabei unterstÃ¼tzen, die AttentÃ¤ter und UnterstÃ¼tzer zu fangen. Tun mÃ¼ssten das aber die Afghanen selbst. In der Vergangenheit gelang es mehrfach, eingesickerte Terrorzellen ausfindig zu machen und zu verhaften, so dass jeweils Ã¼ber Monate Ruhe war. Jetzt klappt das nicht.
</p>
<p>
<strong>September 2007 Provinz Kunduz</strong>
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Am 16.9. wurde die Primary + Secondary School der Ortschaft Katachel in â€žMichael Diebel Schule&quot; umbenannt - nach dem Oberfeldwebel Diebel, der am 19. Mai zusammen mit zwei Kameraden bei dem Selbstmordattentat ums Leben kam.
</p>
<p>
Am 27.9. wurde im Distrikt Ali Abad sÃ¼dl. Kunduz eine Primary + Secondary School fÃ¼r 800 MÃ¤dchen und Jungen erÃ¶ffnet. Die Schule wurde Ã¼ber die Kreditanstalt fÃ¼r Wiederaufbau finanziert. Es unterrichten Studenten des von der Bundesregierung gefÃ¶rderten â€žTeacher Training Colleges Kunduz&quot;. 
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Der Distrikt Ali Abad liegt im paschtunischen Siedlungsgebiet. Seit Jahren ist hier ein Schwerpunkt von Attacken Oppositioneller Militanter KrÃ¤fte.
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Am 13.12.07 Ãœbergabe einer Schule in Feyzabad an die einheimische BevÃ¶lkerung durch den militÃ¤rischen + zivilen Leiter des PRT.
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Am 15.12. Ãœbergabe des Containerkrankenhauses in Mazar durch den Leiter der AA-AuÃŸenstelle.
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<strong>Hilfs- und Entwicklungsorganisationen zur ISAF-PrÃ¤senz</strong>
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Thomas Gebauer, medico international, nach RÃ¼ckkehr aus AFG: Er habe niemanden bei GesprÃ¤chspartnern aus Zivilgesellschaft und NGO`s gesprochen, der fÃ¼r Abzug der Bundeswehr sei. â€žWÃ¼rden die Truppen abgezogen, wÃ¤re ein neuer BÃ¼rgerkrieg unvermeidlich die Folge.&quot; (taz 14.9.2007)
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<p>
Der GeneralsekretÃ¤r der Dt. Welthungerhilfe, Dr. Hans-Joachim PreuÃŸ, am 15.9.2007 auf der GrÃ¼nen Sonder-BDK in GÃ¶ttingen: â€žAuch aus Sicht der Entwicklungsorganisationen und NGOs gebe es gute GrÃ¼nde fÃ¼r die PrÃ¤senz internationalen MilitÃ¤rs. Ohne diese gÃ¤be es in kurzer Zeit eine Implosion. 
</p>
<p>
Im selben Sinne Ã¤uÃŸerte sich Dr. Oliver MÃ¼ller, Leiter von Caritas International, am 4.10.2007 auf einer GrÃ¼nen-Veranstaltung mit mir in Freiburg.
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<p>
Zugleich wird - zuletzt Im VENRO-Positionspapier vom 8. Oktober - die enge zivil-militÃ¤rische Zusammenarbeit und der Primat militÃ¤rischer KonfliktlÃ¶sungsstrategien kritisiert und ein nachhaltiger Strategiewechsel gefordert.
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<p>
<strong>Die Arbeit der UnabhÃ¤ngigen Menschenrechtskommission (AIHRC)</strong>
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<p>
Die Bearbeitung von 10.000 Beschwerden seit 2002, ihre Seminare zu Menschenrechten, ihr  landesweites Menschenrechts-Monitoring, z.B. der jÃ¼ngste Bericht zu den Ã¶konomischen und sozialen Rechten in AFG vom August. Ihre vielfÃ¤ltigen AktivitÃ¤ten sind im Jahresbericht 2006 nachzulesen. Lt. einer AIHRC-Umfrage im Herbst bei der LandbevÃ¶lkerung befÃ¼rworteten 78% der 12.000 Befragten die PrÃ¤senz der internationalen Truppen. (www.aihrc.org.af)
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<p>
<strong>UN-Weltfriedenstag am 21.9 2007: Kundgebungen + Demonstrationen</strong>
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Lt. UNAMA beteiligten sich Tausende an den bisher grÃ¶ÃŸten Friedensmanifestationen in Afghanistan - von Kandahar bis Kunduz, von Herat bis Jalalabad. In Kabul kamen 1.500 Menschen zusammen und brachten Radio- und Fernsehsender sowie Zeitungen spezielle Friedensprogramme. In Herat gingen Tausende auf die StraÃŸe - Medien beschrieben es als eine der grÃ¶ÃŸten Kundgebungen, die Afghanistan je gesehen habe. In Jalalabad beteiligten sich 500 an einem Friedensmarsch. 2.000 Menschen zogen zum Ort der groÃŸen Buddha-Statuen von Bamyan. Weitere Kundgebungen fanden in den Provinzen Kandahar und Zabul statt.
</p>
<p>
Der Tag war durch eine Kampagne seit dem 19. Juli vorbereitet worden, zu der sich Jeremy Giller (Initiator des Friedenstages), der Schauspieler Jude Law, UNICEF, Gruppen von GeschÃ¤ftsleuten, der Zivilgesellschaft, Regierungsvertreter. Internationale Geber, UN-Organisationen, afghanische BerÃ¼hmtheiten, Schulen, kommunale und regionale AutoritÃ¤ten und Einzelpersonen zusammen getan hatten.
</p>
<p>
<strong>InterreligiÃ¶ses Treffen</strong> zwischen MilitÃ¤rgeistlichen des PRT Feyzabad und lokalen Geistlichen erstmalig am 3. Oktober: Unter FÃ¼hrung von Mullah Abdul Wali Arschad, einem anerkannten religiÃ¶sen FÃ¼hrer, nahmen 11 weitere Mullahs an dem GesprÃ¤ch teil. Die Mullahs begrÃ¼ÃŸen die Anwesenheit deutscher Soldaten in der Provinz und danken fÃ¼r deren Hilfe fÃ¼r die BevÃ¶lkerung. Vereinbart wurde, mit gemeinsamen Kleinprojekten gegenseitiges Vertrauen zu fÃ¶rdern und Kontakte zu vertiefen.  Die GesprÃ¤che sollen fortgesetzt werden.  
</p>
<p>
<strong>ZweitÃ¤gige Jirga</strong> mit rund 500 StammesfÃ¼hrern aus Ost- und SÃ¼dostafghanistan am 25./26.11. in Jalalabad: Die StammesfÃ¼hrer sprechen sich fÃ¼r nationale Einheit, VersÃ¶hnung mit bewaffneten Regierungsfeindlichen KrÃ¤ften (d.h. OMF und Organisierte KriminalitÃ¤t) und Reformen der AFG Regierung aus. Teilweise harte Kritik an Regierung und auslÃ¤ndischen StreitkrÃ¤ften, deren Vorgehen sie dafÃ¼r verantwortlich machten, dass sich viele StammesangehÃ¶rige den Taliban angeschlossen hÃ¤tten. Organisiert wurde das Treffen vom Tribal Liason Office, das von Swiss Peace und der Heinrich BÃ¶ll Stiftung unterstÃ¼tzt wird. Eine Ã¤hnliche Veranstaltung hatte es Anfang des Jahres in Gardiz/Paktia gegeben.
</p>
<p>
Ãœber eine Ã¤hnliche Versammlung mit StammesÃ¤ltesten aus zehn Unruheprovinzen des SÃ¼dens und Ostens berichtete Friederike BÃ¶ge am 28.12. in der FAZ unter â€žDer Kampf um die Herzen der unglÃ¼cklichen BrÃ¼der&quot;.
</p>
<p>
<strong>ReprÃ¤sentativ-Umfrage von ABC, ARD und BBC in der afghanischen BevÃ¶lkerung</strong> am 3. Dezember 2007 verÃ¶ffentlicht. (Vergleichsumfragen im Irak)
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<p>
Auch wenn ReprÃ¤sentativumfragen in der fragmentierten afghanischen Gesellschaft besonders schwierig sind, so sind die Ergebnisse als Mosaiksteine zumindest erheblich aussagekrÃ¤ftiger als viele herumschwirrende Ferndiagnosen, bei denen manchmal nur die Propaganda der einen oder anderen Seite weitererzÃ¤hlt wird. Die wesentlichen Ergebnisse:
</p>
<ul>
	<li>Die Binnensicht der Afghanen ist viel, viel besser und hoffnungsvoller als die Fernsicht von auÃŸen. Afghanistan ist ganz und gar nicht Irak!</li>
	<li>Die AFG-Regierung, PrÃ¤sident Karzai, ISAF und USA bekommen erstaunlich hohe Zustimmungswerte, die Taliban sehr geringe.</li>
	<li>Sehr unterschiedlich sind die EinschÃ¤tzungen der Menschen zwischen Nordost und SÃ¼dwest</li>
	<li>Insgesamt ist der Akzeptanzverlust seit 2005 (Jahr der Parlamentswahlen) deutlich. Sie liegt aber immer noch Ã¼ber 50%. Ausgesprochen beunruhigend ist die wachsende Zustimmung zu AnschlÃ¤gen. Wo aber eine Minderheit von 10/20% Gewalt gutheiÃŸt, kann das einen ganzen Stabilisierungsprozess blockieren und Meinungsmehrheiten verunsichern und einschÃ¼chtern.</li>
</ul>
<p>
Fazit: Die gerade in Teilen von Friedensbewegung und bei der Linken verbreitete Version von ISAF generell als â€žBesatzer&quot; ist falsch. Aber das Zeitfenster fÃ¼r eine Wende zum Besseren wird schmaler: Afghanistan ist nicht verloren! Jetzt kommt es aber darauf an, die Chancen endlich besser nutzen! Die besonderen Erwartungen gegenÃ¼ber Deutschland sind dabei eine besondere Verpflichtung. (<a href="http://www.tagesschau.de/">http://www.tagesschau.de/</a>, <a href="/">http://www.nachtwei.de/</a>)
</p>
<p>
<strong>GroÃŸe Entwicklungsprojekte der GTZ im SÃ¼den</strong><strong>: </strong>Im Dezember<strong> </strong>2007<strong> </strong>endlich Abschluss eines Vertrages zwischen der <strong>niederlÃ¤ndischen Regierung</strong> und der GTZ International Services u.a. Ã¼ber ein StraÃŸenbauprojekt in der sÃ¼dlichen Konfliktprovinz Uruzgan zwischen Tarin Kowt und Chora (Volumen  34 Mio. Euro). Die GTZ hat schon positive Erfahrung mit dem Bau der â€žRoute Summit&quot; in der Provinz Kandahar von der RingstraÃŸe zum Distrikt Panjwai. Im Vorfeld fanden damals GesprÃ¤che zwischen den Ã¶rtlichen Taliban-Kommandeuren und dem GTZ-Vertreter statt. Die allermeisten wollen das Projekt nicht attackieren. (Im Vorfeld gab es erheblichen politischen Ã„rger: Die NL hatten schon im FrÃ¼hjahr beim deutschen BMZ um den Einsatz der GTZ IS gebeten. Die Ministerin soll mit der Entscheidung so lange gewartet haben, weil sie erst habe die Entscheidung der NL Regierung im Dezember zu einem weiteren Verbleib in Uruzgan abwarten wollen. Nach der Kabinettsentscheidung am 7. Dezember gab es grÃ¼nes Licht.) Inzwischen vereinbarte die kanadische Regierung mit der GTZ IS den Wiederaufbau der Technikerschule Kandahar. Sie war vor Jahrzehnten mit deutscher Entwicklungshilfe errichtet worden und steht exemplarisch fÃ¼r den bis heute besonders guten Ruf deutscher Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan.
</p>
<p>
<strong>Musa Qala</strong>, der umkÃ¤mpfte Distrikt in Helmand, ist seit Dezember 2007 nach zehn Monaten Talibanherrschaft wieder in der Hand von RegierungskrÃ¤ften und ISAF. Anfang Januar setzte Karzai Mullah Abdul Salam als Distriktchef ein. Dieser war zur Talibanzeit Gouverneur in Uruzgan und hatte bei den zurÃ¼ckliegenden KÃ¤mpfen um Musa Qala mit seinen 300 Mann die Seiten gewechselt.
</p>
<p>
<strong>Erfolge beim MinenrÃ¤umen</strong>: Lt. <strong>UN Mine Action Centre for Afghanistan</strong> (UNMACA) wurden in 2007 143 Menschen  durch Landminen und andere nicht explodierte Munition getÃ¶tet und 438 verletzt, davon 61/170 durch UXO und Streumunition. 2006 waren es 124/697. Die meisten Opfer waren mÃ¤nnlich zwischen 1-26 Jahren und aus dem SÃ¼den, wo MinenrÃ¤umen durch die unsichere Lage erschwert wird. In den letzten beiden Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts wurden Ã¼ber 70.000 Menschen durch Landminen getÃ¶tet oder verstÃ¼mmelt. In den letzten 15 Jahren konnten erhebliche FlÃ¤chen von Minen gerÃ¤umt werden. FrÃ¼her fielen den Minen ca. hundert Menschen pro Monat zum Opfer, inzwischen noch 50-60. Im Dezember teilte die afghanische Regierung mit, dass alle MinenbestÃ¤nde vernichtet worden seien. (IRIN News vom 21.1.2008)
</p>
<p>
Seit meinem ersten Kabul-Besuch in 2002 ist mir deutlich in Erinnerung, wie sehr gerade von deutscher Seite aus schon vor dem 11. September das MinenrÃ¤umen in AFG als dem am dichtesten mit Minen verseuchten Land der Welt unterstÃ¼tzt wurde: z.B. â€žThe HALO Trust&quot;, seit 1988 im Norden des Landes mit 1.200 einheimischen Mitarbeitern; z.B. das Mine Detection and Dog Center (MDC) in Kabul, das 1989 mit 14 Minenhunden aus Thailand gegrÃ¼ndet und seit 1995 wesentlich (in 2002 zu 50%)  von der Bundesrepublik unterstÃ¼tzt wurde. Zum MDC gehÃ¶rten in 2002 17 Minensuchgruppen mit jeweils 25 Personen, davon 12 MinenrÃ¤umern, und 250 Hunde. Der Projektkoordinator Mario Boer (Ex-NVA-Offizier) war damals der einzige AuslÃ¤nder im MDC. Bis Juni 2002 wurden Hunderte Minenfelder beseitigt<strong>.</strong> Als zweite MinenrÃ¤umexpertin wurde hier Vera Bohle mit besonderen Erfahrungen zu Streumunition vom AuswÃ¤rtigen Amt finanziert.
</p>
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<strong>Erfolgreicher als gedacht: Internationales Engagement in Nordafghanistan</strong>
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<p>
Am 6. Februar 2008 stellte ein Forscherteam der FU Berlin die sozialwissenschaftliche <strong>Studie â€žInternationale Akteure in Afghanistan</strong>&quot; vor. Im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 700 â€žGovernance in RÃ¤umen begrenzter Staatlichkeit&quot; (Sprecher Prof. Thomas Risse) untersucht das Projekt (geleitet von Prof. Christoph ZÃ¼rcher und dem Afghanistan-Experten Jan Koehler) die SchlÃ¼sselfrage:  <u>Wie beurteilt die BevÃ¶lkerung im afghanischen Nordosten (Provinzen Kunduz, Takhar) das Engagement der internationalen Helfer und Truppen, wie ist deren Wirkung?</u>
</p>
<p>
HierfÃ¼r wurden im ersten Halbjahr 2007 2034 Haushalte in 77 Gemeinden von der â€žCoordination of Afghan Relief&quot; (CoAR), vor Ort unterstÃ¼tzt Jan Koehler, zu VerÃ¤nderungen in den letzten zwei Jahren befragt. Die Studie wurde in Kooperation mit dem Referat Evaluierung des BMZ durchgefÃ¼hrt.
</p>
<p>
<u>Die wesentlichen Ergebnisse:</u>
</p>
<ul>
	<li><u>Sicherheit</u>: Eine Ã¼berwÃ¤ltigende Mehrheit war der Meinung, dass sich die Sicherheitslage in den letzten zwei Jahren verbessert habe: 76% sehr, 23% etwas. Jeweils ca. 80% schrieben das den fremden Truppen und der Regierung zu, 50% den internationalen Entwicklungsakteuren. Lokalen Kommandeuren wurde nur zu 6% ein positiver Einfluss zugesprochen, 78% meinten weder noch. 80% der Befragten fÃ¼hlen sich nicht bedroht. Von den 20%, die sich bedroht fÃ¼hlen, 17% durch kriminelle Truppen, 10% durch Taliban, 5% durch auslÃ¤ndische Truppen. (Letztere eher durch HÃ¶rensagen als durch eigene Erfahrung) Bei vertiefenden GesprÃ¤chen lobten auch Ex-Taliban den â€žLandfrieden&quot;, dass WillkÃ¼r von Gewaltakteuren unterdrÃ¼ckt werde: Â´So lange die Deutschen da seien, werde wenigstens nicht noch die andere HÃ¤lfte des Dorfes niedergebrannt`.</li>
	<li><u>Westliche und traditionelle Werte:</u> 70% sehen lokale BrÃ¤uche und islamischen Werte durch internationale Entwicklungsakteure eher nicht bedroht, 11% eher doch bedroht; 50% sehen sich durch auslÃ¤ndische Truppen eher nicht, 40% eher doch bedroht. Die auslÃ¤ndischen Truppen werden als nÃ¼tzlich angesehen, es bleibt aber ein Grundmisstrauen. Diese Gradwanderung schaffe die Bundeswehr recht gut.</li>
	<li><u>Entwicklungszusammenarbeit</u>: Insgesamt gab es eine Ã¼berraschend hohe Abdeckung durch Entwicklungsprojekte. 66% berichteten, ihre Gemeinde habe von Projekten im Bereich StraÃŸen und BrÃ¼cken profitiert, ebenfalls 66% von Trinkwasserprojekten, 47% von Schulprojekten, 24% von BewÃ¤sserungsprojekten, 16% von landwirtschaftlicher Entwicklung, 14% ElektrizitÃ¤tsprojekte, 6% Nahrungsmittelhilfe, 5% Projekte im Bereich Training und Ausbildung. Nur 2,5% berichteten von Projekten zur Schaffung neuer ArbeitsplÃ¤tze in ihren Gemeinden. Einen positiven Beitrag leisten Entwicklungsorganisationen fÃ¼r je 61% bei der Bereitstellung von Trinkwasser und der QualitÃ¤t der StraÃŸen, fÃ¼r 41% bei der Verbesserung der Schulbildung, fÃ¼r 16% bei der landwirtschaftlichen Entwicklung - und fÃ¼r 2,6% bei der Schaffung von ArbeitsplÃ¤tzen.</li>
	<li><u>Rolle des Staates</u> bei grundlegenden Dienstleistungen: 34% sehen einen positiven Beitrag des Staates bei der Verbesserung der Schulbildung, 13% bei der StraÃŸenqualitÃ¤t, 6% bei der landwirtschaftlichen Produktion, 5% bei der Bereitstellung von Trinkwasser, 3% beim Zugang zu ElektrizitÃ¤t, 0,3% zur Schaffung von ArbeitsplÃ¤tzen. Die KapazitÃ¤ten des Staates zur KonfliktlÃ¶sung werden ebenfalls als sehr niedrig eingestuft. Bei Konflikten um Ressourcen wÃ¼rden sich die meisten an die Ã„ltesten oder die Dorf-Schura wenden, nur 2% an die Distriktadministration. Um den Ausgang von Streitigkeiten zu beeinflussen, wird finanzielle Bestechung nach Auskunft von 85% immer oder manchmal genutzt, verwandtschaftliche Netzwerke nennen 67%, Gewalt 34%. Das Bild eines schwachen Staates kontrastiert auffÃ¤llig mit dem der lÃ¤ndlichen <u>Dorfgemeinde</u>. 76% sehen im DorfÃ¤ltesten oder dem Vorsteher der Schura den einflussreichsten Akteur.</li>
</ul>
<p>
<u>Zusammengefasst</u>: Die afghanische BevÃ¶lkerung im Nordosten sieht das Engagement der internationalen Helfer und Truppen in ihrem Land erheblich positiver als dies bisher in Deutschland wahrgenommen wird. WÃ¤hrend die auslÃ¤ndischen Akteure wegen ihrer Leistung eine hohe LegitimitÃ¤t haben, wird der afghanische Staat nur marginal wahrgenommen. Das zeigt wiederum, wie sehr das â€žStatebuilding&quot; noch am Anfang ist und welche zentrale Rolle den lokalen Strukturen zukommt.  
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<u>Aussagekraft und GlaubwÃ¼rdigkeit</u> der Ergebnisse: Die Untersuchung ist keine Auftragsforschung, sondern unabhÃ¤ngige Grundlagenforschung. DurchfÃ¼hrende vor Ort waren neben Jan Koehler nur Ã¤ltere und erfahrene Afghanen des CoAR. Die DÃ¶rfer wurden nach ethnischen, ZugÃ¤nglichkeits- und Konfliktkriterien breit gestreut. (Auch der kritischere Distrikt Aliabad sÃ¼dlich Kunduz wurde einbezogen, auÃŸerdem DÃ¶rfer um Taloqan, Warsaj und Imam Sahib.) Die Ergebnisse gelten fÃ¼r den Nordosten als dem Kern des deutschen Verantwortungsbereichs und sind selbstverstÃ¤ndlich nicht auf andere Regionen wie den Osten und SÃ¼den Ã¼bertragbar. Dort sieht es krass anders aus.
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Mit einem Methodenmix wurde die GlaubwÃ¼rdigkeit der Aussagen verbessert (z.B. Vermeidung der â€žHÃ¶flichkeitsfalle&quot;), ergÃ¤nzt um Vierteiljahresreports aus 40 Gemeinden, 80 Dorfprofile Ã¼ber drei Generationen, ethnographische Fallstudien etc.
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Als die Daten im April vorlagen, konnte das Team die Ã¼berraschend positiven Ergebnisse kaum glauben. Eine Nachbefragung im Juli in kleinerem Umfang bestÃ¤tigte den Trend. Auch die AnschlÃ¤ge von Kunduz im April/Mai Ã¤nderten nichts daran.
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Die Methodik der Studie erscheint mir als sehr solide und den schwierigen Umfragebedingungen angepasst. Die  UnabhÃ¤ngigkeit der Wissenschaftler um Prof. Risse steht auÃŸer Frage.
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<u>Bewertung</u>: Die Frage nach der Wirksamkeit des internationalen Engagements wurde bisher Ã¼berwiegend mit Input-Bilanzen und Statistiken â€žbeantwortet&quot;. Mit dieser Studie wird erstmalig ein solider Beitrag zur Wirksamkeitsanalyse geleistet: Was hat das internationale Engagement in Nordost-AFG gebracht, wie ist es bei den Menschen angekommen und vor allem wahrgenommen worden? Die Ergebnisse widerlegen eine verbreitete Wahrnehmung hierzulande, die Ã¼ber die â€žbad news&quot; der AnschlÃ¤ge nur vermeintliche Sinnlosigkeit und Verschlechterung sieht.
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<u>Resonanz</u>: Die FAZ vom 6.2. bringt zur Umfrage einen groÃŸen Artikel â€žGutes Zeugnis am Hindukuschâ€ž von Christoph Ehrhardt. Die Wahrnehmung der Pressekonferenz wird durch den kurzfristig zur selben Zeit angesetzten Auftritt von Verteidigungsminister Jung vor der Bundespressekonferenz behindert. Dieser bedient damit den Ã¼blichen Mechanismus, wonach das MilitÃ¤rische immer den grÃ¶ÃŸten Teil der Medienaufmerksamkeit auf sich zieht. Am Folgetag berichten taz und tagesschau.de. In der SZ erscheint am 7.2. auf der Seite 2 als â€žAuÃŸenansicht&quot; von Prof. Thomas Risse der Artikel â€žEin Staat, der sogar hilft&quot; zu den â€žerstaunlichen Ergebnissen einer Befragung in einem Krisenland&quot;. In der STERN- Reportage â€žLizenz zum TÃ¶ten&quot; (7/08) zitiert der Afghanistan- und Irak-erfahrene Christoph Reuter die Studie als einen Beleg fÃ¼r den erfolgreichen Einsatz im Norden - im Gegendsatz zur US-Vorgehens-weise, die kriegerisch und kontraproduktiv die Taliban militÃ¤risch besiegen will.
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Die Studienergebnisse im Netz: <a href="http://www.sfb-governance.de/">http://www.sfb-governance.de/</a>.
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<strong>Opiumanbau</strong>: Der jÃ¼ngste UNODC-Bericht â€žAfghanistan Opium Rapid Assessment Survey 2008&quot; prognostiziert fÃ¼r 2008 eine Fortsetzung des auffÃ¤llig gespaltenen Trends von 2007: Weiterer Anstieg in den unsicheren Unruheprovinzen des SÃ¼dens, insbesondere in der SW-Provinz Nimroz, wo es nicht einmal ein PRT gibt; weiterer RÃ¼ckgang im Norden mit seiner deutlich besseren Sicherheitslage, insbesondere Badaghshan und Nangahar im Osten. Die Zahl der mohnfreien Provinzen kÃ¶nnte in diesem Jahr von 12 auf 15 steigen. Der Vorwurf, ISAF im Norden wÃ¼rde den Mohnanbau schÃ¼tzen, ist nicht mehr aufrecht zu erhalten. Durch verbesserte Sicherheit wurde Raum geschaffen fÃ¼r verschiedene politische MaÃŸnahmen zur ZurÃ¼ckdrÃ¤ngung des Mohnanbaus.
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<strong>Neues dt. Provincial Advisory Team (PAT</strong>) in Taloqan, Provinz Takhar, in Anwesenheit des Gouverneurs und des Vorsitzenden der Ulama (Versammlung islamischer Rechtsgelehrter) erÃ¶ffnet. Zum PAT gehÃ¶ren bis zu 40 Personen, Ã¼berwiegend Soldaten, aber auch Vertreter von AA und BMZ.
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<strong>Lokale FriedensfÃ¶rderung in Afghanistan</strong><strong>: Neue OXFAM-Studie</strong> â€žCommunity Peacebuilding in Afghanistan&quot; am 28.2.2008 verÃ¶ffentlicht. Vor dem Hintergrund von fast 20 Jahren Projektarbeit in Afghanistan fÃ¼hrte Oxfam im 2. Halbjahr 2007 in sechs Provinzen eine reprÃ¤sentative Umfrage durch. Demnach haben gewaltsame Konflikte in Afghanistan oft lokale Ursachen, wobei Streit um Land und Wasser an erster Stelle steht. Zur Beilegung solcher Konflikte wenden sich Afghanen bevorzugt an traditionelle, lokale AutoritÃ¤ten, nur relativ wenige an ein ordentliches Gericht.
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Landesweit gibt es vereinzelte, aber erfolgversprechende AnsÃ¤tze zur FriedensfÃ¶rderung auf lokaler Ebene. Gute Beispiele sind die afghanischen NGOs â€žCooperation for Peace and Unity&quot; (CPAU) und â€žSanayee Development Organization&quot; (SDO). Bei deren Projekten konnten beachtliche Erfolge festgestellt werden: â€žStreitschlichtungen nahmen zu, Gewalt (einschlieÃŸlich hÃ¤uslicher Gewalt) ging zurÃ¼ck, der gemeinschaftliche Zusammenhalt wurde gestÃ¤rkt, die WiderstandsfÃ¤higkeit gegenÃ¼ber Bedrohungen von auÃŸen vergrÃ¶ÃŸert, Entwicklungsarbeit ausgeweitet und die Wiedereingliederung von FlÃ¼chtlingen verbessert.&quot;
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Da solche BemÃ¼hungen aber bisher nur unzureichend von der Internationalen Gemeinschaft unterstÃ¼tzt werden, kommen sie nur einem Bruchteil der BevÃ¶lkerung zugute.
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Notwendig sind eine nationale Strategie zur lokalen FriedensfÃ¶rderung und der Aufbau der dafÃ¼r notwendigen KapazitÃ¤ten. (www.oxfam.de.download/AFG_Peacebuilding_ZUS_D.pdf)
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(Community Peacebuilding wird von Deutschland aus seit einigen Jahren von FriedensfachkrÃ¤ften im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes unterstÃ¼tzt. Die von Swiss Peace und der Heinrich BÃ¶ll Stiftung gefÃ¶rderten Tribal Liaison Offices wirken in die Ã¤hnliche Richtung.)
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<strong>Afghanistan Filmfestival</strong><strong> 28.2. - 5.3.2008 im KÃ¶lner</strong> Filmhaus, geleitet von der Journalistin Homeira Heidary, unterstÃ¼tzt von AuswÃ¤rtigem Amt, Stiftung Kultur, Stadt KÃ¶ln, Michael Horbach Stiftung und in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und der KÃ¶lnischen Gesellschaft fÃ¼r Christlich-JÃ¼dische Zusammenarbeit. Nach dem Auftakt kann ich nur sagen: sehr empfehlenswert! (Programm unter <a href="http://www.afghanistan-filmfestival.de/">http://www.afghanistan-filmfestival.de/</a>)
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<strong>Russische Veteranen zu AFG</strong> <strong>+ Bundeswehr dort</strong> in einer VideobrÃ¼cke Moskau-Berlin der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti am 26. Februar 2008: In AFG sei militÃ¤risch nichts zu erreichen. Statt neue Kontingente dorthin zu schicken, solle man daran denken, wie man von dort weggeht, so ein General. Man solle AFG in Ruhe lassen und die Afghanen ihre Probleme selbstÃ¤ndig lÃ¶sen lassen. NatÃ¼rlich werde nach Abzug der Friedenstruppen BÃ¼rgerkrieg ausbrechen, â€žaber das sei ein inneres Problem von Afghanistan, damit mÃ¼ssten die Afghanen selbst fertig werden, denn sie wÃ¼rden nie nach fremden, von auÃŸen festgelegten Regeln leben.&quot; â€žSiegen wird nicht, wer mit einer Maschinenpistole umherzieht, sondern jener, der die Infrastruktur entwickelt und sich mit dem Bildungswesen befasst&quot;, so ein zweiter General. â€žAls eine Â´sehr gute Strategie` bezeichnet er die Handlungen des deutschen Kontingents im Norden des Landes, wo die MilitÃ¤rangehÃ¶rigen Ã¼berwiegend die zerstÃ¶rte Infrastruktur wiederherstellen. Aber wenn die deutschen Soldaten nach SÃ¼dafghanistan kÃ¤men, werde alles absolut anders sein, darÃ¼ber waren  sich die russischen Offiziere einig.&quot; (AFG-Beilage der â€žjungen welt&quot; am 7.6.2008 anlÃ¤sslich der Internationalen Konferenz der Friedensbewegung â€žDem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan&quot; am 7. Juni in Hannover)
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<strong>Freundeskreis Afghanistan</strong> (FKA)- Jahrestagung am 29.2.-2.3. in Attendorn: Der FKA entstand Anfang der 80er Jahre nach dem sowjetischen Einmarsch aus einer Initiative von Entwick-lungshelferInnen und LehrerInnen, die vorher in Afghanistan gearbeitet hatten, sowie Exil-Afghanen. Seit 25 (!) Jahren fÃ¶rdert der FKA Selbsthilfeinitiativen im lÃ¤ndlichen Ausbildungsbereich. Schwerpunkte sind zzt. die Distrikte Jaghori/Provinz Ghazni (Hazarajat), Malaspa im Pandjirtal und Khost/Provinz Paktia im SÃ¼dosten. Gast der Tagung ist die Parlamentsabgeordnete Shah Gul Rezaie, die dem FKA seit 2001 verbunden ist und damals Leiterin des MÃ¤dchengymnasiums Saynabia in Choob war. Der FKA steht beispielhaft fÃ¼r eine phantastisch ausdauernde und praktische SolidaritÃ¤t mit Menschen in Afghanistan. (www.fk-afghanistan.de)
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Aktualisierung meiner (multi-session) <strong>Foto-CD â€žAfghanistan: wie weiter?&quot;</strong> mit ca. 165 Fotos und Schaubildern samt Begleittext fÃ¼r eigenstÃ¤ndig zu gestaltenden Folienvortrag. <u>Inhalte</u>: Geografischer und historischer Kontext, Interessen an AFG, 11. September und die Folgen, der Ansatz von SicherheitsunterstÃ¼tzung, Aufbau + Entwicklung im Norden (militÃ¤risch, polizeilich, Entwicklung), Enduring Freedom, ISAF im SÃ¼den (Helmand/GB, Kandahar/CAN, Uruzgan/NL), Tornado, SchlÃ¼sselprobleme (grenzÃ¼berschreitende Gewalt/Sicherheitslage, Drogen, Korruption/schlechte RegierungsfÃ¼hrung, strategische Dissense), Kernfrage (noch verantwortbar?), positive AnsÃ¤tze. <u>Interessenten</u> kÃ¶nnen die CD mit Text Ã¼ber mein Berliner BÃ¼ro erhalten. Solange die Nachfrage nicht Ã¼berbordet, ist es kostenlos.
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<strong>Gutes Beispiel Norwegen</strong>: In seiner Rede vor dem norwegischen Parlament setzte sich AuÃŸenminister Jonas Gahr Store in einer so durchdachten und konkreten Weise mit der eigenen AFG-Politik auseinander, wie ich das hierzulande im Bundestag noch nicht gehÃ¶rt habe. Der Minister, der am 14. Januar den Terrorangriff auf das Serena-Hotel in Kabul miterlebt hatte, stellte einen â€žkoordinierten Plan fÃ¼r den norwegischen Beitrag&quot; vor. Nach einer differenzierten Lageanalyse regt er als erstes an, Erfolgskriterien als Basis einer kÃ¼nftigen Exitstrategie zu definieren. Er betont besonders die Notwendigkeit, die politische Dimension des gemeinsamen Engagements zu stÃ¤rken. Die UN mÃ¼sse eine stÃ¤rkere Rolle bei der Koordinierung des zivilen und politischen Einsatzes einnehmen und mehr in anderen Landesteilen prÃ¤sent sein. (GegenwÃ¤rtig verfÃ¼ge UNAMA nur Ã¼ber 220 internationales Personal, acht Regional- und neun ProvinzbÃ¼ros in einem Land mit 34 Provinzen.) NOR wird sich auf die Provinz Faryab im Norden und die Kabul-Region konzentrieren. VerstÃ¤rkt wird das PRT in Meymaneh (deshalb auch die Abgabe der Quick Reaction Force); in die Kabul-Region wird fÃ¼r 18 Monate eine Spezialeinheit entsandt. 50 Ausbilder werden zur Schulung der ANA eingesetzt.
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Der Etat fÃ¼r den zivilen Einsatz wird in 2008 um 50% auf 750 Mio. norw. Kronen aufgestockt. Ein Schwerpunkt ist der Schulbau. In der Provinz Fayab werden 220 Schulen benÃ¶tigt. NOR hat sich zum Bau von 82 Schulen bis Ende 2008 verpflichtet. Bei der Entwicklung auf dem Lande ist die Beachtung der lokalen Demokratie von zentraler Bedeutung.
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Der Einsatz der internationalen Staatengemeinschaft sei zu lange fragmentarisch gewesen, Ressourcen wurden nicht genug ausgeschÃ¶pft, Zeit ging verloren. NOR erklÃ¤rt sich bereit, â€žeine FÃ¼hrungsrolle bei der Arbeit zu Ã¼bernehmen, die einen besser koordinierten Einsatz unter afghanischer Leitung zum Ziel hat.&quot;
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<strong>Afghanisches Neujahrs-/FrÃ¼hlingsfest in Mazar</strong>: Matthias Gebauer berichtet am 21.3. auf Spiegel-Online von einer â€žgigantischen Party&quot; im nordafghanischen Mazar. 500.000 Menschen strÃ¶mten lt. BÃ¼rgermeister zur Blauen Moschee: â€žDrei Tage lang pulsiert die Stadt. An jeder Ecke leuchten Girlanden, jedes Haus ist herausgeputzt. Jeder, der etwas zu verkaufen hat, bietet es an den StraÃŸenrÃ¤ndern an. Ãœberall in der Stadt riecht es nach gebratenem Fleisch, nach abbrennenden KrÃ¤utern, von denen Kinder ihren Kunden fÃ¼r ein paar Afghani eine spirituelle Reinigung versprechen.&quot; Zur Talibanzeit war das Fest als gottlos verboten. (â€žTrÃ¤ume, Trance, blutige KamelkÃ¤mpfe&quot;) 
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<strong>â€žMuslim Troops Help Win Afghan Minds</strong>&quot; ist eine BBC-Reportage vom 28.3.2008 Ã¼berschrieben. (auf www.oruzgan.web-log.nl(uruzgan_weblog/2008/03/muslim-troops-h.html)
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Nachdem 2006 eine 170 Mann starke Spezialeinheit aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Tarin Kowt/Uruzgan stationiert war, handelt dieser Bericht von VAE-Soldaten in der Provinz Khost. Ein Major der Einheit sei schon mehr als zwei Jahre  im Land, lernte die Landbewohner kennen, aÃŸ und betete mit ihnen. Mit der US-Army habe man die Abmachung, dass man den Leuten helfen und nicht kÃ¤mpfen wolle. Werde man persÃ¶nlich attackiert, dann schieÃŸe man zurÃ¼ck. Aber danach gehe man zu den Ã„ltesten, stelle sie zur Rede und biete Hilfe an. Der Vorteil der arabischen Soldaten sei, dass die Leute nicht befÃ¼rchten wÃ¼rden, ihre Religion werde verletzt. Alle wollen sie zum Essen einladen.  
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<strong>Parlamentswahlen in Pakistan</strong><strong> </strong>(April 2008): Die islamistische Parteienallianz MMA erleidet bei den Wahlen zum nationalen Parlament und vor allem zum Provinzparlament im Nordwesten (Peshawar) eine schwere Niederlage. In der Nationalversammlung bleiben von bisher 63 Abgeordnete nur noch 6. In der Nordwestgrenzprovinz verlieren sie die Macht an die sÃ¤kulare Paschtunenpartei ANP. Sogar in den Stammesgebieten gehen Islamisten nahezu leer aus. Vor sechs Jahren hatten sie dort 46% der Stimmen erhalten. Es folgte eine Zeit der rigiden Islamisierung, die als erstes die Frauen zu spÃ¼ren bekamen.
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<strong>Neueste AFG-BÃ¼cher:</strong>
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<strong>- </strong>Reinhard <strong>ErÃ¶s â€žUnter Taliban, Warlords und Drogenbaronen</strong>. Eine deutsche Familie kÃ¤mpft fÃ¼r Afghanistan&quot;, Hoffmann &amp; Campe<strong>.</strong> Seit den 80er Jahren arbeitet der ehemalige Oberstarzt der Bundeswehr zusammen mit seiner Frau Annette, unterstÃ¼tzt von drei SÃ¶hnen und zwei TÃ¶chtern, in der Region, leistete Ã¤rztliche Hilfe und baute im Paschtunengebiet des Ostens Schulen, Basisgesundheitsstationen, WaisenhÃ¤user, SolarwerkstÃ¤tten auf. Inzwischen besuchen 45.000 SchÃ¼lerInnen die  20 Friedensschulen (u.a. in Tora Bora) der â€žKinderhilfe Afghanistan e.V.&quot;, bei der 1.400 afghanische MitarbeiterInnen einen regelmÃ¤ÃŸigen Lohn erhalten. Leitmotiv der Shajed-Arif-Schule in Jalalabad ist â€žDie Tinte der SchÃ¼ler ist heiliger als das Blut der MÃ¤rtyrer&quot;. Reinhard ErÃ¶s, der bisher ca. 2.000 VortrÃ¤ge zu AFG hielt, ist ein in jeder Hinsicht (zu)packender und herzlicher Peacelord, angezogen von paschtunischer Gastfreundschaft, abgestoÃŸen vom US-Agieren in AFG.
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(www.kinderhilfe-afghanistan.de)
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- Ursula <strong>Meissner â€žAFG - Rosen, Mohn und 30 Jahre Krieg</strong>&quot;, C.J. Bucher Verlag MÃ¼nchen. Die Fotojournalistin, die frÃ¼her im ZDF Studio SÃ¼dostasien arbeitete, besuchte inzwischen 16 Mal AFG. In 40 Reportagen und mit 250 fesselnden Bildern erzÃ¤hlt U. Meissner vom widersprÃ¼chlichen afghanischen Alltag - vom Waffenbazar und aus dem FrauengefÃ¤ngnis, von einer Volksschule in Kunduz, von traumhaften Landschaften und blÃ¼henden Mohnfeldern, zerstÃ¶rten StÃ¤dten und verzweifelten Menschen. Ã„uÃŸerst empfehlenswert!
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<strong>Studie zur EffektivitÃ¤t der internationalen Hilfe in AFG</strong>: â€žFALLING SHORT - Aid Effectivness in Afghanistan&quot; von Matt Waldman (Oxfam), erschienen als ACBAR-Studie. (ACBAR ist der Dachverband von 94 in AFG tÃ¤tigen Hilfsorganisationen): sehr ernÃ¼chternd, aber deshalb besonders hilfreich.
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<strong>Quick Impact Projects</strong> in Nordost-Afghanistan: Studie Ã¼ber den <strong>Provincial Development Funds</strong> (PDF) von Jan Koehler und Christoph ZÃ¼rcher, Berlin Dezember 2007:ein neues Instrument des deutschen Afghanistan-Engagements, das seit Anfang 2007 in den Provinzen Badakhshan, Kunduz und Takhar umgesetzt wird. Der Kern des PDF ist das paritÃ¤tische (4:4) afghanisch-deutsche Entscheidungsverfahren. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Ressortkreises zivile KrisenprÃ¤vention (4,72 Mio. Euro), des BMZ (5,5 Mio.) und 10% Eigenmitteln. Von Februar 2007 bis Mai 2008 wurden in 15 Vergabesitzungen Ã¼ber 230 Projekte (je 2.000 bis 30.000 Euro) vor allem zur schnellen + sichtbaren Verbesserung der Infrastruktur gebilligt. 40% davon wurden bisher abgeschlossen. FÃ¼r Mai 2008 bis Juni 2009 stehen insgesamt 3,45 Mio. fÃ¼r Kleinprojekte zur VerfÃ¼gung. 
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<strong>Deutsche Aufbauhilfen + Entwicklungszusammenarbeit</strong> (Stand Juni 2008): Von 2002-2010 1,1 Mrd. Euro zugesagt, bis 2006 80/Jahr, 2007 100 Mio., ab 2008 140,7 Mio. (70,7 AA, 70 BMZ). ZusÃ¤tzlich jÃ¤hrlich 47 Mio. Euro als dt. Beitrag zu den AFG-Etats von Weltbank und EU. (In der AA-PresseerklÃ¤rung vom 15. Mai ist angesichts der Aufstockung von einer deutschen â€žWiederaufbauoffensive&quot; die Rede. Eine Aufbauoffensive fordern die GrÃ¼nen im Bundestag seit Anfang 2007.)
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<strong>Das AuswÃ¤rtige Amt</strong> kann in 2008 erstmalig mit VerpflichtungsermÃ¤chtigungen fÃ¼r mehrjÃ¤hrige Projekte arbeiten. Die Gelder fÃ¼r Sicherheitssektorreform wurden fÃ¼r 2008 verdreifacht. (Polizei 35,7 Mio.; Drogen- und TerrorismusbekÃ¤mpfung/Waffen- und MunitionszerstÃ¶rung/HumanitÃ¤res MinenrÃ¤umen 6,8 Mio.) StÃ¤rkung staatlicher Institutionen/Wahlvorbereitungen 4 Mio.; Berufsbildung-SÃ¼d/Hochschulzusammen-arbeit/Sekundarschulen/StÃ¤rkung Zivilgesellschaft 11,4 Mio.; 8 Mio. fÃ¼r InfrastrukturmaÃŸnahmen wie Provinzkrankenhaus Balkh in Mazar, der wichtigsten medizinischen Einrichtung in der Nordregion und einziges Ausbildungszentrum fÃ¼r jÃ¤hrlich 250 Krankenschwestern und Hebammen. (Gesamtvolumen 11 Mio. fÃ¼r drei Jahre, ProjektdurchfÃ¼hrung durch KfW und GTZ)
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Ein weiteres Leuchtturmprojekt ist die Rehabilitierung der zwei einzigen technischen Berufsschulen (Technikum) im SÃ¼den AFG`s in Kandahar (Vertragsunterzeichnung zwischen Erziehungsminister und GTZ am 29. April) und Khost. Diese wurden in den 50er Jahren von der Bundesrepublik finanziert und bis in die 70er Jahre von dt. Entwicklungshelfern begleitet. Die 24 Lehrer in Kandahar haben ihre Ausbildung oftmals noch in den 70er Jahren in Deutschland erhalten. Der ausgezeichnete Ruf von damals hÃ¤lt bis heute an. Anna LÃ¼hrmann und ich hatten im Herbst 2006 auf diese Projekte gedrÃ¤ngt.
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ZusÃ¤tzlich Errichtung von drei Ausbildungszentren fÃ¼r Kfz-Mechaniker in Mazar, Kunduz und Feyza in ppp zwischen DED und Daimler-Benz/MAN.
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<strong>Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit</strong> hat ihre sektoralen Schwerpunkte in der
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	<li>Infrastruktur (stÃ¤dtische Wasserversorgung/Energie: Trinkwasserversorgung fÃ¼r 400.000 Menschen in Kabul, 250.000 in Herat, 200.000 in Kunduz</li>
	<li>Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (z.B. Errichtung der ersten Mikrofinanzbank)</li>
	<li>Grundbildung (u.a. Bau + Ausstattung von 15 Referenzschulen, Rehabilitierung bzw. Neubau von drei Lehrerausbildungszentren in Kunduz, Taloqan und Feyza)</li>
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Der Deutsche <strong>Entwicklungsdienst DED</strong>, von dem 1964 bis 1979 450 FachkrÃ¤fte in AFG arbeiteten, hat gegenwÃ¤rtig 26 FachkrÃ¤fte in den drei o.g. Schwerpunkten im Land. Im Rahmen des Sonderprogramms Ziviler Friedensdienst sind zzt. 12 FriedensfachkrÃ¤fte eingeplant, vier weitere sollen in KÃ¼rze bewilligt werden. Angesichts der erheblichen lokalen Konfliktpotenziale kÃ¶nnen ZFD-Frauen und -MÃ¤nner zusammen mit Ã¶rtlichen NGO`s und Shuren zur GewaltverhÃ¼tung und Community Peacebuilding beitragen. (vgl. OXFAM-Studie vom Februar; bisher gibt es allein in Deutschland eine staatliche FÃ¶rderung von ZFD!)
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Die <strong>GTZ</strong> fÃ¼hrt zzt. 20 Vorhaben im Auftrag des BMZ, 7 im Auftrag von AA und BMVg sowie 5 im Rahmen GTZ International Services im Auftrag von EU, NL-Entwicklungsministerium und der AFG Ministerien fÃ¼r Landwirtschaft + BewÃ¤sserung und Minen + Industrie.
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Die <strong>KfW Entwicklungsbank</strong>: Projekte in der Energieversorgung (68 Mio. Euro, Reparatur des Stadtnetzes Kabul, Wasserkraftwerke, nÃ¶rdliche StromÃ¼bertragungsleitungen fÃ¼r Importe aus den NachbarlÃ¤ndern), Wasserversorgung (35 Mio., Herat, Kabul, kleinere NordstÃ¤dte), Grundbildung (5 Lehrerausbildungszentren und 25 Referenzschulen im Norden fÃ¼r 3.000 LehrerInnen und 30.000 SchÃ¼lerInnen, Dt. Technikum Kabul), Provinzkrankenhaus Mazar, FirstMicroFinanceBank (35.000 Mikrokredite) + Wirtschaftliche Infrastruktur (StraÃŸen, BrÃ¼cken, MÃ¤rkte), Multilaterale Trust Fund (85 Mio. Euro), AFG Reconstruction Trust Fund (jÃ¤hrlich 20 Mio., davon 8 Mio. fÃ¼r NSP in SÃ¼d/SÃ¼dost), Nationales Bildungsprogramm 
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Vom <strong>BMZ gefÃ¶rdert werden u.a. die NGO</strong>`s
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	<li>Afghanistan Schulen - Verein zur UnterstÃ¼tzung von Schulen in AFG e.V.</li>
	<li>Dt. Caritasverband + Caritas International, Deutsche Welthungerhilfe</li>
	<li>Stiftungen: FES, HSS, HBS, KAS</li>
	<li>HELP, Katachel, KUFA, Malteser Hilfsdienst, Medica Mondiale, Medico International, Mediothek fÃ¼r AFG, NAZO Deutschland e.V.</li>
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<strong>Die Deutsche Welle</strong> sendet seit fast 40 Jahren Radioprogramme in Paschtu und Dari nach AFG, zzt. eine Stunde tÃ¤glich Ã¼ber Kurzwelle, Satellit und Internet. Die DW trug erheblich zum Aufbau des staatlichen Senders RTA bei. Die einheimischen Medien berichten Ã¼berwiegend Ã¼ber RÃ¼ckschlÃ¤ge und wenig bis gar nicht Ã¼ber den Aufbauprozess. Seit November 2007 produziert DW Radio ein tÃ¤gliches, 30-minÃ¼tiges â€žAufbaumagazin&quot; mit Berichten, Reportagen und Interviews zum zivilen Aufbau mit Betonung der regionalen Perspektive. 12 KorrespondenTinnen berichten aus Kabul, Jalalabad, Bamian, Kunduz, Mazar, Herat und Kandahar. TÃ¤glich werden drei bis vier Entwicklungsprojekte exemplarisch dargestellt. Zum Beispiel: 28.11.2007 6 neue private Unis in AFG; 12.12.2007: Frauen in Polizeiuniform - Notwendigkeiten und Hemmnisse. Bis Ende April wurden 664 Reportagen landesweit Ã¼ber den Partnersender Ariana FM um 7.30 Uhr ausgestrahlt. Ariana FM ist ein privater Informations- und Bildungssender und hat eine wÃ¶chentliche Reichweite von 24% der erwachsenen BevÃ¶lkerung. 15% der erwachsenen BevÃ¶lkerung hÃ¶ren wÃ¶chentlich ein DW-Angebot Ã¼ber Ariana FM und 26 % der zukÃ¼nftigen Multiplikatoren. Seit Mai 2008 gehÃ¶rt zum Aufbaumagazin ein Trainingsprogramm fÃ¼r afg. Journalisten und DM-Korrespondenten.
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Lt. AA-Auskunft arbeiten im Juni 2008  in Afghanistan ca. 250 <strong>zivile deutsche Aufbauhelfer</strong> bei staatlichen DurchfÃ¼hrungsorganisationen, NGO`s und Polizei (ohne Diplomaten und Deutsche in internationalen Organisationen); hinzu kommen ca. 2.000 Einheimische, die in deutsch gefÃ¼hrten bzw. finanzierten Organisationen arbeiten.
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Bemerkenswerte <strong>LageeinschÃ¤tzung</strong> deutscher Entwicklungsexperten, die zzt. in Afghanistan arbeiten: Im Norden kÃ¶nne man sehr wohl noch arbeiten. Allerdings halte man sich besser von MilitÃ¤rkonvois fern, weil die im Visier von GewalttÃ¤tern seien. In Deutschland herrsche ein Zerrbild von den VerhÃ¤ltnissen in Afghanistan, die Leistungen wÃ¼rden kaum zur Kenntnis genommen.
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<strong>Wanderausstellung â€žAfghanistan - das Land und seine Menschen&quot; </strong>des Fotografen Helmut R. Schulze: 150 faszinierende Bilder zu den Motiven Landschaft, Menschen, Geschichte, Krieg und Alltag. Organisiert vom Bundespresseamt geht die Ausstellung zwischen Mai 2008 und MÃ¤rz 2009 im 2-Wochen-Turnus durch die Republik. Dort auch nÃ¤here Informationen. 
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<strong>â€žBlumenduft statt Opium&quot;:</strong> Spiegel-Online-Reportage am 25. Mai 2008 Ã¼ber ein Projekt der Deutschen Welthungerhilfe bei der Sippe der Wadam (Paschtunen) im Inseray-Tal in der Provinz Nangarhar. Sie Sippe bewirtschaftet das Tal seit tausend Jahren. WÃ¤hrend des BÃ¼rgerkrieges flohen ihre AngehÃ¶rigen nach Pakistan. Als sie Ende der 90er Jahre zurÃ¼ckkehrten, war das Land von den â€žArabern&quot; Bin Ladens fÃ¼r Trainingscamps und Hauptquartier besetzt. Nach einer Volksbefragung bekamen die Wadam 1999 ihr Land zurÃ¼ck. Bis 2004 wurde hier Schlafmohn angebaut - bis die DWHH die Voraussetzungen dafÃ¼r schuf, dass die Bauern auf Rosenanbau umsteigen konnten. Die inzwischen 266 Rosenbauern nennen die Vorteile: die Rosen brauchen weniger Wasser und Arbeit als der Mohn, die Preise sind stabil. Von den 5.000 Euro, die der schwÃ¤bische Arzneimittelhersteller Wala fÃ¼r einen Liter RosenÃ¶l an die DWHH zahlt, gehen 60% an die Bauern.
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<strong>ISAF`s â€žComprehensive Strategic Political-Military Plan</strong>&quot;: auf dem NATO-Gipfel in Bukarest (2.-4.4.2008) verabschiedetes internes ISAF-Dokument. Der Plan operationalisiert die Ã¶ffentliche â€žISAF`s Strategic Vision&quot;. Die strategischen Ziele (Sicherstellung der landesweiten AutoritÃ¤t der afg. Regierung, angemessen ausgestattete und ausgebildete SicherheitskrÃ¤fte, Koordinierung der zivilen und militÃ¤rischen anstrengungen + verstÃ¤rkte Abstimmung mit UNAMA, Ausbau der Beziehungen zwischen Afghanistan + Pakistan) werden in EinzelmaÃŸnahmen unterteilt, wobei ISAF FÃ¼hrungsverantwortung trÃ¤gt (z.B. schrittweise Ãœbergabe an afg. SicherheitskrÃ¤fte) oder unterstÃ¼tzend (Justizaufbau, FlÃ¼chtlingsrÃ¼ckkehr) agiert. Das Dokument ist ein â€žliving document&quot; und wird alle sechs Monate Ã¼berprÃ¼ft. Kommentar: Der Politisch-MilitÃ¤rische Plan definiert anscheinend Ã¼berprÃ¼fbare Zwischenziele - und damit eine Art Exit-Kriterien. Diese zu kennen, wÃ¤re fÃ¼r die politische Diskussion der weiteren AFG-Politik von zentraler Bedeutung.
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In Bukarest kÃ¼ndigte PrÃ¤sident Karzai die Ãœbernahme der Sicherheitsverantwortung in Kabul durch afghanische SicherheitskrÃ¤fte noch in diesem Jahr an. Ende Mai Ã¤uÃŸerste der scheidende ISAF-Kommandeur General McNeill die Erwartung, dass die einheimischen SicherheitskrÃ¤fte in 2011 die Verantwortung im GroÃŸteil des Lanfdes Ã¼bernehmen kÃ¶nnten. Bis 2013 sei auch die afghanische Luftwaffe zu Lufttransport und LuftunterstÃ¼tzung in der Lage.
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Wie sehr die Frage â€ž<strong>Exit-Strategie</strong>&quot; in der NATO ein Thema wird, zeigte sich im Juni bei der Jahrestagung des â€žMultinational Interoperability Council&quot;, dem internationalen Forum der Chefs Operationen in den Verteidigungsministerien von USA, GroÃŸbritannien, Frankreich, Kanada, Italien, Deutschland und Australien. Dort war ein Schwerpunktthema â€žMultinational Operations: Exit Strategy and Transition&quot;, wozu Vertreter von Kanzleramt, AA, BMZ, NGO und ich fÃ¼r die parlamentarische Seite referierten.
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<strong>Polizei- und Armeeausbildung</strong>: Beschluss der EU-AuÃŸenminister am 26. Mai 2008 auf deutsche Initiative, die PersonalstÃ¤rke der Polizeimission EUPOL von 190 auf ca. 400 zu verdoppeln. Dabei soll der deutsche Anteil von 60 auf 120 anwachsen. FÃ¼r  2008 wurde der deutsche Mittelansatz auf 35,7 Mio. Euro verdreifacht. Mit vermehrten Kurzzeitrainern soll die Zahl der jÃ¤hrlich Auszubildenden gegenÃ¼ber 2007 auf 3.000 verdoppelt werden.)
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Am 15. Mai schloss der vierte Jahrgang von ca. 200 Rekruten und 28 Offizieren der afg. Bereitschaftspolizei ANCOP ihre Ausbildung ab. In den 12-14-wÃ¶chigen Kursen bestreitet DEU den Aufbaulehrgang zur BewÃ¤ltigung von Demonstrationen. Bisher durchliefen 1.300 Bereitschaftspolizisten die Ausbildung.
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In Mazar soll eine AuÃŸenstelle der Kabuler Polizeiakademie zur Ausbildung des mittleren Dienstes errichtet werden. DEU unterstÃ¼tzt in Kabul den Aufbau einer AusbildungsfakultÃ¤t fÃ¼r die Grenzpolizei zusammen mit Kanada (3,8 Mio. Euro). Der dt. Beitrag zum PolizeigehÃ¤lterfonds (LOFTA) soll in 2008 auf 10 Mio. Euro erhÃ¶ht werden.
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Seit 1. April 2007 bildeten 30 Bundeswehr-FeldjÃ¤ger im Norden ca. 2.300 afg. Polizisten aus. Seit 1. Mai sind 45 FeldjÃ¤ger in der Ausbildung tÃ¤tig, bald sollen es 65 sein.
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Ausbildung der <strong>afghanischen Armee ANA</strong>: Begonnen Mitte 2005 mit drei Ausbildungsteams (OMLT) sind zzt. fÃ¼nf Teams mit 120 Soldaten im Einsatz. Bis MÃ¤rz 2009 sollen es sieben Teams mit insgesamt 200 Soldaten fÃ¼r die Ausbildung der ca. sechs Bataillone der 2. Brigade des 209. ANA-Corps in Mazar sein.
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Insgesamt gilt der Aufbau der afghanischen Armee als deutlich erfolgreicher als ursprÃ¼nglich erwartet. Das wurde auch auf der NATO-Parlamentarierversammlung Ende Mai in Berlin deutlich, wo sich auch GesprÃ¤chsmÃ¶glichkeiten mit Generalleutnant Sher M. Karimi, Operationschef im afghanischen Generalstab, ergaben. (Die ANA verfÃ¼gt zzt. Ã¼ber das 201. Corps in Kabul mit drei Brigaden, dem 203. Corps in Gardez/Paktia mit zwei Brigaden, dem 205. Corps in Kandahar mit vier Brigaden, dem 207. Corps in Herat mit zwei Brigaden und dem 209. Corps in Mazar mit einer Brigade.) 
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<strong>AFG-Reportage des Politikwissenschaftlers Dietmar Herz</strong> â€žDer Krieg am Ende der Welt&quot; im SÃ¼ddeutsche Magazin vom 30. Mai 2008: Sehr dicht dran und anschaulich. Zum Schluss: â€žRÃ¼ckzug - eine Option?&quot; â€žDer Westen muss alles daran setzen, die afghanische Zentralregierung und ihre Sicherheitsorgane zu stÃ¤rken und parallel dazu mit den Gegnern der Intervention sprechen - selbst mit den Taliban, die zu einem Kompromiss bereit sind. (...) Die erfolgreiche Entwicklungsarbeit der Deutschen gilt es fortzusetzen und sogar zu verstÃ¤rken. (...) Das Konzept (...), zusammen mit den Afghanen als gleichberechtigten Partnern das Land zu sichern, stabilisieren und aufzubauen, (...) war mit Fehlern behaftet, aber es zeitigte Erfolge. Nun ist dieses Konzept und die ihm zugrunde liegende Politik in Gefahr. Schmerzhafte VerÃ¤nderungen sind nÃ¶tig, auch fÃ¼r die dt. Politik. Die Arbeit der zivilen Berater, Organisatoren und Experten und aller in AFG eingesetzten Soldaten ist bei Beibehaltung des Status Quo gefÃ¤hrdet oder wÃ¤re vergeblich gewesen.&quot;
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<strong>Kunduz: Erfolge gegenÃ¼ber wachsender Bedrohung</strong>: Seit September 2007 hatte sich die Lage fÃ¼r das dt. PRZ Kunduz deutlich verschlechtert. HÃ¤ufig wie nie zuvor gab es Beschuss mit (ungelenkten) 107-mm-Raketen. Kunduz ist von strategischer Bedeutung als Kreuzungspunkt der      Nord-SÃ¼d- und Ost-WestTangenten. Die â€žOrganisierten Militanten KrÃ¤fte&quot; (OMF) versuchen deutlich in die ehemalige Taliban-Hochburg vorzudringen. Auch wenn die Geschosse meist auÃŸerhalb des PRT niedergingen und keine Opfer forderten, wurde dadurch die Arbeit der leicht bewaffneten PRT-Trupps weitgehend gelÃ¤hmt. Eine zusÃ¤tzliche verstÃ¤rkte FallschirmjÃ¤gerkompanie konnte seit Februar durch intensive PatrouillentÃ¤tigkeit die Bedrohung zurÃ¼ckdrÃ¤ngen. Zusammen mit afg. SicherheitskrÃ¤ften wurden seitdem 12 Waffenlager (u.a. mit Ã¼ber 200 MÃ¶rsergranaten) und 5 IED`s entdeckt und unschÃ¤dlich gemacht sowie 6 Zugriffsaktionen durchgefÃ¼hrt. Hierbei soll sich die Meldebereitschaft aus der BevÃ¶lkerung erfreulich entwickelt haben. Angesichts der strategischen Bedeutung von Kunduz und der BevÃ¶lkerungsstruktur im SÃ¼den der Provinz bedeutet das aber noch keine Entwarnung. (vgl. die Reportage von Marco Seliger am 29.6.2008 in der FAS, vorher in â€žloyal&quot;, Mai 2008)
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Im Regional Command Capital wurde am 22. Juni das 100. Waffenlager seit dem 1. Januar 2008 entdeckt: 671 MÃ¶sergranaten, 693 ZÃ¼nder, 145 Granaten, 117 Minen.
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<strong>Pariser Afghanistan-Konferenz am 12. Juni</strong> 2008 mit 85 Staaten und internationalen Organisationen: Deutsche Absicht war zur Halbzeit des Anfang 2006 auf der Londoner Konferenz beschlossenen <strong>Afghanistan Compact</strong> eine politische Konferenz zur Lage- und Problemanalyse und Aufgabendefinition. Afghanisches Interesse war vor allem eine Geberkonferenz. Am Ende lief die eintÃ¤gige Konferenz mit 3-Minuten-Statements der AuÃŸenminister mehr auf letzteres hinaus. FÃ¼r die nÃ¤chsten Jahre wurden 21 Mrd. $ (14 Mrd. Euro) zugesagt.
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Nichtsdestoweniger gab es mit der vorhergehenden ÃœberprÃ¼fung des Afghanistan Compact und der neuen, von der afghanischen Regierung vorgelegten <strong>Afghanistan National Development Strategy (ANDS)</strong> sowie dem Five Year Strategic Workplan des <strong>Independent Directorate of Local Governanve (IDLG)</strong> wichtige Festlegungen. Die ANDS orientiert sich an den drei Schwerpunktgebieten Sicherheit, RegierungsfÃ¼hrung + Menschenrechte, wirtschaftliche + soziale Entwicklung des Compact und passt die VN-Millenniumsziele den afghanischen VerhÃ¤ltnissen an.  ANDS und IDLG gelten fÃ¼r den Zeitraum 2008 bis 2013. Das IDLG soll eine sub-national governance policy, insbesondere Verwaltungsstrukturen auf Provinz- und Kommunalebene entwickeln. Lt. Citha MaaÃŸ stehen ANDS und IDLG fÃ¼r einen Paradigmenwechsel zu afghanischer Eigenverantwortung. (SWP-Aktuell 44, Mai 2008)
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Mit diesen Dokumenten kristallisiert sich eine (militÃ¤rische) <strong>Exit-Perspektive</strong> in Richtung 2013 heraus.
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Der Hohe ReprÃ¤sentant des VN-GeneralsekretÃ¤rs, Karl Eide, benannte in Paris klar die Hauptproblemfelder Polizei + Justiz, schwache Institutionen auf allen Ebenen, Korruption, Opiumproduktion, VernachlÃ¤ssigung von Landwirtschaft und Energieversorgung. Aus der ÃœberprÃ¼fung des Afghanistan Compact ergeben sich Lehren fÃ¼r die Umsetzung der ANDS fÃ¼r die nÃ¤chsten fÃ¼nf Jahre. Notwendig sei eine verstÃ¤rkte Partnerschaft zwischen der Afghanischen Regierung und der Internationalen Gemeinschaft - â€žein new deal zwischen uns&quot;: Die ANDS mÃ¼sse unsere gemeinsame roadmap sein. Die Internationale Gemeinschaft mÃ¼sse sich voll zu ihrer UnterstÃ¼tzung verpflichten und ihre PrioritÃ¤ten respektieren. Die Hilfe mÃ¼sse effektiver werden, wobei die StÃ¤rkung afghanischer KapazitÃ¤ten zentral sei.
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Auf <a href="http://www.diplomatie.gouv.fr/en/county-files_156/afghanistan_498/international-conference">www.diplomatie.gouv.fr/en/county-files_156/afghanistan_498/international-conference</a> umfassendes Informationsangebot zur Konferenz: Neben den zentralen Dokumenten und der Rede von Karl Eide, vor allem â€žThe Afghan achievements&quot; (Ãœbersicht und umfassende SchlÃ¼sselfakten) auf den Feldern
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<ul>
	<li>Gesundheit: Zugang zu Basisgesundheitsdiensten fÃ¼r 85% der BevÃ¶lkerung</li>
	<li>Soziale UnterstÃ¼tzung fÃ¼r 2,5 Mio. Afghanen</li>
	<li>Bildung: mehr als 6 Mio. Kinder besuchen die Schule, darunter ein Drittel MÃ¤dchen (50% der schulpflichtigen Kinder), &gt; 3.500 Schulen gebaut, &gt; 30.000 LehrerInnen aus- bzw. fortgebildet</li>
	<li>Landwirtschaft + lÃ¤ndliche Entwicklung: Projekte in 32.000 DÃ¶rfern</li>
	<li>Natural Resources Management: &gt; 3 Mio. Menschen profitierten von lÃ¤ndlichen Wasser- und Abwasserprojekten</li>
	<li>Infrastruktur: 13.150 km StraÃŸen wurden wiederhergestellt oder gebaut</li>
	<li>SicherheitskrÃ¤fte: &gt; 140.000 Polizisten und Soldaten wurden seit 2003 trainiert</li>
	<li>Entminung: ca. 8 Mio. Minen wurden seit 2001 vernichtet</li>
	<li>Demokratie + RegierungsfÃ¼hrung: 75% der Wahlberechtigten nahmen an den ersten demokratischen Wahlen 2004 teil</li>
	<li>Justiz und Menschenrechte: Die Verfassung von 2004 garantiert die Menschenrechte</li>
	<li>Wirtschaft + Handel: Prokopfeinkommen seit 2002 um 70% gestiegen</li>
	<li>Medien und Telekommunikation: 75% haben Zugang zu Telekommunikation.</li>
</ul>
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(Das ISAF-Datenbank â€žAfghanistan Country Stabilization Picture&quot; erfasst die gemeldeten Aufbauprojekte in den verschiedenen Landesteilen und verschafft einen systematischen Ãœberblick Ã¼ber den input bei Aufbau + Entwicklung.)
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Der Staaten-Konferenz war am 24. Mai ein Internationales <strong>Forum â€žZivilgesellschaft und Privatsektor</strong>&quot; vorausgegangen, das Empfehlungen verabschiedete - zur Beachtung der Afghanistan spezifischen Richtlinien zur zivil-militÃ¤rischen Zusammenarbeit und Entwicklung einer PRT Transition Strategy, zur Ãœberwindung der IneffektivitÃ¤t von Hilfe durch Transparenz, zur sub national governance und Respektierung von Community Development Councils und verantwortlichen Shuren.
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(Einen Entwicklungsprozess von unten soll seit 2002/2004 das <strong>National Solidarity Program/NSP</strong> anstoÃŸen. Mit ihm sollen Dorfgemeinschaften befÃ¤higt werden, ihren Entwicklungsbedarf zu identifizieren, Projekte eigenverantwortlich umzusetzen und Finanzmittel selbst zu verwalten. HierfÃ¼r werden GemeinschaftsentwicklungsrÃ¤te/CDC gewÃ¤hlt. Die GTZ war 2003 bis 2006 maÃŸgeblich an der Umsetzung des NSP beteiligt. Vgl. Christoph Wenzel: Dokumentation zum afghanischen National Solidarity Program: Partizipative Entwicklung als Instrument fÃ¼r nachhaltigen Wiederaufbau und nationale Stabilisierung, Mai 2008)
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<strong>Gegenwartskunst afghanischer Malerinnen</strong>: erstmalig Ausstellung von jungen KÃ¼nstlerinnen des â€žCenter for Contemporary Arts Afghanistan&quot; in Kabul vom 25. Juni bis 16. Juli in Berlin (SÃ¤chsische Landesvertretung). Im Spiegel 26/2008 berichtete Fiona Ehlers unter dem Titel â€žAufstand in Ã–l&quot; Ã¼ber die 23 jungen Malerinnen und Rahraw Omarzad, der vor vier Jahren das Center erÃ¶ffnete - und im letzten Oktober die Kunstschule der MÃ¤dchen. Ihre â€žMotivation zu malen, sagen sie, sei, Vorbild sein, dem Land dienen, dem Islam. Andere Frauen Ã¼ber ihre Rechte aufklÃ¤ren. Sie haben die Hoffnung nicht verloren, sie glauben an ihr Land, trotz aller Schwierigkeiten. Sie wissen, dass sie privilegiert sind, aus toleranten ElternhÃ¤usern. Nach dem Ende der Taliban-Herrschaft galten Frauen wie sie als Wegbereiterinnen des Wandels. Sie haben am meisten profitiert vom Frieden, gingen wieder zur Schule, waren fleiÃŸiger als die Jungs und flexibler. Aber heute, ohne StabilitÃ¤t und Frieden, sind sie wieder in Gefahr.&quot; Der Patchwork-Verlag Berlin gab zur Ausstellung das Kunstbuch â€žMake Art not War&quot; heraus, in dem die schÃ¶nsten Werke der KÃ¼nstlerinnen zusammengefasst sind. 
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<strong>Informationsangebot (BroschÃ¼re) der Bundesregierung zum dt. AFG-Engagement </strong>â€žFrieden - Entwicklung - Sicherheit&quot;: Rednerpool, Foto-Wanderausstellung, BroschÃ¼ren zum AFG-Konzept der Bundesregierung, Fragen und Antworten, Bundeswehr in AFG, Wirkungen der EZ in Nordost-AFG, zur Arbeit der Dt. Welle in AFG, entwicklungsorientierten Drogenkontrolle, Video-Dokumentation zum Polizeiaufbau, Internet-Angebote der Ressorts sowie weitere Angebote ab September 2008 (z.B. Kompendium â€žAFG - Aufbau konkret&quot;, Powerpoint-PrÃ¤sentation, Service-CD, 
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<strong>Neu: â€žNewsletter - Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afghanistan</strong>&quot; des DED in Kabul, ab Juli alle zwei Monate. In der 1. Ausgabe Zwischenbilanz bei der Grundbildung, Duale Berufsausbildung (Bau von drei modernen Kfz-Trainingszentren im Norden und Nordosten kurz vor dem Start): www.bmz.de/de/zentrales-downloadarchiv/laender/BMZ_Newsletter-a08_small.pdf
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<strong>Kommentierte AFG-Links </strong>der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft Afghanistan (AGA) unter <a href="http://www.ag-afghanistan.de/">http://www.ag-afghanistan.de/</a>.
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<strong>Justizkoordinatoren in 7 afghanische StÃ¤dte</strong>: Das AA unterstÃ¼tzt die Entsendung von Justizkoordinatoren nach Jalalabad, Herat, Gardez, Mazar, Kundus, Kandahar und Bamiyan vor allem zur Richterfortbildung + Ausbildung von Strafverteidigern im Rahmen eines Programms der Entwicklungsorganisation  der UN (UNDP) zum Aufbau eines flÃ¤chendeckenden und transparenten Justizsystems mit zusÃ¤tzlich 300.000 Euro. Projektstart ist der 1. Juli. FÃ¼r Kunduz ist ein deutscher Koordinator vorgesehen. (Engagement beim Justizaufbau seit Jahren in Zusammenarbeit mit der International Legal Foundation, den Max-Planck-Instituten fÃ¼r auslÃ¤ndisches Ã¶ffentliches Recht/VÃ¶lkerrecht + internationales Privatrecht in Heidelberg + Hamburg sowie der GTZ.
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Zu den konkurrierenden Rechtssprechungssystemen (staatlich, traditionell, islamisch) in Afghanistan vgl. Michael Nienhaus: â€žViele Frauen kennen ihre Rechte nicht&quot;, E+Z, Juni 2008, TribÃ¼ne. (www.inwent.org)
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<strong>GrÃ¼nen AntrÃ¤ge und Anfragen im Bundestag in den letzten Monaten:</strong>
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- EntschlieÃŸungsantrag zur Abgabe einer RegierungserklÃ¤rung durch den Bundesminister des AuswÃ¤rtigen zu den Ergebnissen der Afghanistan-Konferenz in Paris, 13.6.2008
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- Antrag â€žStaatsaufbau in Afghanistan Pariskonferenz zur kritischen ÃœberprÃ¼fung und Kurskorrektur des Afghanistan Compact nutzen&quot;, Drs. 16/9428, 4.6.2008
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- Antrag â€žEntwicklung in Afghanistan - Strategien fÃ¼r eine wirkungsvolle Aufbauarbeit kohÃ¤rent umsetzen&quot;, Drs. 16/8887, 23.4.2008
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- Antrag â€žFÃ¼r eine umfassende Strategie zur demokratievertrÃ¤glichen und zivilgesellschaftlichen Stabilisierung Pakistans&quot;, Drs. 16/8752, 9.4.2008
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- Antrag â€žNATO-Gipfel fÃ¼r Kurswechsel in Afghanistan nutzen&quot;, Drs. 16/8501, 15.3.2008
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- Antrag â€žFÃ¼r klare menschen- und vÃ¶lkerrechtliche Bindungen bei AuslandseinsÃ¤tzen der Bundeswehr&quot;, Drs. 16/8402, 5.3.2008
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<p>
- Kleine Anfrage zu Stand und Perspektiven des Polizeiaufbaus in Afghanistan, Drs. 16/8143, 15.2.2008, und Antwort der Bundesregierung
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<p>
- Kleine Anfrage zum MilitÃ¤rischen Kurswechsel in Afghanistan - Fragen zu den geplanten Ã„nderungen des Beitrags der Bundeswehr, Drs. 16/8144, 15.2.2008, und Antwort der Bundesregierung
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<p>
- EntschlieÃŸungsantrag zum Antrag der Bundesregierung zur weiteren Beteiligung der Bundeswehr an der Operation Enduring Freedom, Drs. 16/7161
</p>
<p>
- Antrag â€žFÃ¼r einen sicherheitspolitischen Kurswechsel in Afghanistan - Nebeneinander von ISAF und OEF beenden&quot;, Drs. 16/5587
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<p>
- Antrag â€žOhne Polizei und Justiz keine Sicherheit - Polizei- und Justizaufbau in Afghanistan drastisch beschleunigen&quot;, Drs. 16/6931
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<p>
- Antrag â€žPrÃ¼fkriterien fÃ¼r AuslandseinsÃ¤tze der Bundeswehr entwickeln - Unterrichtung und Evaluation verbessern&quot;, Drs. 16/6770 vom 23.10.2007
</p>
<p>
- Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage â€žGrundgesetz und VÃ¶lkerrecht bei AuslandseinsÃ¤tzen der Bundeswehr: Behandlung von Personen, die in Gewahrsam genommen werden&quot;, Drs. 16/6282 vom 29.8.2007
</p>
<p>
- Kleine Anfrage â€žDer zivile Aufbau in Afghanistan und die Lage der Frauen&quot;,  17.9.2007, und Antwort der Bundesregierung vom 9.10.2007
</p>
<p>
- Antwort der Bundesregierung auf die GroÃŸe Anfrage von JÃ¼rgen Trittin, Kerstin MÃ¼ller, W.N. u.a. â€žZum Wiederaufbau in Afghanistan&quot;, Drs. 16/6312 vom 6.9.2007
</p>
<p>
<em><u>Anmerkung</u></em><em>: Die AntrÃ¤ge von BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen zu AFG trafen bei den RednerInnen der GroÃŸen Koalition im Plenum und in den AusschÃ¼ssen auf auffÃ¤llig viel Zustimmung. Sie wurden in der Abstimmung aber durchweg abgelehnt.</em>
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<strong>Berichte + Stellungnahmen zu Afghanistan von W. Nachtwei</strong>
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- Zur ErhÃ¶hung der Obergrenze des dt. ISAF-Kontingents: Kein Signal fÃ¼r einen ausgewogenen Strategiewechsel, Juni 2008
</p>
<p>
- Sicherheitslage <strong><u>Afghanistan</u></strong> (MilitÃ¤risch/polizeilich), lfd. aktualisiert (intern), April 2008
</p>
<p>
- Zwischenberichte zum prekÃ¤ren Stand der EU-Polizeimission in Afghanistan und zur Ausbildung fÃ¼r polizeiliche AuslandseinsÃ¤tze beim Institut fÃ¼r Aus- und Fortbildung der Polizei NRW in BrÃ¼hl, November 2007
</p>
<p>
- Enduring Freedom nach sechs Jahren: Selbstverteidigung ohne Grenzen - mehr BegleitschÃ¤den als Nutzen, 14.11.2007
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<p>
- Dokumentation â€žPolizeiaufbau in Afghanistan 2002-2007&quot;, eigene Berichte und Initiativen
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<p>
- Kommentar zum Afghanistan-Konzept der Bundesregierung: Geduld allein reicht nicht&quot;, September
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- Folienvortrag â€žAfghanistan: Wie weiter?&quot;, September
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- Materialien zur Afghanistan-Debatte (incl. Chronologie zur Geschichte Afghanistans seit dem 19. Jahrhundert)
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- Tornado-Einsatz in Afghanistan: Zwischenergebnisse, September
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- â€žBrandbrief&quot; zur EU-Polizeimission in Afghanistan an die Minister Steinmeier und SchÃ¤uble, Juli (und Antwort vom 14. August)
</p>
<p>
- Kurzbericht der Afghanistan-Reise von Renate KÃ¼nast, JÃ¼rgen Trittin und W.N. 1.-5.Mai 2007
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<p>
- Ãœbersicht: Die lange Kontroverse um den TORNADO-Einsatz und das viel lÃ¤ngere DrÃ¤ngen auf die Korrektur der AFG-Strategie, Juni 2006-April 2007
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<p>
- JÃ¼ngste Informationen und EinschÃ¤tzungen zum Tornado-Streits, 13.3.2007
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<p>
- Dual Use Tornados nach Afghanistan - Wo bleibt die zivile FrÃ¼hjahrsoffensive? 27.2.2007
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<p>
- AuslandseinsÃ¤tze in der politischen Krise. Beitrag fÃ¼r â€žInfoDienst Heer&quot; Januar 2007
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- Beratungspapier â€žTornados nach Afghanistan?&quot;, 23.1.2007 und Zusammenfassung der Ã¼ber zwanzig Antworten von Afghanistan-KennerInnen
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<p>
- Afghanistan-Besuch im Oktober 2006: Zwischen Anschlagsgefahren und Aufbaufortschritten (mit Exkurs zum Streit Ã¼ber den ISAF-Einsatz in SÃ¼d-AFG), 24.11.2006
</p>
<p>
- Nach fÃ¼nf Jahren Beteiligung an Enduring Freedom: Nicht mehr dringlich und nicht mehr verantwortbar, 7.11.2006
</p>
<p>
- Brief an die Minister Steinmeier, Jung, Wieczorek-Zeul und SchÃ¤uble zur akuten Situation in Afghanistan gemeinsam mit JÃ¼rgen Trittin, 5.9.2006
</p>
<p>
- Besuch in Nord-Afghanistan: Hoch kritische Monate, Reisebericht 24. Juli 2006
</p>
<p>
- Dringende Fragen: Afghanistan auf der Kippe? Juli 2006
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<p align="left">
- Zur MandatsverlÃ¤ngerung der deutschen Beteiligung an Operation <u>Enduring Freedom</u>: Umfassende TerrorismusbekÃ¤mpfung statt â€žKrieg gegen den Terror?
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- Information zur 4. <u>ISAF</u>-VerlÃ¤ngerung: Friede in Sicht? Oder immer mehr Soldaten in ein Fass ohne Boden?
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- Beobachtungen beim Besuch der ISAF-PRTs in Feyzabad und Kunduz am 26.9.2004
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- Delegationsbesuch der â€žISAF-Insel&quot; PRT Kunduz am 31. Januar 2004
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<p>
- Kabul im August 2003 -Afghanistanpolitik am Scheideweg, August 2003
</p>
<p>
- Besuch in Kabul: Langer Atem fÃ¼r Afghanistan, Dezember 2002
</p>
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           <br />
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