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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: StabilitÃ¤t im Schatten des Terrors: Roth und Nachtwei im Nordirak</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Stellungnahme</span>

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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-120-99-83">Any of these categories</a>
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        <h1>
            StabilitÃ¤t im Schatten des Terrors: Roth und Nachtwei im Nordirak         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 29. Juli 2007 00:12:11 +02:00 (83267 Aufrufe)            </div>
            <div>    <a href="index.php/articles/561"><img src="xarimages/tn_cs-wn_talabani.jpg" alt="Irakisch Kurdistan 3" align="right" height="67" hspace="4" vspace="4" width="100" /></a>Zusammen mit der GrÃ¼nen-Vorsitzenden Claudia Roth besuchte Winni Nachtwei, sicherheits- und abrÃ¼stungspolitischer Sprecher der GrÃ¼nen, Irakisch Kurdistan. Die beiden Abgeordneten trafen als erste offizielle Bundestagsdelegation seit dem Irakkrieg in Erbil und Sulaimaniya mit dem PrÃ¤sidenten der Kurdistan Region, Massud Barsani, und dem PrÃ¤sidenten des Irak, Jalal Talabani zusammen. </div>
            <div>    <p><a href="index.php/articles/560"><img src="xarimages/tn_cs-wn_barsani.jpg" alt="Irakisch Kurdistan 2" align="right" height="67" width="100" /></a>Weitere GesprÃ¤chspartner waren der Sprecher und Abgeordnete des Kurdischen Parlaments, mehrere Minister, der aus Bonn kommende OberbÃ¼rgermeister von Erbil, die Vorsitzende der Frauenorganisation Khanzad, Mitarbeiter eines unabhÃ¤ngigen Kommunalradios und dort arbeitende Deutsche wie der ehemalige GrÃ¼nen-Landtagsabgeordnete Siggi Martsch aus Borken.</p><p>Die GrÃ¼nen-Politiker erlebten die Kurdenregion als eine Insel relativer StabilitÃ¤t in einem Irak der explodierenden Gewalt. Alle GesprÃ¤chspartner kritisierten die NullprÃ¤senz der Bundsrepublik und forderten die Bundesregierung eindringlich zu politischem, Ã¶konomischem und kulturellem Engagement in der autonomen Kurdenregion auf. Die Voraussetzungen dafÃ¼r seien hervorragend.</p><p>Zugleich warnten sie vor Abschiebungen kurdischer FlÃ¼chtlinge in den Irak: Mit Ã¼ber 700.000 Binnenvertriebenen stehen die drei Kurdenprovinzen mit ihren vier Millionen Einwohnern schon jetzt unter enormem Druck. Und in dem auÃŸerhalb des Autonomiegebietes liegenden Kirkuk, wohin Bayern gegebenenfalls abschieben will, wachsen angesichts des fÃ¼r November geplanten Referendums die Spannungen.</p><p>Als erste bundesdeutsche Politiker Ã¼berhaupt besuchten Roth und Nachtwei die Stadt Halabja nahe der iranischen Grenze, wo die irakische Luftwaffe am 16. MÃ¤rz 1988 mit Giftgas ca. 5000 Menschen umbrachte und 10.000 verwundete. Es war der erste Chemiewaffenangriff auf ZivilbevÃ¶lkerung in der Weltgeschichte. Die Deutschen legten am Friedhof fÃ¼r die Vergasten Blumen nieder und Ã¤uÃŸerten ihre Scham darÃ¼ber, dass auch deutsche Firmen wesentlich zur ChemiewaffenrÃ¼stung des Irak beigetragen hatten und praktisch straflos geblieben waren. In GesprÃ¤chen mit Ãœberlebenden wurde deutlich, dass sie seit fast zwanzig Jahren vergessene und verdrÃ¤ngte Opfer sind - bei irakischen BehÃ¶rden wie bei den Staaten, aus denen Beihilfe zur ChemiewaffenrÃ¼stung Saddam Husseins geleistet wurde.</p><p><a href="index.php/articles/562"><img src="xarimages/tn_cr-wn_friedhof.jpg" alt="Irakisch Kurdistan 4" align="left" height="67" width="100" /></a>Die beiden GrÃ¼nen-Politiker werden in Berlin darauf drÃ¤ngen, dass Deutschland endlich die Friedenschancen von Irakisch Kurdistan aktiv unterstÃ¼tzt und dabei auch seiner Mitverantwortung fÃ¼r die Opfer des <a href="index.php/articles/559"><img src="xarimages/tn_friedhof.jpg" alt="Irakisch Kurdistan 1" align="right" height="67" width="100" /></a>Giftgaseinsatzes gerecht wird. Im nÃ¤chsten Jahr jÃ¤hren sich Halabja und die Anfal-Vernichtungsoffensive des Baath-Regimes gegen die kurdische Widerstandsbewegung zum 20. Mal. Die Zeit drÃ¤ngt.</p></div>


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