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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Fall Kurnaz: Freispruch 3. Klasse</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Stellungnahme</span>

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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-120-99-83">Any of these categories</a>
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        <h1>
            Fall Kurnaz: Freispruch 3. Klasse         </h1>
        <div class="xar-floatright"></div>
       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 30. Mai 2007 12:33:12 +02:00 (81714 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zur Einstellung der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen zwei AngehÃ¶rige des Kommandos SpezialkrÃ¤fte der Bundeswehr erklÃ¤rt <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheitspolitischer Sprecher:  </div>
            <div>    <p>Die Einstellung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens ist ein &quot;Freispruch 3. Klasse&quot;. Die Staatsanwaltschaft macht keinen Hehl daraus, dass sie Murat Kurnaz grundsÃ¤tzlich fÃ¼r glaubwÃ¼rdig hÃ¤lt und die Aussagen der beschuldigten Soldaten eher kritisch sieht. Die Vernehmungen im Verteidigungsausschuss als Untersuchungsausschuss bestÃ¤tigen diese EinschÃ¤tzung. Schon um vergleichbaren VorwÃ¼rfen zukÃ¼nftig besser entgegentreten zu kÃ¶nnen, ist mehr Transparenz Ã¼ber die deutsche Beteiligung an militÃ¤rischen AuslandseinsÃ¤tzen dringend geboten. Hierzu gehÃ¶ren auch eine bessere Unterrichtung des Parlaments und direkte KontrollmÃ¶glichkeiten bei geheimen EinsÃ¤tzen.</p> <p>Auch nach Einstellung des Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft wird sich der Verteidigungsausschuss weiterhin mit den VorgÃ¤ngen im Zusammenhang mit dem KSK-Einsatz in Afghanistan Anfang 2002 befassen. Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf erhebliche MissstÃ¤nde in der Planung und DurchfÃ¼hrung des gesamten Einsatzes hin. Der Ausschuss wird daher die damalige militÃ¤rische FÃ¼hrung und die politisch Verantwortlichen hierzu weiter befragen. So wird zwar nicht mehr bestritten, dass sich deutsche Soldaten im US-MilitÃ¤rlager in Kandahar an der Bewachung von Gefangenen vor ihrer Verschleppung nach Guantanamo beteiligt haben; unklar ist aber weiterhin, wer auf deutscher Seite diesen Wachauftrag angeordnet oder gebilligt hat.</p> <p>Auffallend ist das Fehlen von Einsatzregeln, die sicherstellen, dass deutsche Soldaten auch bei AuslandseinsÃ¤tzen die Grund- und Menschenrechte achten und sich nicht an Menschenrechtsverletzungen durch andere beteiligen. Hier mÃ¼ssen die Bundesregierung und die Bundeswehr fÃ¼r die Zukunft mehr Problembewusstsein und klare Handlungsanweisungen entwickeln.</p>  </div>


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