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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Verantwortung statt billiger Polemik - Afghanistan politisch stabilisieren</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Stellungnahme</span>

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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-120-99-83">Any of these categories</a>
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        <h1>
            Verantwortung statt billiger Polemik - Afghanistan politisch stabilisieren         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 20. November 2006 15:25:17 +02:00 (131860 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zu den Forderungen von britischen Abgeordneten und Vertretern der US-Regierung deutsche Soldaten in den SÃ¼den Afghanistans zu entsenden, erklÃ¤ren <strong>Fritz Kuhn,</strong> Fraktionsvorsitzender, <strong>JÃ¼rgen Trittin,</strong> stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und <strong>Winfried Nachtwei,</strong> sicherheitspolitischer Sprecher:</div>
            <div>    <p>Die Behauptungen, die Soldaten im Norden, also der Bundeswehr und vieler anderer ISAF-Nationen, wÃ¼rden nichts anderes tun als Bier zu trinken, sind billige Polemik. Sie negieren die Stabilisierung und die Ergebnisse des Wiederaufbaus in den Provinzen, fÃ¼r die Deutschland mit seinem zivilmilitÃ¤rischen Konzept verantwortlich ist. Diese Ergebnisse brauchen den Vergleich mit den SÃ¼dprovinzen nicht zu scheuen - im Gegenteil.<br /><br />Es ist ein schlechter Rat, im besser stabilisierten Norden KrÃ¤fte abzuziehen. Das wÃ¼rde die relativen Erfolge im Norden in Frage stellen. TatsÃ¤chlich steht eine grÃ¼ndliche ÃœberprÃ¼fung der Strategie gerade in den von den USA verantworteten Provinzen an.<br /><br />Die Kritik der USA und GroÃŸbritannien an mangelnder UnterstÃ¼tzung geht fehl. Ihr einseitig erklÃ¤rter Krieg gegen den Irak hat den Stabilisierungsprozess in Afghanistan erheblich zurÃ¼ckgeworfen. Er hat auch zur Zuspitzung der Lage in Afghanistan beigetragen.  Afghanistan muss politisch stabilisiert werden - militÃ¤risch allein ist diese Auseinandersetzung nicht zu gewinnen.<br /><br />Der erste und wichtigste Schritt dazu wÃ¤re es, wenn die USA ihren VerbÃ¼ndeten Pakistan endlich dazu bewegten, die Grenze zu Afghanistan zu Ã¼berwachen. Solange dieser RÃ¼ckzugsraum fÃ¼r die Taliban existiert, werden auch 10 000 neue Soldaten die Lage im SÃ¼den nicht bessern kÃ¶nnen.</p><p>Deutschland muss jetzt sein Engagement bei Aufbau und Schulung von PolizeikrÃ¤ften in Afghanistan deutlich verstÃ¤rken. Geld und Personal mÃ¼ssen mindestens verdreifacht werden. Nur so kann der Aufbau einer effektiven afghanischen Polizei gelingen.</p></div>


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