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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Bundesregierung hÃ¤lt weiterhin an Streumunition fest</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Stellungnahme</span>

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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-120-99-83">Any of these categories</a>
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        <h1>
            Bundesregierung hÃ¤lt weiterhin an Streumunition fest         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 1. September 2006 03:21:34 +02:00 (81051 Aufrufe)            </div>
            <div>    Vor dem Hintergrund der aktuellen Streumunition-Diskussion erklÃ¤rt der sicherheits- und abrÃ¼stungspolitische Sprecher, <strong>Winfried Nachtwei:</strong></div>
            <div>    <p>Entgegen anders lautenden Agenturmeldungen will die Bundesregierung leider kein Verbot von Streumunition durchsetzen. Im Gegenteil: Die Bundesregierung bekrÃ¤ftigt in der jetzt vorgelegten und Ã¼ber weite Strecken lÃ¼ckenhaften Antwort auf unsere Kleine Anfrage, dass sie weiterhin an Streumunition festhalten will und sich <em>&quot;bei zwingendem Erfordernis&quot;</em> auch den Einsatz Ã¼belster Streumunitionstypen vorbehÃ¤lt. Dazu gehÃ¶rt auch die, vermutlich von Israel im Libanon eingesetzte, Rakete M26. Deren Submunition M77 hat eine BlindgÃ¤ngerquote von angeblich bis zu 30 Prozent. Die Bundeswehr dÃ¼rfte noch tausende dieser Raketen mit Millionen Submunitionen in ihrem Bestand haben. Genauere AuskÃ¼nfte hat die Bundesregierung verweigert.</p><p>Vor diesem Hintergrund ist die verhaltene Kritik aus den Reihen der Bundesregierung an dem massiven israelischen Streuwaffeneinsatz im Libanon wenig Ã¼berzeugend. Wir kÃ¶nnen die Entwicklungshilfeministerin und den Fraktionsvorsitzenden der SPD nur ermutigen, nicht nur den israelischen Streuwaffeneinsatz zu kritisieren, sondern auch die eigene Streuwaffenpolitik der Bundesregierung, vor allem des Verteidigungsministeriums zu korrigieren. Die Bundeswehr weigert sich beharrlich, auf jegliche Streumunition zu verzichten. Die Bundesregierung will im Kern lediglich, dass die BlindgÃ¤ngerrate auf 1 Prozent reduziert wird. Das ist zu wenig.</p><p>Mit ihrem Antrag &quot;GefÃ¤hrliche Streumunition verbieten&quot; streut die Koalition der Ã–ffentlichkeit Sand in die Augen. Wie der Einsatz im Libanon erneut gezeigt hat, gibt es keine &quot;ungefÃ¤hrliche&quot; Streumunition. Einem BlindgÃ¤nger ist von auÃŸen nicht anzusehen, ob er sich mit 99-prozentiger Sicherheit entschÃ¤rft hat oder ob er mit 100prozentiger Sicherheit explodiert. Nicht explodierte Streumunition wirkt wie die geÃ¤chteten Anti-Personen-Minen. Deshalb treten wir dafÃ¼r ein, dem belgischen Beispiel zu folgen und Streumunition gesetzlich und vÃ¶lkerrechtlich zu Ã¤chten.</p></div>


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