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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Bundesregierung muss BekÃ¤mpfung der Kleinwaffenplage intensivieren</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Stellungnahme</span>

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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-120-99-83">Any of these categories</a>
                    -                        <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11%2B120%2B99%2B83">All of these categories</a>
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            Bundesregierung muss BekÃ¤mpfung der Kleinwaffenplage intensivieren         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 29. Juni 2006 16:04:23 +02:00 (78898 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich der heutigen Debatte zur UN-Kleinwaffenkonferenz erklÃ¤rt <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheits- und abrÃ¼stungspolitische Sprecher:</div>
            <div>    <p>Die Bundesregierung muss die BemÃ¼hungen zur EindÃ¤mmung und BekÃ¤mpfung des Kleinwaffenproblems spÃ¼rbar intensivieren. Angesichts von mehr als 600 Millionen im Umlauf befindlichen Kleinwaffen und Hunderttausenden von Menschen, die alljÃ¤hrlich durch den Einsatz von Schusswaffen ums Leben kommen, sind die bisherigen MaÃŸnahmen vÃ¶llig unzureichend. Die UN-Kleinwaffenkonferenz muss zu erkennbaren und verbindlichen Fortschritten, unter anderem im Bereich Einbeziehung von Munition und WaffenvermittlungsgeschÃ¤ften kommen. Es mÃ¼ssen die Voraussetzungen geschaffen werden, um baldmÃ¶glichst zu einem internationalen Abkommen zur Kontrolle konventioneller RÃ¼stungstransfers, zu kommen.</p><p>Auch die zum Teil von rÃ¼stungsindustriellen Ãœberlegungen ausgehÃ¶hlte &quot;restriktive&quot; RÃ¼stungsexportpolitik der Bundesregierung muss kritisch hinterfragt und unter friedenspolitischen Gesichtspunkten verschÃ¤rft werden. Hierauf haben wir in der Vergangenheit gedrÃ¤ngt und hierzu machen wir in dem von uns vorgelegten Antrag konkrete VorschlÃ¤ge. Der unbeschrÃ¤nkte Export von Schusswaffen, die vermeintlich der &quot;zivilen Selbstverteidigung&quot; dienen, ist angesichts der Tatsache, dass diese Waffen hÃ¤ufig fÃ¼r Verbrechen genutzt werden, nicht hinnehmbar. Der EU-weit fast einzigartige Genehmigungsanspruch fÃ¼r die Ausfuhr von sonstigen RÃ¼stungsgÃ¼tern muss endlich beendet werden. Die rotgrÃ¼ne Regierung hat im geheim tagenden Bundessicherheitsrat, mehrfach Exporte von Kleinwaffen, Munition und HerstellungsausrÃ¼stung genehmigt, die mit den verschÃ¤rften RÃ¼stungsexportrichtlinien nicht vereinbar waren. Diese Genehmigungen wurden nicht nur am Parlament vorbei, sondern auch gegen den Widerspruch einzelner Ressorts, erteilt. Wir drÃ¤ngen deshalb darauf, die Transparenz und parlamentarische KontrollmÃ¶glichkeiten dringend zu verbessern.</p><p>Die Bundesregierung hat signalisiert, dass sie die RÃ¼stungsexportpolitik weiter lockern will. Wir warnen davor, den Kampf gegen den internationalen Terrorismus, den Erhalt wehrtechnischer FÃ¤higkeiten und die BemÃ¼hungen um eine Angleichung der RÃ¼stungsexportpolitik im Rahmen der EU als Vorwand zu nutzen, um den bereits bisher oft lÃ¼ckenhaft umgesetzten Anspruch einer restriktiven RÃ¼stungsexportpolitik und einer vorausschauenden KrisenprÃ¤ventionspolitik weiter auszuhÃ¶hlen.</p></div>


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