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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Meine Stellungnahmen zu rechtsextremen VorfÃ¤llen und FÃ¤llen fragwÃ¼rdiger Traditionspflege in der Bundeswehr: NDR, Phoenix, Tagesthemen, ZDF, Tagesspiegel, Welt am Sonntag - und 1997: ein offensiver Vorschlag an den damaligen Minister RÃ¼he </title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Stellungnahme</span>

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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-120-99-83">Any of these categories</a>
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            Meine Stellungnahmen zu rechtsextremen VorfÃ¤llen und FÃ¤llen fragwÃ¼rdiger Traditionspflege in der Bundeswehr: NDR, Phoenix, Tagesthemen, ZDF, Tagesspiegel, Welt am Sonntag - und 1997: ein offensiver Vorschlag an den damaligen Minister RÃ¼he          </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 9. Mai 2017 15:28:18 +02:00 (164517 Aufrufe)            </div>
            <div></div>
            <div>    <p align="center"><strong>Meine Stellungnahmen zu rechtsextremen Vorf&auml;llen und fragw&uuml;rdiger Traditionspflege in der Bundeswehr: NDR, Phoenix, ZDF, ARD-Tagesthemen, Tagesspiegel, Welt am Sonntag &ndash; und 1997: </strong></p>
<p align="center"><strong>ein <span style="text-decoration: underline;">Handlungsvorschlag</span> an den damaligen Minister R&uuml;he</strong></p>
<p align="center">W. Nachtwei, 9. Mai 2017</p>
<p><strong>&bdquo;Herausforderung Rechtsextremismus: Wie soll die Bundeswehr damit umgehen?&ldquo; </strong>Interview mit Andreas Flocken in &bdquo;Streitkr&auml;fte und Strategien&ldquo;/NDR 20./21. Mai, <a href="https://www.ndr.de/info/sendungen/streitkraefte_und_strategien/">https://www.ndr.de/info/sendungen/streitkraefte_und_strategien/</a></p>
<p><strong>&bdquo;Zwischen Tradition und Moderne &ndash; Wie rechts ist die Bundeswehr?&ldquo; </strong>Phoenix Runde 10. Mai, 22.15 Uhr und 11. Mai, 00.00 Uhr, mit Brigit Schmeitzner, BR-Korrespondentin, Ulrich Scholz, Oberstleutnant a.D., Thomas Wiegold, Blog &bdquo;Augen geradeaus&ldquo; und W.N., moderiert von Alexander K&auml;hler <em>(Anmerkung zu einer Aussage von mir: Die Soldaten eines durch Vorf&auml;lle bekannt gewordenen Standortes, die wochenlang nur aus den Medien hier&uuml;ber erfahren h&auml;tten, wurden inzwischen von der neuen F&uuml;hrung &uuml;ber die Vorg&auml;nge informiert. Entschuldigung f&uuml;r meine Ungenauigkeit.)</em> <a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/2442522">http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/2442522</a></p>
<p><strong>&bdquo;Traditionspflege bei der Bundeswehr&ldquo;</strong>, ZDF Morgenmagazin 9. Mai 2017, mit MdB Petra Pau, Prof. S&ouml;nke Neitzel und W. Nachtwei, &nbsp;<a href="https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/zdf-morgenmagazin-clip-2-226.html">https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/zdf-morgenmagazin-clip-2-226.html</a></p>
<p><strong>&bdquo;Verdacht bei der Bundeswehr: Bildete Franco A, eine rechtsextreme Terrorzelle?&ldquo;, </strong>ARD-Tagesthemen,9. Mai 2017<strong>, </strong><em>nach der Feststellung von Marion von Haaren, dass ich keinen Grund s&auml;he, die Bundeswehr unter Generalverdacht zu stellen, meine Worte: Nachdem ich die Bundeswehr in den letzten 20 Jahren n&auml;her kennen gelernt h&auml;tte, h&auml;tte ich insgesamt zu ihr sehr gro&szlig;es Vertrauen</em>. (Anmerkung: Dies ist ein Satz aus mehreren Antworten auf Fragen zur Traditionspflege, positiven Vorbildern, notwendigen Ma&szlig;nahmen gegen Rechtsextremismus. Der Frage nach dem Vertrauen folgte eine Nachfrage nach den aktuellen F&auml;llen. Den Fall Franco A. u.a. bewertete ich als &auml;u&szlig;erst beunruhigend und irritierend &ndash; mit diesem Ausma&szlig; an krimineller Energie und jahrelangem Wegsehen hat das eine &bdquo;Qualit&auml;t&ldquo; wie kein Fall mit rechtsextremem Hintergrund in der Bundeswehr der letzten 20 Jahre.)</p>
<p>&nbsp;<a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-287175~_parentId-ondemand100.html">http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-287175~_parentId-ondemand100.html</a></p>
<p><strong>Bundeswehr und Rechtsextremismus</strong>, Ulrike Scheffer im TAGESSPIEGEL 9. Mai 2017,</p>
<p>&bdquo;<em>Der fr&uuml;here Gr&uuml;nenpolitiker Winfried Nachtwei, Mitglied im Beirat Innere F&uuml;hrung des Verteidigungsministeriums, kritisiert indes, &bdquo;dass das Ministerium erst aktiv wird, wenn etwas passiert&ldquo;. Dem Tagesspiegel sagte er: &bdquo;Es fehlt ein Fr&uuml;hwarnsystem.&ldquo; Konkret fordert Nachtwei regelm&auml;&szlig;ige sozialwissenschaftliche Untersuchungen in der Bundeswehr. Das Zentrum f&uuml;r Milit&auml;rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr frage zwar regelm&auml;&szlig;ig die Einstellung der Bev&ouml;lkerung zur Bundeswehr ab, nicht aber Einstellungen der Soldaten. &bdquo;Wir erleben seit rund zwei Jahren eine Teilradikalisierung der Gesellschaft, da stellt sich doch die Frage, wie sich das auf die Bundeswehr auswirkt</em>.&ldquo; <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/bundeswehr-und-rechtsextremismus-hitlergruss-in-riga/19773500.html">http://www.tagesspiegel.de/politik/bundeswehr-und-rechtsextremismus-hitlergruss-in-riga/19773500.html</a></p>
<p><strong>&bdquo;Fremd in der eigenen Truppe&ldquo;</strong>, Thorsten Jungholt in der WELT am SONNTAG, 7. Mai 2017:</p>
<p><em>&bdquo;Zur Wahrheit geh&ouml;rt auch: Der Kampf gegen den Rechtsextremismus ist so a&ouml;lt wie die Bundeswehr. 20 Jahre lang hat Winfried Nachtwei ihn mitgek&auml;mpft. Der Gr&uuml;nen-Politiker sa&szlig; schon 1998 im Untersuchungsausschuss des Bundestags, der braunen Umtrieben in der Truppe nachging. Seine Erfahrungen fasst Nachtwei so zusammen: &bdquo;Wachsamkeit braucht Tiefensch&auml;rfe &ndash; statt Wegsehen einerseits und Alarmismus andererseits.&ldquo; Seit Jahren pl&auml;diert er deshalb f&uuml;r empirische Studien, um ein realistisches Bild der inneren Lage der Bundeswehr zu gewinnen.&ldquo;</em></p>
<p><em>&nbsp;</em></p>
<p align="center"><strong>Vorschlag zu historisch-kritischen Untersuchungen zu Wehrmachtsverb&auml;nden einzelner Regionen &ndash;</strong></p>
<p align="center">Schreiben an den</p>
<p align="center">Bundesminister der Verteidigung Volker R&uuml;he im Nov. 1997</p>
<p><strong>&bdquo;Ma&szlig;nahmen gegen Rechtsradikalismus im Bereich der Traditionspflege</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Minister,&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bonn/M&uuml;nster, 11.11.1997</p>
<p>angesichts der rechtsradikalen und gewaltverherrlichenden Vorf&auml;lle in der Bundeswehr stehen zurzeit &Uuml;berlegungen im Vordergrund, wie vor allem kurzfristig gegen solche Erscheinungen vorgegangen werden kann.</p>
<p>Unsere in der Debatte zum Bericht des Wehrbeauftragten und im Verteidigungsausschuss vorgetragenen dringenden Empfehlungen &ndash; insbesondere zur systematischen Aufkl&auml;rung des sympathisierenden Umfelds &ndash; kann ich nur bekr&auml;ftigen, will sie aber jetzt nicht wiederholen.</p>
<p>Vielmehr m&ouml;chte ich Ihnen eine Ma&szlig;nahme vorschlagen, wie im Bereich der Traditionspflege wirksamer gewaltverherrlichendem und rechtsradikalem Denken entgegengewirkt werden k&ouml;nnte. Hintergrund sind meine Erfahrungen aus regionaler Spurensuche und Erinnerungsarbeit, die ich seit vielen Jahren vor allem zu Westfalen im Zweiten Weltkrieg betreibe. (Deportationsgeschichte, Rigaer Ghetto, Kriegseinsatz von Wehrmachtsverb&auml;nden aus dem damaligen Wehrkreis VI, Osteinsatz der Polizeibataillone)</p>
<p>F&uuml;r das Selbstverst&auml;ndnis und Wir-Gef&uuml;hl von Soldaten hat die milit&auml;rische Traditionspflege eine herausragende Bedeutung. Vermutlich ist sie wirksamer als jeder politische Unterricht.</p>
<p>Eine demokratische Traditionspflege fragt immer nach dem Wof&uuml;r soldatischer Existenz und fordert die Menschenrechtsorientierung von Soldaten, eben den Staatsb&uuml;rger in Uniform. Demokratische Traditionspflege ist anspruchsvoll und anstrengend, da sie Selbst&auml;ndigkeit voraussetzt und f&ouml;rdert. Eine vermeintlich unpolitische, auf das &bdquo;Milit&auml;rhandwerk&ldquo;, soldatische &bdquo;Leistungen&ldquo; und Kameradschaft beschr&auml;nkte Traditionspflege macht das bequeme Angebot, sich in eine &bdquo;gro&szlig;e Kameradschaft&ldquo; einzuordnen. Eine solche Traditionspflege ist nicht nur demokratiefern und missbrauchsanf&auml;llig, sondern zugleich N&auml;hrboden f&uuml;r gewaltverharmlosende bis &ndash;verherrlichende Einstellungen und Einfallstor f&uuml;r rechtsradikales Gedankengut.</p>
<p>Demokratische Traditionspflege wird von der Bundeswehrspitze gefordert, durch Einzelma&szlig;nahmen wie Neubenennung von Kasernen, Ausstellungen etc. gef&ouml;rdert und durch viele Offiziere glaubw&uuml;rdig vertreten. Zugleich existiert an etlichen Standorten, in manchen Soldatenverb&auml;nden und milit&auml;rnahem Schrifttum ungebrochen eine regelrechte Subkultur demokratieferner Traditionspflege mit entsprechenden Grau- bis Braunzonen.</p>
<p>Eine Ermutigung f&uuml;r diese Art von Traditionsalltag ist es, wenn Sie an der Benennung vieler Kasernen nach ausdr&uuml;cklich antidemokratischen und nationalistischen F&uuml;hrern der Wehrmacht und Reichswehr festhalten. Der in diesem Zusammenhang gebrachte Verweis auf die Zust&auml;ndigkeit der Standorte entspricht der Weisungslage, ist aber angesichts des Anspruchs einer demokratischen Traditionspflege inkonsequent und verschiebt die Verantwortung lediglich auf eine andere Ebene.</p>
<p>Dringend notwendig ist der <strong>offensive Umgang mit den Erscheinungen demokratieferner Traditionspflege im Truppenalltag</strong>. Die Umbenennung von Kasernen, die bisher die Namen deutlich traditionsunw&uuml;rdiger Pers&ouml;nlichkeiten tragen, w&auml;re ein wichtiges Signal und ein erster Schritt. (vgl. die Empfehlungen des Beirats f&uuml;r Fragen der Inneren F&uuml;hrung zur Bek&auml;mpfung des Rechtsextremismus von 1993)</p>
<p>Zugleich kommt es aber darauf an, Diskussions- und Lernprozesse anzusto&szlig;en, die eine &Ouml;ffnung bestehender Subkulturen erm&ouml;glichen.</p>
<p>Dies kann am wirksamsten durch eine kontinuierliche und kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte derjenigen Verb&auml;nde der Wehrmacht geschehen, deren Tradition heutige Einheiten und Verb&auml;nde der Wehrmacht pflegen.</p>
<p>Bisher ist die Geschichte dieser fr&uuml;heren Milit&auml;rverb&auml;nde nur sehr unvollst&auml;ndig und einseitig aufgearbeitet. Divisions- und Regimentsgeschichten beschr&auml;nken sich in der Regel darauf, das Kriegsgeschehen im engeren Sinne als Abfolge von Schlachten nachzuzeichnen. Dabei verfallen sie zum Teil in milit&auml;rische Abenteuergeschichten. Solche Erinnerungs- und Rechtfertigungsliteratur blendet Verwicklungen in den Vernichtungskrieg (gegen&uuml;ber der Zivilbev&ouml;lkerung, gegen&uuml;ber Kriegsgefangenen) genauso aus wie F&auml;lle von abweichendem Verhalten, Zivilcourage und Widerstand. Historisch-kritische Untersuchungen gibt es praktisch nicht. Chancen zu einer offenen Erinnerung werden nicht genutzt.</p>
<p>Um die Auseinandersetzung mit der j&uuml;ngeren deutschen Milit&auml;rgeschichte aus dem Schlagabtausch der Bekenntnisse und Pauschalvorw&uuml;rfe herauszuholen und produktiv werden zu lassen, k&ouml;nnten <strong>historisch-kritische Untersuchungen zu Regimentern und Divisionen</strong> <strong>einzelner Regionen</strong> sehr hilfreich sein &ndash; zum Beispiel der 16. Panzerdivision (M&uuml;nster), zum Beispiel zur 6. Infanteriedivision (Bielefeld, Minden, Osnabr&uuml;ck)), zum Beispiel zu den 14 Divisionen des damalige Wehrkreises VI (Rheinland und Westfalen). Nicht &ndash; versp&auml;tete - &bdquo;Schulermittlungen&ldquo;, sondern die Erkundung, <strong>was war und warum es so war</strong>, m&uuml;sste die Intention solcher Untersuchungen sein. Die Auseinandersetzung mit allen Seiten von Wehrmachtsverb&auml;nden soll zur Festigung demokratisch-rechtsstaatlichen Bewusstseins von Soldaten heute beitragen.</p>
<p>Mit der Durchf&uuml;hrung solcher Untersuchungen k&ouml;nnten Divisionskommandeure oder Standort&auml;lteste Arbeitsgruppen aus interessierten aktiven und ehemaligen Soldaten, Historikern, lokalen Geschichtswerkst&auml;tten etc. betrauen, die vom Milit&auml;rgeschichtlichen Forschungsamt unterst&uuml;tzt werden und f&uuml;r die Kontakte zu ehemaligen Kriegsgegnern und heutigen Partnern (z.B. in den Niederlanden, Polen, Russland) hilfreich sin k&ouml;nnten. Diese Untersuchungen sollten &ouml;ffentlich gemacht und von Veranstaltungen und Publikationen begleitet werden, um m&ouml;glichst viele (ehemalige) Soldaten und interessierte B&uuml;rgerInnen in diesen Prozess einzubeziehen.</p>
<p>In diesen Jahren besteht letztmalig die Chance, Zeitzeugen der Kriegsjahre zu befragen. Auf vielen Veranstaltungen machte ich die Erfahrung, dass bei vielen &bdquo;Ehemaligen&ldquo; in den letzten Lebensjahren das Bed&uuml;rfnis w&auml;chst, endlich noch einmal &ndash; vielleicht zum letzten Mal? &ndash; ungeschminkt zu berichten, was war.</p>
<p>Historisch-kritische Untersuchungen zu den dunkelsten Kapiteln einer &uuml;berschaubaren und nahestehenden Institution und Region sind immer besonders sensibel, weil pl&ouml;tzlich T&auml;terspuren im eigenen Umfeld auftauchen, unter Kollegen, Verwandten, Nachbarn. Vor allem deshalb taten sich Justiz und Polizei &uuml;ber Jahrzehnte so schwer, die Beteiligung &bdquo;ihrer&ldquo; Institutionen am NS-System und seinen Verbrechen aufzuarbeiten.</p>
<p>Inzwischen verbreitet sich aber bei Polizei und Justiz die Einstellung, dass die ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Institutionengeschichte, mit dem Problem arbeitsteiliger T&auml;terschaften und der m&ouml;rderischen Rolle &bdquo;ganz normaler M&auml;nner&ldquo;, Beamter, Polizisten &hellip;keine &bdquo;Nestbeschmutzung&ldquo;, sondern im Gegenteil &auml;u&szlig;erst hilfreich ist zur St&auml;rkung der eigenen demokratisch-rechtsstaatlichen Identit&auml;t und Sensibilit&auml;t. So hat der Polizeipr&auml;sident von K&ouml;ln, J&uuml;rgen Roters, eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Geschichte der K&ouml;lner Polizei zwischen 1933 und 1945 erforschen soll. Am ehemaligen Sitz des Stabes des Chefs der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI, der Villa ten Hompel in M&uuml;nster, entsteht eine Studien- und Erinnerungsst&auml;tte, die u.a. zu den 17 in Rheinland und Westfalen aufgestellten Polizeibataillonen forschen wird. Die Polizeif&uuml;hrungsakademie und das Polizeifortbildungsinstitut wollen die Arbeit der Studienst&auml;tte in ihre Ausbildungst&auml;tigkeit integrieren.</p>
<p>Solche Schritte sind ein Gewinn f&uuml;r die politische Kultur in Deutschland. Es w&auml;re ausgezeichnet, wenn die Bundeswehr &auml;hnliche Initiativen ergreifen k&ouml;nnte.</p>
<p>Ich w&uuml;rde mich freuen, wenn Sie meine Anregung aufnehmen k&ouml;nnten. Zu vertiefenden Gespr&auml;chen mit zust&auml;ndigen Offizieren stehe ich selbstverst&auml;ndlich gern zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>Winfried Nachtwei , MdB</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Anmerkung</span></em><em>: In seinem Antwortschreiben nahm Minister R&uuml;he den Vorschlag nicht auf.</em></p>
<p><em>&nbsp;</em></p></div>


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