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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: BundeswehreinsÃ¤tze in Afghanistan im sicherheitspolitischen Interesse notwendig</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Sudan + Stellungnahme</span>

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        <h1>
            BundeswehreinsÃ¤tze in Afghanistan im sicherheitspolitischen Interesse notwendig         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 24. September 2004 19:24:19 +02:00 (113824 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zum Beschluss der Bundesregierung, den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan um ein weiteres Jahr zu verlÃ¤ngern, und im Hinblick auf seine am Samstag beginnende Reise mit Verteidigungsminister Struck nach Kundus und Faisabad erklÃ¤rt Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sicherheitspolitischer Sprecher:</div>
            <div>    Der Dienst der Bundeswehrsoldaten in Kabul, Kundus und Faisabad stellt einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung Afghanistans dar. Diese Stabilisierung liegt im sicherheitspolitischen Interesse der internationalen Gemeinschaft und Deutschlands. Wer das Konzept der Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) von Bundeswehr, Polizei- und Zivilexperten insgesamt in Frage stellt, wie dies einige Oppositionspolitiker tun, handelt verantwortungslos. Wenn FDP-Fraktionschef Gerhardt von einem schwachen und sinnlosen Einsatz der deutschen PRTs spricht, dann missachtet er deren bereits erbrachte erstaunliche Aufbauleistung unter schwierigen Bedingungen. Die FDP-Forderung nach einem RÃ¼ckzug aus dem PRT-Prozess widerspricht nicht nur dem gemeinsam getroffenen NATO-Beschluss von Istanbul, sondern wÃ¼rde den RÃ¼ckzug Deutschlands bedeuten, das bisher ganz vorne war bei der FriedensfÃ¶rderung in Afghanistan und dafÃ¼r hÃ¶chste Anerkennung bei der afghanischen BevÃ¶lkerung, den VN und den internationalen Partnern gewonnen hat. Dies hÃ¤tte eine rundum entmutigende, ja zerstÃ¶rerische Wirkung auf den gesamten Stabilisierungsprozess in Afghanistan.
<br /><br />
Nach 23 Jahren Krieg braucht Afghanistan aber vor allem verlÃ¤ssliche UnterstÃ¼tzung seitens der internationalen Gemeinschaft â€“ in unser aller Sicherheitsinteresse.
<br /><br />
Die PRTs Kundus und Faisabad sind dringend notwendig als Katalysatoren von Stabilisierung und Wiederaufbau. Sie sind kein deutscher Alleingang, sondern vorbildlicher Beitrag zu einem von VN und NATO beschlossenen multinationalen Konzept. Die militÃ¤rischen und zivilen KrÃ¤fte der PRTs haben bereits jetzt zu einer relativen Ruhe in grÃ¶ÃŸeren Teilen Afghanistans entscheidend beigetragen. Sie bilden in bereits 14 Regionen die Grundlage dafÃ¼r, dass die fÃ¼r den 9. Oktober diesen Jahres geplanten ersten freien Wahlen in der Geschichte Afghanistans Ã¼berhaupt stattfinden kÃ¶nnen.
<br /><br />
In Anlage oder unter www.gruene-fraktion.de &gt; Presse &gt; Pressemitteilung 652 finden Sie ein ausfÃ¼hrliches Hintergrundpapier von Winfried Nachtwei fÃ¼r die bÃ¼ndnisgrÃ¼ne Bundestagsfraktion mit dem Titel â€žZur ISAF VerlÃ¤ngerung â€“ Auf verlorenem Posten in Kundus und Faisabad?&quot;</div>


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