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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan (Lageberichte + Einzelmeldungen) bis 2019
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Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Bericht von Winfried Nachtwei + Stellungnahme
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Jüngster UNAMA-Bericht zu Zivilopfern in Afghanistan: Im Halbjahr des US-Taliban-Abkommens Gesamtrückgang um 13%, Zunahme der durch Taliban Getöteten um 33%, der Opfer durch afg. Luftwaffe verfünffacht

Veröffentlicht von: Nachtwei am 30. Juli 2020 10:01:06 +02:00 (2107 Aufrufe)

Die Zahl der Zivilopfer im Kontext des bewaffneten Konflikts in Afganistan ist die "niedrigste" seit 2012. AFG bleibt aber eines der tödlichsten Länder für Zivilisten und das tödlichste für Kinder weltweit (bezogen auf politische Gewalt). Am 27. Juli erschien der neue UNAMA-Bericht. Am 28. Juli verkündeten die Taliban ihren Aufruf zu einem dreitägigen Waffenstillstand während des islamischen Opferfestes ab heute Abend. Nach Juni 2018, Mai 2020 ist es der 3. Waffenstillstand. Hier meine Zsammenfassung des UNAMA-Berichts. ZUm Waffenstillstand folgt.   

Jüngster UNAMA-Bericht (I/2020) zu Zivilopfern in Afghanistan:

Im Halbjahr des US-Taliban-Abkommens Gesamtrückgang um 13%, durch Taliban Getötete +33%, Zivilopfer durch AAF verfünffacht

https://unama.unmissions.org/sites/default/files/unama_poc_midyear_report_2020_-_27_july-.pdf

Winfried Nachtwei, MdB a.D.[1] (30.07.2020)

(Fotos www.facebook.com/winfried.nachtwei )

Vorbemerkung

Die seit 2009 erscheinenden UNAMA-Jahresberichte zum „Schutz von Zivilpersonen im bewaffneten Konflikt“ sind inzwischen die einzige Quelle, die regelmäßig, systematisch und seriös einen Überblick über die Folgen des bewaffneten Konflikts für die afghanische Zivilbevölkerung gibt. Die tatsächliche Zahl der Zivilopfer ist allerdings höher, da sie nicht in allen Landesteilen verlässlich mit jeweils drei verschiedenen und unabhängigen Quellen erfasst werden können.

Seit 2007 veröffentliche ich regelmäßig Materialien zur Sicherheitslage in Afghanistan, seit 2013 auch kommentierende Zusammenfassungen der UNAMA-Berichte ( www.nachtwei.de , linke Spalte). Dabei ist mir bewusst, dass diese Berichte eine fürchterliche Realität, aber nicht die ganze Realität Afghanistans widerspiegeln. Unter schwersten Rahmenbedingungen gibt es zugleich - und auch heute noch – viele Menschen in Afghanistan, die mutig für menschlichere Verhältnisse arbeiten, die sich dem Terror und dem Krieg widersetzen, die Aufbauerfolge verteidigen.

Die deutsche Aufbauhilfe und Entwicklungszusammenarbeit ist auch nach der Zerstörung der Botschaft, ja sogar unter Corona-Bedingungen noch viel aktiver und wirkungsvoller, als allgemein bekannt ist – mit immer noch 1.200 Ortskräften. Diese „Hoffnungsträger trotz alledem“ fallen seit Jahren regelmäßig dem medialen Bad-News-Mechanismus zum Opfer. (vgl. das Kapitel  „Entwicklungszusammenarbeit unter Bedrohung“ in meinem Vortrag „Gehen oder bleiben?“ auf der 32. AFG-Tagung in Villigst am 25.11.2018, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1563 )

Zum „Friedensprozess vgl. ganz aktuell von Thomas Ruttig „Warum geht es im afghanischen Friedensprozess so langsam voran?“ vom 30. Juli mit Links zu heutigen Artikeln in SZ und FAZ:  https://thruttig.wordpress.com/2020/07/30/warum-geht-es-im-afghanischen-friedensprozess-so-langsam-voran-sz-und-dpa/

Gesamtentwicklung laut UNAMA

Zwischen 01. Januar und 30. Juni gab es 3.458 Zivilopfer, davon 1.282 Getötete, ggb. dem Vorjahreszeitraum ein Rückgang um 13% (niedrigster Wert seit 2012).

Es bleibt aber dabei, dass AFG eine der tödlichsten Konflikte weltweit für Zivilisten ist. Tausende werden von Konfliktparteien getötet, verwundet, entführt, vertrieben, bedroht. Kinder werden rekrutiert und sexuell missbraucht. Viele dieser Opfer leiden noch lange unter der Gewalt. Die Covid-19-Pandemie hat drastisch ihre Heilungsmöglichkeiten verringert und die Verwundbarkeit in der Bevölkerung erhöht.

Zurückgegangen sind vor allem die Zivilopfer durch internationale Truppen (= US-Luftangriffe) und durch den afghanischen IS-Ableger. Durch Taliban verantwortete Zivilopfer bleiben weiter auf hohem Niveau. Bei Druckplatten-IED (de facto Antipersonenminen) gab es einen beunruhigenden Anstieg. Durch ANDSF verantwortete Zivilopfer nahmen um 9% zu, vor allem bei Luftunterstützung und indirektem Feuer.

Die meisten Zivilopfer (35%) gab es bei Bodenkämpfen, 21% durch gezielte Tötungen, 20% durch non-suicide IED`s (und 4% durch suicide IED`s), 9% durch Airstrikes.

Am meisten Zivilopfer gab es in den Provinzen Balkh und Kabul, dann Nangarhar, Faryab und Kunduz. Die über viele Jahre besonders umkämpfte und opferreiche Provinz Helmand gehört nicht mehr zu den „Top 5“. Hier gingen die Zivilopferzahlen vor allem durch Luftangriffe und non-suicide IED`s stark zurück. Die lange Zeit relativ ruhige und stabil erscheinende Provinz Balkh um Mazar-e Sharif herum hat die meisten Zivilopfer durch Bodenkämpfe. 

Eid-Al Fitre Waffenstillstand (24.-26. Mai)

Der Rückgang der Zivilopfer in den drei Tagen um 43% ggb. dem Vorjahreszeitraum zeigte die Fähigkeit der Konfliktparteien, Kämpfe mit positiven Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung zu reduzieren, wenn der politische Wille dafür vorhanden ist.

Regierungsfeindliche Kräfte (AGE)

Sie sind laut UNAMA für 58% der 1.989 Zivilopfer (davon 752 Getötete) verantwortlich. 43% entfallen auf die Taliban, 9% auf Daesh, 6% auf nicht identifizierte AGE.

Die Taliban seien für dieselbe Zahl an Zivilopfern verantwortlich wie im Vorjahr, der Zahl der Getöteten sei aber um 33% gestiegen, vor allem durch gezielte Tötungen, non-suicide IED`s (Druckplatten-IED, die unterschiedslos wirken, +50%!) und summarische Exekutionen.

Gezielte Angriffe forderten 770 Ofer, davon 342 Getötete. 18 richteten sich gegen religiöse Führer, 13 gegen Gesundheitspersonal, 11 gegen Justizpersonal, neun gegen zivilgesellschaftliche Aktivisten, acht gegen NGO-MitarbeiterInnen, drei gegen Journalisten. Bei etlichen gezielten Angriffen in Kabul auf Zivilisten blieben die Verantwortlichen unbekannt: so beim Angriff auf eine Geburtsstation am 12. Mai, auf einen Staatsanwalt am 22. Juni und gegen Mitarbeite der Afghanischen  Unabhängigen Menschenrechtskommission am 27. Juni.

Bei 28 Entführungsfällen gab es 40 Getötete und 28 Verwundete, eine Verfünffachung ggb. dem Vorjahrszeitraum.

Am 26. Juni wurden in zwei Distrikten der NW-Provinz Faryab zwei männliche Zivilisten vor Hunderten Menschen in geschäftigen Basarvierteln nach Urteilsverkündigung über Laut-sprecher öffentlich erhängt.     

Bei Daesh seien vor allem die IED-Angriffe mit Massenwirkung (ich nenne sie Massaker-angriffe) zurückgegangen. 

Pro-Regierungskräfte (PGF)

Laut UNAMA sind sie für 28% (982) aller Zivilopfer verantwortlich, davon 392 Getötete.  23% sollen auf das Konto der ANDSF gehen, 3% auf das von internationalem (US-)Militär. Der letzte diesen zugeordnete Zwischenfall geschah am 17. Februar in der Provinz Herat.

Die meisten Zivilopfer gab es bei Bodenkämpfen, 80% durch indirektes Feuer.

Die Zivilopfer durch Luftschläge gingen um 43% zurück, die Zivilopfer durch die afghani-sche Luftwaffe (AAF) verdreifachten sich dabei. Zur Hälfte der von der AAF verantworteten Zivilopfer kam es in den Provinzen Kunduz und Balkh, dem früheren Kerngebiet des

deutschen AFG-Einsatzes.

Zwischenfälle das Gesundheitswesen betreffend

27 direkte und neun indirekte Angriffe, mehrheitlich durch die Taliban.

(vgl. UNAMA „Special Report: Attacks on Healthcare during the Covid-19 Pandemicvom Juni 2020)

Wirkung des bewaffneten Konflikts auf die Opfer und ihre Angehörigen

Erstmalig begann UNAMA in diesem Jahr mit der systematischen Beobachtung dieses Aspektes. :Von den befragten Opfern berichteten

- 58% von langandauernden Behinderungen

- 100% von Beeinträchtigung ihres emotionalen Wohlbefindens

- 92% von finanziellen Verlusten

- 31%, dass sie ihre Wohnung verlassen mussten

- 64%  von negativen Auswirkungen auf ihre Teilnahme am sozialen Leben

- 28%, dass sie Informationen erhielten,, was ihnen oder Angehörigen geschehen war

- 17% von offiziellen Untersuchungen erfahren zu haben

- 47%, dass UNAMA die einzige Einrichtung war, die mit ihnen über ihren Zwischenfall sprach

- 14% von Anerkennung durch eine Konfliktpartei

- 14% von einer finanziellen Entschädigung.

Infografiken zu (a) gezielten Tötungen von Zivilisten, (b) Kindern im bewaffneten Konflikt, (c) Auswirkungen des bewaffneten Konflikts auf die Opfer, (d) Bemühungen der Konfliktparteien um die Opfer: https://unama.unmissions.org/sites/default/files/unama_poc_midyear_2020_infographic_27_july_english.pdf

ANHANG

Aktuelle Entwicklung in Afghanistan seit dem Waffenstillstand zu Eid (Mai-Juli 2020):Erst neue Dynamik zu Friedensgesprächen, inzwischen immer mehr grausames Störfeuer“, seit 12.06., zuletzt 30.07.2020 (ständig aktualisiert),

http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1640

Zum UNAMA- Zivilopfer-Halbjahresbericht I/2019 vom 30.. Juli 2019 meine Zusammenfassung „Rückgang der Zivilopfer um 27%, aber: Anstieg der Zivilopfer durch Pro-Regierungskräfte um 31%, Anschlagswelle seit Juli“ unter

http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1603

(1) Gesamtentwicklung

Für das 1. Halbjahr 2019 meldet UNAMA im Kontext des bewaffneten 3.812 Zivilopfer (1.366 Tote, 2.445 Verletzte), ggb. 5.205 Zivilopfern im Vorjahrszeitraum ein Rückgang um 27%. Nach fünf Vergleichszeiträumen mit jeweils um 5.000 und mehr Zivilopfern ist dies seit 2012 erstmalig wieder ein erheblicher Rückgang der Opferzahlen.

Die Zahl der Toten ging von 1.729 auf 1.366 zurück, der Verletzten von 3.476 auf 2.446.

Der Rückgang der Zivilopfer insgesamt wurde verursacht durch sinkende Opferzahlen bei Suizid-IED-Angriffen und Bodenkämpfen, während die Zivilopfer durch Luftoperationen und Search-Operationen weiter anstiegen. (…)

Nach drei Monaten Gewalteskalation in Afghanistan: 3-tägiger Waffenstillstand zu Eid al-Fitr eingehalten + „unangekündigt“ überwiegend fortgesetzt! DIE CHANCE NUTZEN! 24.05./03.06.2020, www.nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1635 

CORONA IN AFGHANISTAN und in anderen Konflikt- und Krisenländern: Berichte und Kommentare zu einem anrollenden Tsunami, Aufrufe zu Hilfe von unten, zu einem Globalen Waffenstillstand, 04.04/03.06.2020 (ständig aktualisiert), http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1630

„Afghanistan: Das verwundete Land“ – Eine erschütternd-aufklärende Dokumentarserie von NDR, Aljazeera Documentary Channel u.a. auf ARTE am 07.04.2020,http://nachtwei.de/index.php?module=articloes&func=display&aid=1631

Buchpräsentation mit/zu afghanischen Ortskräften: „Auch. Wir. Dienten. Deutschland.“ – mit meinem Grußwort und aktuellen Ergänzungen, 30.03.2020, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1627

Die Bundeswehr in Afghanistan: ISAF und Resolute Support, in: Wegweiser zur Geschichte – Afghanistan, i.A. des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hrg. von Bernhard Chiari, neu bearbeitet von Karl-Heinz Lutz, 4. aktualisierte Auflage, Paderborn 2020, S. 109-121, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1625

Schlechtere Sicherheitslage, lebensnotwendige Unterstützung, durchhaltende Aufbauprojekte: Bericht von meinem 20. Afghanistanbesuch (Mazar-e Sharif und Kunduz), November 2019, www.nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1613

UNAMA-Halbjahresbericht I/2019  + jüngste SIGAR-Berichte zu Zivilopfern, Sicherheits- und Risikolage in Afghanistan: Rückgang der Zivilopfer um 27%, aber: Anstieg der Zivilopfer durch Pro-Regierungskräfte um 31%, Anschlagswelle seit Juli, 06.09.2019, www.nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1603

UNAMA-Jahresbericht 2018 zu Zivilopfern in Afghanistan: Wieder um 11.000 Tote und Verletze, Zahl der Daesh-Opfer mehr als verdoppelt, höchste Opferzahl bei Luftoperationen seit 2009, 28. Februar 2019, http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1573

UNAMA-Jahresbericht 2017 zu Zivilopfern Afghanistan: Erstmalig Rückgang allgemein, ABER Anstieg bei komplexen Angriffen, davon 70% in Kabul, und gegen religiöse Stätten; Schiiten im Daesh-Visier, 22.02.2018,www.nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1518

Weiter Höchststand an Zivilopfern in Afghanistan, „Spitzenreiter“ Kabul, Suizid- und komplexe Attacken fordern so viele Zivilopfer wie nie zuvor, UNAMA-Bericht Zivilopfer 1. Halbjahr 2017, 19. Juli 2017 http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1484

UNAMA-Jahresbericht 2016 Zivilopfer Afghanistan: Im Norden Zunahme um 58%, bei Kindern um 24%, Zivilopfer durch Daesh/IS fast verzehnfacht – neuer Höchststand insgesamt, 7.2.2017, www.nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1454 , https://thruttig.wordpress.com/

„Innerstaatliche Fluchtalternativen“ in Afghanistan? Der UNAMA-Jahresbericht 2015 zu Zivilopfern: Neuer Höchststand! Lauter wuchernde Fluchtursachen, www.nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1392 , Fotos auf www.facebook.com/winfried.nachtwei

 



[1] MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses 1994-2009, beteiligt an 20 Mandatsentscheidungen zu Afghanistan, 20 Besuche vor Ort zwischen 2002 und 2019; Mitglied im Beirats Innere Führung/BMVg + Leiter der AG „Einsatzrückkehrer und –folgen/Soziales“, im Beirat Zivile Krisenprävention der Bundesregierung, im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, im Vorbereitungsteam der AFG-Tagung in Villigst/Ruhr


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

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