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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: GroÃŸe Rede von AltbundesprÃ¤sident Horst KÃ¶hler zu 70 Jahren Vereinte Nationen - und wie sie viel wirksamer werden sollten + kÃ¶nnten</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Vereinte Nationen (UNO) + Weblink</span>

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                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=70">Meine Themen</a>
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                    -                        <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11%2B120%2B99%2B38">All of these categories</a>
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        <h1>
            GroÃŸe Rede von AltbundesprÃ¤sident Horst KÃ¶hler zu 70 Jahren Vereinte Nationen - und wie sie viel wirksamer werden sollten + kÃ¶nnten         </h1>
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           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 23. Oktober 2015 12:51:32 +02:00 (56106 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Festakt der DGVN in der Kaiser-Wilhelm-Ged&auml;chtnis-Kirche in Berlin. Die Festrede des ehemaligen Bundespr&auml;sidenten war eine herausragende Rede zur rechten Zeit, besonders hilfreich, wo Kriegsbr&auml;nde in der Nachbarschaft und sich h&auml;ufende Gro&szlig;krisen deutsche und internationale Politik heraus-, ja &uuml;berfordern wie seit vielen Jahrzehnten nicht. Dazu weitere Links zu 70 Jahre Vereinte Nationen. &nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>Gro&szlig;e Rede von Altbundespr&auml;sident K&ouml;hler beim DGVN-Festakt zu 70 Jahren Vereinte Nationen</strong></p>
<p align="center">Winfried Nachtwei, MdB a.D., Vorstandsmitglied der DGVN (24.10.2015)</p>
<p align="center">(Fotos auf <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a> )</p>
<p>Die Vereinten Nationen wurden vor 70 Jahren &bdquo;<em>nicht gegr&uuml;ndet, um der Menschheit den Himmel zu bringen, sondern um sie vor der H&ouml;lle zu bewahren</em>&ldquo; &ndash; so der britische Premierminister Winston Churchill und der zweite UN-Generalsekret&auml;r Dag Hammarskj&ouml;ld. Heute sind die VN dringlicher denn je: Wirksamere Vereinte Nationen gegen die Kriegsbr&auml;nde, humanit&auml;ren Gro&szlig;katastrophen und globalen Herausforderungen.</p>
<p>Der <strong>ehemalige Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler</strong> hielt auf dem Festakt der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen (DGVN) zum 70-j&auml;hrigen Jubil&auml;um der Vereinten Nationen am 21. Oktober 2015 in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Ged&auml;chtnis-Kirche die Festrede vor ca. 500 G&auml;sten, darunter Botschaftern bzw. Gesandten aus 36 L&auml;ndern.</p>
<p>Es war eine herausragende, wirklich gro&szlig;e Rede, eine nachdenkliche, selbstkritisch-ehrliche, ermutigende Ruck-Rede an die Regierungen und Zivilgesellschaften, die Chancen der Vereinten Nationen endlich besser zu nutzen.</p>
<p>Im vergangenen Jahrzehnt h&auml;tten wir &bdquo;<em>eine Interventionspolitik gesehen, die einem angesichts ihrer Kurzsichtigkeit und, ja, Inkompetenz den Atemverschl&auml;gt. Die Leidtragenden sind jetzt Millionen Frauen, M&auml;nner und Kinder besonders im Nahen Osten &ndash; und nat&uuml;rlich muss die Suppe wieder vor allem die VN ausl&ouml;ffeln</em>.&ldquo; Die Liste der globalen Herausforderungen, die sich um Staatsgrenzen nicht scheren, sei lang: Terrorismus, Ebola, Klimawandel, Migration &hellip; &bdquo;<em>All diese Themen rufen nach einer global governance, deren Ziel sich nicht mehr darauf beschr&auml;nkt sicherzustellen, dass die nationalstaatlichen Boote nicht miteinander kollidieren, sondern welche die Weltpolitik in dem einen Boot koordiniert, in dem alle V&ouml;lker l&auml;ngst sitzen. Diese Tatsache erfordert, den Begriff des nationalen Interesses neu zu denken, denn unsere Interessen sind l&auml;ngst so sehr miteinander verwoben, dass es tats&auml;chlich so etwas wie ein globales Interesse, ein globales Gemeinwohl gibt</em>.&ldquo; Die VN seien das &bdquo;<em>dickste aller Bretter, das es zu bohren gilt. Langsam und geduldig, an vielen Stellen gleichzeitig. (&hellip;) Es w&auml;re (..) ein Fehler, die VN nur unter der Bedingung ernst zu nehmen, dass sie sich reformiert. Erst umgekehrt wird ein Schuh daraus: wenn die Mitgliedsstaaten den Multilateralismus und damit die Vereinten Nationen wieder ernst nehmen und echtes politisches Kapital investieren, dann wird es auch zu Reformen kommen k&ouml;nnen.</em>&ldquo;</p>
<p>Eine so orientierungsstarke und wichtige Rede habe ich zur internationalen Politik seit Jahren nicht geh&ouml;rt. Sie verdient breiteste Beachtung - nicht zuletzt auch beim gegenw&auml;rtigen Wei&szlig;buchprozess des Verteidigungsministeriums. (Der <strong>Redetext</strong> unter <a href="http://www.dgvn.de/fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/Vortraege/Festakt_K%C3%B6hler/Festakt_70_Jahre-RedeK%C3%B6hler.pdf">http://www.dgvn.de/fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/Vortraege/Festakt_K%C3%B6hler/Festakt_70_Jahre-RedeK%C3%B6hler.pdf</a> )</p>
<p><strong>F&uuml;r politisch skandal&ouml;s</strong> halte ich allerdings die Null-Berichterstattung &uuml;ber die Rede in den deutschen Tagesmedien. Warum erhalten Hetzreden bei Pegida breiten medialen Resonanzraum, w&auml;hrend eine solche bedeutende Hoffnungsrede trotz breiter Vorabinformation der Presse ausnahmslos (!) ignoriert wird? (Dass dies kein blo&szlig;es Tagesvers&auml;umnis war, zeigt die &bdquo;verl&auml;ssliche&ldquo; Nichtberichterstattung &uuml;ber die friedenspolitischen Gro&szlig;ereignisse der inzwischen drei &bdquo;Tage des Peacekeepers&ldquo; in Deutschland wie auch den &bdquo;Leaders` Summit on Peacekeeping&ldquo; mit seinen spektakul&auml;ren Blauhelm-Zusagen am 28. September in New York.)</p>
<p><strong>Hier ein Kurzbericht von der DGVN-Seite</strong><strong>:</strong></p>
<p>Im Jahr 1945, in den Tr&uuml;mmern des Zweiten Weltkriegs, versprach die Unterzeichnung der Charta der Vereinten Nationen am 24. Oktober Gro&szlig;es: Die Vereinten Nationen sollten &bdquo;k&uuml;nftige Geschlechter vor der Gei&szlig;el des Krieges&ldquo; bewahren, die Grundrechte der Menschen st&auml;rken und sogleich Bedingungen schaffen, unter denen Gerechtigkeit und weltweiter sozialer Fortschritt gedeihen kann.</p>
<p>Genau 70 Jahre sp&auml;ter und anl&auml;sslich dieses Gr&uuml;ndungsjubil&auml;ums lud die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) zum Festakt in die Kaiser-Wilhelm-Ged&auml;chtnis-Kirche in Berlin ein. Zahlreiche namhafte G&auml;ste aus Politik, Gesellschaft und Kultur folgten dieser Einladung und stellten damit die Rolle der Vereinten Nationen als wichtiges diplomatisches Forum, auch f&uuml;r Deutschland, auf eindrucksvolle Weise unter Beweis.</p>
<p>Musikalisch er&ouml;ffnet wurde der Abend mit der Hymne der Vereinten Nationen von Pau Casals. Zur Begr&uuml;&szlig;ung verwies Pfarrer Martin Germer darauf, dass die Kaiser-Wilhelm-Ged&auml;chtnis-Kirche eine ganz besonders enge und lange Verbindung zur Idee der Vereinten Nationen aufweist: bereits am Sedantag zur Feier des Sieges &uuml;ber Frankreich hatte Pfarrer Nithak-Stahn 1911 die Regierungen der Welt zu &bdquo;friedestiftenden Vertr&auml;gen&ldquo; aufgerufen. Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen, Detlef Dzembritzki, unterstrich: &bdquo;Die Vereinten Nationen sind als globalpolitische Konsequenz zweier verheerender Weltkriege gegr&uuml;ndet worden. Wir wollen heute am 70. Gr&uuml;ndungsjubil&auml;um nicht nur daran erinnern, sondern aus der Geschichte Impulse f&uuml;r die aktuellen Herausforderungen ableiten.&ldquo;</p>
<p>Horst K&ouml;hler, Bundespr&auml;sident a.D. hielt die Festrede unter dem Titel: &bdquo;<em>Abschied vom Menschheitstraum? Die Vereinten Nationen im 21. Jahrhundert</em>&quot;. K&ouml;hler erinnerte daran, dass die Gr&uuml;ndung der VN 1945 kein Selbstl&auml;ufer war, sondern das Ergebnis von politischem Willen, einer mutigen Vision und knallhartem Pragmatismus. Die VN-Gr&uuml;ndung sei damit gerade heute &bdquo;eine Mahnung an jene, die ihr Heil wieder in nationalstaatlichen Schneckenh&auml;usern suchen, und auch an jene, die ihren Mangel an politischen Visionen f&uuml;r Realpolitik halten&ldquo;. Der Altbundespr&auml;sident hielt ein leidenschaftliches Pl&auml;doyer daf&uuml;r, die &bdquo;Vereinten Nationen zu einer echten universellen Organisation werden zu lassen, die eine langfristig angelegte weltweite Transformation hin zu Nachhaltigkeit und Wohlstand f&uuml;r alle organisiert, anstatt zu einer Agentur zur Bek&auml;mpfung humanit&auml;rer Krisen zu verk&uuml;mmern&ldquo;.</p>
<p>Die zahlreichen G&auml;ste aus Politik, Kultur und Gesellschaft (&hellip;) w&uuml;rdigten diesen Rundumblick mit anhaltendem Applaus.</p>
<p>F&uuml;r die DGVN wurde der Abend zu einem Erfolg: &bdquo;Es ist deutlich geworden&ldquo;, so der Vorsitzende Dzembritzki, &bdquo;dass die Vereinten Nationen in dem Ma&szlig;e handlungs- und zukunftsf&auml;hig sind, wie die Staaten bereit sind, die angebotenen Foren f&uuml;r Verhandlungen und gemeinsame Ma&szlig;nahmen tats&auml;chlich zu nutzen.&ldquo;</p>
<p><strong>Tagesschau</strong><strong> am 24. Oktober zum Inkrafttreten der UN-Charta vor 70 Jahren</strong>, Markus Schmidt/ARD New York, <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/70jahre-uno-103.html">http://www.tagesschau.de/ausland/70jahre-uno-103.html</a></p>
<p><strong>H&ouml;rfunk ARD</strong><strong> am 24. Oktober zum Inkrafttreten der UN-Charta</strong>, Georg Schwarte/ARD New York, <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-22185.html">http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-22185.html</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Weitere Informationen zur UN-Friedenssicherung</span></strong><strong>, zu UN-Friedensmissionen, zur Bundestagsdebatte am 14. Oktober und zum &bdquo;Leaders` Summit on Peacekeeping&ldquo; </strong>am 28. September in New York. Auf Initiative von US-Pr&auml;sident Obama sagten hier Vertreter von 50 Staaten &uuml;berraschend insgesamt 40.000 Peacekeeper zu, China allein spektakul&auml;re 8.000 (hierzu brachte einzig und allein die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen Gastbeitrag von Tobias Pietz/ZIF):</p>
<p>Bericht von der <strong>DGVN-Fachtagung &bdquo;70 Jahre Vereinte Nationen &ndash; Legitimit&auml;t, Krise und Potenzial</strong>&ldquo; am 8./9. Oktober in Berlin: <a href="http://www.dgvn.de/meldung/bericht-zur-dgvn-fachtagung-70-jahre-vereinte-nationen-legitimitaet-krise-und-potenzial/">http://www.dgvn.de/meldung/bericht-zur-dgvn-fachtagung-70-jahre-vereinte-nationen-legitimitaet-krise-und-potenzial/</a></p>
<p><strong>UN-Friedenssicherung und Regierungserkl&auml;rung</strong>: <a href="http://frieden-sichern.dgvn.de/meldung/70-jahre-vereinte-nationen-herausforderung-friedenssicherung/">http://frieden-sichern.dgvn.de/meldung/70-jahre-vereinte-nationen-herausforderung-friedenssicherung/</a> ;</p>
<p><a href="http://www.zif-berlin.org/de/ueber-zif/nachrichten-aus-dem-zif/detailansicht/article/70-jahre-vereinte-nationen-regierungserklaerung-und-themenwebseiten.html">http://www.zif-berlin.org/de/ueber-zif/nachrichten-aus-dem-zif/detailansicht/article/70-jahre-vereinte-nationen-regierungserklaerung-und-themenwebseiten.html</a></p>
<p><strong>Leader`s Summit on Peacekeeping</strong>: <a href="http://www.zif-berlin.org/de/ueber-zif/nachrichten-aus-dem-zif/detailansicht/article/aussenpolitik-mit-blauhelmen-zif-gastbeitrag-in-der-faz.html">http://www.zif-berlin.org/de/ueber-zif/nachrichten-aus-dem-zif/detailansicht/article/aussenpolitik-mit-blauhelmen-zif-gastbeitrag-in-der-faz.html</a> ;</p>
<p>&nbsp;<a href="http://frieden-sichern.dgvn.de/meldung/barack-obama-und-die-blauhelme-supporter-in-chief/">http://frieden-sichern.dgvn.de/meldung/barack-obama-und-die-blauhelme-supporter-in-chief/</a></p>
<p><strong>Rede von Tom Koenigs zur Regierungserkl&auml;rung &bdquo;70 Jahre Vereinte Nationen</strong>&ldquo; am 14.10.2015: <a href="http://www.gruene-bundestag.de/parlament/bundestagsreden/2015/oktober/regierungserklaerung-70-jahre-vereinte-nationen_ID_4396884.html">http://www.gruene-bundestag.de/parlament/bundestagsreden/2015/oktober/regierungserklaerung-70-jahre-vereinte-nationen_ID_4396884.html</a></p>
<p><strong>Ausw&auml;rtiges Amt: &bdquo;70 Jahre Vereinte Nationen: Unentbehrlich f&uuml;r den Frieden</strong>&ldquo; <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Friedenspolitik/VereinteNationen/0_Aktuell/150119_VN70_node.html">http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Friedenspolitik/VereinteNationen/0_Aktuell/150119_VN70_node.html</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">70 Jahre Vereinte Nationen</span></strong><strong><span style="text-decoration: underline;"> Die Welt ein bisschen besser machen </span></strong></p>
<p>(Stand: 26.06.2015 02:53 Uhr, von Georg Schwarte, NDR, ARD-H&ouml;rfunkstudio New York)</p>
<p><strong>Heute vor 70 Jahren wurden die Vereinten Nationen gegr&uuml;ndet. Die UNO sei eine Quatschbude, befand einst der franz&ouml;sische Pr&auml;sident de Gaulle. Trotz aller Kritik ist die Liste ihrer Erfolge lang - auch wenn vieles wenig Beachtung findet.</strong></p>
<p>Tue Gutes und rede kaum dr&uuml;ber. Das k&ouml;nnte auch ein Motto der Vereinten Nationen sein. Denn trotz harscher Kritik beispielsweise an der politischen L&auml;hmung des UN-Sicherheitsrates - Charles de Gaulle nannte die UNO einst eine Quatschbude - zieht der fr&uuml;here UN-Generalsekret&auml;r Kofi Annan ein anderes, ein erfreulicheres &nbsp;Fazit. &quot;Wir sind die einzige Organisation dieser Erde, die die Macht hat, jedes Land der Welt hier an einen Tisch zu bringen und zu sagen: Lass uns das diskutieren.&quot; Es sei keine perfekte Organisation, aber die Beste, die wir haben.</p>
<p>Viel erreicht - nicht nur Nobelpreise</p>
<p>In ihren 70 Jahren haben die Vereinten Nationen viel erreicht, diese Welt ein bisschen besser gemacht. Bei fast jeder Katastrophe weltweit springt das World Food Programme ein - 104 Millionen Menschen in 81 L&auml;ndern hungern jedes Jahr nicht, dank dieser UN-Einrichtung. Das UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerk, ein weiterer Erfolg der Vereinten Nationen. Zwei Nobelpreise belegen, was bisher 17 Millionen Fl&uuml;chtlinge erlebten: Hilfe durch die UN.</p>
<p>Die Friedensmissionen samt Blauhelmen: nicht perfekt, aber bisweilen erfolgreich. 16 Missionen laufen derzeit, Beispiele wie Namibia, Nicaragua, Kambodscha und Mosambique sind die gro&szlig;en Erfolge, &uuml;berschattet aber regelm&auml;&szlig;ig vom &ouml;ffentlichen Scheitern wie derzeit im Fall Syrien oder Gaza. Dass in 50 Jahren Blauhelmmissionen fast 2000 UN-Mitarbeiter ihr Leben lie&szlig;en. ist auch eine Kehrseite stiller Erfolge.</p>
<p><strong>UNO ist &uuml;berall aktiv</strong></p>
<p>Wie auch UNICEF, das Kinderhilfswerk, ein weiterer Mosaikstein im Erfolgsgem&auml;lde der Vereinten Nationen ist. Die Kindersterblichkeit der unter F&uuml;nfj&auml;hrigen wurde seit 1990 mehr als halbiert: auch ein sehr stiller Erfolg der Vereinten Nationen, deren Haltung der Ex-Generalsekret&auml;r Annan mal so beschrieb: &quot;Wir arbeiten hart, aber wir versuchen dabei Spa&szlig; zu haben.&quot;</p>
<p>Beobachtung von freien Wahlen, ein Hochkommissariat f&uuml;r Menschenrechte, die UN-Kinderrechtscharta, der Kampf gegen Aids und das gro&szlig;e Thema der Kindersoldaten. &Uuml;berall ist die UNO aktiv. So bleibt trotz vieler Unvollkommenheiten am Ende der eine Satz, den in New York viele - auch die frustrierten - UN-Diplomaten zitieren: G&auml;be es die Vereinten Nationen nicht, die Welt m&uuml;sste sie schleunigst erfinden.</p>
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