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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: ISAF-Mission ist unverzichtbar fÃ¼r den Wiederaufbau in Afghanistan â€“ Abzugsforderungen sind unverantwortlich</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Afghanistan + Bericht von Winfried Nachtwei + Stellungnahme</span>

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        <h1>
            ISAF-Mission ist unverzichtbar fÃ¼r den Wiederaufbau in Afghanistan â€“ Abzugsforderungen sind unverantwortlich         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 28. September 2005 16:11:20 +02:00 (123098 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Zur heutigen Verl&auml;ngerung des Bundestagsmandats f&uuml;r den ISAF-Einsatz der Bundeswehr um ein Jahr erkl&auml;rt <strong>Winfried Nachtwei,</strong> stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sicherheitspolitischer Sprecher:</p></div>
            <div>    <p>Die Verl&auml;ngerung, Aufstockung und begrenzte Ausweitung des Bundeswehreinsatzes im Rahmen der ISAF-Friedenstruppe ist politisch notwendig und verantwortbar, um den Stabilisierungs- und Demokratisierungsprozess in Afghanistan weiter voranzubringen.</p><p>Forderungen von einzelnen Friedensorganisationen, die Bundeswehr aus Afghanistan abzuziehen, sind friedens- und sicherheitspolitisch verantwortungslos. Der Abzug des gr&ouml;&szlig;ten und in der afghanischen Bev&ouml;lkerung hoch anerkannten ISAF-Kontingents w&uuml;rde die ersten Erfolge beim Wiederaufbau grunds&auml;tzlich zunichte machen und den Warlords, den Taliban- und Al-Quaida-Resten sowie anderen Terrorgruppen wieder das Feld &uuml;berlassen. Die Abzugsforderung steht zugleich im Widerspruch zur einm&uuml;tigen Auffassung der Staatengemeinschaft und der UN.</p><p>Auf der anderen Seite ist auch die Forderung der Gesellschaft f&uuml;r bedrohte V&ouml;lker, die Bundeswehr solle sich an der direkten Drogenbek&auml;mpfung beteiligen, politisch nicht zu verantworten. Dies h&auml;tte eine Vervielfachung der ISAF-Truppen, viele Tote und Verwundete zur Folge. Wir d&uuml;rfen nicht leichtfertig mit Leib und Leben der eingesetzten Soldaten und Soldatinnen umgehen.</p><p>Mit einer Beteiligung von ISAF an repressiven Ma&szlig;nahmen der Drogenbek&auml;mpfung k&ouml;nnte au&szlig;erdem die instabile Sicherheitslage kippen und eine &quot;Drogenvolksfront&quot; provoziert werden. Afghanistan w&uuml;rde in Chaos, Krieg, Terror und Gewalt zur&uuml;ckfallen.</p><p>Richtig ist vielmehr die Unterst&uuml;tzung der ganzheitlichen Drogenbek&auml;mpfungsstrategie, die alternative Entwicklung, Aufbau afghanischer Drogenbek&auml;mpfungsstrukturen, politische &Auml;chtung des Drogenanbaus und repressive Ma&szlig;nahmen miteinander verbindet.</p><p>Ohne ein Mindestma&szlig; an Sicherheit und aufzubauender Rechtstaatlichkeit ist Entwicklung in Afghanistan nicht zu haben. Sicherheit wiederum ist ohne die UN-mandatierte ISAF-Truppe nicht zu gew&auml;hrleisten. Zur Verl&auml;ngerung, Ausweitung und Aufstockung des ISAF-Mandates gibt es derzeit friedenspolitisch keine Alternative.</p></div>


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