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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Afghanistan braucht einen Kurswechsel der NATO</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Libanon</span>

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                    -                        <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11%2B134">All of these categories</a>
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            Afghanistan braucht einen Kurswechsel der NATO         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 6. Februar 2008 17:16:04 +02:00 (181191 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zu dem Treffen der NATO Verteidigungsminister in Vilnius erklÃ¤ren <strong>JÃ¼rgen Trittin</strong>, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheitspolitischer Sprecher:
</div>
            <div>    <p>
Die Bundesregierung muss das immer dreistere Auftreten der US-Administration und der NATO-Spitze unmissverstÃ¤ndlich zurÃ¼ckweisen. Die wiederholte Ã¶ffentliche Verunglimpfung des deutschen Engagements in Afghanistan darf nicht unwidersprochen bleiben oder mit Leisetreterei des AuÃŸenministers begegnet werden. Tatsache bleibt, dass einer der grÃ¶ÃŸten BeitrÃ¤ge zur Destablisierung Afghanistans und Delegitimierung des Wiederaufbaus dort der Krieg gegen den Irak war.
</p>
<p>
Es geht in Afghanistan nicht um die Zukunft der NATO oder darum, ob sich deutsche oder andere BÃ¼ndnispartner im SÃ¼den Afghanistans in KampfeinsÃ¤tze stÃ¼rzen. Es geht darum, ob es der internationalen Staatengemeinschaft gelingt, gemeinsam mit afghanischen Partnern das Land zu stabilieren. Mehr KampfeinsÃ¤tze und mehr Soldaten der NATO sind dabei nicht die LÃ¶sung. Afghanistan braucht endlich eine Wiederaufbaustrategie, bei der Afghanen und internationale Staatengemeinschaft Hand in Hand arbeiten. Die Aufbauhilfe muss verdoppelt werden. Deutschland und die EU mÃ¼ssen endlich den seit einem Jahr daniederliegenden Aufbau der afghanischen Polizei angehen. Das Versagen an dieser fÃ¼r Sicherheit zentralen Frage wÃ¤chst sich zu einem Skandal aus.
</p>
<p>
BÃ¼ndnissolidaritÃ¤t ist keine EinbahnstraÃŸe und die NATO ist allein mit der Aufgabe Ã¼berfordert. So lange alle Staaten und Akteure in Afghanistan ihr eigenes SÃ¼ppchen kochen und zu keinem gemeinsamen Vorgehen bereit sind, wird es keinen Erfolg geben. Den USA und Pakistan kommt dabei eine SchlÃ¼sselrolle zu. Deutschland hat in den vergangenen Jahren im Vergleich zu vielen anderen BÃ¼ndnispartnern einen hervorragenden Beitrag zum Wiederaufbau Afghanistans geleistet.
</p>
</div>


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                        </div>
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