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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: AufklÃ¤rung von MisshandlungsvorwÃ¼rfen bei der Bundeswehr gefordert</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Pressespiegel</span>

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        <h1>
            AufklÃ¤rung von MisshandlungsvorwÃ¼rfen bei der Bundeswehr gefordert         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 22. November 2004 18:18:39 +02:00 (91838 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zu den VorwÃ¼rfen gegen einen Hauptmann und 17 Unteroffiziere aus einer in Coesfeld stationierten Kompanie wegen Misshandlung und entwÃ¼rdigender Behandlung von Untergebenen erklÃ¤rt Winfried Nachtwei, verteidigungspolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender:</div>
            <div>    Wer durch menschenverachtende Ausbildungsmethoden Rekruten schikaniert und drangsaliert, tritt die MenschwÃ¼rde mit FÃ¼ÃŸen und zerstÃ¶rt damit das Fundament unserer Rechtsordnung. Das gilt nach allen rechtlichen Vorgaben auch und gerade fÃ¼r die Bundeswehr. Misshandlungen oder deren Androhungen sind in einer an die Verfassung und die demokratische Grundordnung gebundenen Armee unter keinen UmstÃ¤nden hinnehmbar.

Sollte sich bestÃ¤tigen, dass mehr als 70 Rekruten in ihrer Grundausbildung in der Coesfelder Kaserne von ihren Ausbildern misshandelt worden sind, kann von individuellem Fehlverhalten keine Rede mehr sein. Dann mÃ¼ssen erhebliche personelle Konsequenzen gezogen werden. Besonders beunruhigend ist, dass zwar viele von den VorfÃ¤llen in ihrer Kompanie gewusst haben, aber offenbar erst spÃ¤ter ein Vorgesetzter zufÃ¤llig von den VorfÃ¤llen erfuhr. Sowohl die Anzahl der Ausbilder, gegen die die MisshandlungsvorwÃ¼rfe erhoben werden, als auch die Anzahl der misshandelten Rekruten ist fÃ¼r eine Armee der StaatsbÃ¼rger in Uniform ein Schlag ins Gesicht. Sie dÃ¼rfen deshalb nicht verharmlost werden.
Wir gehen davon aus, dass der Verteidigungsminister einen umfassenden Bericht vorlegt, in dem die VorwÃ¼rfe rasch und vorbehaltlos aufgeklÃ¤rt und die Ursachen und HintergrÃ¼nde fÃ¼r diese menschenverachtenden Ausbildungsmethoden lÃ¼ckenlos dargelegt werden. </div>


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