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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Kleine Anfrage &quot;MilitÃ¤rischer Kurswechsel in Afghanistan?&quot;</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Pressespiegel</span>

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        <h1>
            Kleine Anfrage &quot;MilitÃ¤rischer Kurswechsel in Afghanistan?&quot;         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 18. Februar 2008 14:28:51 +02:00 (150120 Aufrufe)            </div>
            <div>    In der von Winfried Nachtwei initiierten Anfrage &quot;MilitÃ¤rischer Kurswechsel in Afghanistan?&quot; will die grÃ¼ne Fraktion von der Bundesregierung wissen, welche Ã„nderungen des Beitrages der Bundeswehr fÃ¼r den ISAF-Einsatz in Afghanistan von der Bundesregierung geplant sind. Die Kleine Anfrage finden Sie hier:
</div>
            <div>      
<p>
<strong>Deutscher Bundestag      </strong><strong>Drucksache</strong><strong> </strong><strong>16/8144</strong>
</p>
<p>
<strong>16. Wahlperiode</strong>
</p>
<p>
<strong>Kleine Anfrage</strong>
</p>
<p>
<strong>der Abgeordneten Winfried Nachtwei, Alexander Bonde, JÃ¼rgen Trittin, Marieluiese Beck (Bremen), Volker Beck (KÃ¶ln), Dr. Uschi Eid, Thilo Hoppe, Ute Koczy, Kerstin MÃ¼ller (KÃ¶ln), Omid Nouripour, Claudia Roth (Augsburg), Rainder Steenblock und der Fraktion BÃ¼ndnis 90 / Die GrÃ¼nen</strong>
</p>
<p>
<strong>MilitÃ¤rischer Kurswechsel in Afghanistan? <br />
Fragen zu den geplanten Ã„nderungen des Beitrags der Bundeswehr </strong>
</p>
<p>
Vorbemerkung der Fragesteller: 
</p>
<p>
Deutschland hat im vergangenen Jahr seinen militÃ¤rischen Beitrag um 500 Soldatinnen und Soldaten erhÃ¶ht und TORNADO-AufklÃ¤rungsflugzeuge fÃ¼r den landesweiten ISAF-Einsatz in Afghanistan bereitgestellt. In den vergangenen Tagen und Wochen verdichten sich Berichte, dass die Bundesregierung plant, das deutsche militÃ¤rische Engagement in Afghanistan zu Ã¤ndern. Neben der Ãœbernahme der â€žQuick Reaction Force&quot; sind weitere Ã„nderungen im GesprÃ¤ch. Nach Presseberichten gibt es innerhalb der Regierung Ãœberlegungen, den deutschen Verantwortungsbereich reional weiter auszuweiten, nach flexibleren LÃ¶sungen fÃ¼r den Einsatz deutscher Soldaten im SÃ¼den Afghanistans zu suchen, den Personalumfang um bis zu 1.000 KrÃ¤fte zu erhÃ¶hen und die Mandatslaufzeit auf 18 oder 24 Monate zu verlÃ¤ngern. Auch eine ErhÃ¶hung der Kampfausstattung der Bundeswehr ist im GesprÃ¤ch.
</p>
<p>
Die NATO hat Deutschland offiziell um die Ãœbernahme der â€žQuick Reaction Force&quot; (QRF)  gebeten, die den ISAF-Einsatz im Verantwortungsbereich der Bundeswehr in der Nordregion Afghanistans absichert. Die bislang von den Norwegern gestellte Einheit ist eine Einsatz- und UnterstÃ¼tzungsreserve, die in NotfÃ¤llen schnell verfÃ¼gbar ist und der UnterstÃ¼tzung der 4.000 ISAF-Soldaten (davon bis zu 3.500 BundeswehrangehÃ¶rige) im Norden dient. Die Norweger haben frÃ¼hzeitig angekÃ¼ndigt, dass sie ab Sommer dieses Jahres die Verantwortung fÃ¼r die QRF nach zwei Jahren abgeben wollen. Bis Anfang Februar hatte sich keine Nation bereit erklÃ¤rt, diese Aufgabe zu Ã¼bernehmen. Verteidigungsminister Jung hat auf der Bundespressekonferenz am 6. Februar 2008 angekÃ¼ndigt, dass Deutschland bereit sei, Soldaten und Soldatinnen fÃ¼r die Schnelle Eingreiftruppe fÃ¼r den Norden zu stellen. Einen Einsatz der deutschen QRF im SÃ¼den, der Ã¼ber die vom bisherigen ISAF-Mandat grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssige Notfall- und AufklÃ¤rungsunterstÃ¼tzung hinausgeht, lehnte Verteidigungsminister Jung ab. NÃ¤here Einzelheiten teilte die Bundesregierung bislang nicht mit.
</p>
<p>
Die meisten Abgeordneten gehen bislang davon aus, dass die Ãœbernahme der QRF-Aufgabe mit keinem Kurswechsel in Richtung KampfeinsÃ¤tze und keiner schleichenden Ausweitung oder Neuinterpretation des Einsatzraums und Einsatzauftrags einhergeht. Unter diesen UmstÃ¤nden sehen sie die QRF-Aufgabe vom bestehenden Mandat gedeckt. Gleichwohl gibt es unter den Abgeordneten und in der BevÃ¶lkerung die BefÃ¼rchtung, dass der deutsche Stabilisierungseinsatz mehr und mehr zu einem Kampfeinsatz werden kÃ¶nnte. Stellungnahmen aus Regierungs- wie Oppositionskreisen haben suggeriert, dass mit der Ãœbernahme der QRF-Aufgabe die Bundeswehr in Zukunft mit groÃŸer Wahrscheinlichkeit in Kampfhandlungen in Afghanistan verwickelt werde. Diese BefÃ¼rchtungen wurden durch Ã¶ffentliche Stellungnahmen ranghoher Bundeswehroffiziere verstÃ¤rkt, die eine AusrÃ¼stung mit schwerem GerÃ¤t (Kampfpanzer, Panzerhaubitze) und eine weitere Aufstockung der Bundeswehr ins GesprÃ¤ch brachten. 
</p>
<p>
Angesichts der vehementen Forderungen von NATO-VerbÃ¼ndeten nach mehr militÃ¤rischer UnterstÃ¼tzung fÃ¼r den SÃ¼den des Landes, wird erwartet, dass der Druck auf die Bundesregierung, Bundeswehrsoldaten und -soldatinnen auÃŸerhalb des bisherigen Einsatzgebietes im Norden einzusetzen, anhÃ¤lt. In der Ã–ffentlichkeit schlieÃŸt die Bundesregierung bislang einen Einsatz von Bundeswehrsoldaten und -soldatinnen auÃŸerhalb des deutschen Verantwortungsbereiches im Norden aus. Ohne Ã„nderung des ISAF-Mandates ist ein dauerhafter Einsatz von Bundeswehreinheiten im SÃ¼den Afghanistans nicht mÃ¶glich. Laut ISAF-Bundestagsmandat darf die Bundeswehr auÃŸerhalb der Regionen Kabul und Nord nur â€žfÃ¼r zeitlich und im Umfang begrenzte UnterstÃ¼tzungsmaÃŸnahmen eingesetzt werden, sofern diese UnterstÃ¼tzungsmaÃŸnahmen zur ErfÃ¼llung des ISAF-Gesamtauftrages unabweisbar sind&quot;. Am Rande der MÃ¼nchner Sicherheitskonferenz wurde bekannt, dass es innerhalb der Bundesregierung und der Regierungskoalition Ãœberlegungen gibt, das militÃ¤rische Engagement auszubauen und die parlamentarische Beteiligung einzuschrÃ¤nken.
</p>
<p>
Die Diskussionen um eine Aufstockung, Ausweitung und Flexibilisierung des deutschen militÃ¤rischen Engagements verstÃ¤rken die berechtigte Sorge, dass die Ãœbernahme der QRF-Aufgabe einen weiteren Schritt in Richtung KampfeinsÃ¤tze bedeutet. Noch ist nicht erkennbar, dass es in Afghanistan, der NATO und in der internationalen Staatengemeinschaft (trotz erheblicher Truppenaufstockung) zu einem erfolgversprechenden Kurswechsel fÃ¼r die Stabilisierung Afghanistans - einschlieÃŸlich des pakistanischen Grenzgebietes - gekommen ist. 
</p>
<p>
<strong>Wir fragen die Bundesregierung:</strong>
</p>
<ol>
	<li>Was ist der konkrete Inhalt der NATO-Anforderung und ging diese Anfrage nur an Deutschland oder auch an andere Nationen? Hat die Bundesregierung bereits in der Vergangenheit vergleichbare Anfragen bzw. Anfragen zur VerstÃ¤rkung der Eingreiftruppen bzw. der robusten ReservekrÃ¤fte erhalten, und wenn ja, welche und wie wurden diese von der Bundesregierung beantwortet?</li>
	<li>Handelt es sich bei der NATO-Anfrage um eine Anfrage fÃ¼r einen dauerhaften oder einen zeitlich befristeten Einsatz und beabsichtigt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Anfrage eine zeitliche Befristung zu signalisieren? Falls der Einsatz zeitlich befristet sein soll: Wann ist eine AblÃ¶sung bzw. Beendigung vorgesehen? </li>
	<li>Wie bewertet die Bundesregierung die in der Ã–ffentlichkeit verstÃ¤rkt geÃ¤uÃŸerte BefÃ¼rchtung, dass die Ãœbernahme der Schnellen Eingreiftruppe ein â€žTÃ¼rÃ¶ffner&quot; fÃ¼r EinsÃ¤tze im SÃ¼den und Osten des Landes sei und sich die Bundeswehr mit der Ãœbernahme der QRF regelmÃ¤ÃŸig auf UnterstÃ¼tzungsleistungen fÃ¼r andere Regionalkommandos einrichten muss? </li>
	<li>Wie und mit welcher BegrÃ¼ndung beabsichtigt die Bundesregierung auf die Forderungen der USA und Kanada nach einem stÃ¤rkeren Engagement der Bundeswehr im SÃ¼den Afghanistans zu reagieren? </li>
	<li>SchlieÃŸt die Bundesregierung eine Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan, auch die zeitlich begrenzte Ãœbernahme von Spezialaufgaben im SÃ¼den und Osten des Landes, von vornherein aus? </li>
	<li>Gibt es Ãœberlegungen der Bundesregierung die Personalobergrenze von derzeit bis zu 3.500 Soldatinnen und Soldaten weiter zu erhÃ¶hen? Wenn ja, welche? Trifft die in den Medien genannte Zahl von bis zu 1.000 zusÃ¤tzlichen Soldaten und Soldatinnen zu? Wozu soll die potentielle ErhÃ¶hung der Truppenzahl dienen? </li>
	<li>Gibt es Ãœberlegungen, den Verantwortungsbereich der Bundeswehr Ã¼ber die bisherige Nordregion hinaus zu erweitern? Wenn ja, welche? </li>
	<li>Gibt es Ãœberlegungen nationale EinsatzbeschrÃ¤nkungen weiter zu reduzieren, wenn ja, welche?</li>
	<li>Inwiefern gibt es in der Bundesregierung Ãœberlegungen, die Bundeswehr fÃ¼r den Einsatz in Afghanistan mit Kampfpanzern, Haubitzen oder Jagdbombern auszustatten? Welche Erwartungen verknÃ¼pft die Bundesregierung damit? </li>
	<li>Beabsichtigt die Bundesregierung, die Laufzeit des am 13.10.2008 auslaufenden ISAF-Mandats der Bundeswehr auf mehr als 12 Monate auszudehnen und den Termin der MandatsverlÃ¤ngerung vorzuziehen?<br />
	Wenn ja, wie begrÃ¼ndet die Bundesregierung dies? Wie will die Bundesregierung den Eindruck widerlegen, dass die VerlÃ¤ngerung der Mandatslaufzeit dem Zweck dienen soll, der kontroversen gesellschaftlichen Debatte um den Afghnistan-Einsatz - insbesondere im Vorfeld der Bundestagswahl 2009 - auszuweichen? </li>
	<li>a) HÃ¤lt die Bundesregierung das derzeitige Konzept der Nato fÃ¼r Afghanistan fÃ¼r zielfÃ¼hrend angesichts der Tatsache, dass mit der ISAF-Ausweitung nach SÃ¼den und Osten die militÃ¤rischen Auseinandersetzungen und AnschlÃ¤ge vor allem in den Regionen SÃ¼d und Ost deutlich zugenommen haben und sich die Sicherheit der BevÃ¶lkerung verschlechtert statt verbessert hat? <br />
	b) Welche Defizite sieht die Bundesregierung diesbezÃ¼glich? <br />
	c) Teilt sie die Forderung vieler in und zu Afghanistan arbeitenden Organisationen und Experten nach einem Strategiewechsel und wie will sie auf ihre Nato-Partner einwirken, um einen Strategiewechsel in Afghanistan voranzubringen?</li>
	<li>Welche zusÃ¤tzlichen Aufgaben ist die Bundesregierung bereit zu Ã¼bernehmen bzw. welche zusÃ¤tzlichen FÃ¤higkeiten und Ressourcen ist sie bereit zur VerfÃ¼gung zu stellen, um eine Wende in der Afghanistanstrategie der NATO und der Internationalen Gemeinschaft insgesamt glaubwÃ¼rdig zu untermauern? </li>
	<li>Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung darÃ¼ber, dass Frankreich sein militÃ¤risches Engagement in SÃ¼dafghanistan verstÃ¤rken will und wie bewertet die Bundesregierung diese PlÃ¤ne? </li>
	<li>Welche konkreten Aufgaben soll eine deutsche QRF Ã¼bernehmen und wie viele und welche KrÃ¤fte und FÃ¤higkeiten sollen nach jetzigem Planungsstand fÃ¼r die QRF zur VerfÃ¼gung gestellt werden? </li>
	<li>Welche Rolle spielten bisher QRF-Einheiten beim deutschen ISAF-Kontingent seit 2002? Wieweit verfÃ¼gen andere Friedensmissionen mit deutscher Beteiligung Ã¼ber QRF-FÃ¤higkeiten? </li>
	<li>Sieht die Bundesregierung in der mÃ¶glichen Ãœbernahme der QRF eine neue QualitÃ¤t des deutschen ISAF-Einsatzen und wenn nein, wie begrÃ¼ndet sie dies? </li>
	<li>a) Wie oft waren ISAF-KrÃ¤fte in der ISAF-Region Nord seit PrÃ¤senzbeginn Anfang 2004 und in anderen Regionen in Ã¼ber Schusswechsel hinausgehende Gefechte verwickelt und damit an KampfeinsÃ¤tzen beteiligt? <br />
	b) Wie wahrscheinlich sind Gefechtssituationen in der Region Nord angesichts der gegenwÃ¤rtigen und absehbaren Risiko- und Bedrohungslage in dieser Region? <br />
	c) Inwieweit gibt es in der Region Nord AnsÃ¤tze einer Aufstandsbewegung? </li>
	<li>GehÃ¶ren zu den Aufgaben einer QRF auch Operationen zur offensiven Aufstands- und TerrorismusbekÃ¤mpfung oder kann die Bundesregierung dieses ausschlieÃŸen?</li>
	<li>a) Welchen Stellenwert hat Eskalationsvermeidung im Aufgabenkatalog und in den Einsatzregeln einer QRF? <br />
	b) Inwieweit weichen die Einsatzregeln einer QRF von denen der ISAF-KrÃ¤fte im Norden insgesamt ab? </li>
	<li>Sind nach Auffassung der Bundesregierung die Aufgaben der QRF vom ISAF-Mandat gedeckt? Welche Mandatsgrenzen gelten fÃ¼r die geplante QRF und in welchem Rahmen kann bzw. soll die deutsche QRF auch an EinsÃ¤tzen auÃŸerhalb der bisherigen Mandatsgrenzen teilnehmen? </li>
	<li>Wie kann die Bundesregierung garantieren, dass die QRF nicht zu einem TÃ¼rÃ¶ffner fÃ¼r eine schleichende Mandatsausweitung wird, wie sie vielfach befÃ¼rchtet wird und wie es nach allen Erfahrungen mit solchen EinsÃ¤tzen auch immer wieder geschieht? </li>
	<li>Wer erteilt den QRF-KrÃ¤ften vor Ort den konkreten Einsatzauftrag? FÃ¼r welche Einsatzszenarios sind die Planungen der QRF-KrÃ¤fte ausgelegt? </li>
	<li>Handelt es sich beim Einsatz der QRF-KrÃ¤fte um einen Kampfeinsatz, wenn nein, warum nicht?</li>
	<li>VerfÃ¼gt die Bundeswehr nach Auffassung der Bundesregierung Ã¼ber ausreichende personelle und materielle Ressourcen fÃ¼r die Ãœbernahme der QRF und wenn ja, wie bewertet die Bundesregierung, Aussagen wie die des Vorsitzenden des Bundeswehrverbandes, Bernhard Gertz sowie des ehemaligen Generalinspekteurs der Bundeswehr, Harald Kujat, die Bundeswehr sei fÃ¼r die Ãœbernahme der QRF nicht ausreichend ausgerÃ¼stet? </li>
	<li>Wie sollen die deutschen QRF-KrÃ¤fte ausgestattet werden, fÃ¼r welche Szenarien ist welcher Waffeneinsatz vorgesehen? Sind zusÃ¤tzliche Beschaffungen notwendig und wenn ja, welche voraussichtlichen Kosten werden fÃ¼r diese veranschlagt? </li>
	<li>Wie sollen die fÃ¼r die QRF vorgesehenen Bundeswehrsoldaten ausgebildet werden, welche Ausbildungsschwerpunkte sollen gesetzt werden und wo und in welchem Umfang soll der Einsatz geÃ¼bt werden?</li>
	<li>Wie wird die DurchhaltefÃ¤higkeit der QRF-KrÃ¤fte eingeschÃ¤tzt, wann und wie oft sollen die Truppen ausgetauscht werden? </li>
	<li>Wie bewertet die Bundesregierung Auftrag, Verlauf und Ergebnis der Operation â€žHarakate Yolo II&quot;, welche konkreten Aufgaben hat die von den Norwegern fÃ¼r das Regionalkommando Nord gestellte QRF dabei Ã¼bernommen und wie viele Opfer unter den internationalen StreitkrÃ¤ften, den afghanischen SicherheitskrÃ¤ften, der ZivilbevÃ¶lkerung und auf Seiten der gegnerischen KrÃ¤fte waren dabei zu verzeichnen?</li>
	<li>Wieweit konnte in den Operationsdistrikten von Yolo II inzwischen staatliche Sicherheitsstrukturen etabliert bzw. gestÃ¤rkt werden? Wieweit sind diese Distrikte (wieder) fÃ¼r UNAMA und Hilfsorganisationen zugÃ¤nglich? Welche UnterstÃ¼tzung leistet dabei die EU-Polizeimission EUPOL?</li>
	<li>Wie oft und in welchen Einssatzspektren war die norwegische QRF im Regionalkommando Nord und wie oft, wo und in welchen EinsÃ¤tzen war die QRF bisher auÃŸerhalb des Regionalkommandos Nord eingesetzt? Welche konkreten Anforderungen fÃ¼r UnterstÃ¼tzungsleistungen gab es von Seiten des COM ISAF fÃ¼r andere Regionen und welche wurden mit welcher BegrÃ¼ndung zurÃ¼ckgewiesen? </li>
	<li>Wie hoch sind die zusÃ¤tzlichen finanziellen Aufwendungen, die die Bundesregierung fÃ¼r die geplante Ãœbernahme der QRF durch die Bundeswehr veranschlagt? </li>
	<li>Gibt es Hinweise, dass es durch die Bereitstellung bzw. den Einsatz von deutschen QRF-KrÃ¤ften zu einer Zunahme des Anschlagsrisikos auf die Bundeswehr oder in Deutschland kommen kann, und wie bewertet die Bundesregierung dieses Risiko? Was wird getan, um diesem Risiko entgegenzuwirken?</li>
</ol>
<p>
Berlin, den 18. Februar 2008
</p>
<p>
<strong>Renate KÃ¼nast, Fritz Kuhn und Fraktion</strong>
</p>
</div>


           <br />
                        </div>
   </div>
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