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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Brief von Nachtwei an BischÃ¶fin KÃ¤ÃŸmann: Afghanistan - zwischen Erschrecken und Ermutigung</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Afghanistan</span>

    <table class="xar-width-auto">
    <tr>
        <td valign="top" class="xar-padding-none">Browse in:&#160;</td>
       <td valign="top" class="xar-padding-none">
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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=11-120-36">Any of these categories</a>
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</td>
   </tr>
   </table>




</div>

        <h1>
            Brief von Nachtwei an BischÃ¶fin KÃ¤ÃŸmann: Afghanistan - zwischen Erschrecken und Ermutigung         </h1>
        <div class="xar-floatright"></div>
       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 11. Januar 2010 15:52:58 +01:00 (138469 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Ãœber die Feiertage Ã¤uÃŸerte sich die Ratsvorsitzende der EKD, BischÃ¶fin Margot KÃ¤ÃŸmann, mehrfach zu Afghanistan. Mit seinem Brief an die BischÃ¶fin im Vorfeld ihres GesprÃ¤chs mit Verteidigungsminister zu Guttenberg wollte W. Nachtwei dazu beitragen, dass die - z.T. Ã¼berhitzte - Debatte um die Worte der BischÃ¶fin, um Wege der wirksamen Kriegsbeendigung nicht in einem Schlagabtausch der Gesinnungen stecken bleibt, sondern sorgfÃ¤ltiger und produktiver gefÃ¼hrt wird.</p>
<p>Â </p></div>
            <div>    <p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="631">
<tbody>
<tr>
<td width="187" valign="top">
<p align="center"><strong>Winfried Nachtwei</strong></p>
<p align="center"><em>Mitglied des Bundestages</em></p>
<p align="center"><em>1994 - 2009</em></p>
<p align="center"><em> </em></p>
<p align="center"><em> </em></p>
<p>Â </p>
</td>
<td width="236" valign="top">
<p>Â </p>
</td>
<td width="208" valign="top">
<p align="right">Â </p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</p>
<p>Â </p>
<p>Ratsvorsitzende der</p>
<p>Evangelischen Kirche in Deutschland</p>
<p>Frau BischÃ¶fin Margot KÃ¤ÃŸmann</p>
<p>-Â Â Â Â Â Â Â Â Â  per e-mail -</p>
<p>Â </p>
<p><strong>Afghanistan - zwischen Erschrecken und Ermutigung</strong></p>
<p>Â </p>
<p>Â </p>
<p>Sehr geehrte Frau BischÃ¶fin KÃ¤ÃŸmann,Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â MÃ¼nster, 7. Januar 2010</p>
<p>Â </p>
<p>vor Jahren begegneten wir uns persÃ¶nlich bei einer deutsch-russischen Zivildienst-Tagung</p>
<p>in Moskau, zuletzt 2007 bei der Feier zum 50-jÃ¤hrigen Bestehen der Zentralstelle KDV.</p>
<p>Als jemand, der seit Ende 2001 als Abgeordneter des Bundestages und Mitglied des Verteidigungsausschusses das deutsche Afghanistan-Engagement und den Bundeswehreinsatz dabei mitverantwortet und intensiv begleitet hat, drÃ¤ngt es mich, Ihnen zu Ihren Afghanistan betreffenden Aussagen in der Neujahrspredigt in Dresden zu schreiben.</p>
<p>Â </p>
<p>Zuallererst mÃ¶chte ich Ihnen fÃ¼r Ihre Predigt insgesamt von Herzen danken: Sie sind ganz nah an der Lebenswirklichkeit, an den Menschen mit ihren WidersprÃ¼chen; Sie weichen dem Erschreckenden nicht aus, nennen es beim Namen und helfen zugleich, sich nicht im Erschrecken zu verlieren, machen Mut und Hoffnung.</p>
<p>Mir ist als jungem Mann vor Jahrzehnten der explizite Glaube â€žabhanden gekommen&quot;. Der vormals sehr glÃ¤ubige, suchende junge Mann hatte die unmittelbaren Vertreter seiner katholischen Kirche als priesterliche Sprechautomaten erlebt, ohne Ohr, geschweige Antworten auf das, was mich umtrieb - z.B. den Vietnamkrieg damals.</p>
<p>Sie haben mich mit Ihrer Predigt erreicht und sehr bewegt. Das mÃ¼sste auch fÃ¼r viele andere gelten, wenn Sie Ihre ganze Predigt zur Kenntnis nehmen wÃ¼rden.</p>
<p>Â </p>
<p>Dass Sie in Ihrer Predigt auch das Erschrecken um Afghanistan zur Sprache gebracht haben, war ausgesprochen notwendig. Offene Worte sind hier Demokraten-Pflicht: angesichts der Ã¤uÃŸerst beunruhigenden Entwicklung der letzten Jahre, des beschÃ¶nigenden wie halbherzigen Umgangs verantwortlicher Politik damit, der existenziellen Not vieler eingesetzter Soldaten und ihrer AngehÃ¶rigen, angesichts der Gespaltenheit unserer Gesellschaft. Jahrelang wurde - zu Recht - Ã¼ber das â€žfreundliche Desinteresse&quot; der bundesdeutschen Gesellschaft gegenÃ¼ber den AuslandseinsÃ¤tzen der Bundeswehr geklagt. Viel besser ist also, es wird Klartext gesprochen und die Auseinandersetzung gefÃ¼hrt, als dass Ã¼bliche Konsensblasen produziert werden. Danke also, dass Sie AnstoÃŸ erregt haben.</p>
<p>Â </p>
<p>Viele Reaktionen auf die Afghanistan-Passage Ihrer Predigt waren Ã¼berzogen. FÃ¼r manche Ihrer Kritiker scheint es auch eine Gelegenheit zu sein, abzulenken von eigenem politischen Versagen und eigener Ratlosigkeit, abzulenken von der hochsteigenden Angst vor einem mÃ¶glichen groÃŸen Desaster. Es ist falsch und dumm, Sie in die Ecke der Linken zu stellen; denn diese hat sich nach meiner Erfahrung nie fÃ¼r praktische FriedensfÃ¶rderung in Afghanistan engagiert; sie vertritt mit ihrer Forderung nach Sofortabzug eine Position von â€žnach uns die Sintflut&quot;.</p>
<p>Â </p>
<p>Ihren Grundansatz â€žVorrang fÃ¼r Zivil&quot; teile ich nicht nur. Ich habe mich auch immer um seine politisch-praktische Umsetzung bemÃ¼ht. Zugleich will ich nicht verhehlen, dass Ihre Worte zu Afghanistan teilweise meinen Widerspruch hervorrufen.Â  Bei aller Schwierigkeit, ein so komplexes und strittiges Thema mit ca. zehn SÃ¤tzen anzusprechen: Mir ist es zu pauschal, eine dichotomische Vereinfachung einer hÃ¶chst widerspÃ¼chlichen Konfliktwirklichkeit:</p>
<p>Â </p>
<p>- â€ž<em>All diese Strategien, sie haben uns lange darÃ¼ber hinweggetÃ¤uscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getÃ¶tet werden.&quot;</em> Im Kontext der andauernden Diskussion um den Luftangriff von Kunduz am 4. September klingt das so, als sei mit diesem kriegerischen Akt eine bisher verhÃ¼llte und beschÃ¶nigte RealitÃ¤t des Afghanistaneinsatzes zutage getreten. In Wirklichkeit wurden in Afghanistan Ã¼ber Jahre verschiedene Strategien - politisch ungeklÃ¤rt - nebeneinander praktiziert: Die militante Strategie des sprichwÃ¶rtlichen â€žwar on terror&quot;, wofÃ¼r lange die Operation Enduring Freedom stand; der UN-mandatierte Stabilisierungsansatz von ISAF zur SicherheitsunterstÃ¼tzung, bei der AusÃ¼bung von Gewalt bis 2006 (Bundeswehr bis 2009) ausgesprochen zurÃ¼ckhaltend geschah.</p>
<p>Aus weltanschaulicher KDV-Sicht sind Soldaten gleich Soldaten, alles potenzielle Todesbringer. In der Wirklichkeit besteht aber ein fundamentaler Unterschied zwischen Soldaten, die z.B. im Rahmen der Wehrmacht, des Vietnam- oder Tschetschenienkriegs zum Einsatz kamen und solchen, die nach den Regeln der UN-Charta zum Schutz vor illegaler Gewalt, zur internationalen Rechtsdurchsetzung, zur GewalteindÃ¤mmung und Friedenssicherung eingesetzt werden. Wenn Bundeswehrsoldaten als StaatsbÃ¼rger in Uniform nicht in einen Topf geworfen werden wollen mit den ausdrÃ¼cklichen â€žKriegern&quot; mancher anderer StreitkrÃ¤fte, von der Â Â Â (Ur-)GroÃŸvÃ¤tergeneration ganz zu schweigen, dann ist das vollauf berechtigt.</p>
<p>Seit 2008/9 gibt es auch fÃ¼r die Bundeswehr in Afghanistan ein Nebeneinander von gewaltarmem Stabilisierungseinsatz z.B. in der Provinz Badakhshan und einer Guerillakriegssituation in Kunduz. So unbestreitbar in einzelnen Distrikten und Provinzen eine (Klein-)Kriegssi-tuation herrscht, so falsch ist es, den Gesamteinsatz der Bundeswehr als Kriegseinsatz zu bezeichnen. Das wÃ¼rde nicht nur dem Mandat widersprechen. Das hÃ¤tte auch enorme Auswirkungen auf die OperationsfÃ¼hrung, die Einsatzregeln. Folge wÃ¤re eine Entgrenzung der Gewaltanwendung und eine Radikalisierung des bewaffneten Konflikts.</p>
<p>Â </p>
<p>- â€ž<em>Aber Waffen schaffen offensichtlich auch keinen Frieden in Afghanistan</em>.&quot; VÃ¶llig richtig. Nur hat das seit 2001 auch niemand aus der deutschen verantwortlichen Politik behauptet. Und Bundeswehroffiziere sind diejenigen, die am deutlichsten die Vorstellung zurÃ¼ckweisen, mit Waffen Frieden schaffen zu kÃ¶nnen. Die Frage ist nur, wie in einem Umfeld vieler Gewaltakteure (mit reichlich KÃ¤mpfern, Waffenarsenalen und Konfliktstoff) Schutz vor illegaler Gewalt gewÃ¤hrt, und ob ohne Waffen Staatlichkeit und Gewaltmonopol aufgebaut werden kann.Â  AuffÃ¤llig ist Ã¼brigens, wie wenig hierzulande die Erfahrungen von UN-Friedens-missionen eine Rolle spielen, die in vielen Post-Conflict-LÃ¤ndern Minimalschutz gewÃ¤hrleisten. Kamen in irgendeiner Weihnachts- und Neujahrspredigt die humanitÃ¤ren GroÃŸskandale von Ost-Kongo und Darfur irgendwo zur Sprache?</p>
<p>Â </p>
<p>- â€ž<em>Wir brauchen mehr Fantasie fÃ¼r den Frieden, fÃ¼r ganz andere Formen, Konflikte zu bewÃ¤ltigen</em>.&quot; Darauf drÃ¤nge auch ich immer und immer wieder bei meinem Einsatz fÃ¼r Zivile KrisenprÃ¤vention und FriedensfÃ¶rderung. Und unbestreitbar besteht ein krasses MissverhÃ¤ltnis zwischen Aufwendungen fÃ¼r militÃ¤rische Sicherheitspolitik und denen fÃ¼r zivile Konfliktbearbeitung und Peacebuilding. Allerdings kÃ¶nnen solche Worte auch schnell zu einer appellativen Leerformel werden.</p>
<p>Denn nÃ¶tig sind fÃ¼r FriedensfÃ¶rderung vor allem Kompetenz, Fachleute, FÃ¤higkeiten, Investitionen - und zu allererst Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit fÃ¼r das, was es an hoffnungsvollen und wirksamen BemÃ¼hungen, neuen Instrumenten und Akteuren der FriedensfÃ¶rderung gibt. An dieser Aufmerksamkeit mangelt es extrem. Beispiel Afghanistan: Bei fast jedem meiner inzwischen 14 Besuche dort erlebte ich bewundernswerte Projekte, Initiativen, Menschen, auch partielle Fortschritte in einem sich verdÃ¼sternden Umfeld. Deutsche EntwicklungshelferInnen wie Polizisten beklagen immer wieder, dass ihre Arbeit hierzulande kaum bis gar nicht wahrgenommen werde, vÃ¶llig zugedeckt von der vorherrschenden MilitÃ¤rfixiertheit auf allen (!) Seiten des politischen Spektrums.</p>
<p>Insofern widerspreche ich auch Ihrer Feststellung â€ž<em>Nichts ist gut in Afghanistan</em>&quot;: Als wÃ¤ren all die anderen Aufbau- und Friedensanstrengungen in Afghanistan nicht der Rede wert. Unbestreitbar werden sie Ã¼berschattet und zunehmend infrage gestellt durch die KonfliktverschÃ¤rfung seit 2006, durch den in verschiedenen Landesteilen wuchernden Krieg. Aber diese AufbaubemÃ¼hungen sind die einzigen Chancen, dort Ã¼berhaupt auch den Frieden gewinnen zu kÃ¶nnen. Wer diese Chancen nicht wahrnimmt und anpackt, hat sowieso schon verloren!</p>
<p>(Hier sehe ich Ã¼brigens ein groÃŸes Versagen breiter Teile der deutschen Friedensbewegung, wo eine unterschiedslose Totalkritik der ISAF-MilitÃ¤rs einhergeht mit einer notorischen Nichtbeachtung der konkreten FriedenskrÃ¤fte und -potenziale. Das produziert Erschrecken ohne jede Hoffnung. Friedenspolitische Wirkungslosigkeit ist damit vorprogrammiert. )</p>
<p>Um Aufmerksamkeit fÃ¼r Entwicklungen und Ereignisse jenseits des bad-news-Mechanismus zu fÃ¶rdern, stelle ich seit Sommer 2007 â€ž<em>Better News statt Bad News aus Afghanistan</em>&quot; zusammen, parallel zu meinen bad-news-VerÃ¶ffentlichungen zur Unsicherheitslage. Die jÃ¼ngsten Ausgaben fÃ¼ge ich Ihnen bei.</p>
<p>Â </p>
<p>Ihre tiefe Beunruhigung Ã¼ber die Entwicklung in Afghanistan teile ich ebenso wie Ihre Grundbotschaft fÃ¼r mehr Fantasie (Einsatz, Ressourcen) zur FriedensfÃ¶rderung.</p>
<p>Â </p>
<p>Mit meiner Wortmeldung wollte ich dazu beitragen, dass die dringend notwendige breite Debatte um den Krieg in Afghanistan, um Wege der wirklichen Kriegsbeendigung nicht in einem Schlagabtausch von Gesinnungen und Bekenntnissen stecken bleibt, sondern mit mehr Sorgfalt gefÃ¼hrt und dadurch produktiver wird.</p>
<p>Bei nahezu allen Trauerfeiern fÃ¼r in Afghanistan umgekommene und gefallene Bundeswehsoldaten und Polizisten war ich dabei. Hier fÃ¼hlte ich immer wieder besonders deutlich,</p>
<p>wie sehr die Politik in der Pflicht ist, den eigenen Soldaten - und Polizisten, Diplomaten, Entwicklungshelfern - nur solche EinsÃ¤tze zuzumuten, die nicht nur legitim, sondern auch friedens- und sicherheitspolitisch dringlich, sinnvoll, aussichtsreich und leistbar sind.</p>
<p>Das erfordert hÃ¶chste Sorgfalt im Hinsehen, Sprechen, Handeln - nicht nur bei den entsandten Soldaten, sondern vor allem auch bei der Politik, aber auch in der Gesellschaft. Â Die Politik war hier bisher kein Vorbild.</p>
<p>Â </p>
<p>UnabhÃ¤ngig von unserer politischen EinschÃ¤tzung des Afghanistaneinsatzes haben die von Bundesregierung und Bundestag dorthin entsandten Soldaten, Entwicklungshelfer, Polizisten, Diplomaten die Aufmerksamkeit, die Anteilnahme und UnterstÃ¼tzung aller BÃ¼rgerinnen und BÃ¼rger verdient. Wir dÃ¼rfen sie nicht ignorieren und allein lassen.</p>
<p>Â </p>
<p>Mit besten WÃ¼nschen fÃ¼r ein friedlicheres 2010</p>
<p>grÃ¼ÃŸt Sie herzlich</p>
<p>Â </p>
<p>gez. Winfried Nachtwei</p>
<p>Â </p></div>
<p class="xar-quote">
Hin weis:&#160;
                <em>    <p>Brief als <a href="downloads/brief/20100107_wn_kaessmann_offener-brief.pdf">PDF-Datei</a>.</p>
<p>VerÃ¶ffentlicht wurde der Brief auch in der <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/danke-dass-sie-anstoss-erregt-haben">taz</a>.<br />Ein Kommentar findet sich auf <a href="http://www.bendler-blog.de/">www.bendler-blog.de</a>: <a title="Permanent Link to Endlich, Substanz" rel="bookmark" href="http://bendler-blog.de/2010/01/15/endlich-substanz/">Endlich, Substanz</a></p></em></p>


           <br />
                        </div>
   </div>
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