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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Erfolgreicher als gedacht: Internationales Engagement in Nordafghanistan</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + Afghanistan</span>

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        <h1>
            Erfolgreicher als gedacht: Internationales Engagement in Nordafghanistan         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 7. Februar 2008 18:12:46 +02:00 (128671 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zu der gerade verÃ¶ffentlichten Studie &quot;Internationale Akteure in Afghanistan&quot; von Wissenschaftlern der FU Berlin erklÃ¤ren <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheitspolitischer Sprecher, und <strong>Ute Koczy</strong>, entwicklungspolitische Sprecherin:
</div>
            <div>    <p>
Die BevÃ¶lkerung in Nordostafghanistan sieht die Arbeit von internationalen Truppen und Entwicklungshelfern Ã¼berraschend positiv! Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend, aber auch kritisch und fordernd. Sie widerlegen zugleich eindrucksvoll eine verbreitete Sichtweise, die wegen der VerschÃ¤rfung der Sicherheitslage die realen Fortschritte nicht zur Kenntnis nimmt. Die Studie muss nicht zuletzt denjenigen zu denken geben, die einen Sofortabzug fordern. Das wÃ¤re gegen den Willen der afghanischen BevÃ¶lkerung, die Schlimmstes durchgemacht hat und in den letzten Jahren durch den Aufbau neue Hoffnung schÃ¶pfen durfte.
</p>
<p>
Bei der ersten sozialwissenschaftlichen Untersuchung zur Wirksamkeit des internationalen Engagements im deutschen Verantwortungsbereich der Provinzen und Kunduz und Takhar wurden im FrÃ¼hjahr Ã¼ber 2034 Haushalte in 77 Gemeinden von einem Team der afghanischen NGO &quot;Coordination of Afghan Relief&quot; und dem FU-Wissenschaftler Jan Koehler (Projektleitung Prof. Dr. Christoph ZÃ¼rcher). Die Ã¼berwÃ¤ltigende Mehrheit der Befragten war der Meinung, dass sich in den letzten zwei Jahren die Sicherheitslage verbessert habe und dass dazu auslÃ¤ndische Truppen und Regierung maÃŸgeblich beigetragen hÃ¤tten. ISAF wird vor allem zu Gute gehalten, dass sie die WillkÃ¼r von Gewaltakteuren eindÃ¤mme und fÃ¼r eine Art &quot;Landfrieden&quot; sorge.   
</p>
<p>
Ausgesprochen positiv bewertet werden die Leistungen der Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere beim StraÃŸen- und BrÃ¼ckenbau, bei Trinkwasserprojekten, beim Schulbau und BewÃ¤sserungsprojekten. Gering ist bisher allerdings die Wirkung bei der Schaffung neuer ArbeitsplÃ¤tze.
</p>
<p>
Die Studie konstatiert fÃ¼r die internationalen Akteure eine hohe LegitimitÃ¤t durch Leistung. Als Bedrohung fÃ¼r lokale BrÃ¤uche und islamische Werte werden die auslÃ¤ndischen Entwicklungsakteure kaum wahrgenommen. Gemischt ist demgegenÃ¼ber das kulturelle BedrohungsgefÃ¼hl gegenÃ¼ber den internationalen Truppen.
</p>
<p>
Die Rolle der Regierung bei grundlegenden Dienstleistungen wird als marginal wahrgenommen. Dies zeigt, dass der Aufbau selbsttragender staatlicher Strukturen noch in den AnfÃ¤ngen steckt und dass die Beachtung der lokalen VerhÃ¤ltnisse entscheidend ist.
</p>
<p>
Die Studie ist wichtig, denn sie gibt eine methodisch seriÃ¶se Antwort auf die SchlÃ¼sselfrage nach Wirksamkeit und Akzeptanz des internationalen Engagements in Nordafghanistan. (Die Studie ist einzusehen unter www.sfb-governance.de)
</p>
</div>


           <br />
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